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ffn - Die Kirche - Hilfe interaktiv

German, Religion, 1 season, 376 episodes, 2 days, 2 hours, 57 minutes
About
„ffn - Die Kirche - Hilfe interaktiv“ ist eine wöchentliche Beratungssendung bei radio ffn in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas. Menschen in Not aus Niedersachsen berichten von 21.00 bis 22.00 Uhr im Gespräch auf sehr persönliche Weise, wie sie in scheinbar ausweglose Situationen geraten sind. Zusammen mit Beraterinnen und Beratern der Diakonie und der Caritas werden am konkreten Fall Auswege aus der Krise beschrieben. Gleichzeitig ist während der Sendung ein Beratungstelefon geschaltet. Hier erhalten Hörer Auskunft zum Hilfs- und Beratungsangebot der Diakonie und Caritas in ihrer Region.
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Kinderarmut in Deutschland

Sie laufen den ganzen Winter mit kaputten Stiefeln herum, können ihren eigenen Geburtstag nicht feiern, weil dafür kein Geld da ist. Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut, oder ist davon bedroht und die Zahl steigt. In Göttingen gibt es seit 15 Jahren den Kindernotfond der Diakonie. Da können Eltern kleine finanzielle Hilfen unkompliziert beantragen – was die Kirchenkreissozialarbeit noch für Familien in Not tun kann und wie die Politik gefordert ist, eine Basis der Grundversorgung zu schaffen, damit kein Kind mehr aus Armut ausgegrenzt wird – unsere Themen in diesem Podcast. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. Mai 2024
5/21/202410 minutes, 35 seconds
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Plötzliche Hirnschädigung – Wenn sich von heute auf morgen alles ändert

Ein schwerer Unfall oder ein Schlaganfall oder ein Tumor, all das sind nur einige Ursachen für eine sogenannte „erworbene Hirnschädigung“. Aber wie geht es weiter, wenn der Alltag ohne Hilfe nicht mehr zu schaffen ist und allein wohnen einfach nicht mehr geht? Wie schnell sich das Leben ändern kann, hat auch Benjamin aus Hildesheim erlebt. Bei einer OP erleidet er einen Schlaganfall und liegt dann zeitweise im Koma. Ein Teil seiner Schädeldecke wird vorübergehend entfernt, er ist halbseitig gelähmt und hat kognitive Einschränkungen. Mit ihm sprechen wir über sein Leben vor und nach der Hirnschädigung und über ein spezielles Wohnangebot für Menschen mit plötzlicher Hirnschädigung, in das er gezogen. Außerdem sprechen wir mit einer Expertin über die Frage, was es für eine Partnerschaft bedeutet, wenn ein Partner plötzlich auf Hilfe angewiesen ist. Autor*in: Nina Andresen und Mareike Heß Moderation: Mareike Heß 2024©&(p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachen Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2024
5/15/20248 minutes, 19 seconds
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Selbsthilfe – Zeitverschwendung oder echte Hilfe?

Selbsthilfe: der Austausch mit anderen Betroffenen. Häufig werden Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen unterschätzt. Wie soll jemand mit dem gleichen Problem einem helfen können? Ganz einfach, derjenige weiß besser als jeder Arzt oder Psychologe, wie es dir mit dem gleichen Problem geht. Mindestens als Ergänzung zum Arzt macht Selbsthilfe durch aus Sinn. Wir sprechen mit Menschen, denen dieser Ansatz sehr geholfen hat – trotz anfänglicher Zweifel. Autor*in: Mark Eickhorst & Mareike Heß Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 1. Mai 2024
5/1/20249 minutes, 19 seconds
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Finanzspritze für die knappe Urlaubskasse

Mit knapper Haushaltskasse trotzdem Urlaub machen. Dafür sorgt das Förderprojekt der Familienerholung in Niedersachsen, indem die Unterkunft fast komplett bezuschusst wird. Denise aus Osterode hat`s ausprobiert. Antrag bei der Diakonie gestellt, Bewilligung bekommen und ab ging`s für sie und ihre fünf Kinder für zwei Wochen an die Nordsee. Wie sie das genau hinbekommen hat und welche Voraussetzungen für diese Urlaubs-Finanzspritze vom Land erforderlich, zu hören in diesem Podcast. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. April 2024
4/24/20249 minutes, 26 seconds
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Ein Stadtteil mit vielen Problemen – Sozialarbeit im Schmelztiegel

In Salzgitter-Bad leben Menschen aus etwa 30 Nationen zusammen. Viele haben Probleme mit der Sprache und der Bürokratie. Zusätzlich gibt es im Stadtteil auch Probleme mit Alkohol, Drogen, Gewalt, Arbeitslosigkeit und mangelnder Bildung. Der Stadtteiltreff N-O-W, versucht das Leben der Menschen hier vor Ort besser zu machen. Wie das mit unterschiedlichen Beratungs- und Hilfsangeboten von Schwangerschaftsberatung über Deutschkurse bis zum Tagestreff und Kleiderkammer geht, haben wir uns vor Ort angesehen. Autor*in: Hans-Gerd Martens & Mareike Heß Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 10. April 2024
4/9/202412 minutes, 24 seconds
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Traumgeburt oder Albtraumerlebnis?

Etwa 700.000 Kinder werden jährlich in Deutschland geboren, die meisten in einer Klinik. Vorbereitungskurse sind wichtig, damit werdende Eltern sich klar sind, was bei einer normalen Geburt ohne Komplikationen auf sie zukommt. Jedes dritte Kind kommt in Deutschland inzwischen im OP zur Welt. Gerade wenn Mütter eine natürliche Entbindung wünschen und dann am Ende ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, ist die Enttäuschung groß, sagt Ulrike Voigt. Sie arbeitet im Lehrteam des Studiengangs Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover. Da ist es wichtig, die Eltern nach der OP nochmal über alle Gründe für den Eingriff aufzuklären. Die Alternative: eine Hausgeburt. Pastorin Ellen Radtke aus Osnabrück hat sich dafür entschieden und erzählt, warum sie sich nur in den eigenen vier Wänden geborgen und sicher fühlen kann. Bei allen Sorgen und Nöten vor, während und nach der Geburt eines Kindes ist der „Notruf Mirjam“ in Hannover rund um die Uhr für werdende Eltern erreichbar. Autor*in: Angela Behrens & Birke Schoepplenberg Moderation: Angela Behrens 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 03. April 2024
4/3/202410 minutes, 55 seconds
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Zwar kein Paar mehr, aber weiterhin Eltern: Wie geht Scheidung „kindgerecht“?

Wenn Mama und Papa sich scheiden lassen, bricht für die Kinder meist eine Welt zusammen. Viele Kinder fragen sich sogar, ob sie eine Mitschuld daran tragen, dass die Eltern sich nicht mehr liebhaben. Um Kinder in dieser schwierigen Phase zu unterstützen und Eltern Ratschläge an die Hand zu geben, wie sie die Scheidung möglichst „kindgerecht“ gestalten, steht die Familien- und Erziehungsberatung der Diakonie Osnabrück mit Rat und Tat zur Seite. Auch Janina aus dem Landkreis Osnabrück hat sich hier Hilfe geholt, als ihr Mann vor anderthalb Jahren die Scheidung wollte. Welche Tipps den Eltern und ihrer 4- jährigen Tochter helfen, hört ihr in diesem Podcast. Autorinnen: Nina Andresen und Mareike Heß Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 20. März 2024
3/20/202410 minutes, 16 seconds
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Paarberatung – Frühling in der Beziehung

Wie kriegen wir eingerostete Beziehungen wieder in Gang? Wie läuft auch im Schlafzimmer wieder mehr? Oder muss ein Seitensprung immer der Killer sein? Außerdem: Wie vermeiden wir, dass es in unserer Beziehung knirscht? Und wie läuft so eine Paarberatung eigentlich ab? Ein Podcast voller Liebe und Service.
3/14/20246 minutes, 45 seconds
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Paarberatung - Frühling in der Beziehung

Wie kriegen wir eingerostete Beziehungen wieder in Gang? Wie läuft auch im Schlafzimmer wieder mehr? Oder muss ein Seitensprung immer der Killer sein? Außerdem: Wie vermeiden wir, dass es in unserer Beziehung knirscht? Und wie läuft so eine Paarberatung eigentlich ab? Ein Podcast voller Liebe und Service. Autor*in: Markus Grieger Moderation: Markus Grieger 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 13. März 2024
3/13/20246 minutes, 45 seconds
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Was hilft gegen die Einsamkeit?

