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Was jetzt?

German, News magazine, 1 season, 2950 episodes, 3 days, 8 hours, 54 minutes
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Der Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags erscheinen außerdem längere Spezialfolgen, die ein Thema vertiefen.
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Kommunalwahlen in der Türkei: Der Stimmungstest für Erdoğan

Die Bürger der Türkei wählen bei den Kommunalwahlen am Sonntag neue Bürgermeister, Stadträte und Ortsvorsteher. Die Wahl gilt unter anderem als Stimmungstest für den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Besonderen symbolischen Wert hat die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Istanbul. Für Erdoğan selbst könnten es die letzten Wahlen sein, so hat er es zumindest angedeutet. Will sich Erdoğan wirklich aus der Politik zurückziehen? Und welche Chancen hat die Opposition in der Metropole Istanbul? Diese und weitere Fragen beantwortet Marion Sendker, sie berichtet für ZEIT ONLINE aus der Türkei. Papst Franziskus wird am Ostersonntag die Stadt Rom und den Erdkreis mit den Worten urbi et orbi segnen. Damit erreichen die katholischen Osterfeierlichkeiten ihren Höhepunkt, und Christen weltweit feiern die Auferstehung von Jesus Christus. Zusätzlich zum Ostersegen wird auch eine Predigt von Franziskus erwartet, die vermutlich eine politische Botschaft beinhalten wird. Weil er gegen eine Krankheit ankämpft, musste der Papst am Karfreitag den traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom absagen. Wie es um die Gesundheit von Franziskus steht und welche Botschaft er an die Welt senden könnte, schätzt Almut Siefert ein. Sie ist für ZEIT ONLINE in Rom vor Ort. Und sonst so? Count Binface – der Mülltonnenlord – will in London zum Bürgermeister gewählt werden. Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Türkische Kommunalwahlen: Mehr als nur ein Stimmungstest für Erdoğan? Recep Tayyip Erdoğan: Seine letzte Wahl Ostern und Kirche: Trost und Trotz Papst Franziskus: Das weiße Käppchen allein macht keinen guten Diplomaten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/31/202411 minutes, 36 seconds
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Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange (Wiederholung vom 17.02.2024)

Das höchste britische Gericht hat entschieden: Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden. Die Richter haben den Fall bis zum 20. Mai aufgeschoben. Bis dahin müsse die US-Regierung "auf zufriedenstellende Weise" garantieren, dass Assange in den USA ein Prozess unter Berücksichtigung der Meinungs- und Pressefreiheit erwartet, und ihm kein Todesurteil droht. Bereits Mitte Februar 2024 hatte das Londoner High Court die Argumente der Anwälte von Assange gehört. Anlässlich dieser Anhörung ist diese Spezialfolge von Was jetzt? entstanden. Nun, Ende März, hat Assange einen Teilerfolg vor Gericht erzielt. Wir wiederholen deshalb diese Folge. WikiLeaks und Assange waren 2010 und 2011 durch eine Reihe von Veröffentlichungen weltberühmt. Damals veröffentlichte die Plattform gemeinsam mit Medienpartnern mehrere Hunderttausend Geheimdokumente der US-Armee aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie eine Viertelmillion vertrauliche Depeschen des US-Außenministeriums – zugespielt durch die Whistleblowerin Chelsea Manning. Dadurch wurden Kriegsverbrechen der westlichen Militärallianz publik. In den USA wurde Assange zum Staatsfeind erklärt, seine Plattform WikiLeaks zum "feindlichen Geheimdienst" (Ex-CIA-Chef Mike Pompeo).  Seit fast zwölf Jahren lebt Assange nun in Gefangenschaft: erst im beengten Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London, seit 2019 dann isoliert im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Sein Zustand gilt als kritisch. Durch seinen langen Kampf ist Assange zu einer globalen Galionsfigur des Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen. In Schweden war nach belastenden Aussagen von zwei Frauen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den gebürtigen Australier ermittelt worden; die Ermittlungen wurden 2017 eingestellt. In diesem Spezial von Was jetzt? sprechen Jannis Carmesin und Holger Stark, der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT, über Assanges Kampf und seine ambivalente Persönlichkeit. Stark hat eng mit Assange zusammengearbeitet, ihn über Jahre immer wieder getroffen und sagt: "Das Signal, das von einer Auslieferung von Assange ausginge, wäre ein fatales." Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Henrike Hartmann Sounddesign: Joscha Grunewald   Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/30/202440 minutes, 40 seconds
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AfD-naher Pfarrer ohne Gemeinde

Wegen seiner Nähe zur AfD verliert ein Pfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) jetzt seine Pfarrstelle. Martin Michaelis, Pfarrer aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, hatte zuvor angekündigt, bei der Kommunalwahl als Parteiloser für die AfD anzutreten. Die EKM sieht darin einen Loyalitätsverstoß und hat Michaelis deshalb nun aus dem Pfarramt der Gemeinde Gatersleben entlassen. "Es ist zwar im Interesse der Kirche, dass sich Pfarrerinnen und Pfarrer auch politisch engagieren, dies gilt jedoch nicht für das Engagement in Parteien, die verfassungsrechtlich fragwürdige Positionen einnehmen", teilte Dezernatsleiter Michael Lehmann mit. Michaelis kritisierte die Entscheidung der Kirchenleitung: Es handele sich um freie Wahlen, die Kandidatur dürfe ihm nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Hannes Leitlein ist Redakteur im Sinn-Ressort von ZEIT ONLINE. Wie die evangelische Kirche mit rechtsextremen Positionen in den eigenen Reihen umgeht, analysiert er im Podcast. Zu wenig Geld für Nahrung, Kleidung und Schuhe, teilweise nicht einmal für notwendige Hygieneartikel oder ein Dach über dem Kopf: Mehr als drei Millionen Kinder in Großbritannien sind von sogenannter absoluter Armut betroffen. Das Realeinkommen ihres Elternhaushalts liegt bei weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens. Wie kommt es, dass in einem der reichsten westlichen Länder so viele Menschen von Armut betroffen sind? Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus Großbritannien und ordnet im Podcast ein, warum es sich bei der wachsenden Armut in Großbritannien um ein politisches Problem handelt.  Und sonst so? Hündin Famke wird nach zwölf Tagen gerettet. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Martin Michaelis: Einer wie er geht nicht ins stille Kämmerlein Evangelische Kirche in Mitteldeutschland: Landeskirche entbindet Pfarrer wegen AfD-Kandidatur vom Dienst Verfassungsschutz: AfD Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch eingestuft Armut in Großbritannien: Wenig zu essen, schlechte Kleidung und oft kein Zuhause Households Below Average Income: an analysis of the UK income distribution: FYE 1995 to FYE 2023 Thema: Großbritannien   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/30/202411 minutes, 53 seconds
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SPD-Historiker kritisieren SPD-Politik im Ukraine-Krieg

In einem offenen Brief kritisieren fünf bekannte Historiker die SPD für ihre Politik im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Unterzeichner des Schreibens sind selbst SPD-Mitglieder und werfen der Partei unter anderem fehlende Solidarität und einen kurzsichtigen Friedensbegriff vor. Auch der renommierte Historiker Heinrich August Winkler zählt zu den Unterzeichnern. Der offene Brief ist ein weiteres Kapitel der inneren Auseinandersetzung der SPD mit ihrem Verhältnis zu Russland. Kann der Brandbrief die SPD-Haltung verändern? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Das Bundesverfassungsgericht kann aktuell mit einer einfachen Gesetzesänderung manipuliert werden. Es ist damit für Demokratiefeinde leicht angreifbar. Die Ampelkoalition will den Aufbau des Gerichts daher zusammen mit der Union im Grundgesetz festschreiben. Dann bräuchte es künftig eine Dreiviertelmehrheit, um das Gericht zu verändern. Aktuell befinden sich die Parteien noch in Verhandlungen, wie die Grundgesetzänderung genau aussehen soll. Wie angreifbar das Bundesverfassungsgericht tatsächlich ist und worüber die Ampel mit der Union verhandelt, weiß Martin Klingst. Er ist Jurist und Autor für ZEIT ONLINE. Und sonst so? Jill Biden veröffentlicht ein Kinderbuch über ihre Katze Willow Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: SPD: Sozialdemokratische Historiker kritisieren Russland-Politik der SPD SPD: Gereizt Schutz des Verfassungsgerichts: Union und SPD dementieren Einigung auf Grundgesetzänderung Schutz des Bundesverfassungsgerichts: Das verflixte Drittel [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/29/202411 minutes, 34 seconds
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Update: Russisches Propaganda-Netzwerk aufgedeckt

Der tschechische Geheimdienst hat nach eigenen Angaben ein russisches Propaganda-Netzwerk aufgedeckt. Die russische Regierung soll die in Prag ansässige Nachrichtenseite Voice of Europe genutzt haben, um vor der Europawahl Fehlinformationen gegen die Unterstützung der Ukraine zu verbreiten. Maxim Kireev, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat zu den Enthüllungen recherchiert. Er erklärt im Podcast, was die AfD damit zu tun hat. Trotz internationaler Kritik bereitet sich die israelische Regierung auf die Bodenoffensive in Rafah im Süden des Gazastreifens vor. Dort halten sich zurzeit mehr als eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser auf, die vor den Kämpfen in anderen Teilen des Gazastreifens geflohen sind. Die Bedenken, dass eine Bodenoffensive zahlreiche zivile Opfer fordern könnte, hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am gestrigen Mittwoch zurückgewiesen. Die Menschen in Rafah könnten in andere Teile des Gazastreifens ausweichen, so Netanjahu. Der saudische Botschafter Abdulasis Alwasil hat für ein Jahr den Vorsitz der UN-Frauenrechtskommission inne. Das haben die 45 Mitgliedsländer der Kommission entschieden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert die Entscheidung, da Frauen in Saudi-Arabien unterdrückt werden und das Land bei der Gleichstellung der Geschlechter weltweit hinten liegt. Was noch? PlanD – das neue Verzeichnis für Probleme und Lösungen. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Europawahl: Tschechien meldet Enthüllung von russischem Propaganda-Netzwerk Europawahl: News und Infos Gazastreifen: Netanjahu plant Offensive in Rafah notfalls auch ohne US-Unterstützung Feuerpause im Gazastreifen: Wie es mit den Verhandlungen über eine Feuerpause weitergehen könnte Vereinte Nationen: Saudi-Arabien übernimmt Vorsitz der UN-Kommission zur Frauenförderung [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/28/20249 minutes, 13 seconds
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Was wir aus der Corona-Pandemie lernen können

Ziemlich genau vier Jahre ist es her, dass die Coronavirus-Pandemie auch in Deutschland erstmals zu massiven Einschränkungen für die gesamte Bevölkerung führte. Am 22. März 2020 trat der erste Lockdown in Kraft. Schon damals wurde über die Verhältnismäßigkeit diskutiert. Jetzt geht es erneut darum, ob Gesellschaft und Politik anders hätten reagieren können. Anlass ist die Veröffentlichung interner Protokolle des Robert Koch-Instituts. Diese ermöglichen, das Pandemiegeschehen genauer nachzuvollziehen und aufzuarbeiten. Warum die Aufarbeitung der Pandemie noch immer wichtig ist, erklärt Jan Schweitzer im Podcast. Er ist Redakteur im Wissensressort bei ZEIT ONLINE und hat sich die Protokolle genau angesehen. Durch einen ukrainischen Drohnenangriff geriet am Samstag eine Ölraffinerie nahe der russischen Millionenstadt Samara in Brand. In den letzten Wochen griff die Ukraine vermehrt die Ölbranche in Russland mit Drohnen an. Zwischen dem 21. Januar und 17. März wurden insgesamt 15 solcher Angriffe verzeichnet. Wie die Drohnenangriffe den Krieg momentan beeinflussen, weiß Maxim Kireev. Er berichtet für ZEIT ONLINE unter anderem über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Im Podcast erklärt er, warum sich die Ukraine gerade auf die Ölindustrie Russlands konzentriert. Und sonst so: Die Tür, auf der sich Rose im Film Titanic retten konnte (und auf der absolut noch Platz für Jack gewesen wäre), wurde jetzt für rund 718.000 Dollar versteigert. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: RKI-Protokolle: Wer wann was entschieden hat RKI-Protokolle: Das soll ein Skandal sein? Ukrainische Drohnen: Gefährliche Nadelstiche gegen Putins Regime [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/28/202411 minutes, 19 seconds
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Update: Wie es mit den Verhandlungen über eine Feuerpause weitergehen könnte

Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel sind abgebrochen worden. Israels Regierung beorderte seine Delegation zurück nach Israel. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu machte auch die am Dienstag verabschiedete Resolution des UN-Sicherheitsrates für das Scheitern verantwortlich. Das UN-Gremium hat gestern eine Resolution für einen Waffenstillstand verabschiedet. Sieht sich die Hamas durch die Resolution gestärkt? Diese und weitere Fragen beantwortet Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin für ZEIT ONLINE. Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um lediglich 0,1 Prozent wachsen. Diese Prognose gaben Experten der fünf führenden deutschen Wirtschaftsinstitute am Mittwoch bekannt. "Die deutsche Wirtschaft ist angeschlagen", sagte Stefan Kooths, Professor am Kieler Institut für Weltwirtschaft. Ob trotz der düsteren Aussichten Optimismus angebracht ist und ob die Schuldenbremse Teil des Wachstumsproblems ist, weiß Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter bei der ZEIT. Außerdem im Update: - Der Klimawandel bringt weltweit die Uhren aus dem Takt. Weil die Polkappen abschmelzen, verlagert sich das Wasser und somit das Gewicht der Erde hin zum Äquator – der Planet dreht sich dadurch langsamer. Langfristig könnte daher eine Schaltsekunde notwendig werden, um die Uhrzeiten wieder an die verlängerte Tageszeit anzupassen. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort von ZEIT ONLINE, erklärt, wie die Zeit aktuell gemessen wird und wieso die Schaltsekunde vielleicht sogar abgeschafft wird. - Polen hat den Eurokorps-Kommandeur Jarosław Gromadziński wegen Spionage-Ermittlungen abberufen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Warschau wurde "nach neuen Informationen über den Offizier" eine "Kontrolluntersuchung" eingeleitet. Untersucht wird demnach der Zugang des Generals zu geheimen Informationen. Und sonst so? Meisen mit Manieren – wie die Vögel ihre Höflichkeit zeigen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].    Weitere Links zur Folge: Doha: Israel erklärt Verhandlungen mit der Hamas für gescheitert UN-Sicherheitsrat: Die ersten Zeichen eines offenen Bruchs Konjunkturprognose: Deutschland stagniert Deutsche Wirtschaft: Wie kommen wir aus der Krise? Schaltsekunde: Verändert der Klimawandel unsere Zeitrechnung? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/27/202411 minutes, 56 seconds
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Wie Russland mit dem Terror umgeht

Seit dem Terroranschlag bei Moskau am vergangenen Freitag diskutieren russische Politiker darüber, die Todesstrafe wieder anzuwenden. Schon wenige Stunden nach dem Anschlag bekannte sich die Terrororganisation "Islamischer Staat" dazu. Verschiedene Sicherheitsbehörden halten das Bekenntnis für glaubhaft. Auch der russische Präsident Wladimir Putin wähnt hinter dem Anschlag mittlerweile "radikale Islamisten", verweist aber weiterhin auf angebliche Spuren in die Ukraine. Warum Putin darauf besteht, erklärt Jörg Lau. Er ist außenpolitischer Koordinator im Politikressort bei DIE ZEIT. Im Podcast spricht er außerdem darüber, wie die russische Gesellschaft mit dem Terror umgeht. Hinter fast allem, was wir im Internet machen, steckt Kryptografie. Vor allem für die Verschlüsselung von Kommunikation spielt sie eine wichtige Rolle. Zum Beispiel, wenn wir über Messengerdienste Nachrichten schreiben oder per Videocall kommunizieren. Die Verschlüsselungsverfahren, die dafür benutzt werden, basieren auf hoch komplizierter Mathematik und gelten bisher als sicher. Doch künftig könnten sie von Quantencomputern leicht entschlüsselt werden.  Elena Erdmann hat sich damit befasst, wie wahrscheinlich es ist, dass solche Quantencomputer tatsächlich bald existieren. Sie ist Wissenschafts- und Datenjournalistin für ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, wie man seine private Kommunikation am besten schützen kann. Und sonst so: Unsicher, welches Fahrrad zu Ihnen passt? Der Bike-O-Mat weiß Rat. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Terrorismus des IS: Sieg der Gewalt Anschlag in Russland: Russische Politiker diskutieren Wiederanwendung der Todesstrafe Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist Kryptografie: "Geheimdienste speichern quasi alles, um es später zu entschlüsseln"  iMessage: Apples Quantensprung [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/27/202411 minutes, 31 seconds
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Update: UN-Bericht wirft Israel Völkermord vor

Laut einem Bericht der UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, gibt es "vernünftige Gründe", davon auszugehen, dass Israel im Gazastreifen einen Völkermord begeht. Israel hat Albaneses Bewertung, die bislang noch nicht im Original veröffentlicht wurde, als "Umkehrung der Realität" bezeichnet. ZEIT-Autor Martin Klingst ordnet im Podcast ein, wie aussagekräftig der Bericht ist. Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben sich nach monatelangem Streit im Tarifkonflikt geeinigt. Damit wurden weitere Streiks abgewendet; bis Februar 2026 soll eine Friedenspflicht gelten. Die GDL konnte viele ihrer Forderungen durchsetzen: die schrittweise Lohnerhöhung um 420 Euro, eine Inflationsausgleichprämie von 2.850 Euro sowie die schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche bei gleichem Lohn bis 2029. Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf von Großbritannien nicht unmittelbar an die USA ausgeliefert werden. Das hat der britische High Court entschieden. Die US-Regierung müsse innerhalb von drei Wochen garantieren, dass Assange in den USA ein Prozess unter Berücksichtigung der Meinungs- und Pressefreiheit und keine Todesstrafe erwartet. Welche Chancen Assanges Antrag auf Berufung hat, erklärt Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT.  In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat ein Frachter eine Autobahnbrücke gerammt und diese zum Einsturz gebracht. Wie viele Fahrzeuge sich zu dem Zeitpunkt auf der rund drei Kilometer langen Brücke befanden, war zunächst unklar. Laut Feuerwehr wird nach mindestens sieben Menschen im Wasser gesucht. Was noch? Im Schlafanzug zur Arbeit. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nahostkonflikt: UN-Sonderberichterstatterin sieht Anzeichen für Völkermord in Gaza UN-Sicherheitsrat: Die ersten Zeichen eines offenen Bruchs Tarifverhandlungen: GDL gibt Einigung im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn bekannt Deutsche Bahn und GDL: Claus Weselsky inspiriert die anderen WikiLeaks-Gründer: Die vielen Gesichter des Julian Assange Auslieferungsverfahren: Julian Assange und ich Wikileaks-Gründer: Die Akte Assange USA: Brücke in Baltimore nach Schiffskollision eingestürzt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/26/202410 minutes, 9 seconds
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UN fordert sofortige Waffenruhe in Gaza

"Das Sterben, das Hungern, es muss ein Ende haben", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) letzte Woche im Bundestag, in einer Rede zur Lage in Israel und den palästinensischen Gebieten. Am Sonntag ist sie jetzt erneut in die Region gereist.  Zuerst nach Ägypten, dann weiter nach Israel. Dort trifft sie sich am Dienstagmorgen mit ihrem Amtskollegen Israel Katz. Was sich Baerbock von der erneuten Reise nach Nahost verspricht, weiß Alice Bota. Sie ist Politikredakteurin bei der ZEIT und begleitet die Außenministerin bei ihrer Reise. Im Podcast erklärt sie, wie wahrscheinlich eine erneute Waffenruhe ist. Nach langen Spekulationen um den Zustand von Prinzessin Kate, hat sie in der vergangenen Woche ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht. Die Nachricht hat viele schockiert, auch weil sie noch recht jung ist. Sie ist 42 Jahre alt. Studien deuten darauf hin, dass es bei Menschen unter 50 tatsächlich immer häufiger zu Krebserkrankungen kommt. Die Ursachen und Erklärungsansätze sind vielfältig. Tom Kattwinkel hat sich mit der Aussagekraft verschiedener Studien zu dem Thema auseinandergesetzt. Er ist Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE und erklärt im Podcast, wie die Studien zu bewerten sind und wie die Situation in Deutschland ist. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg in Nahost: Annalena Baerbock fordert sofortige Grenzöffnung für Hilfsgüter Nahostreise: Annalena Baerbock mahnt Israel zu Schutz der Zivilbevölkerung Krieg in Nahost: UN-Sicherheitsrat fordert erstmals Waffenruhe im Gazastreifen Britisches Königshaus: Prinzessin Kate spricht erstmals über eigene Krebsdiagnose   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/26/202410 minutes, 33 seconds
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Update: "Akute" Terrorgefahr auch in Deutschland

Nach dem Terroranschlag auf eine Konzerthalle nahe Moskau mit mehr als 130 Toten hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) davor gewarnt, dass die Gefahr durch islamistischen Terrorismus auch in Deutschland akut hoch ist. Insbesondere die Terrorgruppe Islamischer Staat Provinz Chorassan (ISPK), die laut Faeser für den Anschlag in Moskau verantwortlich sein soll, stellt eine Bedrohung dar. Was das für anstehende Großveranstaltungen wie die Fußball-EM in Deutschland und die Olympischen Spiele in Paris bedeutet, erklärt ZEIT ONLINE-Terrorismusexperte Yassin Musharbash. Das Robert-Koch-Institut hat auf gerichtliche Anordnung hin Protokolle des Corona-Krisenstabs veröffentlicht. Das Online-Magazin Multipolar, das als rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch gilt, hatte darauf geklagt, die Dokumente herauszugeben. Auch wenn viele Teile geschwärzt sind, geben nun mehr als 1000 Seiten an Protokollen, Teilnehmerlisten und Tagesordnungen Einblick in die Arbeit des Krisenstabs. Jan Schweitzer, Wissensredakteur der ZEIT, ordnet die Corona-Protokolle im Podcast ein. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas hat der UN-Sicherheitsrat eine "sofortige Waffenruhe" gefordert. Möglich war das, weil die USA, der mächtigste Verbündete Israels, diesmal kein Veto gegen diese Forderung einlegten, sondern sich der Stimme enthielten. Was noch? Nach 28 Jahren wird eine Prophezeihung der Simpsons wahr. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: "Islamischer Staat": Nancy Faeser nennt Terrorgefahr auch in Deutschland "akut" Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist Terroranschlag in Moskau: Putin setzt auf eine bewährte Taktik "Islamischer Staat": Wer steckt hinter dem Anschlag in Moskau? Pandemie: RKI-Protokolle zu Corona-Krisenberatungen veröffentlicht Digital Markets Act: EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Apple, Meta und Google [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/25/20249 minutes, 46 seconds
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Steht bei Trump bald der Gerichtsvollzieher vor der Tür?

454 Millionen Dollar muss der frühere und vielleicht auch zukünftige US-Präsident Donald Trump bis Montag aufbringen. Mitte Februar war er wegen Betrugs zu einer Zahlung von 354,9 Milliarden Dollar plus Zinsen verurteilt worden. Zahlt er eine Kaution oder kann Sicherheiten in der Höhe vorweisen, könnte er gegen das Urteil in Berufung gehen. Doch das scheint ihm nicht zu gelingen. Laut Forbes könnte sich das Vermögen Trumps auf rund 2,6 Milliarden Dollar belaufen. Wo also ist das Problem? Das weiß Julian Heißler. Er ist Korrespondent für die WirtschaftsWoche. Im Podcast erklärt er, was es für Trump und seinen Wahlkampf bedeutet, falls er nicht zahlen kann.  Seit 2021 erkranken weltweit immer mehr Menschen an Cholera. 2022 wurden 473.000 Fälle an die Weltgesundheitsorganisation gemeldet. Im Jahr darauf waren es laut vorläufigen Daten schon 700.000. In den meisten Fällen verläuft die akute Darminfektion mild, doch unbehandelt kann sie schnell zum Tod führen. Allein 2023 starben schätzungsweise 4.000 Menschen an den Folgen einer Choleraerkrankung. Dabei gibt es Impfstoffe und gute Behandlungsmöglichkeiten. Doch die globalen Impfvorräte könnten bald erschöpft sein. Welche Gründe es außerdem für den rapiden Anstieg gibt, weiß Claudia Wüstenhagen. Sie ist Leiterin des Gesundheitsressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was es braucht, um Cholera zu besiegen. Und sonst so: Noch bis Anfang April lässt sich mit ein bisschen Glück der Komet 12P/Pons-Brooks bestaunen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit:  Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Krankheitswelle: Die Welt scheitert an einem Tütchen Elektrolyte Cholera: Mehr als 35 Millionen Choleraimpfdosen fehlten im Jahr 2023 Betrugsprozess: Donald Trump kann Kaution offenbar nicht aufbringen US-Wahlkampf: Prozesse kosten Trumps Wahlkampforganisation im Februar mehr denn je Anklagen: Was Donald Trump vor Gericht droht [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/25/202411 minutes, 49 seconds
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Putins Taktik nach dem Anschlag in Moskau

Nach dem Angriff auf die Moskauer Konzerthalle Crocus City Hall am Freitagabend ist weiterhin vieles unklar – dem ersten Schock folgen Fragen, der UN-Sicherheitsrat ruft nach Aufklärung. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen am Freitagabend bewaffnete Angreifer in das Gebäude im Nordwesten der russischen Hauptstadt ein. Sie feuerten Schüsse ab und zündeten Sprengsätze, wie Medien und der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichten. Mehr als 150 Menschen sollen getötet worden sein. Unmittelbar nach dem Anschlag bekannte sich die Terrororganisation IS zu der Tat, doch die russische Regierung ist skeptisch. Laut FSB wurden elf Personen festgenommen, darunter vier, die "Kontakte auf der ukrainischen Seite" gehabt haben sollen. Yassin Musharbash aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT ONLINE hat genauer auf das IS-Bekennerschreiben geschaut, und Jens Siegert berichtet aus Moskau, wie die russische Regierung auf den Anschlag blickt. Bis 2030 will die UN 30 Prozent der Erde unter Naturschutz stellen. Ein ambitioniertes Vorhaben, das rund 700 Milliarden Dollar pro Jahr kosten könnte. Helfen könnten sogenannte Biodiversity Credits. Tin Fischer erklärt ihr Potenzial und analysiert im Podcast, wie sichergestellt werden kann, dass sich die Versäumnisse auf dem Markt mit den CO₂-Zertifikaten nicht wiederholen. Alles außer Putzen: Ricotta-Pancakes zum Sonntagsbrunch Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Terror in Konzerthalle: Krieg in Moskau Reaktionen auf Anschlag in Moskau: Olaf Scholz verurteilt "schrecklichen Terrorangriff" Russland: Was über den Anschlag bei Moskau bekannt ist Anschlag in Moskau: Inlandsgeheimdienst FSB meldet Festnahme mehrerer Verdächtiger COP15: UN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Abkommen zum Naturschutz UN-Weltnaturgipfel: Der Tag, als die Menschheit beschloss, sich selbst zu retten Biodiversität: Milliarden Euro für Elefant und Erdmännchen Pancake-Rezept: Gold im Mund   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/24/202413 minutes, 15 seconds
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Geht die Slowakei den Weg Ungarns?

In der Slowakei wird ab heute ein neuer Präsident gewählt. Die aussichtsreichsten Kandidaten sind laut Umfragen Peter Pellegrini, ein Verbündeter des nationalpopulistischen Ministerpräsidenten Robert Fico, und der liberale Bürgerkandidat, Ex-Außenminister Ivan Korčok. Die bisherige Präsidentin Zuzana Čaputová tritt nicht erneut zur Wahl an. Denn die Stimmung in der Slowakei hat sich in den vergangenen Jahren verändert; sie ist zunehmend prorussisch und illiberal. ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba ist in die Slowakei gereist und ordnet im Podcast ein, warum das Präsidentenamt ein Korrektiv der autoritären Tendenzen sein könnte. Die medizinische Behandlung von trans Jugendlichen ist umstritten: Auf der einen Seite muss das Recht auf Selbstbestimmung geachtet werden. Auf der anderen Seite sollen junge Menschen vor fehlerhaften Entscheidungen geschützt werden. Eine neue medizinische Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und -dysphorie soll in diesen Fragen Orientierung bieten und die Versorgung von trans Jugendlichen verbessern. Nina Monecke aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE hat sie sich genauer angeschaut und erklärt, warum auch das Nichtbehandeln von trans Jugendlichen fatal sein kann. Alles außer Putzen: Reiseplanung mit ChatGPT? Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Zuzana Čaputová: Sie wollte dem Bösen entgegentreten Zuzana Čaputová: Quereinsteigerin auf dem Weg zur Präsidentschaft Slowakei: News und Infos Behandlung von trans Jugendlichen: Abwarten kann auch schaden [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/23/202412 minutes, 42 seconds
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Spezial: Ist der Irak für immer auf die USA angewiesen?

Am 19. März 2003 fielen die ersten US-amerikanischen Bomben auf die irakische Hauptstadt Bagdad. Hunderttausende Menschen starben infolge der US-Invasion. Mittlerweile lebt im Irak eine ganze Generation, die stabile politische Verhältnisse in ihrem Heimatland nie kennengelernt hat. Die Geschehnisse von damals haben ihre Spuren hinterlassen, und auch wenn die US-Truppen nicht mehr in Kampfhandlungen involviert sind und seit 2019 nur noch in beratender Funktion tätig sind, sind sie noch immer allgegenwärtig.  Nach einem tödlichen Vergeltungsschlag der USA gegen einen proiranischen Milizenführer im Irak und vor dem Hintergrund des Krieges im Gazastreifen, forderte der irakische Präsident Mohammed Schia al-Sudani Anfang des Jahres den vollständigen Abzug der letzten US-Truppen aus dem Land.  Doch was würde ein solcher Rückzug aus dem Land bedeuten? Für diese Sonderfolge war Azadê Peşmen im Irak unterwegs und hat mit jungen Menschen über die aktuelle Lage des Landes und über eine mögliche Zukunft ohne die USA gesprochen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger und Moses Fendel Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/22/202428 minutes, 58 seconds
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Update: Ab Ostern darf gekifft werden

Der Konsum und Anbau von Cannabis sind ab 1. April teilweise legal. Der Bundesrat hat am Freitag dem entsprechenden Gesetz von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zugestimmt. Damit dürfen Personen über 18 Jahren zukünftig mit bis zu 25 Gramm Cannabis herumlaufen, ohne eine Kontrolle fürchten zu müssen. Die von CDU und CSU geführten Bundesländer kritisieren die Legalisierung vehement – sie befürchten einen hohen Aufwand für die Verwaltung, und dass sich der Cannabiskonsum ausbreitet. Genug Stimmen, um den Vermittlungsausschuss anzurufen, fanden sich aber nicht. Ob die Legalisierung für die Ampelregierung ein Erfolg ist, weiß Tilmann Steffen. Er ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Der Bundesrat hat am Freitagvormittag dem Wachstumschancengesetz zugestimmt. Mit steuerlichen Investitionsanreizen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro und Bürokratieabbau soll das Gesetz die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen. Russland bezeichnet den Krieg gegen die Ukraine erstmals auch offiziell als Krieg. Was noch? Wieso der Adidas-Wechsel des DFB kein Landesverrat ist (Meinung) Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Cannabislegalisierung: Gut gemeint, schlecht gemacht Cannabislegalisierung: So wird der Cannabiskonsum künftig geregelt Wachstumschancengesetz: Es reicht nicht EU-Gipfel: Kriegswirtschaftsmodus für Anfänger Russische Invasion: Kreml: Militärische Operation wegen Westen jetzt "Krieg" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/22/202410 minutes, 28 seconds
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Propagandagefechte auf russischem Boden

Aus dem russischen Grenzgebiet kommen seit Tagen Bilder der Zerstörung. Darauf zu sehen: Bombenkrater und verbrannte Autos. Mit diesen Bildern aus der russischen Grenzregion Region  versuchen proukrainische Einheiten den Eindruck zu erwecken, dass sie in Russland harte Kämpfe führen. Unabhängige Analysten zweifeln daran. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, ordnet diese "Propagandaschlacht" ein. Die ZEIT und ZEIT ONLINE haben aufwendig Umfragewerte analysiert, um die Wähler der AfD besser zu verstehen. Es zeigt sich: Die Partei befindet sich auf dem Weg zur Volkspartei – sie spricht ganz verschiedene Personengruppen an. Gibt es überhaupt den klassischen AfD-Wähler? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Datenressorts bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Der erste Spielplatz gegen Cannabis in Deutschland Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Belgorod: Tödliche Propagandaschlacht Ukraine-Krieg: Wladimir Putin erwägt neuen Angriff in der Ostukraine Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen AfD: "Eine zunehmende Radikalisierung" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/22/202412 minutes, 16 seconds
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Update: Wo Kernkraft noch für Zukunft steht

"Wir verpflichten uns dazu, das Potenzial der Nuklearenergie voll auszuschöpfen." So steht es in dem Abkommen, das ein breites Bündnis aus Staaten an diesem Donnerstag auf dem Atomenergie-Gipfel in Brüssel beschlossen hat. Unter den Teilnehmern waren mehr als 30 Staats- und Regierungschefs. Zwei Jahre ist es her, dass der E-Auto-Bauer Tesla in Grünheide seine Gigafactory eröffnete. Jetzt haben die Beschäftigten einen neuen Betriebsrat gewählt. Mit 16 Mitgliedern wird IG Metall die größte Gruppe im künftigen Betriebsrat stellen – und damit voraussichtlich auch den Vorsitz übernehmen. Was bedeutet der Erfolg der IG Metall für die Beschäftigten? Das analysiert Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Vorläufige Zahlen aus den Kriminalstatistiken zeigen eine Zunahme der Gewalt durch Jugendliche und durch nicht deutsche Tatverdächtige und Täter. Christian Parth aus dem ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft erklärt, wie Präventionsmaßnahmen aussehen könnten. Was noch? Frühere Hochwasserwarnungen dank KI? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Atomenergie-Gipfel: Das Abkommen IAEA: Nuclear Energy Summit 2024 Thema: IAEA Kernkraft: Staaten kündigen beschleunigten Ausbau von Atomkraft an Tesla in Grünheide: "Die Produktionsbedingungen sind unzumutbar" Gigafactory in Brandenburg: Und was haben wir davon? Gigafactory Grünheide: Tesla-Beschäftigte haben Betriebsrat gewählt Elon Musk: I disagree with the idea of unions Rheinische Post: Faeser dringt auf härtere Konsequenzen für ausländische Straftäter Google Research: Flood Forecasting Google: Flood Hub [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/21/202411 minutes, 16 seconds
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Die SPD zwischen Zurückhaltung und Solidarität

Die SPD ist sich bei der Unterstützung der Ukraine gegen Russland nicht einig. Die Positionen schwanken zwischen Zurückhaltung und intensiver Unterstützung. In der internen Auseinandersetzung spielt die pazifistische Geschichte der Regierungspartei genauso eine Rolle wie die Stimmung der Parteibasis. Welche Haltung die Mehrheit der SPD vertritt und wie sich die Partei vor den Europa- und Landtagswahlen positionieren könnte, weiß Peter Dausend, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Kinder mit Behinderung in den alltäglichen Schulunterricht zu setzen, ist in Deutschland noch immer kein Alltag. Noch immer geht die Mehrheit der Kinder mit Behinderung auf sogenannte Förderschulen – obwohl Deutschland seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet hat, die gemeinsames Lernen vorschreibt. Wie sieht die deutsche Bilanz nach 15 Jahren UN-Konvention in Sachen Inklusion aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Jeannette Otto, Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT. Und sonst so? Facebook will seine Anstupsen-Funktion wiederbeleben. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: SPD zum Ukraine-Krieg: Mehr Willy Brandt wagen Taurus-Debatte: Scholz will sich in Ukraine-Politik weiter nicht drängen lassen Bildung mit Behinderung: Inklusion Menschen mit Behinderung: Wie inklusiv sind Start-ups? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/21/202410 minutes, 52 seconds
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Update: Scholz beschwört den Zusammenhalt mit der Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich in einer Regierungserklärung im Bundestag am heutigen Mittwoch für mehr europäische Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Rüstungswirtschaft ausgesprochen. Außerdem betonte er, dass Deutschland und Europa die Ukraine im Kampf gegen Russland so lange wie nötig unterstützen werden. Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU) kritisierte Scholz' Rede, weil der Kanzler neben den Gipfelthemen auch auf innenpolitische Themen wie der Zukunft des Rentensystems zu sprechen kam. ZEIT-ONLINE-Redakteur Michael Schlieben hat Scholz' Rede verfolgt und analysiert sie im Podcast. Außerdem hat das Bundeskabinett am Mittwoch eine nationale Hafenstrategie beschlossen. Demnach sollen Häfen teils als kritische Infrastruktur eingestuft werden. Der Einstieg ausländischer Investoren in Häfen soll künftig kritischer geprüft werden. Die Hafenstrategie erkennt außerdem die enorme wirtschaftliche und strategische Bedeutung der See- und Binnenhäfen in Deutschland an.  Der irische Ministerpräsident und Chef der Regierungspartei Leo Varadkar hat überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zuletzt hatte seine Regierung bei zwei Volksabstimmungen deutliche Niederlagen erlitten. Was noch? Niemand ist so zufrieden wie die Finnen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russland: Olaf Scholz warnt davor, Russlands Stärke zu überschätzen Olaf Scholz: News zum Bundeskanzler Wirtschaft: Wie die deutschen Häfen gestärkt werden sollen Chinesische Reederei: Cosco-Einstieg im Hamburger Hafen besiegelt Irland: Irischer Regierungschef kündigt Rücktritt an [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/20/20249 minutes, 20 seconds
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Großbritannien streitet um Abschiebeflüge nach Ruanda

Um die sogenannte irreguläre Migration einzudämmen, wird im britischen Oberhaus am Mittwoch erneut über ein umstrittenes Abschiebegesetz abgestimmt. Das sieht vor, Asylbewerber, die ohne die notwendigen Papiere einreisen, direkt nach Ruanda abzuschieben. Ungeachtet ihrer Herkunft. Dafür hat Großbritannien eigens einen Asylvertrag mit Ruanda geschlossen. Was der beinhaltet, weiß Bettina Schulz. Sie berichtet für ZEIT ONLINE über Großbritannien. Im Podcast erklärt sie, warum das Gesetz umstritten ist und welche Konsequenzen das letztlich für Geflüchtete hätte. Die Literaturbegeisterten der Republik dürften in besonderer Vorfreude auf ein langes Wochenende schauen. Am Donnerstag beginnt nämlich die Leipziger Buchmesse, die bis Sonntag dauert. Eröffnet wird die Messe aber bereits am Mittwochabend. Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung bekommt dieses Jahr der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm. In Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität verteidigt Boehm das Bekenntnis zur Gleichheit aller Menschen "gegen jede Relativierung", so die Jury. Warum das preiswürdig ist, weiß Maja Beckers. Sie ist Redakteurin im Kulturressort und erklärt im Podcast, welche Highlights die Buchmesse sonst noch bereithält. Und sonst so: Kündigungen gehen gerade auf TikTok viral. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Großbritannien: Umstrittener Asylpakt Großbritannien: Ab nach Ruanda, um jeden Preis Leipziger Buchmesse 2024: Frühjahrstreff der Buchbranche Buchpodcast: Was liest du gerade? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/20/202411 minutes, 14 seconds
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Update: Wie die CDU das Bürgergeld umbauen will

Der CDU-Parteivorstand hat sich auf Pläne zum Umbau des Bürgergeldes geeinigt. Sollte die Partei in der nächsten Amtszeit wieder regieren, will sie eine "neue Grundsicherung" einführen, die das erst 2023 in Kraft getretene Bürgergeld ersetzt. Die Pläne der CDU sehen unter anderem vor, Sanktionen schneller, einfacher und unbürokratischer umzusetzen. In aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl ist die CDU stärkste Kraft, deshalb hat sich Mark Schieritz aus dem ZEIT-Politikressort das Vorhaben genauer angeschaut. Im Podcast erklärt er, warum die CDU damit vor allem Symbolpolitik betreibt. Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz trifft sich heute die Ukraine-Kontaktgruppe, um die militärische Unterstützung für die Ukraine zu koordinieren. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat ein weiteres Hilfspaket in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro und Munitionslieferungen angekündigt. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin versprach, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Der Österreicher Martin Sellner, früherer Chef der rechtsextremen Identitären Bewegung, darf nicht mehr nach Deutschland einreisen. Das hat die Ausländerbehörde der Stadt Potsdam entschieden. Was noch? Versteh einer die Katzen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bürgergeld: CDU will Bürgergeld radikal umbauen Bürgergeld: Ein bestrafender Sozialstaat schadet sich selbst Militär: Ramstein-Konferenz sagt Ukraine Hilfe über Krieg hinaus zu Liveblog: Ukraine-Krieg Rechtsextremismus: Extremist Martin Sellner darf nicht mehr nach Deutschland einreisen Martin Sellner: Der rechtsextreme Stratege [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/19/20249 minutes, 37 seconds
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191 Milliarden eingefrorene Euro

Im Brüsseler Hauptquartier des Finanzdienstleisters Euroclear liegen russische Staatsreserven im Wert von 191 Milliarden Euro. Diese Gelder wurden nach Russlands Angriff auf die Ukraine eingefroren, sodass die russische Zentralbank zurzeit keinen Zugriff darauf hat. Dennoch sind sie aktuell noch Eigentum Moskaus. Die amerikanische Regierung hat vorgeschlagen, das Geld als vorgezogene Reparationsleistungen der Ukraine zur Verfügung zu stellen. ZEIT-Politikredakteur Mark Schieritz erklärt im Podcast, warum das kompliziert ist und ob sich dennoch Wege finden lassen, die Ukraine mit dem russischen Geld zu unterstützen. Seit 2019 schießt Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX Starlink-Satelliten in den Erdorbit, um einen weltweiten Internetzugang aufzubauen. Nun baut das Unternehmen für das US-Militär ein neues Satellitennetzwerk auf. Das Ziel diesmal: Starshield soll eine allgegenwärtige Überwachung der Erde ermöglichen. ZEIT ONLINE Autor Eike Kühl spricht im Podcast über die Idee. Und sonst so? Ein lebensrettender Puffer für Lkws. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Anne Schwedt, Paulina Kraft und Hannah Grünewald Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russland-Vermögen: 191 Milliarden Euro Russische Währungsreserven: Das Geld ist da, aber keiner darf ran G20-Treffen: Die Weltgemeinschaft gibt es nicht mehr Starshield: Starlinks Schwester soll alle überwachen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/19/202411 minutes, 43 seconds
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Update: Ägypten schützt Grenzen, EU bietet Wirtschaftshilfe

Die Europäische Union hat am Sonntag ein Migrationsabkommen mit Ägypten geschlossen. Demnach soll das Land unter anderem seine Grenzen zu Sudan und Libyen sichern, um Migranten an ihrer Reise nach Europa zu hindern. Im Gegenzug will die EU ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Land verstärken. Ob die Kritik von Grünen und Menschenrechtsaktivisten berechtigt ist, weiß Lenz Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Die israelische Armee ist erneut in das Al-Schifa-Krankenhaus im Gazastreifen vorgedrungen. Dabei ist es nach israelischen Angaben zu Feuergefechten mit Terroristen der Hamas gekommen – es gebe Tote und Verletzte, teilten Israel und die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde mit. Inzwischen ruft die Armee dazu auf, das Krankenhaus sowie die umliegenden Viertel zu räumen. Das Internetregister für Organspenden ist gestartet. Seit heute können sich Menschen in Deutschland ab 16 Jahren auf dem neuen Onlineportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung registrieren. Und angeben, ob sie einer Organspende nach dem eigenen Tod zustimmen oder widersprechen. Was noch? Studierende schenken ihrem Wachmann Flugtickets zu seiner Familie. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Migration: EU und Ägypten unterzeichnen Partnerschaftsabkommen Schifa-Krankenhaus: Das Kerndilemma des Krieges Nahostkrieg: Tote und Verletzte bei Kämpfen in Krankenhaus in Gaza-Stadt Organspenderegister: So werden Sie online zum Organspender [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/18/202410 minutes, 10 seconds
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Wie in der Sowjetunion

Der Gewinner der Präsidentschaftswahl in Russland stand bereits fest, bevor die 112 Millionen Wahlberechtigten drei Tage lang Zeit hatten, ihre Stimme abzugeben. Denn Wladimir Putins Wiederwahl wurde von langer Hand orchestriert. In Berlin hatten Proteste gegen die Wahl am gestrigen Sonntag prominenten Besuch von Julia Nawalnaja, der Witwe des verstorbenen Oppositionellen Alexej Nawalny, erhalten. Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie Putin die Wahl nutzen und welche Rolle Nawalnaja künftig spielen wird.  Bauteile, die während des Flugs abfallen, eine Maschine, die auf dem Weg nach Neuseeland plötzlich absackt, und ein toter Whistleblower – der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht vor großen Schwierigkeiten. Immer wieder treten gravierende Mängel auf. Nun wurde der ehemalige Boeing-Manager John Barnett, der seit Jahren auf die Missstände aufmerksam gemacht hat, tot aufgefunden – kurz bevor er in einem Prozess gegen Boeing als Zeuge aussagen sollte. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, ist von den Problemen bei Boeing wenig überrascht. Im Podcast erklärt sie, dass die Ursachen dafür im Management liegen.  Und sonst so? Prank-Alarm bei Tucker Carlson. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft  Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Wahl in Russland: Der Wahl-Schein Russland: News und Infos Wahl in Russland: "Ich sehe ein Regime, das sich in großer Gefahr wähnt" Russland: Machtwechsel in Moskau Demonstrationen: Nawalnaja bei Demo gegen Putin: Tausende wollen wählen Boeing: Hauptsache, die Aktionäre verdienen gut Boeing 737 Max 9: "Wenn der Druckabfall vorbei ist, sitzt man wie in einem Cabrio" Boeing: Boeing-Whistleblower John Barnett tot aufgefunden Luftfahrt: Weitere Boeing verliert Rumpfteil im Flug Boeing: 50 Verletzte nach technischen Problemen bei Boeing-Flugzeug [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/18/202412 minutes, 46 seconds
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Wie deutlich wird der Kanzler?

Zum zweiten Mal seit den Terrorattacken der Hamas auf Israel am 7. Oktober reist Bundeskanzler Olaf Scholz nach Israel. Er trifft den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Izchak Herzog. Es wird erwartet, dass Scholz für eine Feuerpause werben und sich für eine bessere Versorgung der Zivilbevölkerung in Gaza einsetzen wird. In den USA, dem mächtigsten Verbündeten Israels, wird die Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen beim Krieg gegen die Hamas immer unüberhörbarer. In einem Interview mit MSNBC hat US-Präsident Joe Biden kürzlich gesagt, dass Netanjahu Israel mehr schade als nütze. Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, begleitet den Bundeskanzler auf seiner Nahostreise und ordnet im Podcast ein, welches Gewicht seine Worte in Israel haben. Die Bundeswehr hat ein Personalproblem. Die Truppenstärke soll laut Verteidigungsministerium bis 2031 von 181.000 auf 203.000 wachsen, doch es gibt immer weniger Rekrutinnen und Rekruten. Denn nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine soll Deutschland "kriegstüchtig" werden, wie es Verteidigungsminister Boris Pistorius ausgedrückt hat. In der Debatte auch: die Wehrpflicht. ZEIT-Politikredakteur Peter Dausend hat sich die verschiedenen Vorschläge genauer angeschaut.  Alles außer Putzen: Der Frühling kommt – Zeit, zu pflanzen! Das geht auch auf dem Balkon. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Joe Biden und Benjamin Netanjahu: Ein Streifen Elend Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Wehrpflicht: Bundesleer Die Balkon- und Gartenkolumne Krokuspokus [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/17/202411 minutes, 37 seconds
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Gefährliches Exil

Vor wenigen Tagen wurde Leonid Wolkow, russischer Oppositioneller und langjähriger Mitstreiter von Alexej Nawalny, im litauischen Vilnius von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Der Fall zeigt erneut, dass Putin-Gegner auch im Exil nicht sicher sind. Nicht immer lassen sich die Spuren der vielen Angriffe eindeutig nach Russland zurückführen, doch allein die Anzahl lässt vermuten, dass russische Geheimdienste Gegner des Regimes auch in Europa verfolgen. Wie westliche Regierungen sie schützen können, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev. Seit genau vier Jahren gilt in den Niederlanden auf Autobahnen ein allgemeines Tempolimit von 100 Kilometern pro Stunde. Die Regierung des rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte war zwar dagegen, eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, ein Gerichtsurteil von 2020 zwang sie aber dennoch zur Umsetzung. Auch in Deutschland wird seit Jahrzehnten darüber diskutiert, ob auf Autobahnen ein Tempolimit gelten sollte. ZEIT-ONLINE-Autorin Kerstin Schweighöfer berichtet aus den Niederlanden und zieht im Podcast Bilanz, was sich dort seit dem Tempolimit insbesondere bei den Unfallzahlen verändert hat. Alles außer Putzen: Sächsisches Bergsteigen ist jetzt Kulturerbe. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Leonid Wolkow: "Grüße zurück an Wladimir Putin" Russland: News und Infos Maxim Kusminow: Desertiert. Untergetaucht. Getötet Selimchan Changoschwili: Befahl der Kreml einen Mord mitten in Berlin? Faktencheck: So viel Sprit spart ein Tempolimit auf der Autobahn Tempolimit: News und Infos [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/16/202412 minutes, 6 seconds
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Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien

Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks, Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24. März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter. Miguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate alten Miguel lassen sie zurück. Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.  1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden – aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem "Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel, deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre. Moderation: Pia Rauschenberger Redaktion: Constanze Kainz Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon Sounddesign: Joscha Grunewald Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/15/202442 minutes, 10 seconds
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Update: Das Weimarer Dreieck und die Ukraine

In den letzten Wochen war das deutsch-französische Verhältnis eher angespannt. Vor allem wegen Differenzen in der Ukraine-Unterstützung. Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern aus Sorge vor einer Kriegsbeteiligung vehement ab. Der französische Präsident Emmanuel Macron will den Einsatz von westlichen Bodentruppen nicht ausschließen. Am Freitag sind sie jetzt zu einem gemeinsamen Treffen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk zusammengekommen, um über die weitere Unterstützung für die Ukraine zu beraten. Welche Rolle Tusk dabei einnimmt, weiß Michael Schlieben. Er ist politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, welche Bedeutung das Treffen hat. "Die Klimaziele 2030 sind in Sicht." Das teilte der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA) Dirk Messner mit. Er verwies auf neue Projektionen des Amtes, laut denen die Treibhausgasemissionen bis 2030 stärker sinken als bisher angenommen. Nämlich um 64 Prozent im Vergleich zu 1990. Das gesetzte Ziel ist ein Rückgang um 65 Prozent. Bundesklimaschutzminister Robert Habeck zeigt sich optimistisch, mahnt aber, dass bereits beschlossene Maßnahmen auch noch umgesetzt werden müssen, um die Ziele wirklich einzuhalten. Dann sei es aber durchaus realistisch. Mark Schieritz ist Leiter des Politikressorts bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, ob Habecks Optimismus gerechtfertigt ist. Außerdem im Update: Nach langem Ringen haben sich die EU-Staaten auf ein Lieferkettengesetz geeinigt. Deutschland hatte sich auf Drängen der FDP enthalten. Warum, erklärt ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis. Was noch? Podcast hören und Englisch lernen? Das geht jetzt mit dem neuen Podcast "English, please" von ZEIT ONLINE und ZEIT SPRACHEN. Alle 14 Tage gibt's hier eine neue Folge. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Weimarer Dreieck: Olaf Scholz empfängt Emmanuel Macron und Donald Tusk zum Krisentreffen Fünf vor 8:00 / Weimarer Dreieck: Polen ist zurück in Europa Umweltbundesamt: Deutschland kann Klimaziel für 2030 erreichen Klimaziele: Klimaschutz ist kein Verelendungsprogramm Lieferkettenrichtlinie: EU-Staaten einigen sich auf Lieferkettengesetz Saint Patrick’s Day: Ein ganzes Land in Grün     [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/15/20248 minutes, 34 seconds
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112 Millionen Russen haben keine Wahl

In Russland wird ab heute und bis Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Der Sieger steht auch schon fest: der amtierende Präsident Wladimir Putin. Um erneut kandidieren zu können, hatte Putin die Verfassung ändern lassen. Oppositionelle wie Boris Nadeschdin oder Jekaterina Dunzowa wurden gar nicht erst zur Wahl zugelassen. Also worum geht es bei einer Wahl, deren Ausgang schon vorher gewiss ist? Das weiß Michael Thumann. Er ist außenpolitischer Korrespondent und berichtet für DIE ZEIT aus Moskau. Im Podcast erklärt er, mit welcher Erzählung Putin in seine dann fünfte Amtszeit gehen wird.  Der sonst so zerstrittene US-Kongress war sich am Mittwoch ungewohnt einig, als er für ein Gesetz gestimmt hat, das die Videoplattform TikTok zum Eigentümerwechsel zwingen soll. 352 Abgeordnete stimmten dafür, 65 dagegen. Der CEO von TikTok, Shou Chew, sagte, dass das Gesetz dazu führen werde, dass TikTok in den USA verboten wird, und kündigte an, sich dagegen mit rechtlichen Mitteln zu wehren, und hat alle TikTok-User aufgerufen, in den USA dagegen zu protestieren. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch durch den Senat. Joe Biden wiederum hat bereits angekündigt, es zu unterzeichnen, sollte auch der Senat dafür sein. Johanna Roth berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington, D. C. Im Podcast erklärt sie, welche konkreten Bedenken US-Politiker gegen TikTok haben. Und sonst so: Eine dänische Stadt will zu vielen Möwen mit einem ungewöhnlichen Manöver beikommen: sie erschießen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Russland: Machtwechsel in Moskau Wahl in Russland: Der Wahl-Schein  Jekaterina Dunzowa: "Ich mache doch nichts Illegales" "Der Ostcast" / Wahl in Russland: Die Qual der Wahl Soziale Medien: TikTok kündigt Widerstand gegen US-Gesetz zu Eigentümerwechsel an TikTok: US-Kongress stimmt für Gesetzesentwurf zu möglichem TikTok-Verbot [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/15/202412 minutes, 57 seconds
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Update: Kritik am Kanzler-Basta

Eine deutliche Mehrheit im Bundestag will nicht, dass Deutschland der Ukraine sofort Taurus-Marschflugkörper liefert. Auf Antrag der Unionsfraktion hat das Parlament am Donnerstag erneut darüber abgestimmt. Bei 690 abgegebenen Stimmen sprachen sich 495 Abgeordnete gegen den Antrag aus, 190 dafür und fünf enthielten sich. Zwar stimmten die Abgeordneten von Grünen, FDP und SPD mehrheitlich gegen den Antrag der Opposition – dennoch bleiben die Ampelparteien in der Taurus-Frage gespalten. Führende Grünen- und FDP-Politiker kritisierten Bundeskanzler Olaf Scholz, der erst am Tag zuvor im Bundestag erneut klargestellt hatte, dass er die Taurus-Lieferung kategorisch ablehnt. Ferdinand Otto aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft analysiert, wie er diesen harten Ton der Ampelkoalitionäre untereinander einschätzt. Nach den wiederholten Streiks im Bahnverkehr, an den Flughäfen und Unikliniken wächst die öffentliche Kritik an den Gewerkschaften. Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich nun kritisch über die vielen Streiks in Deutschland geäußert. Es werde "zu viel für immer weniger Arbeit gestreikt beziehungsweise geworben", sagte er beim Zukunftstag Mittelstand in Berlin. Weniger Arbeit könne sich Deutschland nicht leisten, sagte Habeck. Seine Begründung: Deutschlands Wirtschaft stagniere – und es gebe mindestens 700.000 offene Stellen.  Außerdem im Update: Das Europäische Parlament klagt gegen die Entscheidung der EU-Kommission, eingefrorene EU-Mittel in Höhe von rund zehn Milliarden Euro für Ungarn freizugeben.   Was noch? Berliner Techno wird deutsches Kulturerbe.   Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion:  Moses Fendel   Mitarbeit: Konstantin Zimmermann und Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Ukraine-Krieg: Bundestag stimmt gegen Taurus-Lieferung an die Ukraine Liveblog: Krieg in der Ukraine Olaf Scholz und der Taurus-Streit: Die Legende vom Friedenskanzler Streikwelle: Robert Habeck kritisiert Forderung nach weniger Arbeitsstunden Robert Habeck: Bundesregierung senkt Konjunkturprognose für 2024 deutlich ab Finanzen: Fördergelder für Ungarn: EU-Parlament verklagt Kommission [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/14/20247 minutes, 31 seconds
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Olaf Scholz und das kategorische Nein

An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag auf Antrag der Union erneut über eine Lieferung des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine ab. Bundeskanzler Olaf Scholz lehnt diese weiter ab, während Grüne, FDP und Union sich dafür einsetzen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wie berechtigt die Bedenken des Kanzlers sind. 366 Tage lang, seit zwölf Monaten, sind die Weltmeere an jedem einzelnen Tag wärmer als zum jeweiligen Datum in der Vergangenheit. Teile der Wissenschaft sehen das als Zeichen, dass der Klimawandel noch schneller voranschreitet als erwartet.  Elena Erdmann aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, woher die hohen Temperaturen kommen und welche Folgen sie für Ökosysteme haben werden. Und sonst so? Warnung: Giftiges Kätzchen entwischt!   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in der Ukraine Bundeskanzler: Abgeordnete befragen Olaf Scholz in Taurus-Streit Taurus-Lieferungen an Ukraine: "Besonnenheit ist das, worauf die Bürger einen Anspruch haben" Klimawandel: 366 Hitzerekorde Korallensterben: Wie die Regenwälder der Meere noch zu retten sind [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/14/202411 minutes, 34 seconds
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Update: Eine Luftbrücke für den Gazastreifen

"Den Menschen in Gaza fehlt es am Nötigsten": So hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Lage beschrieben. Er beauftragte die Luftwaffe, eine Luftbrücke nach Gaza zu unterstützen, die von Jordanien initiiert wurde. Darüber soll die Zivilbevölkerung des Gazastreifens mit Hilfsgütern versorgt werden.  Das weltweit erste KI-Gesetz: So beschreibt das Europaparlament die Verabschiedung eines umfassenden Gesetzes zur Regulierung künstlicher Intelligenz. Künftig sollen KI-Systeme stärker kontrolliert werden – und ihr Einsatz in bestimmten Fällen auch verboten werden. Zum Beispiel wenn Betroffene durch die Nutzung diskriminiert werden. Wie und wann die neue Regelung umgesetzt werden soll, erklärt Jakob von Lindern. Er ist Leiter des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE und geht auch auf die Kritik an dem Gesetz ein.   Außerdem im Update:  Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bekräftigt bei einer Regierungsbefragung im Bundestag sein Nein zu Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warf Scholz vor, widersprüchliche Antworten in der Taurus-Frage zu geben. Was noch? In der Ukraine gibt es jetzt den ersten Fußballverein für Veteranen mit Amputationen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz und Rita Lauter Mitarbeit: Lea Schüler und Konstantin Zimmermann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Hungersnot in Gaza: Pistorius genehmigt Abwurf von Hilfsgütern über dem Gazastreifen Hilfsgüter für den Gazastreifen: Was die Hilfswege in den Gazastreifen versperrt EU-Parlament stimmt KI-Gesetz zu Bundestag: Heftiger Schlagabtausch bei Scholz-Befragung zu Taurus [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/13/202410 minutes, 23 seconds
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Warum die USA Interesse an Haitis Schicksal haben