Ich bin so einsam! Nicht leicht, sich das einzugestehen, dabei fühlt sich laut einer aktuellen Studie jeder vierte erwachsene Mensch in Deutschland so. Die Telefonseelsorge spürt das durch die steigende Anzahl der Anrufenden und auch in der Chatseelsorge hat gut zu tun, erzählt Pastor Achim Blackstein vom Zentrum für Seelsorge in Hannover. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 28. Februar 2024
2/28/202412 minutes, 10 seconds
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Werkstatt für Menschen mit Behinderung – Abzocke oder Chance?

Jette Bruns aus dem Heidekreis hat einen sehr seltenen Gendefekt: Trisomie 17. Auf diese Diagnose hat sie allerdings lange warten müssen. Die Ärzte konnten über Jahre nicht sagen, was ihr eigentlich fehlt. Vor zwei Jahren hat die 19-Jährige dann endlich eine Diagnose erhalten. Mittlerweile ist sie erwachsen, mit der Schule fertig und will in das Berufsleben einsteigen. Welche Chancen und Herausforderungen sich dabei ergeben und wie Institutionen wie die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück Menschen mit Behinderung beim Berufseinstieg unterstützen, hört ihr im Podcast Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Jette Bruns Meike Bruns, Mama Jens Pöttger, Heilpädagogische Hilfe Osnabrück Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. Februar 2024
2/21/202410 minutes, 45 seconds
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Keine Chance in der Schule

Die Pisa-Ergebnisse haben es nochmal deutlich gemacht: Es ist etwas faul im Bildungsstaate Deutschland. Viele Schülerinnen und Schüler haben grundlegende Probleme mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Kinder, die noch nicht lange in Deutschland sind, tun sich besonders schwer. Vor allem bei den Jüngeren hat außerdem Corona große Lücken gerissen. Lücken, die der Stadtteilladen der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Bremervörde gerne stopfen möchte. Im Laden treffen sich nachmittags Kinder aus dem Stadtteil zum Hausaufgabenmachen. Betreut werden die Kinder von einer Sozialarbeiterin und von Ehrenamtlichen. Der Stadtteilladen feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Die evangelische Auferstehungsgemeinde funktionierte eine ehemalige Sparkassenfiliale um zu einem Treffpunkt für Kinder aus der Nachbarschaft. Im Stadtteil wohnen viele Familien, die ihre Heimat verlassen haben oder geflüchtet sind. Sie kommen aus Syrien, aus der Türkei, aus Kasachstan, der Ukraine, Afghanistan und auch aus Nigeria. Die Kinder sprechen zu Hause kaum deutsch und haben deshalb Probleme, in der Schule mitzuhalten. In der Coronazeit und auch danach hat auch das soziale Miteinander gelitten, sagen die Mitarbeiterinnen des Stadtteilladens. Sie beobachten Rangeleien und auch Beleidigungen der Kinder untereinander. Wir stellen die Hausaufgabenhilfe vor und auch die Probleme, vor die sich die Mitarbeiterinnen gestellt sehen. Gesprächspartner: Kinder aus dem Stadtteil Almut Schmidt, Sozialarbeiterin im Stadtteilladen Bremervörde Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 7. Februar 2024
2/7/202410 minutes, 18 seconds
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Kaputt gespart - warum unser Bildungssystem am Limit ist

Die Pisa-Ergebnisse haben es nochmal deutlich gemacht: Es ist etwas faul im Bildungsstaate Deutschland. Viele Schülerinnen und Schüler haben grundlegende Probleme mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Kinder, die noch nicht lange in Deutschland sind, tun sich besonders schwer. Vor allem bei den Jüngeren hat außerdem Corona große Lücken gerissen. Lücken, die der Stadtteilladen der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Bremervörde gerne stopfen möchte. Im Laden treffen sich nachmittags Kinder aus dem Stadtteil zum Hausaufgabenmachen. Betreut werden die Kinder von einer Sozialarbeiterin und von Ehrenamtlichen. Der Stadtteilladen feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Die evangelische Auferstehungsgemeinde funktionierte eine ehemalige Sparkassenfiliale um zu einem Treffpunkt für Kinder aus der Nachbarschaft. Im Stadtteil wohnen viele Familien, die ihre Heimat verlassen haben oder geflüchtet sind. Sie kommen aus Syrien, aus der Türkei, aus Kasachstan, der Ukraine, Afghanistan und auch aus Nigeria. Die Kinder sprechen zu Hause kaum deutsch und haben deshalb Probleme, in der Schule mitzuhalten. In der Coronazeit und auch danach hat auch das soziale Miteinander gelitten, sagen die Mitarbeiterinnen des Stadtteilladens. Sie beobachten Rangeleien und auch Beleidigungen der Kinder untereinander. Wir stellen die Hausaufgabenhilfe vor und auch die Probleme, vor die sich die Mitarbeiterinnen gestellt sehen. Gesprächspartner: Kinder aus dem Stadtteil Almut Schmidt, Sozialarbeiterin im Stadtteilladen Bremervörde Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 7. Februar 2024
2/7/202410 minutes, 18 seconds
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Toxische Beziehungen - ist mein Partner ein Narzisst?

Wie es ist mit einem narzisstischen Partner zusammenzuleben, haben Anne und Anna aus dem Landkreis Oldenburg am eigenen Leib erfahren. Im einen Moment schweben sie auf Wolke sieben, nur um kurz darauf sprichwörtlich mit Füßen getreten zu werden. Wie Betroffene in einer toxischen Beziehung in ein Netz aus Manipulationen und Lügen eingewickelt werden und wie sie es schaffen, sich wieder daraus zu befreien, hört ihr bei radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Anne, aus dem Landkreis Oldenburg Anna, aus dem Landkreis Oldenburg Thilo Korek, psychologischer Berater der Diakonie Hildesheim Autor*in: Nina Andresen / Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2024 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 31. Januar 2024
1/31/202411 minutes, 58 seconds
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Kaum volljährig und schon auf dem Abstellgleis: Wohnungslose Jugendliche

Mit dem Projekt „HalT“ hilft die Bahnhofsmission Oldenburg diesen gestrauchelten jungen Menschen wieder auf die Beine. Die Abkürzung steht für „Handlungskompetenz lernen im Team“. Zum einen bietet die Bahnhofsmission den 18- bis 25-jährigen eine Postadresse - die ist notwendig, um Anträge bei Ämtern und Behörden zu stellen. Außerdem können die jungen Erwachsenen sich immer mittwochs in den Räumen der Bahnhofsmission treffen, gemeinsam kochen, reden und sich gegenseitig unterstützen. Manchmal kommen auch Gäste dazu - eine Suchtberaterin oder ein Experte vom Jobcenter. Jenny, 22, und Sören, 21 Jahre alt, sind seit knapp einem Jahr in der Gruppe. Die Treffen geben ihnen Halt und wieder mehr Selbstsicherheit. „Ich hab gemerkt: Ich bin nicht allein“, sagt Jenny. Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner: Kai Niemann, hauptamtlicher Mitarbeiter der Bahnhofsmission Oldenburg, Diakonisches Werk Jenny, 22, Oldenburg, Teilnehmerin im HalT-Projekt Sören, 21, Oldenburg, Teilnehmer im HalT-Projekt Autor*in: Ann-Kathrin Marr Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 10. Januar 2024
1/10/20248 minutes, 20 seconds
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Last Christmas - das letzte Weihnachtsfest im Leben

Weihnachten ist für viele das Fest der Liebe: Familie und Freunde treffen, Traditionen bewahren und einfach eine gute Zeit zusammen haben. Und diese Wünsche für die besondere Zeit im Jahr bleiben auch dann noch, wenn das Leben zu Ende geht. Wie gehen Angehörige und Freunde damit um, mit jemandem Weihnachten zum letzten Mal zu feiern? Birgit Homes, Koordinatorin beim Hospizverein Schaumburg-Lippe gibt Tipps, wie Menschen über ihre Wünsche für das letzte Feste offen reden können. Auch im Uhlhorn Hospiz in Hannover sind sich die Bewohner im Klaren, dass sie nur noch dieses eine Mal die Adventszeit erleben werden. Deshalb lesen ihnen die Haupt- und Ehrenamtlichen ihre Wünsche von den Augen ab und versuchen sie zu erfüllen. Das geht vom Friseurbesuch bis hin zu besonderen Speisen, die viele zwar nicht mehr essen, aber ihren Duft noch genießen können. „Es geht darum schöne Erinnerungen zu schaffen, gerade auch für die Menschen, die sich verabschieden müssen“, erzählt Stephanie Kaiser, die Leiterin des Hospizes in Bad Münder. Sie weiß: Für viele ihrer schwerstkranken Gäste ist es ein letztes Ziel, noch einmal den Heiligabend zu erleben. So hat es auch Angela Neetz aus Gehrden bei Hannover erlebt, als ihre Mutter kurz vor Weihnachten im Sterben lag. Die ganze Familie hat für die alte Dame ein schönes letztes Fest im Pflegeheim organisiert und nur 48 Stunden später haben sie sich von ihr für immer verabschieden müssen. Dennoch sagt Angela: „Das war das intensivste und schönste Fest, das ich je erlebt habe“. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 6. Dezember 2023
1/9/202413 minutes, 5 seconds
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Mit schwerem Trauma durch den Schulalltag