"Kriminelle haben das Land übernommen. Es gibt keine Regierung", so fasste der Vizepräsident Guyanas, Bharrat Jagdeo, bereits am Sonntag die Situation in Haiti zusammen. Der haitianische Regierungschef Ariel Henry hatte sich Ende Februar eigentlich mit der Opposition darauf geeinigt, bis zu den nächsten Neuwahlen gemeinsam zu regieren. Jetzt ist er zurückgetreten. Wie es nach dem Rückzug Henrys weitergehen kann, was das für die Einwohner des Inselstaates bedeutet und welche Rolle dabei den USA zukommt, erklärt Günther Maihold. Er ist Professor der Politikwissenschaft am Lateinamerika-Institut der FU Berlin. Die Debatte um die Gefahr KI-generierter Bilder und ihren Einfluss auf politische Meinungsbildung ist nicht neu. Doch dass ein vom Buckingham Palace veröffentlichtes Bild in diese Diskussion hineinspielt, überrascht. Seit Prinzessin Kate im Januar operiert wurde, ist sie nicht mehr öffentlich aufgetreten. Über ihre Abwesenheit wurde viel spekuliert. Am Sonntag postete der Palast dann ein offizielles Foto von ihr und ihren Kindern auf X, das zu sagen schien: Alles okay, Kate geht's super. Doch das Foto war an einigen Stellen retuschiert. Wie gefährlich ist es, wenn Institutionen wie das britische Königshaus bearbeitete Bilder veröffentlichen?  Wie kann man unterscheiden, was echt ist und was nicht und welche Folgen hat das auf das globale Superwahljahr? Das erklärt Lisa Hegemann im Podcast. Sie ist Leiterin des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE. Und sonst so: Nürnberger Bratwürste aus Niederbayern? Kann es gar nicht geben.  Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Prinzessin Kate: Vertrauen wegretuschiert Kate Middleton: Krank? Ich doch nicht, niemals Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück Karibikstaat: Haiti verlängert Ausnahmezustand wegen Bandengewalt [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/13/202411 minutes, 43 seconds
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Update: Viele Mängel bei der Bundeswehr

Angesichts der eskalierenden Bandengewalt in Haiti hat Premierminister Ariel Henry angekündigt, sein Amt niederzulegen. Bis eine neue Regierung ernannt wird, soll ein siebenköpfiger Präsidialrat eingesetzt werden. Mächtige kriminelle Banden, die bereits große Teile Haitis und fast die gesamte Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren, hatten zuvor Henrys Rücktritt gefordert.  Die AfD ist zum Auftakt des Berufungsprozesses gegen die Einstufung der gesamten Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall mit mehreren Anträgen gescheitert. Seit dem heutigen Dienstag wird am Oberverwaltungsgericht Münster über die Klage der Partei gegen den Verfassungsschutz verhandelt. Das Urteil des Münster Gerichts gilt als richtungsweisend für die Zukunft der AfD. Wie es angesichts dessen im Gerichtssaal zugeht, schildert ZEIT-Redakteur Paul Middelhoff, der den Prozess vor Ort verfolgt. Laut Eva Högl (SPD), der Wehrbeauftragten des Bundestags, hat sich die Situation der Bundeswehr in den Bereichen Personal, Material und Infrastruktur im vergangenen Jahr kaum verbessert. Es seien aber wichtige Weichen gestellt worden und die Bundeswehr sei auf dem Weg, vollständig einsatzbereit zu sein, so Högl. Was noch? Vorlesungen bei Prof. Campino   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krisenstaat: Haitis Premierminister Ariel Henry tritt zurück Haiti: News und Infos OVG Münster: AfD scheitert in Berufungsprozess mit Antrag auf Vertagung AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland Bundesamt für Verfassungsschutz: Falsche Freunde Bundeswehr: Wehrbeauftragte fordert "substanzielle Verbesserungen" bei der Truppe Verteidigung: Bundeswehrverband berichtet von "massiven Problemen" bei der Truppe Bundeswehr: News und Infos [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/12/20249 minutes, 47 seconds
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Richtungsweisende Tage für die AfD

In einem Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht Münster klagen die AfD und ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative (JA), dagegen, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz sie als rechtsextremistische Verdachtsfälle eingestuft hat. Bereits vor zwei Jahren hatte die AfD deswegen erfolglos gegen den Verfassungsschutz geklagt. Was das Urteil in Münster für die Zukunft der AfD und ein mögliches Parteiverbotsverfahren bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Christian Parth im Podcast. Im Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist weiter keine Einigung in Sicht. Für den heutigen Dienstag hatte die GDL bereits den sechsten Streik im aktuellen Tarifkonflikt angekündigt. Eine formale Schlichtung könnte zu einem Kompromiss führen, doch GDL-Chef Claus Weselsky lehnt ein solches Verfahren bisher ab. David Gutensohn, stellvertretender Leiter des ZEIT-ONLINE-Arbeitsressorts, ordnet ein, wie es im Tarifstreit weitergeht und ob es am Ende trotz Weselskys Widerstand zu einer Schlichtung kommen könnte. Und sonst so? Nach Äpfeln, Nüssen und Curry soll der Wein im Alten Rom geschmeckt haben. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Verfassungsschutz bereitet offenbar neues AfD-Gutachten vor Verfassung: Wichtige Entscheidung im Streit AfD gegen Verfassungsschutz AfD und Junge Alternative: Die AfD gegen die Bundesrepublik Deutschland Tarifstreit bei der Deutschen Bahn: Ohne Druck wird das nichts   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/12/202411 minutes, 42 seconds
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Update: Päpste und die Politik

Das Wort des Papstes hat moralisches Gewicht, und deshalb fällt die Kritik an seinen neuesten Äußerungen zum Krieg gegen die Ukraine derzeit umso deutlicher aus. In einem vorab veröffentlichten Auszug aus einem Interview mit dem Schweizer Sender RSI sagte Franziskus: "Wenn man sieht, dass man besiegt ist, dass es nicht gut läuft, muss man den Mut haben, zu verhandeln." Weiter appellierte er, dass man den Mut haben müsse, die "weiße Fahne" zu hissen. Obwohl er weder die Ukraine noch Russland beim Namen nannte, wurden seine Worte von vielen als Aufforderung an die Ukraine verstanden, zu kapitulieren. Der Vatikan versucht seitdem, die umstrittenen Äußerungen des Papstes zurechtzurücken. Päpste haben sich immer wieder zu Kriegen und Konflikten geäußert, meistens in einer vermittelnden Absicht. Warum das bei Franziskus anders wirkt, erklärt Raoul Löbbert, Chefkorrespondent von Christ & Welt bei der ZEIT.  Nachdem die Verhandlungen über eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ins Stocken geraten sind, wachsen mit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan die Sicherheitsbedenken in Israel. Nach Einschätzung des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad sei die Hamas bestrebt, die Region während des Fastenmonats "in Brand zu setzen". Im Westjordanland hat Israel deshalb das Militär verstärkt. In Jerusalem dürfen Muslime offiziell zwar auf dem Tempelberg beten, aber auch dort patrouillieren Tausende Polizisten. Die Sicherheitslage soll wöchentlich neu bewertet werden.  Und in Gaza wird der Ramadan komplett anders gefeiert werden als in den vergangenen Jahren, weil es an Lebensmitteln, Häusern und Ruhe fehlt.  Außerdem im Update: - An diesem Montag berät der Verteidigungsausschuss des Bundestags in einer Sondersitzung über das abgehörte Gespräch von Luftwaffenoffizieren zu einer möglichen Taurus-Lieferung. - Die Lokführergewerkschaft GDL hat zum Dienstag erneute Streiks angekündigt. Jetzt will die Bahn den Streik per Eilantrag beim Arbeitsgericht Frankfurt stoppen.   Was noch? Warum bei den Oscars auch ein Hund im Publikum saß. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in der Ukraine Vatikan: Papst fordert Ukraine zu Friedensverhandlungen auf Krieg in der Ukraine: Heftige Kritik für Papstappell an Ukraine zu Verhandlung mit Russland Ukraine-Krieg: Olaf Scholz weist Papstäußerung zur Ukraine zurück Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Gaza-Krieg: Ramadan beginnt: Sorge vor Eskalation der Gewalt in Nahost Stimmen aus Gaza: "Viele essen Tierfutter, um nicht zu verhungern" Verteidigungsausschuss: Strack-Zimmermann fordert schnelle Aufklärung der Abhöraffäre Streik der GDL:  Ohne Druck wird das nichts   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/11/202410 minutes, 5 seconds
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Sudan: 25 Millionen Hungernde und kein Ende in Sicht

Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen droht im Sudan die weltweit größte Hungerkrise. Hintergrund ist der Machtkampf zwischen dem sudanesischen Militär und den Paramilitärs der Rapid Support Forces (RSF). Wie aus dem Krieg eine akute Hungerkrise werden konnte, erklärt Andrea Böhm aus dem ZEIT-Politikressort – und berichtet von der bemerkenswerten Resilienz der Bevölkerung. Die mutmaßlichen Komplizen der kürzlich festgenommenen RAF-Terroristin Daniela Klette befinden sich noch immer auf der Flucht. Burkhard Garweg soll jahrelang auf einem Bauwagenplatz in Berlin untergetaucht sein. Dort durfte sich Hannah Knuth als erste Reporterin umsehen. Und sonst so? 2.500 Begriffe aus der Corona-Pandemie hat die Linguistin Annette Klosa-Kückelhaus in einem Online-Wörterbuch festgehalten. Das ZEIT-Interview zum Wörterbuch finden Sie hier.   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:   Sudan: Zwei Männer zerstören ihr Land Sudan: Zahl der Vertriebenen im Sudan übersteigt zehn Millionen Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht RAF: Hunderte solidarisieren sich bei Demo in Berlin mit Daniela Klette  [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/11/202411 minutes, 30 seconds
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Kein Abkommen zu Ramadan?

Ein Abkommen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 10. März scheint immer unwahrscheinlicher. US-Präsident Joe Biden hält ein Abkommen vor dem Fastenmonat für dringend notwendig, um Eskalationen in Ostjerusalem zu verhindern. Über die Folgen ergebnisloser Verhandlungen für die Lage in Gaza und für Israel, spricht Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE. Zwei Frauen, die ein Schicksal teilen: Die russische Julija Nawalnaja und die Belarussin Swetlana Tichanowskaja sind die Ehefrauen der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und Sergej Tichanowski. Beide Männer haben für ihren politischen Kampf einen hohen Preis gezahlt, nun führen ihre Frauen den politischen Kampf gegen Diktaturen, gegen autoritäre Regime und das Unrecht, das sie verüben, aus dem Exil fort. Über das Treffen zwischen Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja in München und was die beiden Frauen politisch bewegen könnten, berichtet Alice Bota, Redakteurin im Ressort Politik, DIE ZEIT.  Alles außer Putzen: Pollenallergie? Dafür gibt es eine App!   Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Luft- und Seebrücke: Wie Hilfe den Gazastreifen erreichen soll Gazastreifen: Joe Biden sieht Hamas für Geiseldeal verantwortlich Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja: "Weil ich es kann" Alexej Nawalny: Sie trotzen der Angst   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/10/202411 minutes, 55 seconds
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Spezial: Zwei Jahresgehälter für ein Menschenleben

Im Februar lädt Ziad (Name geändert) ein Foto ins Internet. Es zeigt eine glückliche Familie: Vater, Mutter und drei Kinder am Strand, der Himmel strahlend blau. Darüber steht ein Appell: "Helfen Sie meiner Familie in Gaza zu überleben." Ziad, ein junger Palästinenser aus Gaza, der in Deutschland studiert, hat das Hilfsgesuch auf einer Spendenplattform eingestellt. Er braucht Zehntausende Euro, um seiner Familie, die im Süden des Gazastreifens um ihr Leben bangt, die Flucht nach Ägypten zu ermöglichen. Denn: Der einzige Weg aus dem isolierten Kriegsgebiet im Mittelmeer führt für sie über eine skrupellose Agentur, die jenen, die es sich leisten können, die Ausreise über die eigentlich geschlossene Grenze verspricht. Bis zu 8.000 Euro kostet das für einen Erwachsenen und ist längst keine Garantie für eine schnelle Flucht über die Grenze, sondern vor allem ein vages Versprechen. Wenn dieses Versprechen aufgeht, könnte Ziads Familie noch vor Beginn des Ramadan raus aus dem Gazastreifen – und damit vor dem 10. März, an dem Israel möglicherweise seine Offensive auf die Stadt beginnen will. Es könnte ihren letzten Weg raus aus Rafah bedeuten.  Die Journalistinnen Anna-Theresa Bachmann und Laila Sieber vom Journalismus-Kollektiv Selbstlaut haben zu der Agentur recherchiert und mit Ziad und seinem Vater in Gaza gesprochen. In diesem "Was jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte der Familie: vom verzweifelten Versuch, dem Hunger und der Zerstörung in Gaza zu entkommen, und der Hilflosigkeit derer, die in der Ferne um ihre Angehörigen und Freunde bangen. Moderation: Constanze Kainz Redaktion: Jannis Carmesin Recherche: Anna-Theresa Bachmann und Laila Sieber Sounddesign und Produktion: Joscha Grunewald Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/9/202433 minutes, 51 seconds
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Wehrpflicht und Zivilschutz: Deutschland schaut nach Skandinavien

Vier Tage war Verteidigungsminister Boris Pistorius diese Woche auf Skandinavien-Reise. Im Podcast erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Koordinator im Politikressort der ZEIT, warum diese Reise von einer Gewichtsverschiebung in Europa zeugt. Und erklärt, wie das schwedische Modell der Wehrpflicht – dort werden alle 18-Jährigen vom Militär erfasst, wobei nur fünf bis zehn Prozent dann tatsächlichen Wehrdienst, auf Freiwilligenbasis, leisten – funktioniert.  700 Millionen Menschen auf der Welt gelten als extrem arm. Jeder von ihnen erhielt im Jahr 2022 durchschnittlich 79 Cent pro Tag aus Hilfsprogrammen zur Armuts- und Hungerbekämpfung. Zum Überleben braucht ein Mensch 2,15 Dollar laut Weltbank. Dennoch gelingt es Menschen immer wieder, sich aus dieser extremen Armut zu befreien. Einer von ihnen ist Jean Pierre Kawaya aus dem Kongo. Er lebt in einer der ärmsten Regionen der Welt. Judith Raupp hat ihn besucht.  Alles außer Putzen: In der Worcester Public Library werden Nutzern den gesamten März fällige Gebühren erlassen, wenn sie ein Katzenfoto zeigen. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Wehrpflicht: "Ich könnte eingezogen werden. Ohne Chance, mich darauf vorzubereiten" Wehrpflicht: Warum Schwedens Wehrpflicht-Modell in Deutschland nicht funktioniert Armut in Entwicklungsländern: Der Wohlstand des Papa Jean Pierre [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/9/202412 minutes, 51 seconds
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Wo die globale Geschlechtergerechtigkeit steht

1911 fand der erste internationale Frauentag statt. Die zentrale Forderung war damals das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Seit 1918 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Mehr als hundert Jahre später ist noch immer keine völlige Gleichberechtigung erreicht. In keinem Land der Welt. Die UN schrieb dieses Jahr in ihrem jüngsten Bericht zur Geschlechtergerechtigkeit von einem "organisiertem Backlash" der Frauenrechte. Was das genau bedeutet, weiß Andrea Böhm. Sie ist Politikredakteurin bei DIE ZEIT. Im Podcast berichtet sie, wofür Frauen global kämpfen und welche Fortschritte es trotz allem gibt.  Im Jahr 2022 kam es in Burkina Faso zu zwei Militärputschen. Im Januar wurde die Regierung gestürzt und ein Übergangsparlament gebildet. Acht Monate später wurde erneut geputscht. Die Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze hat das Land jetzt besucht. Sie ist damit die erste europäische Ministerin, die seitdem dort war. Im Anschluss besuchte Schulze Benin. Was die Ministerin dort verfolgte, weiß Issio Ehrich. Er hat sie nach Westafrika begleitet und berichtet für ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, warum die Reise ein politischer Balanceakt war. Und sonst so:  Türkisches Café verbietet Gespräche über Politik, die Gäste freuen sich. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Feministischer Aktivismus: Nicht einen Schritt zurück Der Internationale Frauentag 2024 Westafrika: Mali, Burkina Faso und Niger verlassen die Ecowas Podcast: Ehrlich jetzt? / Svenja Schulze: "Wir müssen uns mit der kolonialen Vergangenheit auseinandersetzen" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/8/202411 minutes, 2 seconds
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Update: Das Tesla-Werk steht still – und die Bahn auch

Zwei Jahre ist es her, dass in Grünheide die große Tesla-Fabrik eröffnet wurde, die Gigafactory. Protest gab es von Anfang an, doch zuletzt hat sich dieser zugespitzt: Unbekannte hatten am Dienstag wenige Kilometer vom Werk entfernt einen Hochspannungsmast in Brand gesetzt. Die Fabrik wurde evakuiert, die Produktion gestoppt. Zu dem Anschlag bekannt hat sich mittlerweile die linksextreme Vulkangruppe. Laut Bekennerschreiben gehe es der Gruppe um die "komplette Zerstörung der Gigafactory”. Tesla selbst plant seit geraumer Zeit, die Gigafactory zu vergrößern, dafür müssten rund 100 Hektar Kiefernforst weichen. Außerdem besetzen seit vergangener Woche Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten das Waldstück. Maike Rademaker war dort für ZEIT ONLINE unterwegs. Im Podcast analysiert sie, wie die Menschen im besetzten Wald auf den Brandanschlag reagiert haben. Die Europäische Volkspartei (EVP) zieht mit der CDU-Politikerin Ursula von der Leyen als Spitzenkandidatin in die Europawahlen. Beim Kongress der konservativen europäischen Parteienfamilie EVP in Bukarest stimmten 400 Delegierte für von der Leyen, 89 gegen sie. Als Spitzenkandidatin der EVP bewirbt sich von der Leyen gleichzeitig um eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission.  Außerdem im Update: Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit dem frühen Donnerstagmorgen erneut den Bahnverkehr. Im Personenverkehr dauert der Bahnstreik bis Freitagmittag an.    Was noch? Weniger Vandalismus im Bahnhof – dank Büchern.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Tesla in Grünheide: "Jetzt reicht es!" Anschlag: Tesla-Produktion in Grünheide bis Ende nächster Woche unterbrochen Grünheide: Anwohner stimmen gegen Erweiterung von Tesla-Fabrik Aktivisten in Grünheide: Gekommen, um zu campen Europawahl: EVP kürt Ursula von der Leyen zur Spitzenkandidatin Europawahl: 2024 wählt Europa wieder Deutsche Bahn: Lokführer beginnen 35-Stunden-Streik [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/7/20249 minutes, 9 seconds
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Ein Landkreis im Zentrum der Asyldebatte

Am Mittwoch haben die Länderchefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz über das künftige Vorgehen in der Asylpolitik diskutiert. Dass der Umgang mit Geflüchteten in Deutschland gerade neu verhandelt wird, zeichnete sich schon im Vorfeld des Gipfels ab. Vergangene Woche war eine Debatte darüber entbrannt, ob man Asylbewerber deutschlandweit zum Arbeiten verpflichten soll. Das Asylbewerberleistungsgesetz erlaubt es Kommunen bereits jetzt, Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten. Umgesetzt wird das Gesetz neuerdings im ostthüringischen Saale-Orla-Kreis. Der dortige neue Landrat Christian Herrgott (CDU) findet: Die Asylbewerber sollten der Gesellschaft etwas zurückgeben. Kolja Rudzio ist Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Im Podcast analysiert er, ob das Vorhaben des Saale-Orla-Kreises auch etwas mit dem Umfragehoch der AfD in Thüringen zu tun hat. Erst fünf Monate nach dem Großangriff der Hamas auf Israel halten es die Vereinten Nationen nun für "wahrscheinlich", dass es am 7. Oktober zu systematischer sexualisierter Gewalt gekommen ist. Laut Bericht der zuständigen UN-Sonderbeauftragten für sexualisierte Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, gebe es "berechtigten Grund zur Annahme", dass es an mindestens drei Orten zu Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen gekommen sei. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Israel. Im Podcast ordnet sie den UN-Bericht ein und beantwortet, wie dieser in Israel aufgenommen wird.   Und sonst so? "Bibi Blocksberg"-Fans können die 150. Hörspiel-Folge selbst mitgestalten.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Asylgipfel: Was die Regierung bei der Migration tut – und was nicht Asylbewerber: Städte- und Gemeindebund lehnt Arbeitspflicht für Asylsuchende ab Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Sexualverbrechen der Hamas: Die UN bestätigt, was längst belegt ist Gaza-Krieg: UN: Vergewaltigungen durch Hamas-Terroristen wahrscheinlich Arbeitspflicht für Geflüchtete: Ein Landrat will Geflüchtete dazu verpflichten, hier für 80 Cent pro Stunde zu arbeiten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/7/20249 minutes, 56 seconds
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Update: Was der Super Tuesday über die Kandidaten und ihre Wähler verrät

Der Super Tuesday gilt als der wichtigste Termin der Vorwahlen in den USA. Dabei konnten sich am Dienstag wenig überraschend der aktuelle Präsident Joe Biden und der ehemalige Präsident Donald Trump durchsetzen. Offiziell ernennen beide Parteien ihre Kandidaten für die Präsidentschaftswahl erst im August. Doch schon jetzt zeichnet sich ein erneutes Duell von Trump gegen Biden im November ab. In aktuellen Umfragen würden aktuell mehr Menschen für Trump stimmen. Wie aussagekräftig diese Umfragen sind, weiß Christian Endt. Er leitet stellvertretend das Ressort Daten und Visualisierung bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt er, warum sich die Wählerschaft erneut für die beiden entscheidet und welche Themen die Wahl bestimmen.   In der Nacht auf Mittwoch hat die Ukraine laut eigenen Angaben einen russischen Drohnenangriff abgewehrt. 42 Drohnen wurden demnach vom russischen Militär abgefeuert. 38 davon konnte das ukrainische Militär aufhalten und zerstören. Warum zunehmend auch der Luftraum in diesem Krieg umkämpft ist, weiß Maxim Kireev. Für ZEIT ONLINE berichtet er über internationale Politik, Russland und Osteuropa. Im Podcast erklärt er, wie die Ukraine sich momentan verteidigt. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine neue Bafög-Reform beschlossen. Die sieht unter anderem eine Studienstarthilfe für Studienanfänger aus finanziell schwachen Familien vor. Die Regelung zur Rückzahlung wird strenger, weil sie an die "aktuelle Einkommens- und Preisentwicklung angepasst" wird. Eine Erhöhung der Regelsätze ist hingegen nicht vorgesehen. Zum Wintersemester 2024/25 sollen die neuen Regelungen in Kraft treten. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Präsidentschaftswahl: Würde heute gewählt, würde Trump gewinnen Super Tuesday: Der große Vorwahl-Tag Super Tuesday 2024: Trump feiert schon, auch Biden liegt vorn Liveblog: Ukraine-Krieg Bafög: DGB fordert bei Bafög-Reform auch Erhöhung der Sätze [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/6/202410 minutes, 4 seconds
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Asylreform auf halber Strecke

Im November haben sich Bund und Länder auf ein neues Maßnahmenpaket zur Regelung der Asyl- und Migrationspolitik geeinigt. Dazu gehörten unter anderem die Beschleunigung der Asylverfahren von Menschen aus Staaten mit geringer Anerkennungsquote, die Bezahlkarte für Geflüchtete oder die Prüfung, ob Asylverfahren außerhalb Europas möglich wären. Am Mittwoch wollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten nun über den Fortschritt der Umsetzung diskutieren. Über den aktuellen Stand spricht Politikredakteurin Katharina Schuler im Podcast. Basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Forschung hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre Richtlinien aus dem Jahr 2017 neu überarbeitet und diese am Dienstag in Kassel vorgestellt. Eine wichtige Neuerung: Nach der letzten Aktualisierung vor sieben Jahren galten noch 600 Gramm Fleisch als wöchentliche Obergrenze, nun empfiehlt die Gesellschaft eine noch stärker pflanzlich geprägte Ernährung. Über die Entstehung der Empfehlungen und die Schwächen der Methodik berichtet Elena Erdmann, Redakteurin im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Wie Taylor Swift einen Streit zwischen Singapur und seinen Nachbarn entfachte. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Asylverfahren in Drittstaaten: Das Modell Ruanda scheidet aus Bund-Länder-Treffen: Union-Länderchefs fordern konkrete Ergebnisse bei Migrationstreffen Migration: Was ändert sich durch die Bezahlkarte für Asylbewerber?  Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ein Ei pro Woche sollte Ihnen reichen Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht Gesunde Ernährung: Was krank macht, muss mehr kosten! [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/6/202411 minutes, 59 seconds
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Update: Ampelpaket für stabile Renten

"Es wird keine Rentenkürzung geben und auch keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters geben", versicherte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin. Dort stellte er gemeinsam mit Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) das Rentenpaket II vor. Das erklärte Ziel des neuen Konzepts ist es, bis 2039 ein Rentenniveau von 48 Prozent eines Durchschnittslohns zu garantieren und das Beitragswachstum abzubremsen. Neben den Beiträgen der Bürger und der Unterstützung aus dem Bundeshaushalt soll künftig eine dritte Säule für die gesetzliche Rente geschaffen werden: ein sogenanntes Generationenkapital. Wie das genau funktionieren soll, weiß Tina Groll. Sie ist Politik- und Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erklärt sie, was die Kernpunkte der Reform sind. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat am Dienstag erste Ergebnisse zu den Umständen der Taurus-Abhöraffäre präsentiert. "Unsere Kommunikationssysteme sind nicht und wurden nicht kompromittiert", betonte Pistorius. Dass das Treffen zwischen hochrangigen Luftwaffenoffizieren mitgeschnitten werden konnte, gehe auf einen individuellen Anwendungsfehler zurück.  Seit Dienstagmorgen steht die Tesla-Fabrik in Brandenburg still. Grund ist ein mutmaßlicher Brandanschlag, der zu einem weitreichenden Stromausfall führte. Die als linksextremistisch eingestufte Vulkangruppe hat sich nun zu dem Anschlag bekannt. Die Echtheit des Dokuments wird derzeit geprüft. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Was noch? Versuchter Schmuggel: Goldarmband in Baguette  Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Rentenpaket II: Heil und Lindner planen Generationenkapital für die Rentenfinanzierung Alterssicherung: Sahra Wagenknecht fordert Volksabstimmung über die Rente  Taurus-Abhöraffäre: Pistorius spricht von "individuellem Anwendungsfehler" in Abhöraffäre Grünheide: Linksextremisten bekennen sich zu Anschlag auf Tesla-Stromversorgung Grünheide: Tesla-Chef Musk nennt mutmaßlichen Anschlag auf Fabrik "extrem dumm" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/5/20249 minutes, 11 seconds
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Ein entscheidender Wahltag für Trump

Der wichtigste Termin der Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur in den USA ist der Super Tuesday, an dem in 15 US-Staaten gleichzeitig gewählt wird. Aktuell liegen Trump und US-Präsident Joe Biden im Rennen ihrer jeweiligen Parteien vorn. Welche Chancen die Republikanerin Nikki Haley noch hat und warum die Wahlergebnisse vom Super Tuesday auch für den konkurrenzlosen Joe Biden bedeutsam sind, berichtet Rieke Havertz, US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE. Einmal im Jahr trifft sich das chinesische Parlament zum Nationalen Volkskongress in Peking, um Gesetze zu beschließen, einen neuen Präsidenten zu wählen oder die Verfassung zu ändern. Doch in Wahrheit sollen die knapp 3.000 Delegierten beim jährlichen Volkskongress die bereits beschlossenen Pläne von Staats- und Parteichef Xi Jinping absegnen. Mit welchen Themen sich der Nationale Volkskongress in Peking die kommende Woche beschäftigt, berichtet Jens Mühling, Autor für ZEIT ONLINE in China. Und sonst so? Eine Brennerei in Stuttgart macht aus altem Brot Alkohol.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Donald Trump: Er hat einen Kult geschaffen US-Präsidentschaftswahlkampf: Nikki Haley gewinnt erstmals Vorwahl gegen Donald Trump US Vorwahlen 2024: Wer wird Präsidentschaftskandidat?  China: Wächst da noch was? Chinas Wirtschaft 2023: Alle sollen auf Xi hören [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/5/202410 minutes, 56 seconds
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35 Stunden streiken für die 35-Stunden-Woche

Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) sind erneut gescheitert. Die GDL hat nun weitere Streiks angekündigt. Ab Mittwochabend wird erst der Güterverkehr bestreikt, ab Donnerstag dann auch der Personenverkehr. 35 Stunden soll der Streik andauern. "35 Stunden deshalb, damit jeder in der Republik merkt, worum es uns geht: nämlich um die 35-Stunden-Woche", so GDL-Chef Claus Weselsky. "Putin geht es um Spaltung", mahnte Bundesaußenminister Boris Pistorius (SPD) am Sonntag in Reaktion auf die Taurus-Abhöraffäre. Pistorius kündigte an, den Vorfall lückenlos aufklären zu lassen und dann entsprechende Konsequenzen zu ziehen. In der Zwischenzeit rief er zur Geschlossenheit auf. In der vergangenen Woche war ein Gespräch zwischen hochrangigen Luftwaffenoffizieren geleakt worden. Darin ging es um mögliche Lieferungen des Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine. Damit wird erneut auch die Position von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu infrage gestellt. Warum das ein Dilemma für die Ampelkoalition bedeutet, weiß Ferdinand Otto. Er ist Politik-Redakteur und erklärt im Podcast, wie die Regierung mit der Abhöraffäre umgeht. Außerdem im Update: Bei Bauernprotesten wurden am Sonntag fünf Menschen verletzt. Auf der Fahrbahn der B 5 befanden sich große Haufen Gülle und Mist, die aus Protest dort ausgekippt worden sind. Dadurch kam es zu Unfällen. Mehrere Fahrzeuge fuhren ungehindert in die Hindernisse. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.  Was noch? Italien kämpft ums Risotto. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Deutsche Bahn: Lokführer streiken ab Mittwoch für 35 Stunden Taurus-Raketen: "Ich bin der Kanzler, und deshalb gilt das" Taurus-Abhöraffäre: Verteidigungsminister Pistorius wirft Russland "Informationskrieg" vor  Bundeswehr: Für Deutschland peinlich, für die Luftwaffe eine Katastrophe Landwirtschaft: Bauernproteste mit Gülle und Mist führen zu Unfällen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/4/20249 minutes, 30 seconds
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Frankreich will ungewollt Schwangere auf höchster Ebene schützen

Der französische Senat und die Nationalversammlung haben bereits zugestimmt, nun muss als letzte Instanz noch der Kongress entscheiden, ob die Freiheit, eine Schwangerschaft zu beenden, tatsächlich in der französischen Verfassung verbrieft wird. Die nötige Dreifünftelmehrheit gilt als sicher. Frankreich wäre damit weltweit das erste Land, das die Entscheidungsfreiheit einer ungewollt Schwangeren, ob sie ihr Kind austragen möchte oder nicht, auf höchster Ebene schützt. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, diese Änderung sei ein wichtiges Zeichen vor dem Hintergrund, dass Frauen in vielen anderen Ländern nicht frei über ihren Körper bestimmen dürfen, beispielsweise in den USA oder in Polen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE und DIE ZEIT aus Frankreich und ordnet diese Verfassungsänderung für uns ein. 2006, Deutschland, ein Sommermärchen. Neun Jahre später dann, 2015, der Skandal. Die Fußballweltmeisterschaft der Männer soll nach Recherchen des Spiegels nur wegen Bestechungszahlungen nach Deutschland gekommen sein. Noch immer sind nicht alle Umstände der damaligen WM-Vergabe geklärt. Vor dem Landgericht Frankfurt müssen sich jetzt drei ehemalige Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten, Horst R. Schmidt, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sind wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit den Ereignissen im Jahr 2006 angeklagt. Was ihnen vorgeworfen wird und welche Erkenntnisse der Prozess bringen könnte, weiß Oliver Fritsch. Er ist Sportredakteur bei ZEIT ONLINE. Und sonst so: Igel erwachen wegen milder Temperaturen zu früh aus dem Winterschlaf. Wir Menschen können ihnen helfen. Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Senat stimmt für Aufnahme von Schwangerschaftsabbrüchen in Verfassung Fußball-WM 2006 in Deutschland: Kein Deal im Sommermärchen-Prozess Kicken kann er/Franz Beckenbauer: Der Fußballer, der aus der Zukunft kam [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/4/202411 minutes, 49 seconds
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Spezial: Biden gegen Trump, die Zweite?

Am Dienstag ist Super Tuesday, der Tag an dem in den meisten Bundesstaaten in den USA die Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur stattfinden. Wer bei den Demokraten und Republikanern gut abschneidet, wird als Kandidat für die Wahl im November aufgestellt und es ist sehr wahrscheinlich, dass Joe Biden und Donald Trump jeweils von ihren Parteien nominiert werden. Die innerparteiliche Konkurrenz ist auf beiden Seiten so gut wie unbedeutend. Für die Republikaner hat die ehemalige Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley trotz bisheriger Verluste noch nicht aufgegeben, bei den Demokraten versucht es die Autorin Marianne Williamson. Auch ihr werden keine Chancen zugerechnet. Donald Trump hat derzeit kein politisches Amt inne und steht vor Gericht. Insgesamt laufen vier Verfahren gegen Trump. Doch selbst wenn er in einem dieser Verfahren verurteilt wird, könnte er immer noch Präsident der USA werden, denn laut US-amerikanischer Verfassung ist eine Verurteilung kein Ausschlusskriterium,  um das höchste politische Amt zu bekleiden. Johanna Roth, USA-Korrespondentin der ZEIT und ZEIT ONLINE erklärt die Voraussetzungen einer Kandidatur und spricht über die innerparteilichen Diskussionen bei den Demokraten und Republikaner. Außerdem beantwortet sie in dieser Sonderfolge zur US-Wahl die Fragen der Was Jetzt-Hörer und Hörerinnen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/3/202433 minutes, 19 seconds
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Abgehört beim Taurus-Gespräch

In Russland haben Staatsmedien über ein Gespräch hochrangiger Bundeswehroffiziere berichtet.  Bei dem Treffen sprach Luftwaffen-Chef General Ingo Gerhartz mit drei weiteren Offizieren über sensible Informationen, unter anderem den Einsatz von Taurus-Raketen zur Zerstörung der Krim-Brücke. Das Bundesverteidigungsministerium hat bestätigt, dass die Aufnahme echt ist und prüft nun, wie die Kommunikation abgehört werden konnte.  Hauke Friederichs ist Sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und berichtet im Podcast, was die Bundeswehroffiziere besprochen haben und wie russische Staatsmedien das Gespräch abhören konnten. Beim Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES) in Rom wurde der Luxemburger Nicolas Schmit zum Spitzenkandidaten für den EU-Wahlkampf nominiert. Schmit ist seit 2019 EU-Kommissar für Arbeit und Soziales. Zwar hat der 70-Jährige bei der Wahl zum Spitzenkandidaten keine parteiinternen Herausforderer, gegen eine zweite Amtszeit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollte er jedoch trotzdem keine Chance haben. Wer ist Nicolas Schmit? Und was erhoffen sich die Sozialdemokraten von ihrem Spitzenkandidaten? Diese Fragen beantwortet Almut Siefert, Autorin für ZEIT ONLINE in Italien. Alles außer Putzen: Krokusse bestaunen.   Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Für Deutschland peinlich, für die Luftwaffe eine Katastrophe Bundeswehr: Olaf Scholz verspricht schnelle Aufklärung von Taurus-Abhöraffäre Ursula von der Leyen: Sie ist die Richtige, aber Europawahl: 2024 wählt Europa wieder [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/3/202410 minutes, 33 seconds
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RAF-Terroristin: Solidaritätsbekundungen und Voyeurismus

Nach 30 Jahren Fahndung wurde die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette am vergangenen Montag in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg festgenommen. Jahrzehntelang war Klette untergetaucht. Die teilweise milden Reaktionen auf ihre Festnahme zeigen, dass die linke Terrororganisation RAF im kollektiven Gedächtnis verankert sind, doch die Gewalttaten der Gruppe geraten in Vergessenheit, findet Lenz Jacobsen. Er ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast die Solidaritätsbekenntnisse und Reaktionen nach die Festnahme der RAF-Terroristin Daniela Klette ein. Wenn Gewerkschaften zum Streik aufrufen, gehört das Streiken in Deutschland zu den Grundrechten der Arbeitnehmer – und seit Monaten wird dieses Recht in Deutschland von den unterschiedlichsten Berufsgruppen ausgeübt. Briefträgerinnen, Lokführer, Ärztinnen, Bäcker, Landwirtinnen. Arbeitskämpfe sind wichtig, denn sie bringen gerechtere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und halten die Demokratie am Leben. Maximilian Münster aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE findet trotzdem, es muss sich etwas ändern und fordert neue Regeln für den Streik. Alles außer Putzen: Die Mexikanerin Elena Reygadas wurde von einer Jury der "World's 50 Best Restaurants" zur besten Köchin der Welt gewählt. Feiern Sie mit diesem Frühstücksrezept die mexikanische Küche.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: RAF: Die Kalaschnikow haben sie übersehen Michael Colborne über Daniela Klette: "Ich empfehle euch dringend, diese Spur zu verfolgen" Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht Streik: Streikt! Aber nicht so viel     [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/2/202411 minutes, 48 seconds
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Update: Eine tödliche Hilfslieferung

Bei der Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen sollen am Donnerstag nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde rund 100 Zivilisten von israelischen Soldaten getötet worden sein. Nach palästinensischer Darstellung sollen die Soldaten auf die Palästinenser geschossen haben. Das israelische Militär machte hingegen das Gedränge und Chaos in erster Linie verantwortlich. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Wieso der Vorfall im Gazastreifen zu einem Wendepunkt werden könnte und was die Videoaufnahmen der israelischen Armee zeigen, berichtet Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE. Zwei Wochen nach der Bestätigung von Alexej Nawalnys Tod in einem Straflager im Norden Russlands wurde der Oppositionspolitiker am Freitag in Moskau beigesetzt. Tausende Menschen versammelten sich, um dem Kremlkritiker die letzte Ehre zu erweisen. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik und Russland-Experte, analysiert im Podcast, welches Zeichen von der Anteilnahme ausgeht. Der Anteil stark übergewichtiger Menschen in der Weltbevölkerung hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Überdurchschnittlich stark sind laut einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet" Jugendliche betroffen. Was noch? Japanische Restaurants versichern sich gegen "Food-Terrorism". Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Gaza-Stadt: Getötet beim Versuch zu überleben Israel und Palästina: Wer klug ist, will jetzt die Zweistaatenlösung Russland: Trauernde versammeln sich am Sarg von Alexej Nawalny Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/1/20249 minutes, 30 seconds
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Boykott, Hungerstreik und niedrige Wahlbeteiligung

Die innenpolitische Situation im Iran hat sich seit den massenhaften Protesten Ende 2022 kaum verändert. Protestierende wurden damals teilweise verhaftet und hingerichtet und noch immer wird gegen Regimegegner hart vorgegangen. Am Freitag wird nun ein neues Parlament und ein neuer Expertenrat gewählt. Das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei schrieb auf X, dass Wahlen die wichtigste Säule der Islamischen Republik seien. Welche Bedeutung die Wahlen tatsächlich haben, weiß Journalistin Gilda Sahebi. Im Podcast erklärt sie, wie die Stimmung im Land ist. "Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange Konfrontation." Das sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Anfang Februar vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs. Für Deutschland scheint es klar zu sein, dass es langfristig mehr in seine Verteidigung investieren will. Kurz nach Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine hatte die Bundesregierung ein Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen. Wie höhere Verteidigungsausgaben jedoch langfristig finanziert werden sollen, ist bislang unklar. Mark Schieritz ist stellvertretender Politikchef bei DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, warum es bei Aufrüstung nicht nur ums Geld geht. Und sonst so: Eine Uni in der Bronx ist für Studierende, dank einer großzügigen Spende von einer Milliarde Dollar, jetzt komplett gebührenfrei. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Vor der Parlamentswahl: Irans Ex-Parlamentspräsident warnt vor Diktaturgefahr Verteidigungsausgaben in Deutschland: Mit Sicherheit teuer EU-Atombomben: Braucht Europa die Bombe? Ukraine-Krieg: Nato-Chef: Konfrontation mit Moskau könnte Jahrzehnte dauern [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
3/1/202411 minutes, 30 seconds
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Update: Putin droht dem Westen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Rede zur Lage der Nation gehalten. In Rede Nummer 19  bedankte er sich bei der angeblichen "absoluten Mehrheit" der Bevölkerung, die die "spezielle Militäroperation" in der Ukraine unterstützt und kündigte an, weiter aufrüsten zu wollen. Mehrfach richtete Putin in seiner Rede außerdem direkte Drohungen an den Westen. "Sie sollten verstehen, dass wir auch Waffen haben, die Ziele auf ihren Gebieten treffen können”, warnte Putin. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE, hat sich die ganze Rede angehört und ordnet sie im Podcast ein. Vier Stunden am Tag, 80 Cent die Stunde: Unter diesen Bedingungen verpflichtet der ostthüringische Saale-Orla-Kreis Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit. Bisher wird das Gesetz nur in wenigen Kommunen umgesetzt. Ginge es nach dem Deutschen Landkreistag, wäre das anders. Verbandspräsident Reinhard Sager fordert eine flächendeckende Arbeitspflicht für Asylbewerber – nicht nur für gemeinnützige Tätigkeiten, sondern auch in Unternehmen. Christian Parth, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE, hat sich im Saale-Orla-Kreis in Thüringen umgehört, wo Asylbewerber jetzt für gemeinnützige Arbeit eingesetzt werden sollen. Außerdem im Update: Ein Hauch von Hambacher Forst: Um die geplante Werkserweiterung des US-Konzerns Tesla in Brandenburg zu stoppen, haben etwa 80 Klimaaktivisten ein Waldstück in der Gemeinde Grünheide besetzt. Was noch? Am Schalttag kommen selbst Tanksäulen mal durcheinander.   Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Russland: Wladimir Putin kündigt weitere Aufrüstung an Liveblog: Ukraine-Krieg 80 Cent pro Stunde: Landrat will Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten Asylbewerber: Landkreistag will alle Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten Migration: Heil hält Arbeitspflicht für Asylbewerber im Einzelfall für sinnvoll Brandenburg: Klimaaktivisten besetzen Waldstück bei Tesla-Werk in Grünheide [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/29/20249 minutes, 31 seconds
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Die lange Fahndung nach der dritten RAF-Generation

Als "Meilenstein der deutschen Kriminalgeschichte" hat Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) einen Fahndungserfolg bezeichnet, der rund 30 Jahre auf sich warten ließ: Am Montagabend wurde die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg festgenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde nach Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg gefahndet. Sie werden der dritten Generation der RAF zugerechnet, die bis 1998 aktiv war. Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT, analysiert, was die dritte Generation der RAF auszeichnete und warum es so lange gedauert hat, bis Klette gefunden wurde. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben Beobachter immer wieder befürchtet, dass der Krieg auf die benachbarte Republik Moldau übergreifen könnte. Nun könnte der Einfluss Russlands in der abtrünnigen moldauischen Region Transnistrien weiter zunehmen – und damit auch die Bedrohung für die Ukraine an ihrer Südwestgrenze: Die in Transnistrien regierenden prorussischen Separatisten haben Russland um Schutz vor Moldau gebeten. Das berichten staatliche russische Nachrichtenagenturen. Erica Zingher berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über Demokratie und Zivilgesellschaft in Osteuropa. Im Podcast ordnet sie ein, um was für eine Art von "Schutz" es in der transnistrischen Resolution gehen könnte.   Und sonst so? Tag der seltenen Erkrankungen   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft RAF: Die Rote Armee Fraktion Liveblog: Krieg in der Ukraine Thema: Transnistrien Republik Moldau: Separatisten in Transnistrien bitten Russland laut Medien um "Schutz" Republik Moldau: Prorussischer Anführer Transnistriens beruft seltenen Kongress ein [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/29/202411 minutes, 2 seconds
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Update: Deutsch-französische Verstimmungen

Das deutsch-französische Verhältnis ist derzeit ziemlich angespannt. Der Grünenpolitiker Anton Hofreiter hat es gerade  sogar  "zutiefst zerrüttet" genannt. Grund ist vor allem die Uneinigkeit darüber, in welchem Umfang die Ukraine militärisch unterstützt werden sollte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag gesagt: "Wir werden alles tun, was nötig ist, damit Russland diesen Krieg nicht gewinnen kann." Dazu gehöre für ihn auch, einen Einsatz von Bodentruppen nicht auszuschließen. Bundeskanzler Olaf Scholz versicherte hingegen, dass es keine Soldaten auf Befehl der Nato in der Ukraine geben werde. Wer von der momentanen Uneinigkeit profitiert, erklärt Jörg Lau. Er berichtet für ZEIT ONLINE über Außenpolitik. Im Podcast ordnet er auch ein, wie sich das Verhältnis wieder kitten ließe. "Wenn Sie Putin bezwingen wollen, müssen Sie erfinderisch sein." Das hat Julija Nawalnaja, die Witwe des verstorbenen russischen Oppositionellen Alexej Nawalny, im EU-Parlament gesagt. Sie forderte die Abgeordneten auf, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit anderen Strategien zu begegnen. Er könne nicht mit Sanktionen und Diplomatie besiegt werden. Nawalny starb Mitte Februar in Sibirien in einem Straflager. Die Todesumstände sind weiterhin ungeklärt. Er soll am Freitag in Moskau beigesetzt werden. Nawalnaja sagte allerdings, dass sie fürchte, dass es bei der Beerdigung zu Festnahmen kommen könnte. Vorausgesetzt, dass das Begräbnis überhaupt stattfinden dürfe. Das Lieferkettengesetz hat keine Mehrheit im EU-Rat bekommen. Das Gesetz soll vor allem verhindern, dass europäische Unternehmen von Kinder- und Zwangsarbeit profitieren, wenn sie außerhalb der EU produzieren. Außerdem soll es den Umweltschutz stärken. Auf deutscher Seite wird das Gesetz vor allem von der FDP blockiert, Deutschlands Vertreter hatte sich bei der Abstimmung daher enthalten. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hält das Gesetz für "unzumutbar für kleine und mittelständische Unternehmen". Was noch? der Gender-Care-Gap für das Jahr 2022. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin und Simone Gaul Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Ukraine-Hilfe: Der Unernstfall Emmanuel Macron: Ein bisschen Napoléon Krieg: Taurus und westliche Truppen: Kritik an Scholz und Macron Julia Nawalnaja: "Putin ist Chef einer kriminellen Bande" Russland: Alexej Nawalny wird am Freitag in Moskau bestattet Lieferkettengesetz: EU verschiebt Abstimmung über Lieferkettengesetz erneut EU-Lieferkettengesetz: Wie die FDP einmal Europa knackte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/28/20249 minutes, 2 seconds
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Das Epizentrum der Bauernproteste

Die Bauern in Europa sind wütend. Und das lassen sie die Politik gerade deutlich spüren. Die Gründe, wegen denen die Landwirte protestieren, sind dabei vielfältig. Polnische Landwirte lehnen sich gerade vor allem gegen günstige Getreideimporte aus der Ukraine auf, aus Sorge vor sinkenden Preisen. In Warschau blockierten sie deswegen am Dienstag die komplette Innenstadt. Was die Bauern fordern, weiß Dominik Kalus. Er schreibt für ZEIT ONLINE über Politik und berichtet aus Warschau. Im Podcast erklärt er, wie die Proteste in Deutschland und Polen zusammenhängen. Das Leben in der Stadt bietet mitunter viel. Viel Kunst, viel Kultur, aber auch: viel Lärm. Und der kann krank machen. Bei einer dauerhaften Belastung über 55 Dezibel kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Die größte Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Doch wo sind die Menschen besonders durch Lärm belastet? Das Daten-Team von ZEIT ONLINE hat 55 Orte miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigt eine interaktive Karte. Fabian Franke aus der Wirtschaftsredaktion war bei dem Projekt dabei. Im Podcast verrät er, welche Stadt die lauteste ist und was gegen Lärm hilft. Und sonst so:  Ein niederländisches Start-up will das Eis in der Arktis reparieren. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Bauernproteste in Brüssel: Ein hölzernes Angebot für Europas wütende Bauern Bauernprotest: Landwirte bedrängen Emmanuel Macron mit heftigem Protest Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht Lärm und Gesundheit: "Man kann die Folgen des Lärms im Gehirn und an den Gefäßen ablesen"   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/28/202411 minutes, 57 seconds
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Update: Kämpfen bald Franzosen in der Ukraine?

"Die russische Niederlage ist wichtig für die Sicherheit Europas", darin waren sich laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der internationalen Ukraine-Konferenz alle einig. Am Montag sind auf Einladung Macrons rund 20 Staats- und Regierungschefs in Paris zusammengekommen, um über eine schnellere und umfassendere Hilfe für die Ukraine zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine schon zum Auftakt der Konferenz abgelehnt. Macron zeigte weniger Zurückhaltung. Er sagte, er schließe die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht aus, auch wenn es dafür noch keinen Konsens gebe. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, ob Macrons Vorstoß für Frankreich überhaupt umsetzbar wäre. Zum 4. März könnte es eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas geben – zumindest US-Präsident Joe Biden zeigt sich optimistisch. Derzeit verhandeln Israel und die Hamas mit Vermittlern aus den USA, Ägypten und Katar über eine erneute Waffenruhe und die Freilassung weiterer Geiseln. Konkret geht es um einen Zeitraum von sechs Wochen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Biden sieht die aktuell laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe kurz vor dem Durchbruch. Zugleich sagte er, dass es bislang noch keine Einigung gebe.    Außerdem im Update: - Die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach mehr als 30 Jahren Fahndung in Berlin verhaftet worden. Wenig später haben die Fahnder einen Mann festgenommen, dessen Identität noch unklar ist. Das sagte der Präsident des LKA Niedersachsen. - Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist am Montagmorgen verstorben. Er wurde 61 Jahre alt.    Was noch? Die jahrelange extreme Trockenheit in Deutschland ist vorbei.   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Ukraine-Konferenz: Macron schließt Entsendung westlicher Bodentruppen nicht aus Krieg in der Ukraine: Jetzt droht der russische Durchbruch Ukraine-Konferenz: Und plötzlich ist die Rede von Bodentruppen für die Ukraine Liveblog: Ukraine Nahostüberblick: Biden rechnet mit Feuerpause, Gespräche über Rückkehr nach Nord-Gaza Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft Berliner Volksbühne: René Pollesch ist tot [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/27/20249 minutes, 37 seconds
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Israels Wirtschaft im Krieg

Krieg ist ein kostspieliges Unterfangen – die Militärausgaben für Soldaten, Panzer, Munition und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur sind hoch. Auch für die israelische Wirtschaft ist der andauernde Krieg im Gazastreifen eine enorme Belastung. Wie lange kann sich das Land den Krieg noch leisten? Diese und weitere Fragen beantwortet Paul Middelhoff, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT. Eine aktuelle Recherche des amerikanischen Investigativ-Netzwerks Outlaw Ocean Project bestätigt die Annahme, dass noch immer viele nordkoreanische Arbeiterinnen und Arbeiter in China Zwangsarbeit leisten müssen, vor allem in den Fabriken chinesischer Fischverarbeitungsunternehmen. Arbeiterinnen beschreiben dort sklavereiähnliche Zustände, wie Gefangenschaft, Überwachung, Gewalt und sexuelle Belästigung. Thomas Fischermann koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im Podcast berichtet er über den Verlauf und die Ergebnisse der Recherche. Und sonst so? Arschbomben-Weltmeisterschaft in Neuseeland.   Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus  Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Manuel Trajtenberg: Wie lange kann sich Israel den Krieg leisten? Krieg gegen die Hamas: Wirtschaft im Kriegsmodus Ian Urbina über chinesische Fischerei: "China ist einfach die Seafood-Supermacht der Welt" Das Recherchenetzwerk: The Outlaw Ocean Project China: UN-Experte spricht von Zwangsarbeit in Uiguren-Region Xinjiang [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/27/202411 minutes, 11 seconds
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Update: Ist die AfD bald ganz offiziell rechtsextrem?

Der Verfassungsschutz bereitet offenbar eine neue Einstufung der AfD als "gesichert extremistische Bestrebung" vor. Das ergaben Recherchen der Süddeutschen Zeitung. Die Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind bereits als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. In sechs weiteren Bundesländern werden die Landesverbände immerhin als Verdachtsfall geführt. Bisher gilt das auch auf Bundesebene. Den Informationen der SZ zufolge ist das "AfD-Folgegutachten 2023" schon seit einem Jahr in Planung. Der Verfassungsschutz warte aber noch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster ab, wo die AfD momentan gegen ihre Beobachtung klagt.  Um den CO₂-Ausstoß zu vermindern, setzen Länder wie Norwegen oder Dänemark die Technologie Carbon Capture and Storage, kurz CCS, ein. Dabei wird CO₂ aufgefangen, tief in die Erde gepresst und dort gespeichert. So wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In Deutschland war das bisher verboten, doch das könnte sich bald ändern. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellte am Montag einen Gesetzesentwurf vor, der die eingeschränkte Nutzung der Technologie künftig auch in Deutschland ermöglichen soll. Umweltverbände kritisieren das unter anderem aus Sorge darüber, dass das CO₂ entweichen könnte. Claudia Vallentin ist Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE und erläutert im Podcast Habecks Pläne. Außerdem im Update: Der kürzlich in russischer Haft verstorbene Alexej Nawalny soll kurz vor seiner Freilassung gestanden haben. Laut Vertrauten des Oppositionellen sei ein Gefangenenaustausch geplant gewesen. Deutschland hätte sich demnach bereit erklärt, ihn gegen den sogenannten "Tiergartenmörder" auszutauschen. Bestätigt wurde das bislang weder von russischen, noch von deutschen Behörden. Was noch? Wegen der hohen Mieten in Vancouver pendelt ein Student mit dem Flugzeug zur Uni. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Verfassungsschutz bereitet offenbar neues AfD-Gutachten vor Klimaneutralität: Robert Habeck will CO₂ auf hoher See speichern CO₂-Speicherung: Wie Big Oil sein CO₂ im Meer verpressen will Russland: Nawalny sollte angeblich gegen "Tiergartenmörder" ausgetauscht werden   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/26/20249 minutes, 46 seconds
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Mit Lasertherapie gegen Kriegstraumata

Ein zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Neben den Kämpfen an der Front macht auch der hohe Bedarf an psychologischer Versorgung der Ukraine zu schaffen. Laut Schätzungen benötigen Millionen Soldaten, Angehörige und Zivilisten in der Ukraine eine psychotherapeutische Behandlung, um die Schrecken des Krieges zu verarbeiten. Christian Vooren ist Reporter für Politik und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet er von seinem Besuch in einem Sanatorium am Stadtrand von Charkiw, in dem Soldaten ihren Kriegseinsatz verarbeiten sollen – und spricht über die langfristigen Herausforderungen einer vom Krieg gebeutelten Gesellschaft. In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland synthetisch hergestellte Opioide wie Fentanyl laut einem aktuellen Bericht des Bundesdrogenbeauftragten verbreitet. Die Mittel machen stark abhängig und wirken um ein Vielfaches stärker als Heroin, dem Fentanyl vermehrt beigemischt wird. Marlene Heiser, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE, spricht im Podcast über die Gründe und Folgen – und erklärt, was die Machtübernahme der Taliban mit der neuen Gefahr zu tun hat. Und sonst so? 1708 sank die mit Gold und Silber beladene "San José" vor der Küste des heutigen Kolumbien. Jetzt soll das Schiff geborgen werden – und hat eine postkoloniale Debatte entfacht.   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Krieg in der Ukraine: Das traumatisierte Land Krieg in der Ukraine: Der Angriff Fentanyl: Wie Deutschland in eine Opioidkrise rutschen könnte Fentanyl: Wie Xi Jinping Amerikas Opioidkrise bekämpfen kann Bundesmodellprojekt RaFT: Ergebnisse (PDF) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/26/202411 minutes, 29 seconds
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Zweckoptimismus und Europawahlkampf

Dass sich weite Teile der FDP von der Ampelregierung entfremdet fühlen, tritt immer offener zutage: Gerade erst hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Bundestag einem Oppositionsantrag zu möglichen Taurus-Lieferungen zugestimmt – obwohl sie einer Regierungsfraktion angehört. Wenige Tage zuvor hatte sich FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai noch deutlicher von der Ampel distanziert. Eine schwarz-gelbe Regierungskoalition sei besser in der Lage, die Probleme des Landes "richtig zu analysieren und auch gemeinsam Lösungen zu finden", sagte er der Bild am Sonntag. Doch es gibt sie noch, die Verteidiger der in der Bevölkerung eigentlich nicht mehr mehrheitsfähigen Ampelkoalition – auch in der FDP. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto berichtet, wie Parteivize Johannes Vogel weiter für die Ampel wirbt – und wo er auch selbstkritisch ist.    Rostock hat, was bald alle Kommunen brauchen: einen Wärmeplan. Um die Wärmewende in Deutschland voranzutreiben, müssen die Kommunen in den nächsten Jahren Konzepte vorlegen, wie die Energieversorgung der einzelnen Gebäude in ihrem Gebiet aussehen soll. Großstädte haben dafür bis Ende Juni 2026 Zeit, kleinere Städte und Gemeinden bis Ende Juni 2028. Das Gesetz dazu ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und ergänzt das lange umstrittene Heizungsgesetz der Bundesregierung: Erst wenn eine Kommune einen Wärmeplan hat, müssen Hausbesitzer beim Einbau einer neuen Heizung darauf achten, dass diese zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Maike Rademaker hat für ZEIT ONLINE recherchiert, von welchen Erfahrungen aus Rostock die Kommunen lernen können. Alles außer Putzen: Lauftraining mit High Heels Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].       Weitere Links zur Folge: Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Die Risikokandidatin FDP: Die Liberalen Ampelkoalition: FDP-Generalsekretär wirbt für Koalition mit der Union Ampelkoalition: "So kann es nicht weitergehen" Wahlumfragen: Union verliert an Zustimmung, die Ampel stabilisiert sich Kommunale Wärmeplanung: Eine Stadt baut vor Energie: Bundesrat stimmt für Wärmeplanungs-Gesetz [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/25/202411 minutes, 24 seconds
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Spezial: Die vielleicht wichtigste Schlacht des Krieges

Zwei Jahre sind vergangen, seit Russland die gesamte Ukraine angegriffen hat. Ursprünglich wollten die Angreifer das Nachbarland in drei bis vier Tagen besiegen und in Kiew eine russlandfreundliche Marionettenregierung einsetzen. Es wäre das Ende der Ukraine als unabhängiger Staat gewesen. Herzstück dieses Plans: die schnelle Eroberung des Flughafens von Hostomel, einem Vorort von Kiew. Dass daraus nichts wurde, verdankt die Ukraine einer relativ kleinen Gruppe von Menschen, die den Flughafen gegen die personell und materiell überlegenen Angreifer verteidigten. Zwei der Kämpfer erinnern sich in dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" an die ersten Stunden des Krieges.    Zu Gast ist außerdem Olivia Kortas. Die Ukraine-Korrespondentin von ZEIT und ZEIT ONLINE hat die Schlacht um den Flughafen rekonstruiert. Im Podcast erklärt sie, warum die Verteidigung von Hostomel für die Ukraine überlebenswichtig war und was sich anhand dieser ersten 24 Stunden des Krieges über dessen Gesamtverlauf lernen lässt. Außerdem blickt sie auf die aktuelle Lage an der Front und erzählt, wie das Leben in der Ukraine zwei Jahre nach dem russischen Überfall aussieht. Moderation: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Sounddesign: Joscha Grunewald Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/24/202430 minutes, 14 seconds
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Aufwachsen im Krieg

Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat die russische Armee die Ukraine überfallen. Neben den politischen Auswirkungen wurde das Schicksal von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern, vor allem von Kindern, schlagartig verändert. Dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge wurden vier Millionen Kinder wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine vertrieben, viele von ihnen innerhalb des Landes. Bis heute soll sich die Situation nicht verbessert haben. In den letzten zwei Jahren sollen Kinder in Frontregionen der Ukraine zwischen 3.000 und 5.000 Stunden in Schutzkellern verbracht haben, viele Kinder wohnen in vorübergehenden Unterkünften, können nicht richtig zur Schule gehen und Eltern haben kaum Geld. Florian Westphal, Geschäftsführer der Kinderhilfsorganisation Save the Children, ist gerade in der Westukraine. Im Podcast berichtet er über die Lage der Kinder und ihre Familien vor Ort. Die 74. Berlinale neigt sich dem Ende zu. Katja Nicodemus aus dem Kulturressort der ZEIT hat die zehntägigen internationalen Filmfestspiele in Berlin seit ihrer Eröffnung begleitet und beobachtet: Viele Filme drehten sich dieses Jahr um Mütter.  Alles außer Putzen: Fahrrad schick machen für den Frühling   Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lisa Pausch und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Ukraine-Krieg Krieg in der Ukraine: Der Angriff Schulen in der Ukraine: Schule, das ist jetzt die U-Bahn-Station Berlinale: Ein Universum aus grünem Klee   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/24/202412 minutes, 27 seconds
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Update: Netanjahus Plan für den Gazastreifen