Alleine zur Schule? Für manche Kinder mit seelisch – emotionalen Problemen undenkbar. Eine Schulbegleitung kann hier die Lösung sein. Wie bei Noah (Name geändert) aus dem Landkreis Friesland. Er wurde als Säugling schwer misshandelt. Aus seinen ersten drei Monaten auf der Welt, bevor er von Pflegevater Christian aufgenommen wurde, hat er ein solch schweres Trauma mitgenommen, dass ihn im Alltag die kleinsten Dinge aus der Fassung bringen können. Damit er trotzdem auf eine normale Schule gehen kann, begleitet ihn seit seinem ersten Schultag eine Schulbegleitung der Jugendhilfe Collstede. Wie die Konfliktsituationen entschärft, Noah den Rücken stärkt und im Unterricht zur Seite steht, hört ihr bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Klaus Ungar, Bereichsleiter Ambulante Hilfen, Jugendhilfe Collstede, Diakonisches Werk Oldenburg Shannon Stahl, Pädagogische Mitarbeiterin Christian, Pflegevater Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 29. November 2023
11/29/20237 minutes, 51 seconds
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Tageshospize - Mehr Leben im Sterben

Wenn das Ende des eigenen Lebens näher rückt, beispielsweise durch eine todbringende Krankheit, dann wird das Restleben umso wertvoller. Doch vieles geht eben nicht mehr so einfach, wegen der Erkrankung - selbst der eigene Haushalt kann zur Qual werden. So gut es geht springen dann Angehörige ein, doch auch die geraten an ihre Grenzen. Helfen können sogenannte Tageshospize. Sie sind Einrichtungen, die so viel Leben wie möglich für Sterbenskranke möglich machen wollen, bei gleichzeitig notwendiger Pflege. Im Unterschied zu Hospizen, die in der Regel die letzte Station zum Sterben sind, können Besucher von Tageshospizen kommen und gehen, wie sie möchten. Noch gibt es wenige Tageshospize in Deutschland, auch weil sie noch weitgehend unbekannt sind. Auch Elke Busche aus Hannover kannte sie lange nicht. Sie hat COPD, eine todbringende Lungenkrankheit. Sie sagt, wenn sie schon früher von Tageshospizen gewusst hätte, hätte sie das Angebot schon viel früher genutzt. Wir erzählen ihre ganze Geschichte und stellen die Idee von Tageshospizen vor,l am Mittwochabend ab 21.00Uhr bei ffn – die Kirche, Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Elke Busche, 72 Jahre, Hannover, tödlich erkrankt an COPD Gabriele Kahl, Leiterin Uhlhorn Tageshospiz Hannover Heike Due, Sozialarbeiterin Tageshospiz Hannover Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 15. November 2023
11/29/20238 minutes, 51 seconds
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Leben mit Brustkrebs

„Sie haben Brustkrebs.“ Diese Mitteilung verändert das Leben von Inken Wegener aus Barsinghausen bei Hannover schlagartig. Die 55-jährige macht ihr Testament, füllt eine Patientenverfügung aus, hofft den Krebs zu besiegen. Und tatsächlich: Nach 20 Monaten Therapie ist sie geheilt, aber die Angst vor einer Neuerkrankung bleibt. Eine Therapeutin hat ihr auf dem Weg den Rücken gestärkt. Unterstützung finden viele Krebspatientinnen auch in Selbsthilfegruppen. Zu den „Pinke Zitronen“ in der Wedemark gehören inzwischen 300 Frauen. Ihnen werden Workshops, Infos und vor allem Sport angeboten. Mit ihren Leistungen haben die jungen Frauen sogar schon Goldmedaillen gewonnen. Auch finanzielle Sorgen können Krebspatienten zu schaffen machen, wenn sie zum Beispiel ins Krankengeld fallen. Die Krebsberatungsstelle in Göttingen bietet Patienten und ihren Zugehörigen umfassend Hilfe an auch durch vertrauliche Gespräche. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 25. Oktober 2023
10/26/20239 minutes, 49 seconds
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Allgemeine Entwicklungsstörung Wenn ein Kind sich nicht altersgerecht entwickelt - leben mit einer geistigen Behinderung

Als Teenager auf dem geistigen und körperlichen Stand einer Dreijährigen: So geht es Anke Lütges Tochter Emma aus Braunschweig. Emma hat eine allgemeine Entwicklungsstörung und muss durchgehend betreut werden. Mal einen Abend alleine zu Hause bleiben, während Mama Termine hat – für die 17-Jährige nicht möglich. Damit Mama Anke ihren Alltag schafft und auch mal Zeit für sich hat, hilft der Familienentlastende Dienst in Braunschweig: Hier kann Emma mit Spiel, Spaß und in Gesellschaft einen schönen Nachmittag verbringen oder auch individuell betreut werden. Wie der Familienentlastende Dienst hilft, damit Familien mit Kindern mit Behinderung gut und selbstbestimmt im Alltag zurechtkommen, hört ihr bei Radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Stefanie Galates, Leitung FED Neuerkerode Anke Lütge, Mutter einer Tochter mit allgemeiner Entwickungsstörung Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. Oktober 2023
10/18/20239 minutes, 5 seconds
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Der Weg zum Pflegegrad

Wenn Hilfe im Alltag nötig wird – der Weg zum Pflegegrad Pflegekasse, Pflegegrade, jeder hat schon mal davon gehört - doch wer bekommt genau wann welche Hilfe? Wie der Pflegebedarf bestimmt wird, welche Leistungen zu bekommen sind, das ist ein vielschichtiger Vorgang, für den es oft gute Beratung und Begleitung braucht. In der Sendung „Wenn Hilfe im Alltag nötig wird – der Weg zum Pflegegrad“ geben wir Tipps und klären über die Pflegegrade und die damit einhergehenden Begutachtungen auf – doch die fallen nicht immer so aus, wie erhofft. Kathrin Federmeyer vom medizinischen Dienst in Niedersachsen berichtet über die Kriterien für die Einstufung in die Pflegegradstufen. Dazu stellen wir den Rentner Gerd Lehmann aus Einbeck vor. Der Herzkranke hat mit Hilfe der Kirchenkreissozialarbeit der Diakonie einen Pflegegrad beantragt – der wurde abgelehnt. Die Diakonie hilft ihm auch bei seinem Widerspruch. Gesprächspartner: Marco Spindler, Kirchenkreissozialarbeiter der Diakonie Einbeck Gerd Lehmann, Rentner, herzkrank, Einbeck Kathrin Federmeyer, Gutachterin beim Medizinischen Dienst Niedersachsen Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 4. Oktober 2023
10/5/20238 minutes, 52 seconds
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Blind gut leben

Das Leben positiv sehen – ohne zu sehen: Bernd aus Hamburg ist Anfang 50 und seit 13 Jahren blind. Was ihn nervt: ständig das Mitleid von anderen zu spüren und in Sprüchen auch zu hören. Er sagt: „Rücksichtnahme gegenüber Blinden ja, aber Mitleid nein“. Wie er als Guide Gästen beim Mitmach-Experiment „Dialog im Dunkeln“ in der Hamburger Speicherstadt die Lebenswelt von Blinden näherbringt und welchen positiven Blickwinkel er auf sein Leben hat – wir sprechen mit ihm drüber. Außerdem informieren wir über das Angebot der Lebensberatung, wenn die eigene Krankheit auf die Psyche drückt. Durch die vertraulichen Gespräche kann ein Perspektivwechsel helfen, sagt Angela Wilhelm, die Leiterin vom Evangelischen Beratungszentrum des Diakonischen Werks in Hannover bei ffn, die Kirche – Hilfe Interaktiv. Gesprächspartner/in: Bernd aus Hamburg, Guide bei „Dialog im Dunkeln“, seit 13 Jahren blind Angela Wilhelm, Leiterin vom Evangelischen Beratungszentrum des Diakonischen Werks in Hannover Autor*in: Markus Grieger Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 27. September 2023
9/27/20237 minutes, 19 seconds
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Annastift Arbeitswege

Das Annastift in Hannover ist ein Krankenhaus aber auch eine große Institution, die auf verschiedenen Wegen jungen Menschen Berufsausbildungen bietet, die körperlich, oder auf andere Weise eingeschränkt sind. Seit August 2020 gibt es den Bereich „Annastift Arbeitswege“. Es ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Schulpflicht erfüllt haben und die behinderungsbedingt keine Berufsausbildung erreichen können. Das Ziel: Die Teilnehmer auf eine erfolgreiche Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dabei werden sie von Fachkräften begleitet und unterstützt. Jeder kann dort seine Fähigkeiten und Talente entdecken. In einer Orientierungsphase können unter dem Annastift-Dach verschiedene Berufe unter realen Bedingungen ausprobiert werden, danach auch Praktika in verschiedenen Betrieben gemacht und so vielleicht einen Nischenarbeitsplatz gefunden werden. Als Arbeitgeber mit dabei ist zum Beispiel das Gustav-Brandt-Haus. Das ist ein Pflegeheim der Diakonie in Hannover, das sehr gute Erfahrungen mit dem Programm gemacht hat und laufend Praktika anbietet. Wie das Konzept „Annastift-Arbeitswege“ genau funktioniert, wie die Idee bei Arbeitgebern ankommt, und welche finanziellen Förderungen es für diese Arbeitsplätze gibt - zu hören bei ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv. Interviewpartner: Kerstin Schössow, Bildungsbegleiterin im Annastift, Annastift Arbeitswege Hannover Robert Hamann vom Pflegeheim der Diakonie Gustav-Brandt-Haus in Hannover, Teamleiter im Sozialen Dienst Marco von Winckler, geschäftsführender Gesellschafter von Green Cuisine Catering GmbH, Hannover Heidrun Bellack, Fachbereichsleitung bei Annastift Leben und Lernen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 13. September 2023
9/13/20239 minutes, 55 seconds
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HIlfe mein Kind ist zu dick

So purzeln die Pfunde: Hilfe für übergewichtige Kinder Wie ernähre ich mich gesund und welche Lebensmittel sind gut für mich? Immer mehr Kinder wissen auf diese Frage keine Antwort. In Deutschland ist etwa jedes sechste Kind übergewichtig oder adipös. Und das kann schwere körperliche Erkrankungen zur Folge haben. Die Diako-Gesundheitsimpulse Bremen möchten dagegen etwas tun, bevor es zu spät ist. Mit ihrem Programm „Starke Kinder, starker Bremer Westen“ erklären sie Kindern und ihren Eltern in einem Jahr, wie ausgewogene Ernährung aussehen kann. Wie die Familien mit gemeinsamem Kochen, Hip-Hop und psychologischer Betreuung den Schritt in einen neuen Lifestyle wagen, hört ihr bei radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Angelika Junge, Koordinatorin des Programmes Emma Schmolinski, Mitarbeiterin Mutter Jenni und Sohn Daniel Mutter Theresa Teilnehmerin Anastasia Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 6. September 2023
9/7/20237 minutes, 8 seconds
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Wenn Eltern psychisch krank sind

Wenn es Mama oder Papa nicht gut geht, sie sogar wegen einer psychischen Erkrankung in stationärer Behandlung sind, ist das für die Kinder oft schwer zu verstehen. Warum geht es Mama schlecht? Was ist überhaupt eine psychische Erkrankung? Was mache ich, wenn ich mal traurig bin? Alles Fragen, die dann im Familienalltag auftreten. Um die Kinder seelisch zu unterstützen und den Familienzusammenhalt zu stärken, hat die Arche Klinik Bremerhaven deshalb das Projekt „FAMOS“ ins Leben gerufen: Familien Miteinander Offen Sprechen. Was die Kinder und ihre Eltern dort lernen und wie Mutter Susanne es trotz Traumafolgestörung aber mit Unterstützung schafft, für ihre Kinder da zu sein, hört ihr bei radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Claudia Wasmuth, Leiterin des Projektes FAMOS Marco Vollers, Musiktherapeut bei FAMOS Susanne (Name geändert): Mutter, leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung Jakob (Name geändert): Vater, seine Frau leidet unter Depressionen Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 23. August 2023
8/23/20239 minutes, 17 seconds
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Kinderhospiz Wilhelmshaven

Spielen und Sterben – Tür an Tür. Das gehört zum Alltag im Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich in Wilhelmshaven. Aber wie fühlt sich das für die Gäste an? Können sie da wirklich eine entspanntere Zeit verbringen, auch die Geschwisterkinder? Angela Behrens hat das Hospiz besucht, sich alles angesehen und mit Eltern, Geschwistern, Pflegern und Mitarbeitern gesprochen und sagt: „Da ist noch ganz viel Leben und Lachen vor dem Sterben“. Gerade den Geschwisterkindern wird dort viel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie haben eine 140 Quadratmeter große „Insel“ für sich zum Toben, Kochen, Entspannen und für vertrauliche Gespräche. Dort dürfen sie alles über den Tod und das Sterben fragen, Tabus gibt es nicht. „Kinder sind da ganz offen“, sagt Sozialarbeiter Yannick Tibbe. Stephanie und Jörg aus Gütersloh besuchen mit ihren vier Kinder seit sechs Jahren in den Sommerferien das Hospiz. Ihr ältester Sohn Timon ist 16, hat eine ganz seltene Nervenkrankheit: Morbus Alexander Leukodystrophie. Er verliert nach und nach alle Fähigkeiten. Inzwischen kann er sich kaum noch bewegen und auch nicht mehr sprechen. „Hier zu sein, ist einfach eine große Entlastung und die Chance, auch mal mit den gesunden Kindern etwas zu unternehmen“, sagen die Eltern. Sie wünschen sich, das Timon zuhause sterben kann. Darauf werden sie von den Fachkräften vorbereitet. Aber auch im Hospiz können Eltern diese schwere Zeit durchleben. Für den Abschied gibt es ein besonderes Zimmer und berührende Rituale. GesprächspartnerInnen: Kim Friedrichs, Öffentlichkeitsarbeit im Kinder- und Jugendhospiz in WHV, Joshuas Engelreich Stefanie und Jörg (47, 45) aus Gütersloh, Eltern vom unheilbar kranken Timon (17). Silas (10), gesunder Bruder von Timon Yannick Tibbe, Sozialpädagoge im Kinder- und Jugendhospiz WHV Lea, Fachpflegekraft, seit viereinhalb Jahren dort beschäftigt Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. August 2023
8/22/202313 minutes, 56 seconds
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Nach 20 Jahren von der Straße weg und ohne Drogen zurück ins geregelte Leben

Werner aus Hannover und sein jüngerer Bruder wachsen bei der Mutter auf, doch die erkrankt an Krebs und stirbt. Der Vater will sich nicht um die beiden Söhne kümmern. So verlieren sie nicht nur die Mama, sondern auch ihr Zuhause. Der Bruder kommt in die Obhut des Jugendamtes. Werner zeltet mit 17 hinter dem Rathaus, ist traumatisiert. Er schließt sich anderen Wohnungslosen an und fängt an, Alkohol zu trinken und Drogen zu nehmen. Es wird 22 Jahre dauern, bis er sich wieder berappelt und drogenfrei ein neues Leben beginnt. Heute ist er 51, Vater einer Tochter und verheiratet – ohne Hilfe der Diakonie und der Unterstützung des „Meckiladens“ in Hannover hätte er das, so sagt er, nicht geschafft. Über seinen Weg, aber auch die Ursachen von Wohnungslosigkeit und wie die vermieden werden kann, erzählt er zusammen mit der Mecki-Sozialarbeiterin Veronika Horn bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. GesprächspartnerIn Veronika Horn, seit 30 Jahren Sozialarbeiterin im Kontaktladen „Mecki“ für Wohnungslose in Hannover Werner, 51, Verkäufer vom Straßenmagazin Asphalt, ehemaliger Wohnungsloser mit Drogenvergangenheit Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 02. August 2023
8/2/20238 minutes, 15 seconds
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Herztransplantation, wer hilft, wenn der Alltag trotzdem weitergehen muss

Belén aus Springe hat gerade ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Dass sie den noch erlebt, daran haben ihre Eltern und Ärzte nicht immer geglaubt. Denn sie hat einen angeborenen Herzfehler. Dann kam jedoch der erlösende Anruf: Belén bekommt ein neues Herz. Sie darf leben. Wie der Familie, die Dorfhelferinnen und ihr Glaube durch diese schwere Zeit geholfen haben, hört ihr am Mittwochabend ab 21 Uhr bei Radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Imke Schlieker, Dorfhelferin Michale Freiburg, Vater Paula Freiburg, Mutter Eluan, Bruder von Belén Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. Juli 2023
8/2/20238 minutes, 31 seconds
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Wenn der Alltag trotzdem weitergehen muss. Wie Dorfhelferinnen Familien in Not unterstützen