Seit dem Beginn der israelischen Bodenoffensive betonte der israelische Präsident Benjamin Netanjahu, die Hamas in Gaza, die am 7. Oktober mit ihren Angriffen auf Israel den andauernden Krieg ausgelöst hatte, vollkommen zerstören zu wollen. Medienberichten zufolge soll er seinem Sicherheitskabinett nun einen schriftlichen Plan vorgelegt haben, in dem die Zukunft des Gazastreifens in fünf Punkten ausgelegt ist. Jan Roß aus dem Politikressort der ZEIT ordnet im Podcast den Plan Benjamin Netanjahus für den Gazastreifen ein und analysiert die möglichen Folgen für die israelisch-amerikanischen Beziehungen.    Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat die Europäische Union eine Geldwäschebehörde, kurz Amla, gegründet, die in Frankfurt am Main angesiedelt werden soll. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) warb monatelang um die Errichtung der Behörde in Deutschland. Warum der Amla-Standort so begehrt war, berichtet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der ZEIT.  Der Bundestag hat am Freitag für eine Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland gestimmt. Ab dem 1. April will die Ampelregierung den Anbau und Besitz bestimmter Mengen von Cannabis für den Eigenkonsum erlauben. Ab dem 1. Juli sollen Cannabisclubs zum nicht kommerziellen Anbau öffnen dürfen. Was noch? Commander, der Schäferhund von Joe Biden, soll die Geheimdienstmitarbeiter des US-Präsidenten mindestens 24-mal gebissen haben.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Rafah: Die letzte Stadt unter Kontrolle der Hamas Nahost-Überblick: Netanjahu legt Plan für Zukunft Gazas vor, Unterhändler zuversichtlich Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Amla: Neue EU-Behörde gegen Geldwäsche wird in Frankfurt angesiedelt Geldwäsche: Bundesregierung will EU-Geldwäschebehörde nach Frankfurt am Main holen Cannabislegalisierung: Bundestag stimmt für teilweise Legalisierung von Cannabis   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/23/202410 minutes, 11 seconds
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Die geschrumpfte Cannabis-Revolution

Als "Legalisierung light" könnte man das Cannabisgesetz bezeichnen, das der Bundestag am heutigen Freitag verabschieden will. Eine Säule des ursprünglich von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angedachten Vorhabens ist wegen Konflikten mit dem EU-Recht vorerst gestrichen worden. So sollen Konsumierende zukünftig zwar entkriminalisiert und die Ausgabe in Cannabisclubs möglich sein, das Rauschmittel aber nicht wie ursprünglich geplant in lizenzierten Geschäften verkauft werden. Gleichzeitig liegen die künftig im Privatbesitz erlaubten Mengen deutlich höher als einst angedacht. Im Podcast erklärt Politikredakteur Tilman Steffen, was sich im Vergleich zur Ursprungsidee verändert hat – und warum er davon ausgeht, dass das Gesetz frühestens im Herbst in Kraft treten dürfte. Ausgerechnet ein Mechanismus, der das Internet sicherer machen sollte, hatte über Jahrzehnte eine massive Sicherheitslücke – und dieser wurde erst jetzt, nach 25 Jahren, entdeckt. Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit Athene hat die Sicherheitslücke nun öffentlich gemacht. Sie sei so groß gewesen, dass Hacker sogar ganze Institutionen hätten lahmlegen können. Das Beispiel zeigt: Es ist eine Illusion, dass das Internet sicher gemacht werden könne, analysiert Eva Wolfnagel, Redakteurin im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast beantwortet sie auch, was die Lücke für normale Internetnutzerinnen und -nutzer bedeutet.  Und sonst so? Hilfe, der Camembert ist vom Aussterben bedroht. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Cannbislegalisierung: Geschrumpft und geschreddert  Cannabislegalisierung: Bubatz legal – und dann?  Sicherheitslücke im DNS: Ihr Computer ist angreifbar. Und zwar seit 25 Jahren KeyTrap: Kritische Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/23/202412 minutes, 14 seconds
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Update: Triumph mit Tennisbällen

Offenbar hat sich ihr immer lauterer Protest ausgezahlt: Monatelang wehrten sich Teile der organisierten Fußballfanszene gegen den geplanten Einstieg von Investoren bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) – nun hat die DFL die Suche nach einem Investor abgebrochen. "Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich", sagte Hans-Joachim Watzke, der Sprecher der DFL, der Dachorganisation des deutschen Profifußballs. Tammo Blomberg berichtet regelmäßig für das Sportressort von ZEIT ONLINE und kennt den Hintergrund des geplatzten Deals. Im Podcast analysiert er, warum der DFL offenbar so abhängig von der Gunst der Fans ist. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat im Bundestag ein Ende der Unionsblockade beim Wachstumschancengesetz gefordert. Bereits im November hatte der Bundestag das entsprechende Gesetzespaket verabschiedet, das Entlastungen für Unternehmen in Höhe von drei Milliarden Euro pro Jahr vorsieht. Im Bundesrat wird das Gesetz bislang von der Union blockiert. Auch der Vermittlungsausschuss konnte den Streit nicht beilegen. Habeck kritisierte, dass die Vorschläge der Union für mehr Wachstum zu Steuerausfällen von 45 bis 50 Milliarden Euro im Haushalt führten, es aber kein Konzept der Union zur Gegenfinanzierung gebe. Außerdem im Update: Die Zahl politisch motivierter Angriffe auf Geflüchtete ist in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die Sicherheitsbehörden registrierten insgesamt 2.378 Straftaten – und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Kurz nach Gründung der WerteUnion-Partei um den früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen sind zwei prominente Mitglieder schon aus der Partei ausgetreten: der frühere Bundesvorsitzende des WerteUnion-Vereins, Max Otte, und der Unternehmensberater und Autor Markus Krall. Beiden ist die WerteUnion-Partei offenbar nicht radikal genug. Was noch? Benjamin Blümchen bekommt eine neue Stimme Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Fußball-Proteste: Geht auch ohne Investor! Deutsche Fußball Liga: DFL stoppt nach Fanprotesten Investoreneinstieg Proteste gegen DFL-Investor: Loriot wäre stolz auf diese Fans Bundestag: Habeck sieht Chancen für Erholung der Wirtschaft Vermittlungsausschuss: Lindner fordert Ende der "Blockade" des Wachstumschancengesetzes Wachstumschancengesetz: Der Vermittlungsausschuss muss es richten Migration: Zahl der registrierten Angriffe auf Geflüchtete 2023 verdoppelt WerteUnion: Was Hans-Georg Maaßen mit seiner neu gegründeten Partei vorhat [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/22/202410 minutes, 8 seconds
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Debatte im Zeichen des Taurus

Zwei Jahre nach der russischen Invasion zeichnet sich zunehmend ab, dass die Zukunft der Ukraine an weiterer militärischer Unterstützung hängen könnte. Der Bundestag will deshalb an diesem Donnerstag über die Lieferung von "zusätzlich erforderlichen weitreichenden Waffensystemen und Munition" diskutieren – ein Vorstoß der Koalitionsfraktionen. Theoretisch bringen sie damit Bewegung in die seit Monaten anhaltende Debatte über mögliche Taurus-Lieferungen an die Ukraine. Doch die umstrittenen Taurus-Marschflugkörper werden in dem betreffenden Entschließungsantrag namentlich nicht erwähnt. Darum hat die Opposition einen zweiten Antrag eingereicht, mit Hervorhebung ebendieser Taurus-Waffensysteme. Jörg Lau ist außenpolitischer Koordinator im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, warum im Antrag der Ampelfraktionen von den Taurus keine Rede ist.   Vereint als Initiative Strike Germany rufen aktuell Kunstschaffende weltweit dazu auf, deutsche Kultureinrichtungen zu bestreiken. Der Vorwurf: Deutsche Kulturinstitutionen seien wie das ganze Land zu israelfreundlich und duldeten zu wenig Israelkritik. Inzwischen haben international weit über 1.000 Personen aus Kunst, Kultur, Literatur und Wissenschaft den Streikaufruf gegen Deutschland unterzeichnet. Im Berliner Club Berghain führte der Boykott bereits zu mehreren Absagen von DJs.  Tobias Timm aus dem Feuilleton der ZEIT hat recherchiert, wer hinter Strike Germany steckt und welche Ziele mit dem Streik verfolgt werden.   Und sonst so? Das Fossil, das selbst Fachleute täuschte – bis jetzt   Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Koalitionsantrag: Ampelfraktionen wollen weitere Waffenlieferungen an Ukraine Ampelantrag zu Taurus-Lieferung: Sie sind mutiger als der Kanzler Marschflugkörper für die Ukraine: Strack-Zimmermann will mit der Union für Taurus-Lieferung stimmen Waffenlieferungen an die Ukraine: Die Ukraine braucht die Taurus, gerade jetzt Strike Germany: Die Ersten haben schon abgesagt Kunst und Antisemitismus: Das Gift des Grundsätzlichen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/22/202411 minutes, 36 seconds
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Update: Sanktionspaket Nummer 13

Kurz vor dem zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschließt die EU ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Die Maßnahmen sollen mehr als 200 Personen, Unternehmen und Organisationen treffen. Ziel des 13. Sanktionspakets gegen Russland sei es, so die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die "Kriegsmaschinerie von Präsident Wladimir Putin" weiter zu degradieren.  Die abschließenden Gesetzespläne für eine Teillegalisierung von Cannabis wurden am Mittwoch vom Gesundheitsausschuss beschlossen. Sollte der Gesetzentwurf bei der Abstimmung am Freitag eine Mehrheit im Bundestag bekommen, könnte die Reform ab April 2024 greifen. Über die Debatte zur Cannabislegalisierung und die Folgen von Cannabiskonsum für Jugendliche berichtet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.  Die aktuelle Spielsaison läuft ungewöhnlich schlecht für den FC Bayern. Nun hat der Verein bekannt gegeben, dass Trainer Thomas Tuchel nur noch bis zum Saisonende bleiben wird. Oliver Fritsch aus dem ZEIT ONLINE Sportressort und Host des Podcasts Kicken kann er, berichtet.  Was noch? Sam Mendes soll bei vier Filmbiografien über die Beatles Regie führen. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Ukraine-Krieg Russland: Was über den Tod von Alexej Nawalny bekannt ist Gesetzentwurf: Gesundheitsausschuss des Bundestages billigt Cannabislegalisierung  Cannabis: Experten plädieren in offenem Brief für Teillegalisierung  Thomas Tuchel: Der FC Bayern kriegt den nächsten Trainer klein [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/21/202411 minutes, 4 seconds
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An der Grenze des Wachstums

Vergangene Woche hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den Zustand der deutschen Wirtschaft als "wirklich dramatisch schlecht" bezeichnet. Die Bundesregierung hat das erwartete wirtschaftliche Wachstum für 2024 auf nur noch 0,2 Prozent geschätzt. Am Mittwoch will sie in ihrem Jahreswirtschaftsbericht zeigen, wo die Schwächen des Wirtschaftsstandorts Deutschland liegen. Was inhaltlich von dem Jahreswirtschaftsbericht zu erwarten ist und wie es um das vielversprechende Wachstumschancengesetz steht, berichtet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der ZEIT. Für einen Arztbesuch müssen Patientinnen und Patienten oft wochen-, manchmal sogar monatelang auf einen freien Termin warten. Eine Bundestagspetition, die mittlerweile von mehr als einer halben Million Menschen unterschrieben wurde, fordert bessere Rahmenbedingungen für ambulante Versorgung. Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE ordnet im Podcast die Forderungen der Petition ein und analysiert, wieso die Probleme des Gesundheitssystems nicht durch mehr Geld für Fachärztinnen und Ärzte gelöst werden können. Und sonst so? Eine Studie aus der Zeitschrift Physical Review Research zeigt, Johann Sebastian Bachs Musik enthält mathematische Muster, die helfen, Informationen zu vermitteln.   Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Wirtschaftswachstum: EU-Kommission senkt Wachstumsprognose deutlich Entlastungen für Unternehmen: 100 ganz legale Steuertricks Ambulante Versorgung: Natürlich unterschreibt man so was [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/21/202411 minutes, 20 seconds
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Stoppen die USA den Angriff auf Rafah?

Seit der Staatsgründung im Jahr 1948 gelten die USA als wichtigster Verbündeter Israels. Jetzt hat sich die US-Regierung mit einem Resolutionsentwurf im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen die Kriegsführung Israels im Gazastreifen gestellt. Die USA fordern in dem Entwurf eine sofortige humanitäre Waffenruhe und warnen vor den Folgen einer Offensive auf die Stadt Rafah. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv und ordnet im Podcast ein, welchen Einfluss der Resolutionsentwurf der USA auf die israelische Regierung haben könnte. Am Dienstag und Mittwoch verhandelt das oberste britische Gericht über die Zukunft des WikiLeaks-Gründers Julian Assange: Sollte das Gericht entscheiden, dass Assange seine Rechtsmittel vor britischen Gerichten ausgeschöpft hat, könnte der Australier in die USA ausgeliefert werden. In den Vereinigten Staaten drohen dem Journalisten bis zu 175 Jahre Haft, weil er auf WikiLeaks geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan veröffentlicht hatte.   Medienberichten zufolge fordern die Ampel-Fraktionen im Bundestag in einem Antrag die Lieferung weitreichender Waffensysteme für die Ukraine. Damit erhöhen die Abgeordneten den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz, der bislang gegen eine Lieferung sogenannter Taurus-Marschflugkörper ist, die die Ukraine seit geraumer Zeit fordert. Die Marschflugkörper werden im Antrag aber nicht namentlich erwähnt. Was noch? 1990 schoss er Deutschland zur Fußball-Weltmeisterschaft, jetzt ist Fußballheld Andi Brehme mit nur 63 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Krieg im Nahen Osten: USA legen UN-Resolution für Waffenruhe im Gazastreifen vor   Israelische Soldaten: "Ich weiß gar nicht, ob ich auf der richtigen Seite stehe"  WikiLeaks-Gründer: Die Akte Assange Podcast – Was jetzt? Die vielen Gesichter des Julian Assange Koalitionsantrag: Ampelfraktionen wollen weitere Waffenlieferungen an Ukraine [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/20/202410 minutes, 47 seconds
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10 Jahre Maidan: Danach war alles anders

Vor zehn Jahren erlebte die ukrainische Gesellschaft eine Zeitenwende. In den Tagen um den 20. Februar 2014 eskalierte die Euromaidan-Revolution auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in der Hauptstadt Kiew. Nur wenig später annektierte Russland die Krim und begann den Krieg in der Ostukraine. Politikredakteurin Alice Bota hat die Ereignisse damals für die ZEIT verfolgt. Im Podcast analysiert sie, wie die Euromaidan-Revolution bis heute nachwirkt. Seit Wochen belegt der Podcast Hoss & Hopf von den Finanzinfluencern Philip Hopf und Kiarash Hossainpour obere Plätze der Podcastcharts. Auch auf TikTok hatten die Podcaster eine hohe Reichweite – bis TikTok vergangene Woche zahlreiche Clips zum Podcast von seiner Plattform entfernte: "wegen gefährlicher Falschinformationen und gefährlicher Verschwörungstheorien". Was steckt hinter den Vorwürfen? Linda Friese ist Redakteurin im Hochkantressort von ZEIT ONLINE und hat die Geschehnisse auf TikTok im Blick. Im Podcast berichtet sie über die umstrittenen Inhalte des Podcastduos und ordnet ein, wie Hoss & Hopf TikTok als Sprachrohr nutzen. Und sonst so? Der Münzwurf als fairer Zufallsgenerator? Denkste!   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge:   Ukraine-Krieg: Die offene Wunde des Maidan Thema: Krieg in der Ukraine Maidan-Proteste: Culture of Confrontation TikTok: Eine Kurzvideoplattform erobert die Welt Rechtslibertärer Podcast: TikTok entfernt Podcastkanal "Hoss & Hopf" Digital Services Act: EU ermittelt wegen mangelndem Jugendschutz gegen TikTok [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/20/202411 minutes, 18 seconds
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Update: Von der Leyen - zweiter Akt

"Die Welt heute ist eine gänzlich andere als 2019" sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), als sie am Montag in Berlin ankündigte, erneut für das Amt der Kommissionspräsidentin kandidieren zu wollen. 2019 hatte sie sich das erste Mal für den Posten zur Wahl gestellt, im Dezember des gleichen Jahres wurde sie vereidigt. Ihre Leidenschaft für Europa sei in der Zeit gewachsen, sagt sie. Der CDU-Bundesvorstand hat von der Leyen für die Europawahl einstimmig als Spitzenkandidatin nominiert. Ulrich Ladurner ist Auslandskorrespondent in Brüssel für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie wahrscheinlich es ist, dass von der Leyen nochmals EU-Kommissionspräsidentin wird. In Brüssel wurde heute beim Treffen der EU-Außenminister eine Marinemission im Roten Meer final beschlossen. Damit sollen vor allem Handelsschiffe vor Angriffen der Huthi-Miliz geschützt werden. Europäische Kriegsschiffe sollen diese künftig begleiten und im Ernstfall verteidigen. Seit Beginn des Nahostkrieges im vergangenen Jahr, greift die militant-islamistische Miliz immer wieder Handelsschiffe im Roten Meer an. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sagte in Brüssel, dass mit den Angriffen die ganze Weltwirtschaft getroffen werde. Für die Europäische Union sei es deshalb wichtig, einen Beitrag zum Schutz der zivilen Schiffahrt zu leisten, so Baerbock.  Außerdem im Update: Der Anschlag von Hanau jährt sich am Montag zum vierten Mal. Aus diesem Anlass fanden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Die Stadt Hanau selbst erinnerte mit einem stillen Gedenken auf dem Hauptfriedhof an die Opfer des Attentats. Am 19.02.2024 hatte ein Mann aus rassistischen Motiven neun Menschen ermordet und weitere verletzt. Was noch? Zügelpinguine wissen, wie ein Powernap gelingt. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Europäische Union: Von der Leyen strebt zweite Amtszeit als EU-Kommissionschefin an Rotes Meer: EU-Außenminister beschließen Start von Marineeinsatz im Nahen Osten Anschlag in Hanau: Dieser Staat hat nicht verstanden [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/19/202410 minutes, 26 seconds
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Offene Fragen, vier Jahre nach Hanau

Vor genau vier Jahren, am 19. Februar 2020, hat ein Mann im hessischen Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven getötet, weitere verletzt und im Anschluss seine Mutter und sich selbst erschossen. Auf den Anschlag, so die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman, folgte ein Staatsversagen. Christian Vooren, Experte für Extremismus und Konflikte bei ZEIT ONLINE, ordnet die politischen Versäumnisse nach dem Anschlag in Hanau und die Forderungen der hinterbliebenen Familien ein. Internationale Filmstars, rote Teppiche und volle Kinosäle – in der Hauptstadt ist die 74. Berlinale in vollem Gange. Vom 15. bis zum 25. Februar werden mehr als 230 Filme aus insgesamt 80 Ländern gezeigt, das Filmfestival gehört zu den wichtigsten weltweit. Dieses Jahr will die Festivalleitung ein starkes Zeichen für die Demokratie setzen und sich gegen Diskriminierung und Rassismus wenden. Über die politischen Schwerpunkte der 74. Berlinale und das deutsche Kino bei den Filmfestspielen berichtet Katja Nicodemus, Redakteurin im Ressort Feuilleton für DIE ZEIT.    Und sonst so? Rote Netze für junges Gemüse   Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Hanau: "Ich habe gehofft, dass sein Name nicht fallen würde"  Anschlag in Hanau: Der Sumpf trocknet nicht aus, weil man ihm sagt, er ist ein Sumpf  Hanau: Gedenken an die Opfer des Rassismus Deutsche Filmförderung: Her mit der Reformschere! Filmfestival: Berlinale startet mit Botschaften gegen Hass und Rechtsextremismus   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/19/202412 minutes, 14 seconds
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Ein Abkommen gegen Wahlmanipulation

Künstliche Intelligenz als Waffe im Superwahljahr – Techkonzerne wie Amazon, Google, Meta, Microsoft und OpenAI wollen das verhindern. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichneten 20 der führenden Digitalunternehmen am Freitag eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit, um durch KI manipulierte Audio-, Video- und Bilddateien künftig besser erkennen und bekämpfen zu können. Wie die beteiligten Unternehmen dagegen vorgehen wollen, dass ihre Anwendungen in Wahlkämpfen missbraucht werden, beantwortet Pauline Schinkels, Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE. Die Grünen suchen nach Antworten, nachdem ihre Mitglieder in letzter Zeit immer aggressiveren Protesten ausgesetzt waren. Diese Woche mussten die Grünen ihre Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Biberach absagen – zu groß waren die Sicherheitsbedenken angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen bei einer Demonstration vor Ort. In Schorndorf wurde außerdem Grünenchefin Ricarda Lang auf dem Weg zu ihrem Auto von einer wütenden Menge verfolgt. Wie die Partei damit umgeht, dass sich aktuell so viel Wut gegen sie richtet, analysiert Ferdinand Otto aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE. Alles außer Putzen: Kleine Wohnungen zelebrieren mit den Videos von Never too small.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Künstliche Intelligenz: Techkonzerne wollen Wahlmanipulationen durch KI verhindern Münchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik Bündnis 90/Die Grünen: So langsam nimmt der Frust überhand Die Grünen: Ricarda Lang nach politischem Aschermittwoch ausgebuht und beschimpft Die Grünen: Proteste gegen die Partei KI im Wahlkampf: Mr. President, sind Sie es wirklich? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/18/202411 minutes, 59 seconds
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Spezial: Die vielen Gesichter des Julian Assange

Die Unterstützer von Julian Assange, dem Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, schauen am Dienstag und Mittwoch nach London. Vor dem höchsten britischen Gericht findet dann eine Anhörung statt, bei der sich Assanges Schicksal entscheiden dürfte. Lehnen die Richter Assanges Einspruch ab, könnte Assange direkt in die USA ausgeliefert werden, wo ihm wegen Spionagevorwürfen bis zu 175 Jahre Haft drohen. 2010 und 2011 veröffentlichten Wikileaks und Assange Hunderttausende Geheimdokumente der US-Armee und des US-Außenministeriums und wies so Kriegsverbrechen der westlichen Militärallianz nach.  Durch seinen langen Kampf ist er zu einer globalen Galionsfigur des Widerstands und der Informations- und Pressefreiheit geworden. Aber immer wieder steht Assange auch in der Kritik: wegen seines radikalen Verständnisses von Informationsfreiheit, seiner vermeintlichen Nähe zu Wladimir Putin und Donald Trump oder seinem Verhalten gegenüber Frauen. In diesem Spezial von Was jetzt? sprechen Jannis Carmesin und Holger Stark, der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT, über Assanges Kampf und seine ambivalente Persönlichkeit. Stark hat eng mit Assange zusammengearbeitet, ihn über Jahre immer wieder getroffen und sagt: “Das Signal, das von einer Auslieferung von Assange ausginge, wäre ein fatales.” Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weiterführende Links zur Folge: Themenseite: Julian Assange und Wikileaks Julian Assange: In Demokratien nennt man das Journalismus Julian Assange: 175 Jahre Knast Nils Melzer: Plötzlich Troublemaker Chelsea Manning: "Ich war naiv, sehr naiv" Julian Assanges Auslieferung: Verhöhnung unserer Werte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/17/202439 minutes, 18 seconds
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Was von der Opposition gegen Putin übrig ist

Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny soll in einem Straflager etwa 40 Meilen nördlich des Polarkreises in Haft gestorben sein. Das gaben russische Medien mit Berufung auf Informationen der Gefängnisverwaltung am Freitag bekannt. Der 47-Jährige galt als größter Widersacher und prominenter Kritiker Wladimir Putins. Nun teilt er offenbar das Schicksal vieler russischer Oppositionspolitiker vor ihm. Welche Folgen Alexej Nawalnys Tod für die Oppositionsbewegung in Russland haben könnte, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Vor genau 16 Jahren, am 17. Februar 2008, erklärte Kosovo seine einseitige Unabhängigkeit von Serbien. Insgesamt 117 Länder, darunter auch Deutschland und die meisten EU-Mitglieder, erkennen das Land heute als eigenen Staat an. Doch immer wieder kommt es zu Spannungen mit Serbien. Der regierende Präsident Aleksandar Vučić behauptet seit Monaten unsachgemäß, die Kosovo-Serben seien ethnischer Säuberung und Hetze ausgeliefert und stellte sogar einen Dringlichkeitsantrag für eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Franziska Tschinderle, Autorin für DIE ZEIT, ordnet im Podcast die Haltung des serbischen Präsidenten und seine Auswirkungen im Kosovo ein. Alles außer Putzen: Kunst anschauen macht gute Laune. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Alexej Nawalny: Putins größter Widersacher offenbar in Haft gestorben  Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot Kosovo: Der Kosovo vereint die große Geopolitik wie unter einem Brennglas Serbien: Mit Aleksandar Vučić siegt ein Unruhestifter [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/17/202412 minutes, 17 seconds
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Update: In der Strafkolonie zu Grunde gerichtet

Der Putin-Kritiker Alexey Nawalny ist laut russischen Angaben in Haft gestorben. Das melden russische Medien unter Berufung auf die Gefängnisverwaltung. Der 47-Jährige gilt als prominentester Oppositioneller Russlands und hat eine jahrelange Haft in einer Strafkolonie nördlich des Polarkreises verbüßt, in der die Haftbedingungen als besonders hart gelten. Mehrere Staatschefs haben Putins Regime für den Tod von Nawalny verantwortlich gemacht. Wieso war Alexey Nawalny für Putin eine so große Gefahr? Diese und weitere Fragen beantwortet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Deutschland und die Ukraine haben ein gemeinsames Sicherheitsabkommen unterzeichnet. Demnach sichert Deutschland der Ukraine seine langfristige Unterstützung zu, auch über ein mögliches Ende des Krieges hinweg. Die Ukraine bekennt sich wiederum dazu, die notwendigen Reformen für einen EU-Beitritt umzusetzen. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, warnt davor, dass die ostukrainische Stadt Awdijiwka in die Hände Russlands fallen könnte. Das geschehe vor allem, weil den ukrainischen Streitkräften vor Ort die Artilleriemunition ausgehe, sagte Kirby am Donnerstag in Washington. Das Problem: der Nachschub aus dem Westen kann den Verschleiß an der Front nicht ausgleichen, die Produktionskapazitäten der europäischen Rüstungsindustrie reichen nicht aus. Was benötigen die ukrainischen Streitkräfte gerade am dringendsten? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Was noch? Griechenland legalisiert als erstes orthodoxes Land die Ehe für alle. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflueger Mitarbeit: Benjamin Probst Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Russland: Oppositioneller Alexej Nawalny ist nach russischen Angaben tot Alexej Nawalny: "Putin ist ein Mörder" Aus dem Podcast Ostcast vom August: Alexej Nawalny: Der berühmteste Häftling Russlands Unterstützung für Ukraine: Was die ukrainische Armee jetzt braucht Verteidigungspolitik: 200.000 Schuss. Und dann? Verteidigung: Deutschland und Ukraine schließen Sicherheitspartnerschaft [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/16/202411 minutes, 54 seconds
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Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein positives Signal in München

In München startet heute die 60. Münchner Sicherheitskonferenz. Auf dem internationalen Treffen von Sicherheitspolitikern und Staatschefs wird dieses Jahr unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet, der am Freitag zusätzlich von Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin empfangen wird. Ein Streitpunkt ist, wie Europa im Hinblick auf Russland verteidigungspolitisch auf eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten reagieren sollte. Welche Rolle der Konflikt mit Russland im Vergleich zum Krieg im Gazastreifen gerade spielt und welches Signal die Sicherheitskonferenz an die Ukraine senden könnte, beantwortet Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Die AfD könnte ihren Einfluss auf kommunale Stadtsparkassen und Betriebe in diesem Jahr vergrößern, denn mit bundesweiten Umfragen von rund 20 Prozent stehen ihre Chancen nicht schlecht, ihre Ergebnisse in den anstehenden Kommunalwahlen zu verbessern. Wenn im Mai und Juni in neun von 16 Bundesländern neue Stadtparlamente und Gemeinderäte gewählt werden, stehen der rechtsextremen Partei auch Positionen in Aufsichts- und Verwaltungsräten von kommunalen Unternehmen, wie etwa Verkehrsverbünden, Stadtwerken und Sparkassen, zu. Die AfD-Politikerinnen und -Politiker erhalten dort Zugriff auf interne Informationen, zum Beispiel zur kritischen Infrastruktur bei der Energieversorgung. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur von ZEIT ONLINE, erklärt, welche Macht AfD-Politiker in den Gremien ausüben können und womit die Partei dort bisher vor allem aufgefallen ist. Und sonst so? Internationale Missverständnisse bei Emojis. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Alternative für Deutschland: Mein rechter, rechter Platz ist leer Junge Menschen und Rechtsextremismus: Faschismus, aber trendy Münchner Sicherheitskonferenz: Darum geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz Münchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/16/202410 minutes, 34 seconds
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Update: Wie die Grünen zum Feindbild wurden