Ein neues Herz für Belén – schon kurz nach der Geburt wird bei der kleinen Belén aus Springe eine schwere Herzerkrankung festgestellt. Die einzige Chance: Eine Herztransplantation. Aber eine Organtransplantation ist für die ganze Familie eine große Belastung, besonders auch für Geschwister, denn die Eltern haben zwischen Krankenhaus und arbeiten gehen oft wenig Zeit. Und auch im Haushalt bleibt in so einer Situation immer wieder einiges liegen. Wir sprechen darüber, wie das evangelische Dorfhelferinnen Netzwerk der Familie von Belén und anderen hilft, damit der Alltag auch für die andern Kinder weiterläuft. Gesprächspartner: Imke Schlieker, Dorfhelferin Michale Freiburg, Vater Paula Freiburg, Mutter Eluan, Bruder von Belén Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. Juli 2023
7/25/20238 minutes, 30 seconds
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Mutter-Kind-Kur

„Man versucht immer zu funktionieren und alles mitzumachen, jedem gerecht zu werden und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sagt, jetzt ist Schluss“. Das erzählt Bianca Matusch aus Westerstede bei Bad Zwischenahn. Die zweifache Mutter hat mit Kindern, Halbtagsjob und Haushalt schon alle Hände voll zu tun. Noch dazu kommt, dass einer ihrer Söhne von klein auf immer wieder schwere Ohrinfekte bekommt. Es folgen in den ersten Lebensjahren mehrere Operationen, viermal verliert er fast das Gehör, das hinterlässt auch bei dem Jungen seelische Spuren. Er wird verhaltensauffällig, schikaniert andere Kinder - erst im Kindergarten, dann in der Schule. Das alles zugleich auf ihren Schultern zu tragen, wird auch Bianca Matusch irgendwann zu viel. Sie ist zutiefst erschöpft, hat Kopfschmerzen, ihr Nacken ist dauerhaft verspannt – eine Mutter-Kind-Kur soll ihr die nötige Auszeit verschaffen, um wieder Kraft zu tanken. Wie die Kurenberaterin der Diakonie ihr geholfen hat, die zu beantragen, ihre Erfahrungen in der Kur und warum es jetzt gerade nur mit längeren Wartezeiten möglich ist, die Koffer zu packen und eine Kur anzutreten: Ihr hört es bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartnerinnen: Bianca Pistoor vom Diakonischen Werk Ammerland in Bad Zwischenahn. Bianca Matusch aus Westerstede bei Bad Zwischenahn, zweifache Mutter, die von ihrer Kurerfahrung erzählt Autor*in: Ann-Kathrin Marr Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 12. Juli 2023
7/12/202310 minutes, 21 seconds
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Blind durch Diabetes

Annie Heger aus Aurich wird wahrscheinlich blind. Das weiß sie, seitdem sie in jungen Jahren die Diagnose Diabetes bekommen hat. Denn rund 80% der Betroffenen erblinden im Verlauf der Krankheit. Darum will sie sich vorbereiten: Sie trifft Menschen, die schon erblindet sind und die ihr erzählen können, wie man als Blinder zurechtkommt. Mit welchen Hilfsmitteln kann sie sich auch weiterhin ohne fremde Hilfe zurecht finden, wie kommt sie mit dem Blindenstock durch die Stadt und wie geht sie mit dieser Zukunftsprognose um – darum geht es bei ffn – die Kirche Hilfe interaktiv. Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 21. Juni 2023
7/5/20238 minutes, 12 seconds
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ADHS und Sucht

Durch unerkanntes ADHS in die Sucht. Bei ADHS, also der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, denken viele immer noch an den kleinen wilden Jungen, der nie still sitzt. Aber ADHS hat unterschiedliche Formen mit individuell ausgeprägten Symptomen und es betriff auch Mädchen und auch Erwachsene. Die Betroffenen leiden oft Jahre lang unter Symptomen wie Unruhe, Rastlosigkeit und viel zu schnellen Gedanken, haben aber keine Ahnung, warum sie sind, wie sie sind. Manche greifen dann zu Drogen, die bei vielen ADHSlern ein bisschen anders wirken als bei anderen. Drogenmissbrauch als Selbstmedikation. Wie eine Diagnose auf dem Weg in ein Drogenfreies Leben helfen kann, darüber sprechen wir bei ffn – die Kirche, Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Nicole Zink, Projektleiterin Klärungsstelle ADHS und Sucht Nina Lögering, Suchttherapeutin Klärungsstelle ADHS und Sucht in Meppen Ina (anonymisiert), Betroffene aus dem Kreis Emsland Micha (anonymisiert), Betroffener aus der Nähe von Meppen Autor*in: Mareike Heß Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 5. Juli 2023
7/5/202313 minutes, 19 seconds
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Diagnose Krebs

Seit gut einem Jahr bietet die Diakonie in Göttingen in einer Krebsberatungsstelle ihre Unterstützung und Hilfe an. Mit der Diagnose verändert sich nicht nur das Leben der Patienten radikal, sagt Psychologe Thorben Sinnig, auch das gesamte Umfeld hat unter den Folgen zu leiden: Seelisch, körperlich und auch finanziell. Nach sechs Wochen kommen die Patienten ins Krankengeld, was den finanziellen Rahmen drastisch einschränkt. Wie können jetzt noch Kredite bedient und die Familie ernährt werden? Das sind Fragen, mit denen sich die Sozialarbeiterin Christina Wehrmann in der Beratungsstelle beschäftigt. Auch bei den Reha-Anträgen und allen Fragen rund um die Rente hilft sie. Andrea aus Göttingen pflegt ihren sterbenskranken Ehemann zuhause und erlaubt sich nur in der Beratungsstelle mal zu weinen. Sie sagt: „Ohne die Gespräche mit dem Psychiater wäre ich schon längst zusammengebrochen“. Auch Veronika nutzt das Angebot der Krebsberatung. Die Mutter einer kleinen Tochter ist unheilbar an Krebs erkrankt, bekommt eine palliative Therapie, damit die Krankheit eingedämmt wird. Mithilfe der Sozialarbeiterin hat sie die dringend notwendige onkologische Reha-Maßnahme bewilligt bekommen, obwohl sie nie austherapiert sein wird, geschweige denn je wieder arbeiten kann. Mehr über die bewegenden Schicksale der beiden Frauen und das kostenlose Angebot der Krebsberatungsstelle der Diakonie in Göttingen bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. Interviewpartner/innen Andrea, 59, pflegt ihren sterbenskranken Partner zuhause Veronika, 51, unheilbar an Krebs erkrankt, besucht die Beratungsstelle, um ihre finanzielle Absicherung zu klären und einen Reha zu beantragen Thorben Sinnig, Psychologe in der Beratungsstelle Christina Wehrmann, Sozialarbeiterin in der Beratungsstelle Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 14. Juni 2023
6/19/202320 minutes, 54 seconds
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Was tun, wenn der Partner trinkt?

Was tun, wenn der Partner trinkt? Und wo ist eigentlich die Grenze zwischen „ab und zu mal Alkohol trinken“ und Sucht? 6,7 Millionen Menschen (zwischen 18 – 64 Jahren) in Deutschland konsumieren Alkohol in „gesundheitlich riskanter Form“. Etwa 1,6 Millionen in dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig. Wie gehen Angehörige wie Monika Fritzke aus Braunschweig damit um? Ihr Vater war Alkoholiker und ihr Mann auch. Ihre bewegende und mutmachende Geschichte und welche Möglichkeiten es gibt, da wieder rauszukommen – wir sprechen drüber u.a. mit Ilka Schindler. Die Sozialpädagogin leitet das evangelische Lukaswerk in Braunschweig. Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Markus Grieger 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 31. Mai 2023
5/31/20236 minutes, 58 seconds
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Wunschgroßeltern in Hannover

Auf der einen Seite gibt es Kinder, die ohne Großeltern aufwachsen müssen, und auf der anderen Seite gibt es ältere Menschen, die Kinder lieben, aber familiär keinen Kontakt mehr zu ihnen haben. Das geht besser, hat sich das Diakonische Werk in Hannover gedacht und einen Großelterndienst gegründet. Da machen sich ehrenamtliche Wunschomas und Opas eine schöne Zeit mit den Kindern und unterstützen damit auch die Eltern. Sabine und Patrice sind seit einem halben Jahr ehrenamtlich Großeltern für den siebenjährigen Julian und seine zweijährige Schwester. Sabine hat beruflich mit Kindern gearbeitet, hat aber selbst keine bekommen. Umso mehr genießt sie es, zusammen mit ihrem Partner einmal in der Woche etwas mit den Geschwistern zu unternehmen. Auch die Chemie mit den Eltern stimmt. „So entstehen Kontakte, die oft Jahr halten“, sagt Denise Rose. Sie koordiniert den Großelterndienst. Zurzeit gibt es mehr Anfragen als Ehrenamtliche. Bewerben können sich alle ab 55, die Zeit haben und Kinder lieben. Sie werden gerade in der Kennenlernphase von der Koordinatorin begleitet. Dass gerade ältere Menschen mit ihrem Erfahrungsschatz eine sinnvolle Aufgabe in der Rente für sich finden – auch das ist ein Ziel des Großelterndienstes. Mehr darüber bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/innen: Julian Weiß, 7, hat Wunschgroßeltern in Hannover Vivien Weiß, Mutter von Julian Sabine und Patrice, Wunschgroßeltern aus Hannover Denise Rose, Koordinatorin des Großelterndienstes der Diakonie in Hannover Autor*in: Neele Hansen / Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2023
5/24/20237 minutes, 17 seconds
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Ma Donna: Hilfe fuer Alleinerziehende in Not