Wegen Sicherheitsbedenken mussten die Grünen ihr jährliches Treffen zum politischen Aschermittwoch in Biberach absagen. Verschiedene Gruppen, darunter auch Landwirte, hatten dort am Mittwochmorgen gegen die Grünen protestiert. Straßen wurden blockiert, ein Misthaufen vor die Stadthalle gekippt und die Scheiben eines Autos eingeschlagen. In Schorndorf wurde außerdem Grünenchefin Ricarda Lang an der Abreise gehindert wurde. Die Vorfälle vom Aschermittwoch reihen sich ein in eine Serie von teils aggressiven Protesten gegen die Grünen. Erst im Januar war Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck durch eine Blockadeaktion am Verlassen einer Fähre gehindert worden. Katharina Schuler ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert sie, warum sich derzeit so viel Unmut gegen die Grünen richtet. Die Bundesregierung geht von einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum in diesem Jahr aus als ursprünglich angenommen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,3 auf 0,2 Prozent gesenkt wurde. Die EU-Kommission sieht Deutschland mit 0,3 Prozent als Schlusslicht in der Eurozone. Wie kann das Wachstum der deutschen Wirtschaft wieder angekurbelt werden? Darüber spricht Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, im Podcast. Außerdem im Update: Israelische Truppen haben ein Krankenhaus in der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens gestürmt. Laut israelischem Militär gebe es "glaubwürdige Geheimdienstinformationen", dass die Hamas dort Geiseln festgehalten habe.  Was noch? Das Hizir-Fasten geht zu Ende. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Politischer Aschermittwoch: Bundesinnenministerin verurteilt "Gepöbel und Gewalt" in Biberach Die Grünen: Ricarda Lang nach politischem Aschermittwoch ausgebuht und beschimpft Bündnis 90/Die Grünen: Proteste gegen die Grünen Robert Habeck: Bundesregierung senkt Konjunkturprognose für 2024 deutlich ab Stagnierende Wirtschaft: Lindner nennt Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent "peinlich" Krieg im Gazastreifen: Israelische Soldaten stürmen Krankenhaus in Chan Junis [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/15/20249 minutes, 54 seconds
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Baerbock wird deutlich

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist zum fünften Mal seit dem Großangriff der Hamas nach Israel gereist – diesmal mit einem so deutlichen Appell für eine Waffenruhe wie nie zuvor. Baerbock hatte in den vergangenen Tagen mehrfach die von Israel geplante Bodenoffensive in Rafah kritisiert und zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen. Ihre Forderung nach sicheren Korridoren und humanitärer Hilfe wolle sie auch während ihres Israel-Besuchs bekräftigen, teilte Baerbock am Mittwoch vor ihrer Reise mit. Zudem wolle sie für den Weg eines “nachhaltigen Waffenstillstands” und die Zukunft einer Zweistaatenlösung werben. Am Mittwochabend hat Baerbock bereits mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Außenminister Israel Katz gesprochen. Für Donnerstag ist ein Treffen mit Angehörigen der Geiseln vorgesehen. Tina Hildebrandt leitet das Politikressort der ZEIT und begleitet Baerbock bei ihrer Reise. Im Podcast analysiert sie, was Baerbock in Israel bewirken kann.   Schon Monate vor der Europawahl fürchten Beobachter einen Rechtsruck im europäischen Parlament. Rechtspopulisten haben in jüngster Zeit in fast allen Ländern der Europäischen Union an Einfluss gewonnen – ihr Zuspruch hat sich seit 2015 europaweit nahezu verdoppelt. Doch es gibt auch Länder in Europa, in denen ein Gegentrend zu beobachten ist: In Spanien, Litauen, Griechenland, Dänemark und Irland zum Beispiel konnten sich rechtspopulistische Parteien nicht durchsetzen. In manchen dieser Staaten haben es die Rechtspopulisten zu weit getrieben, in anderen waren ihre Positionen bereits besetzt. ZEIT ONLINE hat die fünf Beispiele näher betrachtet. Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik, analysiert im Podcast, was die unterschiedlichen Gründe sind.   Und sonst so? Die Berlinale startet – Taxifahrer protestieren   Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]   Weitere Links zur Folge: Annalena Baerbock: Deutschlands Außenministerin Krieg in Nahost: Baerbock zum fünften Mal seit Hamas-Angriff in Israel Gaza-Krieg: Annalena Baerbock warnt Israel vor Vertreibung von Palästinensern Auswärtiges Amt: Pressemitteilung Thema: Rechtspopulismus Rechtspopulismus in Europa: Ein Kontinent driftet nach rechts [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/15/202411 minutes, 31 seconds
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Update: Pfefferspray und Blockaden statt politischer Spitzen am Aschermittwoch

Der politische Aschermittwoch ist traditionell für rhetorische, ungehaltene Reden großer Politiker bekannt. Doch im baden-württembergischen Biberach musste die diesjährige Kundgebung der Grünen wegen Straßenblockaden und aufgeheizter Stimmung bei massiven Bauernprotesten abgesagt werden. Dutzende Traktoren standen auf den Zufahrtsstraßen zur Stadthalle, Misthaufen blockierten die Wege, mehrere Polizeibeamte sollen verletzt worden sein. In Passau hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim politischen Aschermittwoch der CSU seine Forderung nach einer Neuwahl bekräftigt. Die Mitgliedstaaten der Nato haben sich 2014 dazu verpflichtet, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten erfüllt auch Deutschland die Zwei-Prozent-Anforderung, nachdem die Bundesregierung für die nächsten Jahre ein Sondervermögen verabschiedet hat, um die Bundeswehr wieder einsatzfähig zu machen. Jörg Lau ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und ordnet im Podcast die Hintergründe der Wehretat-Erhöhung ein. Was noch? Heute vor 20 Jahren starb der italienische Radprofi Marco Pantani – sein Mythos lebt weiter. ZEITmagazin-Autor Matthias Kirsch über den Sportler. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Politischer Aschermittwoch: "Wir sind die ampel- und wokenessfreie Zone" Bauernproteste: Grüne sagen politischen Aschermittwoch in Biberach wegen Protesten ab Friedhelm Taube: "Die Ungleichheit innerhalb der Landwirtschaft verstärkt sich extrem" Nato: Zwei Drittel der Nato-Mitgliedsstaaten erfüllen Zwei-Prozent-Ziel Bundeswehr: Boris Pistorius fordert dauerhafte Erhöhung des Wehretats [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/14/20247 minutes, 30 seconds
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Atommacht Europa?

Wenn es nach dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ginge, würde er säumige Nato-Partner nicht verteidigen, auch nicht gegen Russland. Bundeskanzler Olaf Scholz hält es für "unverantwortlich und gefährlich", die Nato-Beistandspflicht zu relativieren. Die Abgeordnete des EU-Parlaments Katarina Barley (SPD) zweifelt nach den Aussagen Trumps, dass auf den Schutz der USA Verlass sei, und schließt nicht aus, dass Europa eigene Atombomben brauche. Mit der Frage, ob Europa Atomwaffen braucht, um sich vor Ländern wie Russland zu schützen, hat sich Matthias Krupa ausführlich befasst. Er ist Frankreichkorrespondent für DIE ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie es momentan um die atomare Bewaffnung Europas steht. Ist ein sogenannter Klima-Kipppunkt erreicht, bedeutet das, dass ein ökologisches System irreversiblen Schaden nimmt. Das könnte bei mehreren Klima-Kipppunkten bald bevorstehen. Eine Studie aus den Niederlanden hat gezeigt, dass die Atlantische Umwälzströmung Amoc, die zum Golfstrom gehört, durch den Klimawandel droht, zusammenzubrechen. Fast gleichzeitig stellt ein Forscherteam alarmierende Ergebnisse zum Eisschild in der Westantarktis vor. Welche konkreten Folgen das haben könnte, wenn diese Kipppunkte tatsächlich erreicht werden, weiß Alexandra Endres. Sie berichtet für ZEIT ONLINE unter anderem über Klima- und Umweltthemen. Im Podcast erklärt sie, warum die Forschung zu Kipppunkten aber auch umstritten ist. Und sonst so: Von der Ost- bis zur Westküste – die Anzahl der Gewaltverbrechen in den USA sinkt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Nato: Katarina Barley schließt europäische Atombombe nicht aus Nato: Scholz kritisiert Trumps Relativierung der Nato-Beistandsgarantie Klima-Kipppunkt: Wo ist der Point of no Return? University of Cambridge: Studie belegt rasanten Eisschwund in der Antarktis vor 8.000 Jahren [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
2/14/202410 minutes, 53 seconds
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Update: Wo sollen die Menschen aus Rafah jetzt noch hin?

Außenministerin Annalena Baerbock kritisiert Israels geplante weitere Bodenoffensive. Und: Innenministerin Nancy Faeser will Rechtsextremismus stärker bekämpfen.
2/13/202410 minutes, 39 seconds
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Israels Militär fokussiert sich auf Rafah

130 Tage nach Kriegsbeginn sind auch die letzten Zufluchtsorte im Gazastreifen nicht mehr sicher. Und: Ist Joe Biden zu alt, um es mit Trump aufzunehmen?
2/13/202410 minutes, 45 seconds
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Update: Warum die Nato Trumps Drohungen ernst nimmt

Donald Trump provoziert mit Äußerungen über die Beistandspflicht der Nato. Wie ernst muss man das nehmen? Und: Was das Ergebnis der Wiederholungswahl in Berlin zeigt.
2/12/202411 minutes, 5 seconds
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Neue Vorwürfe gegen UN-Palästinenserhilfswerk

Die Entdeckung eines Tunnels unter dem Hauptsitz der UNRWA rückt die Organisation erneut in ein schlechtes Licht. Und: Warum Tennisbälle durch Fußballstadien fliegen.
2/12/202411 minutes, 19 seconds
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Putinismus in der Schule

Die Ideologie des Präsidenten Wladimir Putin ist in fast jedem Lebensbereich in Russland spürbar. Wie wirkt sich das in den Schulen aus? Und: Wiederholungswahl in Berlin
2/11/202410 minutes, 54 seconds
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Spezial: Das Ende der 40-Stunden-Woche?

Vier Tage arbeiten, drei Tage frei. Seit einer Woche testen 45 Unternehmen in Deutschland die Viertagewoche. Kann die deutsche Wirtschaft sie verkraften?
2/10/202435 minutes, 31 seconds
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Wen die FDP nervt – und wen nicht

Immer wieder blockiert die FDP die Vorhaben der Koalitionspartner. Warum das aus ihrer Sicht nicht schlimm ist. Und: Pablo Escobars Kokain-Hippos
2/10/202412 minutes, 15 seconds
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Update: Ein Amerikaner in Moskau

Mit einem unkritischen Gespräch bietet US-Moderator Tucker Carlson Wladimir Putin eine Bühne – und im Wahljahr Zugang zum US-Publikum. Außerdem: Die Inflation sinkt.
2/9/202410 minutes, 18 seconds
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Lieferkettengesetze und ihre Lücken

Prüfer müssen bescheinigen, dass Fabriken im Ausland auf Umwelt und Menschenrechte achten. Doch die Gefahr für Korruption ist hoch. Und: Antisemitismus an deutschen Hochschulen.
2/9/202411 minutes, 17 seconds
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Update: Mission im Roten Meer

Der Deutschen Marine steht womöglich ihr gefährlichster Einsatz seit langem bevor. Was die Fregatte "Hessen" im Roten Meer erwartet. Und: Der wärmste Januar jemals
2/8/202410 minutes, 13 seconds
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Scholz und Biden – ein Treffen unter Druck

Olaf Scholz reist nach Washington zu Joe Biden. Sie werden über viele Probleme sprechen – auch über Donald Trump? Außerdem: Eine Wahl, überschattet von Anschlägen
2/8/202410 minutes, 8 seconds
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Update: Der Rückhalt für die Kriegsziele bröckelt

Das israelische Militär hat bestätigt, dass 31 Hamas-Geiseln bereits tot sind. Wie wirkt sich das innenpolitisch aus? Und: Schweden stellt Nord-Stream-Ermittlungen ein
2/7/202410 minutes, 33 seconds
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Machtkampf in Kiew

Wolodymyr Selenskyj deutet in der Ukraine personelle Veränderungen an der Spitze von Staat und Militär an. Was steckt dahinter? Und: ein Kurswechsel bei der Energiewende
2/7/202411 minutes, 11 seconds
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Update: Gesichert "gesichert rechtsextremistisch"

Die Junge Alternative darf vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft werden. Welche Folgen hat das Urteil für die AfD? Und: Israel weitet Angriffe aus
2/6/20249 minutes, 37 seconds
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Wiederaufbau à la Erdoğan

Ein Jahr nach dem Erdbeben leben im Südosten der Türkei noch über 690.000 Menschen in Containern. Wie steht es um den Wiederaufbau? Und: rechtliche Absicherung für WGs
2/6/202411 minutes, 59 seconds
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Update: Soli-Ende oder Sondervermögen?

Grüne und FDP wollen Unternehmen stärker entlasten, streiten aber über die Umsetzung. Wie könnte ein Kompromiss aussehen? Und: Paris verdreifacht Parkgebühren für SUVs
2/5/202411 minutes, 22 seconds
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Wie kann das Bundesverfassungsgericht geschützt werden?

Bundesjustizminister Marco Buschmann fordert eine Initiative zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts. Welche Möglichkeiten gibt es? Und: der Stand der Energiewende
2/5/202411 minutes, 37 seconds
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Hitze und Dürre mitten im spanischen Winter

Wegen anhaltender Wasserknappheit hat die katalanische Regierung den Notstand ausgerufen. Und: Wie steht es um den Geisel-Deal zwischen Israel und der Hamas?
2/4/202410 minutes, 49 seconds
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Spezial: Aber bei uns doch nicht!

Eine große Missbrauchsstudie der evangelischen Kirche zeigt, wie Täter jahrzehntelang geschützt wurden. Doch das ganze Ausmaß sexueller Gewalt ist damit noch lange nicht erfasst.
2/3/202447 minutes, 47 seconds
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Biden ohne Gegner

Um US-Präsident bleiben zu können, muss Joe Biden zuerst durch die parteiinternen Vorwahlen. Wieso er konkurrenzlos bleibt. Und: Das Recht auf Reparatur soll kommen.
2/3/202411 minutes, 25 seconds
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Update: Der AfD-Umfrageknick

Die Zustimmung zur AfD sinkt in jüngsten Umfragen deutlich. Welche Rolle spielen die bundesweiten Demos dabei? Und: Einigung beim Thema Bildungsgerechtigkeit
2/2/202410 minutes, 59 seconds
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"Gerrymandering" im Wahlkreis Augsburg-Stadt?

Die Ampel schneidert in Bayern einen neuen Wahlkreis, CDU-Chef Merz spricht von Manipulation. Was ist dran? Und: Wie sicher ist die elektronische Patientenakte?
2/2/202411 minutes, 16 seconds
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Update: Orbán gibt nach – nach sechs Minuten

Die EU-Länder beenden ihren monatelangen Streit mit Ungarn und sichern der Ukraine 50 Milliarden Euro zu. Und: Scheitert ein EU-weites Lieferkettengesetz am Widerstand der FDP?
2/1/20249 minutes, 51 seconds
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Orbán blockiert Ukraine-Hilfen – die EU hält dagegen

Auf einem Sondergipfel will die EU den Streit mit Ungarn über die Ukraine-Hilfe beilegen. Wie will die EU Orbán zum Einlenken bewegen? Und: Letzte Generation ohne Kleber
2/1/202411 minutes, 39 seconds
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Update: Was bringt die Bezahlkarte für Asylbewerber?

Die Bezahlkarte für Asylbewerber soll im Sommer bundesweit eingeführt werden. Was erhoffen sich die Länder davon? Und: Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag
1/31/202412 minutes, 26 seconds
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Israel: Eine Mehrheit für den Krieg?

Israel streitet über die Zukunft des Gazastreifens. Welches Szenario ist realistisch? Und: Wofür die Dava-Partei steht.
1/31/202410 minutes, 36 seconds
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Update: US-Stützpunkte unter Beschuss

Mehr als 165 Angriffe auf US-Truppen gab es in Syrien und Irak seit Mitte Oktober. Biden sucht nach einer Reaktion – die ihm nicht selbst schadet. Und: Mehr Streiks
1/30/202410 minutes
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Warum sich Le Pen von der AfD distanziert

Sogar die Rechtspopulistin Marine Le Pen distanziert sich erstmals von der AfD. Ist das glaubwürdig? Studie fordert weniger Betreuungsstunden gegen Kita-Krise
1/30/202410 minutes, 50 seconds
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Update: Was wird aus den Hilfsgeldern für die Palästinenser?

Nach schweren Vorwürfen stellen viele Länder Zahlungen an das Palästinenserhilfswerk ein. Was bedeutet das für die Bevölkerung in Gaza? Und: Bauernproteste in Frankreich
1/29/202410 minutes, 12 seconds
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130.000 Raketen, die jeden Winkel Israels erreichen können

Gekämpft wird bisher nur vereinzelt, doch die Spannungen zwischen Israel und dem Libanon wachsen. Gibt es bald eine neue Front? Und: Bahnstreik vorzeitig beendet
1/29/202411 minutes, 15 seconds
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Womit die SPD im Europawahlkampf punkten will

Die SPD bestimmt am Sonntag ihren Kurs für die Europawahl. Mit welchen Inhalten will die Partei überzeugen? Und: Warum Sportvereine wichtig für die Demokratie sind.
1/28/202411 minutes, 17 seconds
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Spezial: Kann Sahra Wagenknecht die AfD stoppen?

Das Bündnis Sahra Wagenknecht wird offiziell eine Partei. Im Podcast sprechen wir über ihre Chancen, die AfD aufzuhalten – und wie rechts sie eigentlich selbst ist.
1/27/202439 minutes, 30 seconds
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Wie gefährdet ist die deutsche Erinnerungskultur?

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des KZ Auschwitz befreit. Wie es 79 Jahre später um die Erinnerungskultur steht. Und: Selbstbedienungskassen werden immer beliebter.
1/27/202410 minutes, 9 seconds
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Update: Wenn Demonstrationen Wahlen beeinflussen

Tausende Menschen demonstrieren, die AfD-Umfragewerte bleiben hoch. Werden sich die Demos auf die Wahlen im Herbst auswirken? Und: erste Entscheidung im Genozid-Prozess
1/26/20249 minutes, 44 seconds
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Der juristische Blick auf den Krieg in Gaza

Heute fällt eine erste Entscheidung im Genozid-Prozess gegen Israel. Schon vor dem Urteil zeigt die Anklage Wirkung. Und: harte Zeiten für die iranische Opposition
1/26/202411 minutes, 38 seconds
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Update: Das rechte Treffen von Potsdam war kein Einzelfall

Schon weit vor dem aufgedeckten Geheimtreffen haben sich Vertreter von AfD und WerteUnion in Potsdam verbündet. Und: tausendfacher Missbrauch in der evangelischen Kirche
1/25/20249 minutes, 37 seconds
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Die AfD gibt sich unbeeindruckt von der Empörung

Die Aufregung über das rechtsextreme Potsdamer Treffen ist groß. Schadet das der AfD – oder nutzt es ihr? Und: das Mobilisierungsgesetz in der Ukraine
1/25/202410 minutes, 59 seconds
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Update: Wissing will die Schlichtung

Der sechstägige Rekord-Streik der Lokführer läuft. Jetzt schaltet sich der Bundesverkehrsminister ein. Und: Sind die Vorwahlen der Republikaner schon entschieden?
1/24/202410 minutes, 7 seconds
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Bahnstreik der Superlative

Der bisher längste Streik der Lokführergewerkschaft hat begonnen. Welche Folgen hat das für die Wirtschaft? Und: Die Koalition streitet über den Kinderfreibetrag.
1/24/202412 minutes, 5 seconds
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Update: Was das NPD-Urteil für die AfD bedeuten könnte

Das Bundesverfassungsgericht hat die NPD von staatlicher Finanzierung ausgeschlossen. Mit welchen Folgen? Und: Israel schlägt Feuerpause vor.
1/23/20248 minutes, 12 seconds
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Wie neue Parteien sich durchsetzen

Wagenknecht und WerteUnion – Deutschlands Parteienlandschaft könnte noch kleinteiliger werden. Und: Warum gerade vor allem Weiße gegen Rechtsextremismus demonstrieren.
1/23/202411 minutes, 50 seconds
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Update: Ron DeSantis ist raus

Republikaner Ron DeSantis steigt aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur aus. Wie verändert das den Wahlkampf? Und: Längster Streik in der Geschichte der DB
1/22/20248 minutes, 5 seconds
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Maaßen will's wissen

Die WerteUnion soll zu einer Partei werden. Nimmt sie der AfD künftig Stimmen weg – oder wird sie zu ihrem Steigbügelhalter? Und: Abschied von Schäuble
1/22/202410 minutes, 46 seconds
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Israels neue Militärstrategie

Die israelische Armee soll künftig weniger Bomben werfen und mehr Spezialkräfte einsetzen. Kann die Hamas so besiegt werden? Und: neue Durchbrüche in der Krebsmedizin
1/21/202412 minutes, 18 seconds
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Spezial: Taiwan - Bedroht vom großen Nachbarn

Die Wahl in Taiwan galt auch als Abstimmung über das Verhältnis zu China. Nun regiert mit Lai Ching-te ein Peking-Skeptiker. Was erwartet das Land in den nächsten Jahren?
1/20/202434 minutes, 55 seconds
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Kann man einen kaputten Rechtsstaat reparieren?

In Polen stoppt das Verfassungsgericht die Medienreform. Der Kampf um den Rechtsstaat geht also weiter. Und: Kann Deutschland Handball-Europameister werden?
1/20/202412 minutes, 16 seconds
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Update: Was werden sie gegen Rechts unternehmen?

Einige große Unternehmer positionieren sich gegen Rechts. Das bringt ihnen nicht nur Vorteile. Und: Wie geht es den Jesiden ein Jahr nach der Anerkennung des Genozids?
1/19/202410 minutes, 22 seconds
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Wie Weimar ist Deutschland 2024?

In Deutschland wurden rechte Netzwerke lange unterschätzt. Manche sehen darin eine Parallele zur Weimarer Republik. Zu Recht? Und: leichter zum deutschen Pass
1/19/202411 minutes, 26 seconds
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Update: "Nichts davon ist harmlos!"

Der Bundestag debattiert über die Abwehrkraft der Demokratie. Die AfD spricht von einer Kampagne. Und: Der Haushalt 2024 könnte auf Kosten des Klimas gehen.
1/18/202411 minutes, 12 seconds
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Was bringen die Demos gegen den Rechtsruck?

Bundesweit gehen Menschen gegen rechts auf die Straße und fordern ein Verbot der AfD. Welche Wirkung haben diese Demos? Und: Wie die Ampelkoalition Bauern entlasten will.
1/18/202410 minutes, 58 seconds
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Update: Zwei Antonios in Davos

US-Außenminister Antony Blinken und UN-Generalsekretär António Guterres sprechen in Davos über die Situation im Nahen Osten. Und: Kantinenessen soll gesünder werden.
1/17/20249 minutes, 30 seconds
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Wie aussichtsreich ist ein AfD-Verbot?

Ein Parteiverbot der AfD wird diskutiert, eine Petition fordert die Grundrechtsverwirkung von Björn Höcke. Wie realistisch ist das? Und: Das Klimageld kommt wohl erst 2027.
1/17/202411 minutes, 14 seconds
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Update: Überleben im Gazastreifen – hungrig und hoffnungslos

Die UN bezeichnen den Gazastreifen als unbewohnbar. Die Lage der Menschen dort wird immer schlimmer. Und: Wie Lauterbach die ärztliche Notfallversorgung reformieren will.
1/16/20249 minutes, 51 seconds
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Radikaler Plan für den "Tag danach"

Ein Viertel der Menschen im Gazastreifen hat kein Zuhause mehr. Teile der israelischen Rechten sind für "freiwillige Umsiedlung". Und: Mehr Radunfälle auf dem Arbeitsweg
1/16/202411 minutes, 19 seconds
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Update: Richtungswahl bei Minusgraden

Vor dem Vorwahlstart der Republikaner in der Kälte Iowas holt Nikki Haley auf. Wie nah kommt sie Donald Trump? Und: Christian Lindner im Pfeifkonzert der Landwirte
1/15/202410 minutes, 4 seconds
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Auf der Tagesordnung in Davos: Kriege, Krisen und KI

In der Schweiz beginnt das 54. Weltwirtschaftsforum. Und: Ein Bürgerrat hat Vorschläge zur Ernährungspolitik ausgearbeitet. Stärkt das Gremium die Demokratie?
1/15/202411 minutes, 42 seconds
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"Die WerteUnion ist völlig abgedriftet"

Zum Abschluss der Jahresauftaktklausur distanziert sich CDU-Chef Merz von der WerteUnion. Wie diese Gruppe die CDU beeinflusst. Und: Lai Ching-te gewinnt Wahlen in Taiwan
1/14/202410 minutes, 25 seconds
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Spezial: "Keine Berufsgruppe wird so beansprucht wie die Landwirte"

Die Wut vieler Landwirte reicht weit über die Subventionskürzungen hinaus. Was muss sich in der Agrarpolitik ändern? Im Podcast beantworten wir Ihre Fragen.
1/13/202439 minutes, 31 seconds
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Kleine Demokratie versus autokratische Weltmacht

Vor den Augen der Welt wird in Taiwan gewählt. Es geht um den Kampf zwischen Demokratie und Autokratie. Und: Welche Chancen die Krise des Immobilienmarktes birgt.
1/13/202411 minutes, 45 seconds
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Update: Eskalation am Roten Meer

Die USA haben die Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Die Lage in Nahost wird dadurch noch angespannter. Und: Israel verteidigt sich vor Gericht gegen Genozid-Vorwurf
1/12/20248 minutes, 7 seconds
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Die Demokratie ist in Gefahr – die AfD auch?

Die rassistischen Pläne des Treffens von AfDlern mit Rechtsextremen sorgen für Empörung. Wird die AfD jetzt verboten? Und: Polens Opposition inszeniert sich als Opfer.
1/12/202411 minutes, 23 seconds
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Update: Die AfD und die Superreichen

Rechtsextreme und AfD-Politiker planen Massenvertreibungen. Wie wichtig sind reiche Spender für die Rechten? Und: Homöopathie gibt's bald nicht mehr als Kassenleistung.
1/11/20249 minutes, 21 seconds
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Israel auf der Anklagebank

In Den Haag wird ab heute der Vorwurf verhandelt, Israel begehe in Gaza Genozid. Welche Folgen hätte ein Schuldspruch? Und: KI-Anwendungen dominieren die Tech-Messe CES.
1/11/202411 minutes, 57 seconds
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Update: Bahnstreik - mal wieder

Wieder einmal legt die GdL Deutschland lahm. Wie blicken eigentlich die Zugbegleiter auf die Proteste? Außerdem: In Ecuador eskaliert der Bandenkrieg.
1/10/202410 minutes, 26 seconds
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"Proteste gehören zum Wesen einer Demokratie dazu"

Von Ärzten bis zu Lokführern – halb Deutschland scheint gerade zu protestieren. Was bedeutet das für die Demokratie? Und: Karl Lauterbach kündigt grundlegende Reform an.
1/10/202411 minutes, 48 seconds
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Update: Ein Klon von Macron

Frankreichs Präsident hat einen neuen Premierminister ernannt. Welches Kalkül steckt dahinter? Und: Norwegen könnte bald seltene Rohstoffe in der Tiefsee abbauen.
1/9/202410 minutes, 18 seconds
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Frankreich sucht eine neue Regierung

Die französische Premierministerin Élisabeth Borne ist zurückgetreten. Wir sprechen im Nachrichtenblock darüber, wie es dazu kam und was das für Frankreich bedeutet. In Deutschland protestieren die Bauern protestieren gegen Kürzungen in der Agrarpolitik – aber unter die Proteste mischen sich auch rechtsextreme Gruppen mit ganz anderen Zielen. Und: Warum die aktuelle Grippewelle vor allem für Kinder gefährlich werden könnte.
1/9/202414 minutes, 39 seconds
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Update: Bauern blockieren bundesweit

Landwirte fordern vollständige Rücknahme der geplanten Kürzungen. Wie viel Rückhalt haben sie? Und: Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist nun offiziell eine Partei.
1/8/202410 minutes, 5 seconds
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Bahn, Bauern, Ärzte - eine Woche des Protests

Gleich mehrere Berufsgruppen gehen diese Woche auf die Straße. Was ist zu erwarten? Außerdem im Podcast: El Salvadors radikaler Kampf gegen den Bandenkrieg
1/8/202411 minutes, 29 seconds
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"Der 7. Oktober ist noch nicht vorbei"

Der Angriff der Hamas am 7. Oktober war für Israel traumatisch. Ist das zuvor gespaltene Land seitdem zusammengerückt? Und: In der Kommunalpolitik fehlt der Nachwuchs.
1/7/202411 minutes, 16 seconds
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Spezial: Geheimnisse – da ist etwas, von dem niemand weiß (Wiederholung vom 24.09.2022)

In unserer Podcastfolge erzählen Menschen ihre Geheimnisse. Es geht um Affären, Drogen und geklaute Kaugummis. Wir alle haben Geheimnisse, aber warum eigentlich?
1/6/202436 minutes, 52 seconds
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Wo die FDP zu Beginn des Jahres steht

Nur eine knappe Mehrheit der FDP steht hinter der Ampelkoalition. Was den Liberalen 2024 bevorsteht. Und: Donald Trump, drei Jahre nach dem Sturm auf das US-Kapitol
1/6/202411 minutes, 16 seconds
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Update: Bauern wüten gegen Habeck

Der Bundeswirtschaftsminister bekommt die Wut der Landwirte zu spüren, obwohl die Regierung diesen entgegenkommt. Und: weniger Regen, doch das Wasser bleibt gefährlich.
1/5/202410 minutes, 12 seconds
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Die Front könnte sich verschieben

Die Hisbollah droht nach dem Tod des Hamas-Vizechefs mit einer Eskalation. Israel bereitet sich auf die zweite Front vor. Und: Englische Assistenzärzte im Rekord-Streik
1/5/202411 minutes, 51 seconds
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Update: You'll never walk alone, Hochwasser-Edition

Olaf Scholz besucht erneut Hochwassergebiete – und sichert den Betroffenen Unterstützung zu. Und: Die Ampelregierung nimmt geplante Kürzungen für Landwirte zurück.
1/4/20249 minutes, 8 seconds
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Vom Ahrtal bis Afghanistan – lernen wir aus unseren Fehlern?