Das eigene Leben geht den Bach herunter und dann fällt der Schwangerschaftstest positiv aus. Jenni ist gerade 25 als Tochter Nummer vier auf dem Weg ist. Die Familie ist zerstritten, der Partner nicht greifbar, das Geld ist knapp. Das Jugendamt stellt sie vor die Wahl: Pflegefamilie, oder wohnen in einer Mutter-Kind-Einrichtung. Sie entscheidet sich in die Mutter-Kind Einrichtung Ma Donna der Diakonie Lüneburg einzuziehen und ihr Leben für ihr Kind umzukrempeln. Welche Hilfe und Unterstützung Ma Donna jungen, werdenden und alleinerziehenden Müttern und Vätern bietet, hört ihr bei radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Jenni, alleinerziehende Mutter und Bewohnerin des Ma Donna Kerstina Peck, Leiterin Ma Donna Diakonie Lüneburg Autor*in: Nina Andresen / Mareike Heß Moderation: Markus Grieger 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 10. Mai 2023
5/11/202311 minutes, 5 seconds
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Ma Donna Hilfe für Alleinerziehende in

Das eigene Leben geht den Bach herunter und dann faellt der Schwangerschaftstest positiv aus. Jenni ist gerade 25 als Tochter Nummer vier auf dem Weg ist. Die Familie ist zerstritten, der Partner nicht greifbar, das Geld ist knapp. Das Jugendamt stellt sie vor die Wahl. Pflegefamilie, oder wohnen in einer Mutter Kind-Einrichtung. Sie entscheidet sich in die Mutter Kind Einrichtung Ma Donna der Diakonie Lueneburg einzuziehen und ihr Leben fuer ihr Kind umzukrempeln.
5/11/202311 minutes, 5 seconds
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5/11/202311 minutes, 5 seconds
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5/11/202311 minutes, 5 seconds
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Essstoerungen - Wenn der Koerper zum Feind wird

Hungern bis der Arzt kommt. Annie Heger aus Ostfriesland ist Moderatorin, Sängerin, Entertainerin, schlank, attraktiv, schlagfertig und selbstbewusst. Von außen ist nicht zu erkennen, was sie seit über 20 Jahren quält – sie ist magersüchtig und erzählt offen über die Ursachen ihrer Essstörung und wie sie damit heute umgeht. Bettina Viola Barth ist mit 16 Jahren in die Magersucht gerutscht. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ hat sie sich runtergehungert, viel Sport getrieben und nur noch gesunde Lebensmittel gegessen. Ihre Familie und ihre Freunde haben davon erstmal nichts mitbekommen, sie hat immer behauptet schon „woanders“ gegessen zu haben. Zufrieden war sie mit ihrem Körper nie, hat ihn mehr und mehr als Feind empfunden. 10 Jahre lebt sie mit verschiedenen Essstörungen, bis sie psychisch und physisch zusammenbricht. Dann der Wandel: Mit Hilfe von Therapeuten und durch die Liebe ihres Partners lernt sie, sich anzunehmen, so wie sie ist. Heute trägt sie Übergröße und ist stolz darauf. Auf Instagram bestärkt sie ihre Follower darin, ihren Körper zu lieben. Mehr über die Folgen von Esstörungen, Behandlungschancen und den Einfluss der Medien auf unser Verständnis von Schönheit bei radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/innen: Annie Heger, Entertainerin aus Ostfriesland Bettina Viola Barth, heute Body-Positivity Aktivistin, sie litt an Magersucht Dr. Nina Sauer, Leiterin der Psychosomatik im Diakovere Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 19. April 2023
4/20/202314 minutes, 28 seconds
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Wenn wohnen zu teuer wird

Seit Anfang des Jahres wird das Wohngeld neu berechnet. Zwei große Veränderungen zeichnet die Reform aus: 1. Es gibt deutlich mehr Geld vom Staat und 2. der Kreis der Wohngeldberechtigten vervierfacht sich in Niedersachsen. Das heißt, dass viele, die noch bis letztes Jahr leer ausgingen, jetzt einen Mietzuschuss erhalten können. Rentner Gerd Lehmann aus Einbeck ist einer von ihnen. Sein Antrag im vergangenen Jahre wurde noch abgelehnt, er hatte knapp 5 Euro zu viel eigenes Einkommen. Mit Hilfe der Diakonie stellte er in diesem Jahr einen neuen Antrag und es klappte. Wie eng es finanziell für ihn ohne den Zuschuss wäre und wie Kirchenkreissozialarbeiter Marco Spindler von der Diakonie in Einbeck ihm und anderen bei der Antragsstellung helfen kann, darüber sprechen wir bei ffn - die Kirche, Hilfe interaktiv. Außerdem gibt es wertvolle Tipps und Infos zum Thema: Wie viel darf wohnen kosten? Gesprächspartner: Marco Spindler, Kirchenkreissozialarbeiter der Diakonie Einbeck Gerd Lehmann (71), Wohngeldempfänger aus Einbeck Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 12. April 2023
4/12/20237 minutes, 23 seconds
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Mein Papa ist Alkoholiker

Wenn dem Papa der Alkohol wichtiger ist als die eigenen Kinder. Rund 3 Millionen Kinder in Deutschland wachsen mit einem suchtkranken Elternteil auf - so auch die vierzehnjährige Emma und die neunjährige Johanna aus dem Landkreis Verden. Auch wenn ihre Eltern schon lange getrennt leben, haben sie bei den Wochenendbesuchen bei ihrem Vater so einiges erlebt – inklusive eines Besuches auf der Polizeiwache. Wie sie mit dem Suchtproblem ihres Vaters klarkommen und wie die Suchthilfe der Diakonie ihnen und anderen Betroffenen in ganz Niedersachsen dabei hilft, ihre Gefühle zu verarbeiten hört ihr bei ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Mutter Steffi Töchter Emma (14) und Johanna (9) aus dem Landkreis Verden Lucy Tiedemann, Suchtberatung Diakonie Verden Autor*in: Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 29. März 2023
3/30/202311 minutes, 45 seconds
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Mit 19 Jahren obdachlos

Felix ist ganz unten angekommen. Mit gerade mal 19 landet er in Hannover auf der Straße. Er hat keinen Schulabschluss gemacht, hängt immer öfter mit den falschen Leuten ab, wird drogenabhängig und kriminell. Vor Gericht stand er wegen seiner Sucht auch schon. Es scheint so, als ob sein Leben zu Ende ist, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Aber die Geschichte von Felix hat ein Jahr später doch noch ein Happy End. Wie er es geschafft hat, sein Leben nochmal in neue Bahnen zu lenken und wo es überall Hilfe für Menschen in seiner Situation gibt - ihr erfahrt es am 22. März ab 21 Uhr bei ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: „Felix“ (20, Name geändert) – Lebte mehrere Monate in Hannover auf der Straße Marvin Mork – Sozialarbeiter im Beratungscafé AufKurs! in Mitträgerschaft der Diakonie in Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. März 2023
3/23/20235 minutes, 55 seconds
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08.03.2023 Sicherheitsdienst im sozialen Brennpunkt

„Sieht ein bisschen aus wie SEK“ – so beschreibt Selly Demirok ihr Dienstoutfit. Zum Spezialeinsatzkommando gehört sie zwar nicht, aber für Sicherheit und Ordnung sorgt sie in ihrer schwarzen Kleidung auch. Selly ist eine junge Frau, die bei einem Sicherheitsdienst arbeitet und vor allem für das Diakonische Werk im Einsatz ist. Sie wird eingesetzt an mehreren Standorten in Hannover, zum Beispiel in einem Treffpunkt für Obdachlose am Hauptbahnhof. Dort vor den Türen haben sich seit einem Jahr auch Teile der hannoverschen Drogenszene breitgemacht. Es kommt immer wieder zu lautstarken Streitereien und auch handfesten Auseinandersetzungen. Deshalb hat das Diakonische Werk im Treffpunkt einen Sicherheitsdienst engagiert. Selly ist die einzige Frau im Team. Ein zweiter Einsatzort für Selly ist gut hundert Meter weiter das Café Nachtlicht. Es wird auch vom Diakonischen Werk betrieben. Geöffnet hat es von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr, von Anfang November bis Ende März. Es ist ein Anlaufpunkt für Obdachlose, die nicht draußen übernachten wollen und die lieber die anderen Notunterkünfte in der Stadt meiden. Im Café Nachtlicht können sich die Menschen einige Stunden aufwärmen, etwas essen und trinken. Für jeden Besucher gibt es einen Stuhl und einen Tisch. Schlafen ist erlaubt, aber nur im Sitzen. Selly und ihre Kollegen sorgen dafür, dass Ruhe herrscht. Sie schenken aber auch Kaffee aus, geben Tipps, wo es noch andere Hilfe gibt und stehen auch für Gespräche bereit. Sozialarbeiterinnen oder Sozialarbeiter sind hier nicht im Einsatz, die Arbeit macht der Sicherheitsdienst allein. Wir reden mit Selly und beobachten sie bei ihrer Arbeit. Anne Wolter vom Diakonischen Werk erläutert das Sicherheitskonzept für die Obdachloseneinrichtungen und warum es ohne Sicherheitsdienst nicht mehr geht. Gesprächspartner*innen: Selly Demirok Anne Wolter vom Diakonischen Werk Besucher der Obdachloseneinrichtungen Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 8. März 2023
3/9/20238 minutes, 33 seconds
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01.03.2023 Freiwiliigendienste

3.500 junge Menschen in Niedersachsen machen einen Freiwilligendienst und engagieren sich für ein Taschengeld zum Beispiel in sozialen, politischen oder kulturellen Einrichtungen. Joulina macht ihr FSJ in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Hannover. Marlen setzt sich bei der Bremer Seemannsmission für die Bedürfnisse der Seeleute aus aller Welt ein. Johanna hat es für ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr auf die Insel Wangerooge verschlagen. Dort engagiert sie sich für den Naturschutz und Marlen und Noah zieht es auf die Bühnen der Welt. Sie lieben Musik und Gesang und haben auf einer weltweit einmaligen Schule in Bad Nenndorf ihr FSJ absolviert. Dort werden Atem-, Stimm- und Sprechtherapeuten ausgebildet, aber auch Sänger, Sprecher und Chorleiter. Beide haben dort nach ihrem Einsatz eine Ausbildung begonnen. Rund 70 Prozent aller Jugendlichen nutzen den Freiwilligendienst zur beruflichen Orientierung, sagt Christine Vetter, die pädagogische Leiterin der Freiwilligendienste im Diakonische Werk in Niedersachsen. Das FSJ wird auch als Praktikum für die Fachhochschule anerkannt und macht sich auch gut bei der Bewerbung um einen Job. Im Gespräch: Joulina, FSJ in der Notaufnahme im Friederikenstift in Hannover Alina, FSJ Seemannsmission in Rotterdam Johanna, FÖJ auf Wangerooge Jan, FSJ im Ausland in Jerusalem Marlen und Noah, FSJ in der CJD Schlaffhorst-Anderson Schule in Bad Nenndorf Michael Pannes, Schulleiter in Bad Nenndorf Christine Vetter, pädagogische Leiterin der Freiwilligendienste im diakonischen Werk in Niedersachsen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 1. März 2023
3/2/202316 minutes, 19 seconds
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Anti-Gewalt-Training

Mike aus Soltau hat seine Partnerin immer wieder geschlagen, geschubst und verletzt. Aber lange Zeit wollte er die Verantwortung für sein Handeln nicht übernehmen – bis es bei ihm „klick“ gemacht hat. Er rief selbst bei der Polizei an und fragte nach einer Einrichtung, wo er sich Hilfe holen konnte. Der Polizist schlug ihm das Anti-Gewalt-Training für Männer bei der drobs in Lüneburg vor. Bei der diakonischen Fachstelle für Sucht und Suchtprävention bietet Diplom-Sozialpädagoge Albrecht von Bülow seit 2008 Kurse für Männer an, die ein Gewaltproblem mit ihren Partnerinnen haben. Männer ab einem Alter von 25 Jahren absolvieren ein Trainingsprogramm, das ein halbes Jahr dauert. Ungefähr 25 Prozent der Männer kommen mit einer Auflage von Gerichten oder der Staatsanwaltschaft, 75 Prozent kommen freiwillig. Sie lernen in den Kursen, ihre Impulse zu kontrollieren und Situationen zu meiden, die zu Gewalt führen können. Jede vierte Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt durch ihren Partner. Das heißt, Millionen Männern haben ihre Partnerin zumindest einmal geschlagen. Das Anti-Gewalt-Training der drobs in Lüneburg kann diesen Männern helfen. Wir reden mit Mike und mit Albrecht von Bülow von der drobs Lüneburg darüber, wie ganz konkret ein Anti-Gewalt-Training Männern helfen kann. Gesprächspartner: Mike, 43, aus Soltau Albrecht von Bülow, Kursleiter bei der drobs in Lüneburg Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 15. Februar 2023
2/16/20238 minutes, 54 seconds
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08.02.2023 RESOhelp Hannover - Straffaelligenhilfe

Ein Alltag voller Gewalt und Monotonie, so beschreibt Mike aus Hannover seine anderthalb Jahre Haft in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Für den „Mist“, den er gebaut hat, wie er sagt. Heute ist er 66 Jahre alt und kann darüber lächeln. Aber die Zeit nach seiner Entlassung war für ihn fast noch schwerer als der Knast. Mike musste in seinem Leben komplett von vorne anfangen - ohne Wohnung, ohne Job und fast ohne Geld. Wie er es mit Unterstützung der Straffälligenhilfe RESOhelp der Diakonie trotzdem geschafft hat - er erzählt es bei ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: „Mike Papie“ (66, Name geändert) – Ex-Häftling aus Hannover Peter Thomsen – Sozialarbeiter bei RESOhelp Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 8. Februar 2023
2/9/20237 minutes, 40 seconds
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25.01.2023 Diamorphin - Harte Drogen auf Rezept

„Abgedrückt in der Vene, einmal rumgelaufen, fertig.“ Marco Schaper spritzt sich jeden Morgen in einer hannoverschen Klinik Diamorphin. Der synthetische Heroin-Ersatzstoff ermöglicht ihm ein relativ normales Leben. Er geht zum Beispiel arbeiten. Marco Schaper bekommt das Diamorphin quasi als Medikament auf Rezept. Früher injizierte er sich Heroin. Nach einer missglückten Entzugstherapie wurde er ins Diamorphin-Projekt aufgenommen. Der Stoff ist rein - anders als das in der Regel gestreckte und verunreinigte Heroin von der Straße. Entstanden ist die Diamorphin-Vergabe aus einer bundesweiten „Heroinstudie“ vor gut 20 Jahren. Die Stadt Hannover beteiligte sich an dieser Studie und gab das Diamorphin an Drogensüchtige aus. Die Erkenntnisse machten Mut. Die Zahl der Drogentoten ging in Hannover seitdem deutlich zurück. 2009 eröffnete dann die Diamorphinambulanz, in der Marco Schaper täglich seine Diamorphin-Spritze bekommt. Das geschieht nach klaren Regeln und unter ärztlicher Aufsicht. Auch gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den medizinischen Hilfsangeboten von Diakonie und Caritas für Menschen, die harte Drogen nehmen. Marco Schaper will an seiner Situation nichts ändern. Er hat sich in seinem Leben mit dem Diamorphin eingerichtet. Er arbeitet an der Waschanlage in einer Fahrradwerkstatt. Seine Kollegen wissen, dass er das Diamorphin braucht, um für den Tag arbeitsfähig zu sei. „Ich bin nicht irgendwie abwesend, oder so. Aber das ist alles ein bisschen smooth. Ohne ist das nicht so.“ Wir begleiten und sprechen mit Marco Schaper und mit Julian Deppe. Er ist ärztlicher Leiter in der Diamorphin-Ambulanz. Gesprächspartner: Marco Schaper, 48 Julian Deppe, Arzt Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 25. Januar 2023
1/26/20239 minutes, 20 seconds
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18.01.2023 - Wenn Papa an Krebs stirbt