Weil es weiter regnet, bleibt die Hochwasserlage ernst. Haben wir aus der Ahrtal-Katastrophe gelernt? Und: Geheime Papiere zeigen das volle Ausmaß des Kabul-Desasters.
1/4/202410 minutes, 58 seconds
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Update: Das Ende eines "globalen Terroristen"

Nach dem Tod des Hamas-Kommandeurs Saleh al-Aruri drohen islamistische Gruppen Israel mit Vergeltung. Welche Folgen hat sein Tod? Und: Eindrücke aus dem Hochwassergebiet
1/3/20249 minutes, 19 seconds
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Ein historisches Urteil für Israel

Wie weit geht die Macht der Knesset? Das oberste Gericht in Israel stoppt Teile der umstrittenen Justizreform. Und: Polens neue Regierung baut die öffentlich-rechtlichen Medien um.
1/3/202411 minutes, 34 seconds
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Update: Die Pegelstände sollen weiter steigen

Die Hochwassersituation in Deutschland bleibt angespannt. Für die nächsten Tage rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Dauerregen. Und: Was sich 2024 ändert.
1/2/202410 minutes, 1 second
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US-Wahl 2024: Trump will antreten, um Chaos zu stiften

Elf Monate vor der US-Wahl wächst die Sorge, dass Trump erneut US-Präsident werden könnte. Was ihn jetzt noch aufhalten könnte. Und: Hält die Ampel das neue Jahr aus?
1/2/202410 minutes, 45 seconds
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Jahresrückblick 2023: Es war nicht alles schlecht

Feindseligkeit, Krieg und Terror prägten 2023. Ein mieses Jahr war das. Das “Was jetzt?“-Team findet in der Rückschau aber auch ein paar Hoffnungsschimmer.
12/22/202354 minutes, 18 seconds
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Update: Ein Urteil, das den Fußball verändern könnte

Der Europäische Gerichtshof bricht das Monopol der Uefa auf Fußballturniere. Kommt jetzt die umstrittene Super League? Und: Die EU ändert ihre Schuldenregeln.
12/21/20239 minutes, 50 seconds
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Die Europawahlen im Blick

Pünktlich zum Europawahlkampf verschärft die EU ihr Asylrecht. Welches politische Kalkül steckt hinter der Reform? Und: dem Bund mit einer 100-Euro-Spende helfen
12/21/202311 minutes, 13 seconds
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Update: Die EU macht dicht

Die EU hat sich auf eine umstrittene Asylreform geeinigt. Welche Konsequenzen hat sie? Und: was das Urteil aus Colorado für Donald Trumps Präsidentschaftspläne bedeutet.
12/20/20239 minutes, 32 seconds
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Ein "goldener Moment" für die Huthi-Rebellen

Wegen Angriffen der jemenitischen Miliz stellen Reedereien den Frachtverkehr über das Rote Meer ein. Was bezweckt die Gruppe damit? Und: ungestrafte Inklusionsverweigerer
12/20/202311 minutes, 27 seconds
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Update: Noch eine Neuwahl in Berlin

Die Bundestagswahl 2021 muss in Teilen wiederholt werden. Könnte die Neuwahl etwas verändern? Und: Reaktionen auf den päpstlichen Segen für Homosexuelle
12/19/20238 minutes, 42 seconds
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Ein Krieg unter der Erde

Israel hat den bisher größten Tunnelzweig der Hamas entdeckt. Führt das unterirdische Netz zu den verbleibenden Geiseln? Und: Wie Jugendliche zu Extremisten werden.
12/19/202310 minutes, 51 seconds
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Update: Ein zweiter Geisel-Deal scheint plötzlich denkbar

Seit israelische Soldaten Hamas-Geiseln töteten, wird der Protest in Israel lauter. Wie beeinflusst das den Krieg? Und: Der Papst erlaubt die Segnung homosexueller Paare.
12/18/20239 minutes, 31 seconds
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Mit tausend Traktoren gegen die Ampelsparpläne

Der Deutsche Bauernverband demonstriert gegen die Streichung von Steuervergünstigungen. Welche Folgen hätten die Kürzungspläne? Und: Alexej Nawalny ist spurlos verschwunden
12/18/202311 minutes, 17 seconds
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Weihnachtsschnäppchen in Gefahr

Amazon hat den Ruf, günstig zu sein. Doch Händler beschuldigen die Plattform, mit hohen Gebühren die Preise zu treiben. Und: Warum die EU Serbiens Autokraten schmeichelt.
12/17/202310 minutes, 56 seconds
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Spezial: Der Weihnachtsbaumdetektiv

Auf Borkenkäfer folgt Nordmanntanne: Im Sauerland legen Weihnachtsbaumerzeuger auf kahlen Hängen illegale Plantagen an. Marc Messerschmidt ist ihnen auf der Spur.
12/16/202333 minutes, 40 seconds
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Welche Kritik Netanjahu wehtut

Israels Premier Benjamin Netanjahu muss Protest aus dem In- und Ausland einstecken. Wie gefährlich ist das für ihn? Außerdem: Was ist dran an den Mythen über guten Schlaf?
12/16/202312 minutes, 12 seconds
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Update: Harte Bandagen für Viktor Orbán

Ungarns Ministerpräsident blockiert Ukraine-Hilfen – wie lange geht sein Spiel noch auf? Außerdem im Podcast: Der Bundestag setzt erneut die Schuldenbremse aus.
12/15/20239 minutes, 43 seconds
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Winter ohne westliche Waffen?

Die Unterstützung des Westens für die Ukraine ist eingebrochen. Ein Grund: die innenpolitische Blockade in den USA. Und: die Folgen der Haushaltseinigung für die Bürger
12/15/202311 minutes, 53 seconds
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Update: Putins Progapandashow

Auf seiner Jahrespressekonferenz zeigt sich Putin siegessicher im Krieg gegen die Ukraine. Verhandlungen kommen für ihn nicht infrage. Und: Ungarn gegen den Rest der EU
12/14/20239 minutes, 29 seconds
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Der EU drohen Wachstumsschmerzen

Vor dem EU-Gipfel blockiert Viktor Orbán Beitrittsgespräche mit der Ukraine. Nicht nur deshalb wird die Osterweiterung zur Herausforderung. Und: der Sparplan der Ampel
12/14/202311 minutes
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Update: Sogar Russland stimmt zu

Die UN-Klimakonferenz hat mit der Abschlusserklärung die Abkehr von fossilen Brennstoffen verkündet. Wie groß ist das? Und: Joe Biden kritisiert Israels Kriegsführung.
12/13/202313 minutes, 3 seconds
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Europafreude in Polen, aber …

Nur wenige kennen die Machttaktiken in der EU so gut wie der neue polnische Ministerpräsident Donald Tusk. Wie wird sich das auf die EU auswirken? Und: der Fall Harvard
12/13/202311 minutes, 47 seconds
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Update: Unpünktlich, Kunden genervt, Millionenbonus?

Trotz miserabler Bilanz soll der Bahnvorstand nachträglich hohe Bonuszahlungen bekommen. Die Gewerkschaft GDL protestiert. Und: Die Klimakonferenz muss verlängert werden
12/12/202310 minutes, 13 seconds
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Die Hamas gibt sich noch lange nicht geschlagen

Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht bereits vom Ende der Hamas. Wie stark ist die Hamas tatsächlich noch in Gaza? Und: der Absturz der Bildungsnation Finnland
12/12/202311 minutes, 41 seconds
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Update: "Das Grundsatzprogramm liest sich wie ein Wahlprogramm für Friedrich Merz"

Die CDU hat heute einen Entwurf für ihr neues Grundsatzprogramm vorgestellt. Welche Leitlinien sind zentral? Und: Regierungsbildung in Polen
12/11/20239 minutes, 31 seconds
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COP28: Kommt das Aus für Kohle, Öl und Gas?

Am Dienstag endet die Weltklimakonferenz. Können sich die Staaten auf einen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas einigen? Außerdem im Podcast: Venezuelas Interessen in Guyana
12/11/202311 minutes, 6 seconds
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Die SPD bestellt Führung

Der Kanzler kündigt auf dem SPD-Parteitag an, den Sozialstaat zu schützen. Kommt er damit im Haushaltsstreit der Ampel durch? Und: ausländische Kämpfer im Ukraine-Krieg
12/10/202311 minutes, 48 seconds
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Spezial: "Sag niemandem, dass du Palästinenserin bist"

Vielen Palästinensern fällt es schwer, über das Massaker vom 7. Oktober zu sprechen. Warum? Bahaa, Leyla und Adam erzählen, warum sie von Deutschland enttäuscht sind.
12/9/202333 minutes, 47 seconds
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Nikki Haley: die eiserne Lady der USA

Die Umfragewerte der US-Republikanerin Nikki Haley steigen. Kann sie Donald Trump gefährlich werden? Und: Die Rettung des Kemm’sche Kuchens.
12/9/202311 minutes, 51 seconds
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Update: Warum streiken Sie schon wieder, Herr Zugchef?

Noch dieser letzte Streik vor Weihnachten, vielleicht unbefristete Streiks im Januar: Warum das sein muss, erklärt ein streikender Zugchef im Nachrichtenpodcast.
12/8/202310 minutes
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Genosse Kanzler, sprich!

Die SPD ist kurz vor ihrem Parteitag im Umfragetief. Müssen die Genossen ihren Kanzler zum Handeln zwingen? Und: Der Westen verliert seine Jugend.
12/8/202311 minutes, 4 seconds
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Update: Guterres macht dem Weltsicherheitsrat Druck

Der UN-Generalsekretär bemüht erstmals Artikel 99 der UN-Charta. Kann er so eine humanitäre Katastrophe in Gaza verhindern? Und: vorerst keine neuen US-Militärhilfen
12/7/20239 minutes, 35 seconds
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In welche Richtung kippt die Kipppunktdebatte?

Klimakipppunkte sind relevant, doch es gibt die Sorge, dass die Debatte darüber eine wichtige Botschaft verdrängt. Und: Was wurde in der Bildungspolitik versäumt?
12/7/202311 minutes, 42 seconds
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Update: In Gaza fehlt es an fast allem

Nach der Feuerpause verschlechtert sich die medizinische Versorgung in Gaza. Wie können Patienten behandelt werden? Und: COP-Zwischenbilanz aus Dubai
12/6/202310 minutes, 10 seconds
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Die Linksfraktion schrumpft auf Gruppengröße

Die Linke löst heute ihre Fraktion im Bundestag auf. Was bedeutet das für die Arbeit der Partei im Bundestag? Und: Selenskyj gerät zunehmend unter Druck.
12/6/202311 minutes, 31 seconds
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Update: Deutschland – Setzen, Sechs

Deutsche Schüler haben bei der Pisa-Studie so schlecht abgeschnitten wie noch nie. Woran scheitert die Bildungspolitik? Und: eine neue EU-Vorschrift gegen Kleidungsmüll.
12/5/20238 minutes, 51 seconds
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Ohne Urteil im Gefängnis

240 palästinensische Gefangene kamen durch den Geisel-Deal frei. Viele von ihnen saßen ohne Gerichtsverhandlung in Haft. Und: LGBTQ-Community in Russland als extremistisch eingestuft.
12/5/202311 minutes, 55 seconds
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Update: Israels Truppen jetzt auch im Süden des Gazastreifens

Das israelische Militär bombardiert den Süden Gazas und weitet die Bodenoffensive aus. Was bedeutet das für die Palästinenser? Und: Der brasilianische Präsident in Berlin
12/4/202310 minutes, 8 seconds
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Wieso der Krieg im Gazastreifen Biden die Wahl kosten könnte

Seit dem 7. Oktober nimmt die Beliebtheit von US-Präsident Joe Biden ab. Was das mit dem Krieg im Gazastreifen zu tun hat. Und: Frankreich nach dem Pariser Attentat.
12/4/202310 minutes, 51 seconds
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Der kleine alte Westen und der Rest

Der Krieg in Nahost spaltet die Staatengemeinschaft. Wer verfolgt welche Interessen? Und: Warum Deutschland auf Millionen Corona-Impfdosen sitzen bleibt.
12/3/202311 minutes, 35 seconds
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Spezial: Acht Mythen über Israel und die Palästinenser

Der Nahost-Konflikt provoziert Meinungen und Legenden wie kaum ein anderes Thema. Ist der unlösbar? Ist Israel eine Kolonialmacht? Wir prüfen acht verbreitete Annahmen.
12/2/202339 minutes, 42 seconds
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Öl, Gas und Olaf Scholz

Trotz der Klimakrise machen Ölkonzerne Spitzengewinne, und neue Gasfelder werden erschlossen. Auch Deutschland spielt dabei mit. Und: Doppelmoral bei Israel und Gaza
12/2/202310 minutes, 58 seconds
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Update: Das Ende der Feuerpause

Israel und die Hamas haben die Kämpfe wieder aufgenommen. Doch die Verhandlungen über Geiselfreilassungen sollen weitergehen. Und: Behörden warnen vor Anschlagsgefahr.
12/1/20239 minutes, 1 second
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Auf Erleichterung folgt Angst

Immer mehr Geiseln kommen dank Verhandlungen frei. Was bedeutet das für den Krieg? Und: Hoffen auf eine mRNA-Impfung gegen HIV
12/1/202311 minutes, 49 seconds
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Update: Der allerletzte Kitt, der diese Regierung zusammenhält

Nach dem Haushaltsurteil hat die Ampel Mühe, sich auf einen Etat zu halten. Welche Optionen gibt es? Zudem: leichtere Abschiebungen im Bundestag und erste Klimazusagen
11/30/20239 minutes, 41 seconds
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Klimagipfel in Kriegszeiten

Die COP28 in Dubai könnte entscheiden, ob die Welt aus Kohle, Öl und Gas aussteigt. Doch der Krieg in Nahost spaltet die Weltgemeinschaft. Und: Arbeiten wir zu wenig?
11/30/202311 minutes
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Update: “Wunderwuzzi” und der “kurze Olaf”

Der Immobilienkonzern Signa von René Benko ist insolvent. Die "Elbtower"-Baustelle in Hamburg steht still – und auch anderen Städten drohen nun große Bauruinen.
11/29/20237 minutes, 47 seconds
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Niger kündigt EU-Deal auf

Niger setzt die Strafverfolgung von Menschenschmugglern aus. Welche politische Ziele die Regierung damit verfolgt. Und: wie man sich vor Krankheiten schützt.
11/29/202311 minutes, 24 seconds
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Krise, Krise und nochmals Krise

Olaf Scholz hat heute eine Regierungserklärung zur Finanzlage abgegeben. Wie sieht sein Plan für die Haushaltskrise aus? Und: Deutschland in der Kitakrise
11/28/20239 minutes, 48 seconds
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Von "Nie wieder" keine Spur

Gemessen am Vorjahr hat sich die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland zuletzt vervierfacht. Das zeigt ein Bericht, der ZEIT ONLINE exklusiv vorab vorliegt. Und: Wladimir Putins neue Stabilität
11/28/202311 minutes
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Update: Sieben Wochen in Geiselhaft

58 Geiseln hat die Hamas während der vereinbarten Waffenruhe bisher freigelassen. Wie geht es ihnen? Und: Olaf Scholz lädt die Automobilwirtschaft zum Gipfeltreffen.
11/27/20239 minutes, 5 seconds
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Die Grünen bleiben auf Ampelkurs

Auf dem Parteitag der Grünen wurde heftig über die Asylpolitik der Koalition gestritten. Wie geht es für die Partei jetzt weiter? Und: Antisemitismus in Frankreich
11/27/202311 minutes, 36 seconds
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Olaf Scholz, der Finanzcrack?

Die Haushaltskrise hat sich die Ampelregierung selbst eingebrockt – allen voran der Kanzler. Ist sein Ruf jetzt ruiniert? Und: vermehrt Lungenentzündungen in China
11/26/202311 minutes, 38 seconds
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Spezial: "Im Westjordanland liegt der Schlüssel zur Zukunft der palästinensischen Gebiete"

Während die Welt auf den Gazastreifen blickt, verschiebt sich der politische Fokus aufs Westjordanland. Welche Rolle spielt das besetzte Gebiet für den Verlauf des Krieges?
11/25/202337 minutes, 24 seconds
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Doch keine Chips aus Magdeburg?

Das 60-Milliarden-Loch im Klimafonds gefährdet auch die geplante Fabrik von Intel in Magdeburg. Was steht für die Region auf dem Spiel? Und: Gottschalks Abschiedsshow
11/25/202311 minutes, 23 seconds
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Update: Die ersten Geiseln kommen frei

Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas startet, und die ersten Geiseln sollen freigekommen sein. Und: Lauterbachs Krankenhausreform wird vom Bundesrat gestoppt.
11/24/20238 minutes, 57 seconds
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Gaza: Bericht aus einer "apokalyptischen Landschaft"

Erstmals seit Kriegsbeginn konnte ein ZEIT-Reporter in den Gazastreifen reisen. Im Podcast schildert er seine Eindrücke. Und: Ideen für eine reformierte Schuldenbremse
11/24/202311 minutes, 18 seconds
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Update: “Alle Parteien in den Niederlanden stehen unter Schock”

Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders gewinnt die Parlamentswahl. Wohin führt dieser Rechtsruck der Niederlande? Und: Die Streitpunkte auf dem Grünenparteitag
11/23/20239 minutes, 59 seconds
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"Das Problem ist größer als die Ampel"

Die Regierungsparteien suchen nach Wegen aus dem 60-Milliarden-Loch. Doch der Haushaltsstreit geht über die letzten Krisen der Ampel hinaus. Und: das neue Bachmut.
11/23/202311 minutes, 26 seconds
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Update: Wie geht es nach einer Feuerpause weiter?

Israels Kabinett hat eine mögliche Feuerpause mit der Hamas gebilligt. Was bedeutet das für den weiteren Kriegsverlauf? Und: das Drama um den OpenAI-Chef Sam Altman
11/22/20238 minutes, 51 seconds
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Kein Geld mehr für Zukunftsprojekte?

Christian Lindner verhängt eine weitreichende Haushaltssperre. Das könnte auch Folgen für Klima- und Transformationsprojekte haben. Und: In vielen Kitas wird gestreikt.
11/22/202310 minutes, 27 seconds
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Update: Alles auf Halt im Haushaltsstreit

Nach dem Urteil aus Karlsruhe stehen die Ausgaben der nächsten Jahre auf dem Prüfstand. Auch die Energiepreisbremse wackelt. Und: Island wartet auf den Vulkanausbruch.
11/21/20239 minutes, 43 seconds
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Wo die 60 Milliarden Euro fürs Klima jetzt herkommen sollen

Die Bundesregierung darf den Corona-Kredit nicht zum Klimafonds umwidmen. Jetzt muss das bereits eingeplante Geld woanders herkommen. Und: die Deutsche Islamkonferenz
11/21/202311 minutes, 35 seconds
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Update: Was wir über die Situation im Schifa-Krankenhaus wissen

Seit Tagen ist das Schifa-Krankenhaus im Gazastreifen zentraler Kriegsschauplatz. Was wissen wir über die Lage vor Ort? Und: Javier Milei, der Präsident mit der Motorsäge
11/20/20239 minutes, 50 seconds
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Der Popstar des KI-Hypes

Geld oder Gemeinwohl? Die Diskussion um Sam Altman als OpenAI-Chef zeigt einen Kulturkampf innerhalb des Unternehmens. Und: Klara Geywitz' "Turbo-Pakt" gegen Wohnungsnot.
11/20/202311 minutes, 10 seconds
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Neuanfang mit einer Seenotretterin

Die Linkspartei nominiert die Kapitänin Carola Rackete für die Europawahl. Und: Junge Frauen nehmen seltener die Pille.
11/19/202312 minutes, 2 seconds
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Spezial: Gezinkte Stromzähler und ein Coldplay-Dollar

Bei einer Inflation von 140 Prozent wählt Argentinien einen neuen Präsidenten. Das Land ist das Preischaos schon gewohnt – und hat Wege gefunden, mit ihm zu leben.
11/18/202338 minutes, 27 seconds
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Kommt jetzt das große Restaurant-Sterben?

Die Ampelregierung will die Mehrwertsteuer für Gaststätten wieder erhöhen. 12.000 Unternehmen könnten schließen. Und: Die Ukraine steht vor dem nächsten schweren Winter.
11/18/202312 minutes, 13 seconds
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Update: Neue Einkommensgrenze beim Elterngeld

Der Haushalt für 2024 steht weitgehend. Was sich ab Januar für Eltern ändern soll. Und: erster Parteitag der Linkspartei nach Wagenknecht-Austritt
11/17/202310 minutes, 3 seconds
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Erdoğans umstrittener Berlin-Besuch

Der türkische Präsident Erdoğan hat die Hamas als "Freiheitskämpfer" bezeichnet. Nun kommt er nach Deutschland. Und: nächster Versuch bei Elon Musks Mars-Projekt
11/17/202310 minutes, 48 seconds
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"Nur die USA haben echten Einfluss auf Israel"

Der UN-Sicherheitsrat fordert eine Feuerpause in Gaza – und die USA enthalten sich. Welche Strategie verfolgt Joe Biden? Und: Streiks auch in Kitas und Kliniken.
11/16/202310 minutes, 12 seconds
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Nächster Zug: fällt aus

Im Tarifstreit von Deutscher Bahn und GDL verhärten sich die Fronten. Welche Hoffnung besteht auf einen Kompromiss? Und: britisches Abschiebevorhaben für illegal erklärt
11/16/202311 minutes, 26 seconds
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Update: Klimaschutz oder Schuldenbremse

Das Bundesverfassungsgericht kippt den Nachtragshaushalt für 2021. Was heißt das für den Etat 2024 – und den Klimaschutz? Und: die Lage im Schifa-Krankenhaus in Gaza
11/15/202310 minutes, 46 seconds
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Die USA und China verhandeln den Weltfrieden

Nach einem Jahr begegnen sich Joe Biden und Xi Jinping wieder. Das Treffen könnte entscheidend für den Weltfrieden sein. Und: die gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung
11/15/202311 minutes, 35 seconds
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Update: Die CDU, die Ampel und das liebe Bürgergeld

Das Bürgergeld kostet mehr als geplant, die CDU will einen Systemwechsel. Und: Die israelische Armee meldet, dass sie Hamas-Regierungsgebäude unter ihrer Kontrolle habe.
11/14/202310 minutes, 53 seconds
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Linksfraktion: Auflösung mit Ansage

Nach den Parteiaustritten verliert die Linkspartei ihren Fraktionsstatus im Bundestag. Was bedeutet das für die Mandatsträger? Und: die antiisraelische Rhetorik Erdoğans
11/14/202310 minutes, 28 seconds
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Update: Suella Bravermans verhängnisvoller Gastbeitrag

Die britische Innenministerin muss gehen. Dafür kehrt der Wegbereiter des Brexit zurück in die Regierung. Und: Spaniens Regierung will katalanische Separatisten begnadigen.
11/13/202310 minutes, 7 seconds
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Wer soll in Gaza nach dem Krieg regieren?

Warum die Palästinensische Autonomiebehörde nicht geeignet ist, den Gazastreifen zu verwalten. Und: Was gegen die Vermögensungleichheit in Deutschland helfen könnte.
11/13/202312 minutes, 10 seconds
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Das militärische Dilemma um Schifa

Israel vermutet in dem Krankenhaus eine Hamas-Kommandozentrale, doch ziviles Leben muss geschützt werden. Wie geht es weiter? Und: die palästinensische Diaspora in Chile
11/12/202310 minutes, 51 seconds
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Spezial: Das geheime Leben der Pilze

Pilze sind weder Pflanze noch Tier. Ohne sie gäbe es kein funktionierendes Ökosystem auf der Erde. Sie können kommunizieren, manipulieren, retten und töten. Und geben der Forschung immer noch Rätsel auf.
11/11/202333 minutes, 10 seconds
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Alaaf trotz Krieg

Der Karneval startet. Eine jüdischer Karnevalsverein berichtet, was er aktuell erlebt. Und: Meta führt ein Bezahlabo wegen Datenschutz ein
11/11/202311 minutes
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Update: Baerbock will die Zweistaatenlösung

Außenministerin Baerbock fliegt erneut in den Nahen Osten und pocht auf die Zweistaatenlösung. Außerdem: Der bedrohte Inselstaat Tuvalu rettet seine Bürger nach Australien.
11/10/20239 minutes, 48 seconds
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Deutschland soll "kriegstüchtig" werden

Verteidigungsminister Boris Pistorius möchte die Bundeswehr stärken und Auslandseinsätze zurückfahren. Und: Hollywoods Schauspieler beenden Streik
11/10/202311 minutes, 27 seconds
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Update: Beim Tarifkonflikt der Bahn geht es nicht nur ums Gehalt

Die Bahn steckt seit heute im Tarifstreit mit der GdL. Wie wahrscheinlich sind Streiks in der Weihnachtszeit? Und: Verhandlungen über die Freilassung israelischer Geiseln
11/9/20238 minutes, 30 seconds
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Versagt die deutsche Erinnerungskultur?

Während zum 85. Mal an die Reichspogromnacht erinnert wird, verschärft sich die Bedrohung für Juden in Deutschland. Und: Die Geschichte des Antisemitismus
11/9/202316 minutes, 49 seconds
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Update: Der Krieg in den Tunneln

Israels Armee ist ins Stadtzentrum von Gaza vorgerückt. Die Hamas hat sich dort unterirdisch verschanzt. Und: Die AfD in Sachsen-Anhalt kann nun stärker überwacht werden.
11/8/202311 minutes, 58 seconds
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Die Gewalt im Westjordanland eskaliert

Israelische Siedler greifen im Westjordanland die palästinensische Bevölkerung an. Und: Wie der oberste Kirchenlobbyist die Aufklärung des Missbrauchsskandals behinderte.
11/8/202312 minutes, 6 seconds
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Update: Die Beschlüsse zur Migration sind ein Kompromiss für alle

Beim Bund-Länder-Treffen wurde sich über die künftige Aufteilung der Flüchtlingskosten geeinigt. Außerdem: das zivilgesellschaftliche Lagebild Antisemitismus
11/7/202310 minutes, 44 seconds
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Was aus der Zweistaatenlösung geworden ist

Als mögliche Lösung für den Nahostkonflikt galt lange ein friedliches Nebeneinander. Ist die Idee heute noch denkbar? Und: Urteil über Sterbemittel-Verfügbarkeit
11/7/202311 minutes, 13 seconds
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Update: Was Israel mit der Teilung des Gazastreifens bezweckt

Die israelische Armee hat den Gazastreifen in zwei Hälften geteilt. Was bedeutet das für die Zivilbevölkerung? Und: Sicherheitsfragen nach der Geiselnahme am Hamburger Flughafen
11/6/20239 minutes, 22 seconds
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Mehr Sozialleistungen, mehr Migration?

FDP und CDU fordern Kürzungen von Sozialleistungen für Asylbewerber. Die Zahlungen seien Magnete der Migration. Stimmt das? Und: Marine Le Pen profitiert von ihrer Israel-Strategie.
11/6/202311 minutes, 20 seconds
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Droht in Polen ein stiller Putsch?

Die PiS-Partei hat die polnischen Parlamentswahlen verloren. Nun wächst die Sorge, sie könnte sich weigern abzutreten. Und: Wie sich Saudi-Arabien die WM 2034 ergaunerte.
11/5/202311 minutes, 34 seconds
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Spezial: Der lange Schatten der Kolonialzeit im Niger

Viele Nigrer fühlen sich vom Westen ausgebeutet und unterstützen die Putschisten. Im Podcast erzählt ein ehemaliger Schlepper, warum er sich einen Neustart wünscht.
11/4/202339 minutes, 15 seconds
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Der Drahtseilakt des Hisbollah-Chefs

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hält sich in seiner ersten Rede seit Kriegsbeginn viele Optionen offen. Und: Wie ukrainische Künstler den Krieg verarbeiten.
11/4/202311 minutes, 27 seconds
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Update: Wie Israel den Hamas-Terror dokumentiert

Ermittler in Israel sammeln Beweise, dass am 7. Oktober Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden. Außerdem: Mehr Männer suchen Schutz vor häuslicher Gewalt.
11/3/20238 minutes, 57 seconds
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Katar: Ein unverzichtbarer Verhandlungspartner?

Katar vermittelt immer wieder zwischen Israel und der radikalislamistischen Hamas. Und: Ein Untersuchungsausschuss offenbart die Abgründe der britischen Corona-Politik.
11/3/202311 minutes, 33 seconds
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Update: Künstliche Intelligenz muss nicht gefährlich werden

Wird sie uns auslöschen? 28 Staaten wollen die künstliche Intelligenz regulieren. Und: Innenministerin Nancy Faeser verbietet die Betätigung der Hamas in Deutschland.
11/2/20239 minutes, 51 seconds
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Wie fest stehen die USA an Israels Seite?

Bei der geplanten milliardenschweren Militärhilfe für Israel stößt Biden in seiner Partei auf Widerstand. Und: ein umstrittenes Urteil des Bundesverfassungsgerichts
11/2/202311 minutes, 12 seconds
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Update: Die feinen Grenzen des Völkerrechts

Auch bei Israels Angriff auf Dschabalija sterben offenbar Zivilisten. Welche Kollateralschäden erlaubt das Völkerrecht? Außerdem: Asylsuchende sollen in Deutschland bald schneller arbeiten dürfen.
11/1/20239 minutes, 21 seconds
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Welchen Angaben kann man im Krieg vertrauen?

Im Krieg zwischen Israel und der Hamas sind viele Informationen unsicher. Wie mit parteiischen Quellen umgehen? Und: Der Aktienindex MSCI World schwächelt.
11/1/202311 minutes, 25 seconds
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Update: Faschismus im Burschenschaftszimmer

Trotz Verhaftung wegen Volksverhetzung kann AfD-Abgeordneter Daniel Halemba weiter in den Bayerischen Landtag. Und: Israels UN-Botschafter empört mit gelbem Davidstern.
10/31/20239 minutes, 35 seconds
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Gaza: "Sie haben Salzwasser getrunken"

Informationen aus dem Gazastreifen sind rar, Hilfsorganisationen versuchen Kontakt zu ihren Mitarbeitern zu halten. Und: russischer Großangriff auf die Ukraine
10/31/202310 minutes, 37 seconds
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Update: UN-Resolution zu Nahost – Süden gegen Westen

Viele Staaten des Globalen Südens haben für die umstrittene UN-Resolution zum Nahostkrieg gestimmt. Warum? Und: Scholz, Steinmeier, Faeser in Afrika
10/30/20239 minutes, 12 seconds
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Vier Szenarien für die Zukunft des Gazastreifens

Nach der Hamas-Zerstörung plant die israelische Regierung ein neues Sicherheitsregime. Wie ein neuer Gazastreifen aussehen könnte. Und: Goldrausch im Amazonasgebiet.
10/30/202311 minutes, 44 seconds
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Hisbollah zündelt im Norden Israels

Vom Libanon aus fordert die Hisbollah die israelische Verteidigung heraus. Wer steht hinter der Miliz? Und: Wann propalästinensische Demos verboten werden.
10/29/202311 minutes, 45 seconds
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Sondersendung zum Krieg in Nahost: "Das ist erst der Anfang"

Israel hat seine Bodeneinsätze im Gazastreifen ausgeweitet. Panzer und Tausende Soldaten sind im Einsatz. Die erwartete große Bodenoffensive ist das aber noch nicht.
10/28/20237 minutes, 6 seconds
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Spezial: Falsche Freunde

Der Kölner Verein Hamiam gibt an, schwulen Geflüchteten zu helfen. Doch ehemalige Klienten und Mitarbeiter sprechen von einem System des Machtmissbrauchs.
10/28/202339 minutes, 2 seconds
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Warum Erdoğan jetzt die Hamas verteidigt

Der türkische Präsident Erdoğan hat mit seinen Aussagen zur Hamas für Empörung gesorgt. Welche Strategie verfolgt er? Und: Wie funktioniert eine Bäckerei-Genossenschaft?
10/28/202311 minutes, 39 seconds
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Update: Wie sich Fridays for Future im Nahostkonflikt positioniert

Die internationale Fridays-for-Future-Bewegung wirft Israel einen Genozid vor. Wieso der deutsche Zweig sich distanziert. Und: Israelische Bodentruppen dringen in den Gazastreifen vor.
10/27/20237 minutes, 57 seconds
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In Israel formiert sich eine Protestbewegung

Rund 220 Geiseln der Hamas sind im Gazastreifen. Israel diskutiert, ob man sie vor einer Bodenoffensive befreien muss. Und: Der UN-Truppenabzug aus Mali gerät unter Druck.
10/27/202311 minutes, 20 seconds
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Update: Ein unauffälliger Hardliner – mit Trump-Gütesiegel

Das US-Repräsentantenhaus hat einen neuen Sprecher: Mike Johnson. Wofür steht er, und wie mächtig wird er? Und: Israelische Panzer im Gazastreifen
10/26/20237 minutes, 55 seconds
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Europas begrenzte Macht im Nahen Osten

Die EU könnte heute eine Feuerpause in Gaza fordern. Doch auf einen anderen Krieg hat sie mehr Einfluss. Und: Der 6. Juni war wohl der heißeste Tag seit 100.000 Jahren.
10/26/202312 minutes, 1 second
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Update: Wieso Guterres' Rede Israel empört

Israels UN-Botschafter verlangt den Rücktritt von António Guterres – eine berechtigte Forderung? Und: Macht das geplante Abschiebegesetz überhaupt einen Unterschied?
10/25/202310 minutes, 3 seconds
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Abschieben leicht gemacht

Das Bundeskabinett entscheidet heute über einen Gesetzesentwurf, der mehr Abschiebungen ermöglichen soll. Welche Konsequenzen hat das? Und: Gewalt in Sozialen Medien.
10/25/202312 minutes, 3 seconds
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Update: In den Tunneln der Hamas

Nach ihrer Freilassung spricht eine Geisel der Hamas. Sie sei in Gefangenschaft erst geschlagen, dann "gut behandelt" worden. Und: Robert Habecks Pläne für die Industrie
10/24/20239 minutes, 57 seconds
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Netanjahu: Ministerpräsident auf Bewährung

Vor dem Hamas-Angriff war Israels Gesellschaft politisch gespalten. Wie stehen die Israelis jetzt zu Netanjahu? Und: Chaos im Repräsentantenhaus der USA
10/24/202311 minutes, 51 seconds
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Update: Wagenknechts Abschied und Neubeginn

Sahra Wagenknecht verlässt die Linke, gründet eine neue Partei – und provoziert mit einer Äußerung zum Krieg in Nahost. Und: Israels Armee zeigt Hamas-Propaganda.
10/23/202310 minutes, 23 seconds
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"Die Geiseln sind die Lebensversicherung der Hamas"

Am Freitag wurden die ersten Geiseln von der Hamas freigelassen. Wie geht es jetzt weiter? Und: Die Schweiz hat ein neues Parlament gewählt.
10/23/202311 minutes, 27 seconds
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Was passiert mit den Geflüchteten im Libanon, wenn sich der Krieg ausweitet?

Auch aus dem Libanon schlagen immer wieder Raketen in Israel ein. Doch dort leben Millionen Geflüchteter. Und: Ein ultrarechter Ökonom will Argentiniens Präsident werden.
10/22/202311 minutes, 24 seconds
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Spezial: "Ein weiterer Tag in der Hölle"

Sie flehen um Trinkwasser, bangen um Angehörige, kämpfen mit den Bildern im Kopf: Menschen aus Israel und dem Gazastreifen erzählen im Podcast von ihrem Alltag im Krieg.
10/21/202337 minutes, 8 seconds
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"Der Iran droht Israel mit einer Eskalation"

Der Iran droht Israel mittlerweile offen mit einer Ausweitung des Krieges. Doch wie wahrscheinlich ist das? Und: Wie geht es für die FDP weiter?
10/21/202311 minutes, 42 seconds
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Update: Baerbocks Last-minute-Diplomatie in Nahost

Annalena Baerbock verlängert ihre Nahost-Reise für einen "Friedensgipfel" in Ägypten. Was ist von diesem zu erwarten? Und: Der Gazastreifen wartet weiter auf Hilfsgüter.
10/20/202310 minutes, 15 seconds
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"Die Debatten um Israel und Palästina sind verengt"

Bei einer propalästinensischen Demonstration kam es am Mittwochabend zu Ausschreitungen in Berlin-Neukölln. Warum ist das so? Und: die Rolle der Kirche im Kolonialismus
10/20/202311 minutes, 43 seconds
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Update: Wie sieht die klare Kante gegen antisemitische Ausschreitungen aus?

Antisemitische Vorfälle haben stark zugenommen. Wie kann der Rechtsstaat dagegen vorgehen? Und: Sahra Wagenknecht will eine Partei gründen.
10/19/202310 minutes, 19 seconds
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Die angespannte Lage im Westjordanland

Auch im Westjordanland kommt es zu Ausschreitungen. Könnte Israel von dort aus angegriffen werden? Und: Wie können Lehrkräfte den Krieg im Unterricht thematisieren?
10/19/202310 minutes, 55 seconds
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Update: Wer ist für den Raketeneinschlag an einem Krankenhaus verantwortlich?

Beim Raketeneinschlag an einem Krankenhaus im Gazastreifen sterben viele Menschen, wer ist verantwortlich? Und: Wie geht es einem Arzt, der dort mit seiner Familie lebt?
10/18/20239 minutes, 29 seconds
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Biden in Israel: Mehr als ein Akt der Solidarität

US-Präsident Joe Biden besucht Israel – und sendet damit auch ein klares Zeichen nach Teheran. Außerdem: wie eine deutsche Jüdin Antisemitismus in Deutschland erlebt.
10/18/202311 minutes, 25 seconds
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Update: Drei Gründe für eine Reise des Kanzlers nach Israel

Der Bundeskanzler reist nach Israel und trifft Angehörige der nach Gaza verschleppten Deutschen. Ist das mehr als nur Symbolik? Und: China feiert die Neue Seidenstraße.
10/17/20239 minutes, 49 seconds
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Israels Suche nach Jahia Sinwar, dem mächtigen Gaza-Chef der Hamas

Israel will bei der Bodenoffensive die Führungsebene der Hamas auslöschen, kann das gelingen? Und: Die Zinsen für Studienkredite steigen.
10/17/202310 minutes, 56 seconds
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Update: Warum Ägypten die Grenze nicht öffnet

Den Menschen im Gazastreifen bleibt nur die Flucht nach Ägypten. Warum hält das Land die Grenze geschlossen? Und: Die verzweifelte Suche nach den Geiseln der Hamas
10/16/20239 minutes, 21 seconds
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Ein großer Erfolg für die polnische Opposition

Polen hat ein neues Parlament gewählt. Die Wahl könnte die Stimmung in Europa deutlich verbessern. Und im Podcast: Wird Israel bald an mehreren Fronten kämpfen?
10/16/202310 minutes, 54 seconds
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Nur militärisch ist die Hamas kaum zu besiegen

Die Bodenoffensive in Gaza soll die Hamas zerschlagen. Doch sie passt auch ins Kalkül der Terroristen. Und: Die EU hat unangenehme Fragen an X.
10/15/202312 minutes, 1 second
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Spezial: Wird Polen zur Autokratie?

Polen wählt ein neues Parlament. Die PiS-Partei könnte zum dritten Mal in Folge gewinnen. Was das für Polens Gesellschaft und die Demokratie im Land bedeutet.
10/14/202333 minutes, 6 seconds
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Ist Israel in Gaza an das Völkerrecht gebunden?

Nach dem Hamas-Angriff hat Israel ein Recht auf Selbstverteidigung. Trotzdem muss es in Gaza auf humanitäre Regeln achten. Und: das britische Pub-Sterben.
10/14/202311 minutes, 21 seconds
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Update: Massenflucht in den Süden Gazas

Israel fordert über eine Million Menschen im Norden Gazas zur Flucht auf. Die UN warnen vor einer Katastrophe. Und: EU-Entscheidung über neue Glyphosat-Zulassung vertagt
10/13/202310 minutes, 7 seconds
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Israels schwerer Stand bei den Vereinten Nationen

In Gaza sterben Hunderte, auch Israel zählt seine Toten. Wieso die UN als Vermittler weiter wegfällt. Und: Die EU-Kommission möchte Glyphosat länger erlauben.
10/13/202311 minutes, 27 seconds
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Update: "Unsere Solidarität erschöpft sich nicht in Worten"

Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich in seiner Regierungserklärung hinter Israel und stoppt Zahlungen an die Palästinenser. Und er spricht eine Warnung an den Iran aus.
10/12/202311 minutes, 44 seconds
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Was der Hamas-Angriff für die Überlebenden bedeutet

Die Angriffe der Hamas auf Israel fordern zahllose Opfer. Wo kommen Überlebende unter? Und: überraschende Einigung der Ampelkoalition in der Migrationspolitik
10/12/202311 minutes, 1 second
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Wie könnte Israels Gegenangriff aussehen?

Welche Folgen hätte eine Bodenoffensive der israelischen Armee im Gazastreifen? Außerdem: Schweigeminute im Bundestag und das Versprechen uneingeschränkter Solidarität
10/11/20239 minutes, 57 seconds
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Verbieten, ausweisen, Staatsbürgerschaft entziehen?

Nach den Angriffen der Hamas feierten Anhänger in Berlin. Wie soll der Staat damit umgehen? Und: Muss die Ukraine wegen der Lage in Nahost um ihre Unterstützung fürchten?
10/11/202311 minutes, 23 seconds
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"Eine dramatische Situation droht katastrophal zu werden"

Die UN warnen davor, den Gazastreifen abzuriegeln, und die Hisbollah beschießt die israelische Armee. Öffnet sich eine neue Front? Und: Razzien in Reichsbürgerszene
10/10/20239 minutes, 43 seconds
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"Der Iran sieht seine Ziele mit dieser Attacke gedeckt"

Der als historisch angedachte Deal zwischen Saudi-Arabien und Israel ist nun wohl vom Tisch. Das ist eine der ersten sichtbaren geopolitischen Folgen des Hamas-Angriffs.
10/10/202312 minutes, 43 seconds
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Update: Das Versagen der israelischen Geheimdienste

Die israelischen Geheimdienste zählen zu den weltweit besten. Wie ihnen der Angriff der Hamas entgehen konnte. Und: Was die Landtagswahlen für die Ampel bedeuten.
10/9/202310 minutes, 59 seconds
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Bayern und Hessen rücken nach rechts

Die AfD legt bei den Landtagswahlen zu. Die Ampelparteien verlieren an Zuspruch. Und: Wer kann im Nahostkonflikt vermitteln?
10/9/202312 minutes, 21 seconds
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Warum die Hamas jetzt angreift

Die Hamas hat Israel so brutal wie noch nie angegriffen und auf israelischem Boden Geiseln genommen. Was sie damit unbedingt verhindern will.
10/8/202312 minutes, 11 seconds
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Spezial: Söders neue Demut

Zwei starke Parteien rechts von der CSU, das gab es in Bayern noch nie: Bei der Landtagswahl am Sonntag geht es um viel mehr als das große Ego des Ministerpräsidenten.
10/7/202336 minutes, 38 seconds
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Wahlkampf in Hessen: "Nancy Faeser ist eine Projektionsfläche"

Kann Nancy Faeser die Wähler und Wählerinnen noch rechtzeitig vor den hessischen Landtagswahlen am Sonntag von sich überzeugen? Und: Warum ist Deutschland so impfmüde?
10/7/202310 minutes, 12 seconds
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Update: “Sie gehört zu denen, die nicht aufhören, laut zu sein”

Die Aktivistin Narges Mohammadi erhält den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz für Frauenrechte im Iran. Und: Neue Erkenntnisse zu Tino Chrupallas Krankenhausaufenthalt
10/6/20239 minutes, 53 seconds
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Deutsche Midterms

Die Ampelparteien stehen vor den Landtagswahlen schlecht da. Was bedeutet das für den Bund? Und: Die russische Armee gleicht ihre Defizite schneller aus als erwartet.
10/6/202311 minutes, 6 seconds
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Update: Was über den Vorfall um AfD-Chef Tino Chrupalla bekannt ist

Kurz nach einer Wahlkampfveranstaltung muss Tino Chrupalla ins Krankenhaus. Wie die AfD von dem Vorfall profitiert. Und: das dritte europäische Gipfeltreffen in Granada
10/5/20239 minutes, 58 seconds
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Warum Menschen nach Deutschland flüchten

Die Zahl der Asylanträge ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland um 77 Prozent gestiegen. Wovor fliehen die Menschen? Und: welche Gefahr im Kosovo droht
10/5/202311 minutes, 12 seconds
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Update: EU einigt sich auf Asyl-Krisenverordnung

Schärfere Maßnahmen bei Überlastung des Asylsystems – das sieht die neue Asyl-Krisenverordnung der EU vor. Außerdem im Podcast: Bröckelt die Solidarität mit der Ukraine?
10/4/20238 minutes, 31 seconds
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Erfolg der rechten Trump-Anhänger: McCarthy gestürzt

Erstmals in der US-Geschichte ist mit Kevin McCarthy ein Vorsitzender des Repräsentantenhauses durch ein Parlamentsvotum abgesetzt worden. Und: Parteitag der Tories
10/4/202311 minutes, 36 seconds
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Flüchten Menschen wirklich wegen 410 Euro nach Deutschland?

Seit der populistischen Zahnersatzaussage von CDU-Chef Friedrich Merz wird über die Höhe von Sozialleistungen diskutiert. Außerdem im Podcast: 33 Jahre Wiedervereinigung.
10/3/202311 minutes, 41 seconds
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Update: Droht ein neuer Krieg auf dem Balkan?

Serbien schickt Truppen an die Grenze zum Kosovo. Ist das mehr als nur ein Wahlkampfmanöver des serbischen Präsidenten? Und: Fast alle EU-Außenminister sind in Kiew.
10/2/202310 minutes, 10 seconds
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Explosion und Schüsse in der türkischen Hauptstadt

War der Angriff auf das türkische Innenministerium eine Terrorattacke? Und: Die Erzfeinde Israel und Saudi-Arabien stehen kurz vor einer historischen Einigung.
10/2/202311 minutes, 10 seconds
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Per Telegram zum Schleuser

Immer mehr Geflüchteten kommen über die polnische oder tschechische Grenze nach Deutschland. Wie funktioniert das System der Schleuser? Und: Anklage im Mordfall Tupac
10/1/202311 minutes, 14 seconds
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Spezial: Tatort Ostsee

Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines? Es ist einer der rätselhaftesten Sabotageakte unserer Zeit. Mittlerweile sind die Ermittlungen fortgeschritten. Eine Podcastserie, ein Jahr nach den Anschlägen
9/30/202322 minutes, 1 second
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Kippt jetzt Bratislava – und dann Mittelosteuropa?

Nach der Parlamentswahl könnte sich die Slowakei stärker Russland zuwenden. Eine Tendenz in der ganzen Region? Und: Der Bürgerrat des Bundestages beginnt mit der Arbeit.
9/30/202311 minutes, 14 seconds
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Update: Friedrich Merz – "Jedes Interview ein Risiko"

CDU-Chef Merz hat mit seinen Aussagen über Asylbewerber Empörung ausgelöst. Kann so jemand Kanzler werden? Und: Die dienstälteste US-Senatorin Dianne Feinstein ist tot.
9/29/202310 minutes, 12 seconds
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Wie findet Deutschland wieder aus der Rezession heraus?

Deutschland ist im wirtschaftlichen Abschwung. Wissenschaftler haben sich mit möglichen Gründen und Lösungen befasst. Und: Sollten wir wieder anfangen, Maske zu tragen?
9/29/202311 minutes, 4 seconds
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Update: Deutschlands Stadtzentren sind grün

Eine neue Datenanalyse zeigt: Fast alle Innenstädte wählen grün. Außerdem im Podcast: Deutschland stimmt dem EU-Asylkompromiss zu und damit auch der Krisenverordnung.
9/28/202310 minutes
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EU-Asylpolitik: Deutschland gibt Blockade auf

Beim Asylgipfel der EU-Innenminister treffen unterschiedliche Positionen aufeinander - das hat Konsequenzen. Und: Wie gespalten ist Deutschland wirklich?
9/28/202311 minutes, 59 seconds
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Update: Wen fördern wir da?

Solarstrom, um E-Autos im Eigenheim zu laden? In einem Tag wurden zu viele Förderanträge dafür gestellt. Nerv der Bevölkerung getroffen, sagt Volker Wissing. Nur welcher?
9/27/202310 minutes, 6 seconds
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Klima-Klage gegen Europa

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verhandelt die Klage von sechs Jugendlichen für mehr Klimaschutz in 33 Ländern. Und: unfreiwillige Nacktfotos im Netz
9/27/202311 minutes, 7 seconds
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Update: Mehr Grenzkontrollen gegen Schleuserkriminalität

Um irreguläre Migration zu bekämpfen, sollen stationäre Grenzkontrollen ausgeweitet werden. Ist dieser Ansatz sinnvoll? Und: 20 Tote nach Explosion in Bergkarabach
9/26/20239 minutes, 58 seconds
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Frankreich: "Es ist erschreckend, was da gerade abläuft!"

Frankreich bereitet sich auf mehr Geflüchtete vor und greift zu drastischen Maßnahmen bei Grenzkontrollen. Und: mögliche Einigung im Autorenstreik in Hollywood.
9/26/202310 minutes, 58 seconds
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Update: Mit 14 Punkten gegen die Wohnungsbaukrise

Die Bundesregierung will mit einem 14-Punkte-Papier gegen die Wohnungsbaukrise vorgehen. Und: Präsident Erdoğan trifft sich mit dem aserbaidschanischen Staatschef Alijew
9/25/20238 minutes, 50 seconds
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Wieso der Wohnungsbau in Deutschland nicht schneller geht

Von den geplanten 400.000 Wohnungen konnte nur knapp die Hälfte gebaut werden. Woran scheitert die Baubranche? Und: Wie die Menschen in Niger in die Zukunft blicken.
9/25/202311 minutes, 29 seconds
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Letzte Generation: Aktivismus auf Pump

Die Letzte Generation will den Berlin-Marathon stören. Wieder mal drohen Bußgelder. Wie finanziert sich die Gruppe? Und: Wie MDMA traumatisierten Menschen helfen soll.
9/24/202311 minutes, 4 seconds
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Spezial: Lampedusa, die überforderte Insel

Wieder erreichen Tausende Lampedusa. Dabei verspricht die EU seit Jahren Besserung. Was erzählen Geflüchtete und was jene, die schon lange auf der Insel leben?
9/23/202328 minutes, 56 seconds
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Schlechte Noten für deutsche Schulen

Wie könnte eine Bildungswende in Deutschland aussehen – und warum ist sie notwendig? Und: Die CSU verliert zwei Wochen vor den Landtagswahlen in Bayern an Zustimmung.
9/23/202312 minutes
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Update: Die Regierung will sich Zeit lassen mit dem Klimaschutz

Das Klimaschutzgesetz soll geändert werden, ein zentraler Bestandteil wird aufgegeben: die sogenannte Ressortverantwortung. Außerdem: Die Aktivisten der Letzten Generation wollen den Hauptstadtmarathon stören.
9/22/20238 minutes, 58 seconds
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Wie die Union die Ampel bei der Migration vor sich hertreibt

Was bezweckt die Union mit ihrem Antrag zur Migrationspolitik? Außerdem im Podcast: Der britische Premier opfert die Klima​ziele dem Wahlkampf.
9/22/202311 minutes, 27 seconds
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Update: Rechtsextreme Meinungen nehmen in Deutschland zu

Das Vertrauen in die Demokratie sinkt und rechtsextreme Meinungen erstarken – die Ergebnisse der Mitte-Studie 2023. Und: Bei der Hilfe in Libyen fehlt es an Koordination.
9/21/20239 minutes, 16 seconds
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Nach dem Sicherheitsrat ins Weiße Haus

Droht ein internationaler Stimmungswandel zulasten der Ukraine? Präsident Selenskyj versichert sich der Unterstützung der USA. Und: Was bringt die Viertagewoche?
9/21/202311 minutes, 10 seconds
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Update: "Man braucht Aserbaidschan wegen des Krieges in der Ukraine"

Das russische Militär soll einen Waffenstillstand in Bergkarabach vermittelt haben. Welche Interessen verfolgt Russland? Und: Kliniken fordern mehr finanzielle Hilfen.
9/20/20238 minutes, 28 seconds
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Wie die Schönbohm-Affäre Nancy Faesers Wahlkampf beeinflusst

Bundesinnenministerin Faeser stellt sich heute im Innenausschuss den Fragen zur Causa Schönbohm. Und: Welche Bedeutung hat der Visa-Skandal für die PiS-Partei in Polen?
9/20/202311 minutes, 27 seconds
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Annalena Baerbock und der “Diktator” aus China

Die Sätze der Außenministerin sind auch Thema bei der UN-Vollversammlung in New York. Außerdem im Podcast: Welche Linie Olaf Scholz dort verfolgt.
9/19/202310 minutes, 4 seconds
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Militärhilfe für die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj auf US-Tour

Im Vorfeld der UN-Vollversammlung fordern viele Republikaner, Militärhilfe für die Ukraine zu streichen. Und: In China ist ein weiterer Minister verschwunden.
9/19/202310 minutes, 50 seconds
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Update: Skurrile Einigkeit auf Lampedusa

Die EU will Lampedusa bei der Aufnahme von Geflüchteten besser unterstützen, reicht der Zehn-Punkte-Plan dazu aus? Und: Für viele Sinti und Roma ist Diskriminierung Alltag.
9/18/20237 minutes, 55 seconds
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Blockiert die Letzte Generation die Gerichte?

Einige Politiker fordern schnellere Urteile gegen Klimaaktivisten. Doch die Verfahren ziehen sich hin. Und: Was bringt der neue, angepasste Corona-Impfstoff?
9/18/202311 minutes, 44 seconds
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Bundesdelegiertentag der Frauen Union im Schatten der Brandmauer

Die Frauen Union diskutiert die Abstimmung der CDU Thüringen mit der AfD. Außerdem: Frankreichs Migrationsgesetz spaltet.
9/17/202311 minutes, 32 seconds
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Spezial: Wie ein Putsch vor 50 Jahren Chile bis heute prägt

Während der Militärdiktatur wurden in Chile Zehntausende gefoltert, verschleppt und ermordet. 50 Jahre nach dem Putsch ringt das Land immernoch mit dem Erbe dieser Zeit.
9/16/202338 minutes, 48 seconds
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Ein Jahr nach Jîna Aminis Tod

Die gewaltsame Festnahme und der Tod von Jîna Amini lösten Proteste im Iran aus. Wo steht das Land ein Jahr nach Beginn der Proteste? Und: Dumpingpreise bei Solarmodulen
9/16/202311 minutes, 18 seconds
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Update: "Solche Bilder hatten wir aus Lampedusa noch nie"

Tausende Migranten sind diese Woche auf Lampedusa angekommen. Weigert die italienische Regierung sich, zu helfen? Und: ein neuer Tabubruch im Thüringer Landtag
9/15/202310 minutes, 25 seconds
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Was macht Sahra Wagenknecht so populär?

Jeder Fünfte könnte sich vorstellen, für Sahra Wagenknecht zu stimmen, wenn sie eine Partei gründet. Warum? Und: Was die Leitzinserhöhung der EZB für Bankkunden bedeutet.
9/15/202311 minutes, 38 seconds
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Ist die AfD zu stark, um sie auszuschließen?

Die AfD baut ihre Umfragewerte in den Bundesländern aus. Politik gegen sie zu machen, wird immer schwerer. Und: Lauterbach will Arzneimittelknappheit abwenden.
9/14/20238 minutes, 5 seconds
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Hat Faeser BSI-Chef Arne Schönbohm zu Unrecht versetzt?

Innenministerin Faeser wird vorgeworfen, sie habe den BSI-Chef Arne Schönbohm zu Unrecht abberufen und sei von Böhmermann beeinflusst worden. Und: Hurrikans im Mittelmeer
9/14/202310 minutes, 46 seconds
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Update: Nothilfe für ein zerrissenes Land

In Libyen läuft die humanitäre Hilfe an. Doch wie hilft man einem Staat, der keiner ist? Und: Die EU-Kommission will chinesische Subventionen für E-Autos untersuchen.
9/13/20238 minutes, 52 seconds
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Täglich grüßt das Murmeltier: Kommt der Corona-Herbst wieder?

Die Corona-Zahlen scheinen wieder anzusteigen, was ist jetzt das richtige Verhalten? Und: In London findet die größte Rüstungsmesse Europas statt.
9/13/202311 minutes, 25 seconds
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Beste Noten für die Ampel

Nach zwei Jahren im Amt hat die Regierung die Mehrzahl ihrer Versprechen bereits ganz oder fast erfüllt. Trotzdem sind die deutschen Bürgerinnen und Bürger mit der Arbeit der Regierung unzufrieden. Und: Nach Unwettern und Überflutungen werden 10.000 Menschen in Libyen vermisst.
9/12/20238 minutes, 49 seconds
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Inselstaaten kämpfen in Hamburg für mehr Meeresschutz

Der ansteigende Meeresspiegel bedroht die Existenz von Inselstaaten. Vor dem Seegerichtshof hoffen sie auf Unterstützung. Und: Armut ist im Iran politisches Kalkül.
9/12/202310 minutes, 51 seconds
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Update: Marokkos Rennen gegen die Zeit

Nach dem schweren Erdbeben läuft die Suche nach Vermissten weiter. Hilfe aus Deutschland hat die Regierung bislang abgelehnt. Und: humanitäre Entspannung in Bergkarabach
9/11/20239 minutes, 59 seconds
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Das schlimmste Erdbeben seit Jahrzehnten

Mehr als 300.000 Menschen sind von dem Erdbeben in Marokko betroffen. Wieso auch eine Vorhersage wenig gebracht hätte. Und: strengere Airbnb-Regeln für New York.
9/11/202312 minutes, 3 seconds
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AfD vor nächstem symbolisch wichtigen Sieg

In Thüringen steht die AfD vor einem weiteren symbolträchtigen Wahlsieg. Was können die anderen Parteien daraus lernen? Und: Gewinnt Deutschland die Basketball-WM?
9/10/202312 minutes, 4 seconds
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Spezial: Israels Demokratie vor dem Showdown

In Israel entscheidet das oberste Gericht über seine eigene Entmachtung. Schon jetzt ist klar: Der Streit um die Justizreform hat das Land unwiederbringlich verändert.
9/9/202332 minutes, 19 seconds
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Die vielen neuen Gesichter der G20

Indien lädt die G20-Staaten nach Neu-Delhi ein. China fehlt, die Afrikanische Union kommt hinzu. Und: grüne Außenseiterrolle im bayerischen Wahlkampf
9/9/202311 minutes, 23 seconds
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Update: Ein "gutes Gesetz" oder eines, vor dem die Menschen Angst haben?

Der Bundestag hat nach langem Streit das Heizungsgesetz verabschiedet. Außerdem: Warum Europa bei der Taurus-Lierfung an die Ukraine keine Zeit verlieren sollte.
9/8/20239 minutes, 2 seconds
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Die unendliche GEG-Geschichte

Monatelang hat die Regierung gerungen, heute soll der Bundestag das Gebäudeenergiegesetz verabschieden. Und: Elon Musks Geschäfte mit dem autokratischen Saudi-Arabien.
9/8/202311 minutes, 39 seconds
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Update: Der Wunschzettel der Bundesländer an die EU

Wie kann Europa Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander verbinden? Außerdem: Warum hat Nancy Faeser erneut bei der Sitzung des Innenausschusses gefehlt?
9/7/20237 minutes, 28 seconds
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Post aus Pjöngjang

US-Geheimdiensten zufolge plant Nordkoreas Diktator Kim Jong Un Waffen an Russland zu liefern. Was steckt dahinter? Außerdem: Sind soziale Netzwerke besser als ihr Ruf?
9/7/202311 minutes, 29 seconds
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Update: Scholz will einen "Deutschland-Pakt"

In der Generaldebatte fordert der Bundeskanzler "nationale Kraftanstrengung" und streckt der Opposition die Hand entgegen. Außerdem: schwere Überschwemmungen in Südeuropa
9/6/20239 minutes, 59 seconds
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Nato-Seemanöver für den Ernstfall

Die Nato plant ein Großmanöver in der Ostsee. Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Bündnisverteidigung gegen Russland. Und: Verbreitet sich das Denguefieber in Europa?
9/6/202310 minutes, 12 seconds
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Update: SUVs, SUVs und noch mehr SUVs

Auf der Internationalen Automobilausstellung dominieren die großen Fahrzeuge. Wohin steuert die Branche? Und: die breite Kritik an Christian Lindners Haushaltsplänen
9/5/202310 minutes, 10 seconds
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Der erste afrikanische Klimagipfel

Über 50 afrikanische Staaten treffen sich in Kenia, um erstmals einen gemeinsamen Ansatz zum Klimawandel zu finden. Und: Einsparungen bei Therapieplätzen für Geflüchtete.