Janine, Henning und ihre kleine Tochter Elisa aus Gehrden bei Hannover haben sie sich den Traum vom Haus erfüllt, ein kleiner Hund macht das Familienglück perfekt. Doch dann wird Henning krank. Er hat Krebs - nur sechs Monate später stirbt er. Nicole und ihre kleine Tochter begleiten ihn bis zuletzt. Gestalten liebevoll seine Beerdigung. Die 7-jährige bemalt die Urne ihres Papas und trägt sie selbst bei der Beisetzung zum Grab. Nicole will nicht, dass Elisa sich allein mit ihrer Trauer fühlt und findet im Internet eine Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Barsinghausen. Dort gibt es ein Lebenshaus mit einem so genannten Fuchsbau. Zweimal die Woche andere Kinder zu treffen, die auch um jemanden trauern, das tut Elisa gut. Sie basteln, toben und weinen auch mal zusammen und haben vor allem viel Spaß. Auch ihre Mutter schließt sich dort einer Elterngruppe an. Sie hat zuerst Angst gehabt, dass es ihr nicht guttut, die Verlustgeschichten der anderen zu hören, doch der Erfahrungsaustausch stärkt sie. Wie die beiden das Sterben, den Tod und die Trauerbegleitung erlebt haben, sie erzählen es bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/innen Janine, 49, Lehrerin, Mutter von Elisa und Witwe von Henning aus Gehrden bei Hannover Elisa, 10, Tochter, die ihren Vater (Henning) verloren hat und Besucherin des Fuchsbaus in Barsinghausen Jörn Döhnert, Diplom-Sonderpädagoge, Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche. Hauptamtlicher im „Fuchsbau“ beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. Januar 2023
1/19/202313 minutes, 43 seconds
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04.01.2023 - Hilfe interaktiv

„Er sieht noch genauso aus, aber eigentlich ist das gar nicht mehr mein Mann“ – das sagt Verena aus der Nähe von Hannover, die ihren 20 Jahre älteren Ehemann zuhause pflegt. Er hat Demenz, erkennt sie inzwischen nicht mehr. Die gemeinsamen Gespräche fehlen ihr. Alles, was ihre Liebe und ihr Zusammenleben ausgemacht hat scheint im Nebel der Demenz verschwunden zu sein. Wenn Verena ihn versorgt, kommt es vor, dass er ihr gegenüber aggressiv wird, sie beschimpft oder auch mal schubst. Das setzt ihr zu. Sie fühlt sich oft einsam. Die Freunde, mit denen sie und ihr Mann früher viel unternommen haben, haben sich zum großen Teil zurückgezogen. Die drei Söhne sind mit ihrem eigenen Alltag vollauf beschäftigt. Sie selbst bekommt kaum mal etwas Zeit für sich selbst – kommt emotional und körperlich immer öfter an ihre Grenzen. Nach einer OP kommt ihr Mann in eine Kurzzeitpflege und fühlt sich dort überhaupt nicht wohl. Verena wird klar: „Er gehört zu mir nach Hause und ich muss einen Weg finden, wie wir beide damit gut zurechtkommen.“ Entlastung hat sie dadurch gefunden, dass ihr Mann nun in eine Tagespflegeeinrichtung geht. Sie selbst konnte sich in der Lebensberatung der Diakonie in Ronnenberg mal alles von der Seele reden und dort zusammen mit Silke Irmisch Strategien entwickeln, die ihr den Alltag mit ihrem demenzkranken Partner erleichtern und auch ihre Haltung zur Pflege ihres Mannes verändert haben. Mehr dazu am 4. Januar ab 21 Uhr bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv Gesprächspartnerinnen Verena, die ihren dementen Ehemann zuhause pflegt Silke Irmisch, Lebensberaterin bei der Diakonie in Ronnenberg bei Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2023 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 4. Januar 2023
1/5/20238 minutes, 33 seconds
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14.12.2022 Keine einsamen Weihnachten

Alleine Weihnachten feiern – kann schön sein - aber auch sehr deprimierend. Aber vielleicht stehen am 24.12. Türen zum Feiern offen, die ihr noch gar nicht auf dem Schirm habt. Unfreiwillig einsam an Weihnachten…muss nicht sein, darum geht es jetzt. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 14. Dezember 2022
12/16/202212 minutes, 3 seconds
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02.11.2022 Auf dem Nullpunkt, wenn Menschen verwahrlosen

Holger aus Bremerhaven ist 64 Jahre alt, hat gerade mit dem Programm der Anonymen Alkoholiker begonnen, als seine Eltern kurz hintereinander sterben. Die Trauer reißt ihn wieder in die Sucht, er zieht sich komplett aus seinem sozialen Umfeld zurück. Wochenlang geht er nur noch vor die Tür, um wieder Alkohol zu besorgen, doch auch das fällt ihm immer schwerer. Inzwischen stapelt sich der Müll in seiner Wohnung. Er sieht es, doch es ist ihm egal. Er isst kaum noch was, pflegt sich nicht mehr. Holger wartet auf sein Ende. Nachbarn werden auf den Zustand der Wohnung aufmerksam, melden sich beim Hausmeister. Der versucht mit Holger Kontakt aufzunehmen, doch der öffnet nicht die Tür, jagt alle davon. Am Ende sind es die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die Holger dazu bringen, die Tür zu öffnen. Schnell wird klar, in dieser vermüllten Wohnung kann kein Mensch mehr leben. Holger lässt zu, dass sie ihn in das Wilhelm-Wendebourg-Haus bringen. Das ist ein Übergangswohnheim der Diakonie. Dort leben Frauen und Männer, die durch besondere Lebensumstände nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag allein auf die Reihe zu bekommen. Am Anfang verweigert Holger auch dort jede Hilfe, doch nach und nach fasst er Vertrauen und ergreift die Chance, seinem Leben nochmal eine neue Richtung zu geben. Mehr über seine Geschichte und wie ihm die Mitarbeiter im Wilhelm-Wendebourg-Haus den Rücken stärken – am Mittwoch, 2.November 2022, ab 21 Uhr bei ffn. Im Interview: Holger, 64, Bewohner des Wilhelm-Wendebourg-Hauses der Diakonie in Bremerhaven Elena Griemsmann, Arbeitsbereichsleitung im Wilhelm-Wendebourg-Haus Autor*in: Angela Behrens & Mark Eickhorst Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 2. November 2022
11/3/20228 minutes, 13 seconds
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26.10.2022 - Auszeit für pflegende Eltern

Immer da sein, viel Verantwortung tragen, Liebe schenken: Eltern, die ihr behindertes Kind zu Hause betreuen, sind ständig gefordert. Die eigenen Interessen stehen hintenan. Das kennt auch Patricia Cordes aus Oldenburg. Ihr jüngster Sohn Niklas kam mit einem Genfehler zur Welt. Heute ist er sieben, spricht kaum und hat Probleme beim Greifen. Weil er Gefahren nicht richtig einschätzen kann, passt seine Mutter ständig auf ihn auf. Die großen Geschwister müssen dann schonmal allein für eine Klassenarbeit lernen oder sich bis zum Wochenende gedulden. So sehr es für alle selbstverständlich ist, Niklas immer dabei zu haben – manchmal ist auch ein Wochenende ohne ihn schön. Das Kiola-Haus der Diakonie in Oldenburg ermöglicht solche Auszeiten. Kinder mit einer geistigen Beeinträchtigung können in dieser Kurzzeitpflegeeinrichtung ohne ihre Eltern Urlaub machen. Niklas hat schon zwei Wochenenden dort verbracht, mit Ausflügen, Basteln und Spielen. Autor*in: Ann-Kathrin Marr Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. Oktober 2022
10/26/20227 minutes, 49 seconds
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12.10.2022 - Essstörungen

Annie Heger erzählt von ihrer Diabetes Erkrankung und ihrer Essstörung. Lange Zeit hatte sie Angst vor Anorexie, Angst zuzunehmen, Angst vor "Übergewicht". Oft fällt es ihr schwer, sich und ihre Kilos anzunehmen und zu lieben. Bettina Viola Barth ist mit 16 Jahren in die Magersucht gerutscht. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ hat sie sich runtergehungert, viel Sport getrieben und nur noch gesunde Lebensmittel gegessen. Ihre Familie und ihre Freunde haben davon erstmal nichts mitbekommen, sie hat immer behauptet schon „woanders“ gegessen zu haben. Zufrieden war sie mit ihrem Körper nie, hat ihn mehr und mehr als Feind empfunden. 10 Jahre lebt sie mit verschiedenen Essstörungen, bis sie psychisch und physisch zusammenbricht. Dann der Wandel: Mit Hilfe von Therapeuten und durch die Liebe ihres Partners lernt sie, sich anzunehmen, so wie sie ist. Heute trägt sie Übergröße und ist stolz darauf. Auf Instagram (#bettinaviolabarth) bestärkt sie ihre Follower darin, ihren Körper zu lieben. Mehr über die Folgen von Essstörungen und Behandlungschancen bei Radio ffn: Die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartnerinnen: Annie Heger – leidet an Diabetes und einer Essstörung Bettina Viola Barth – heute Body-Positivity Aktivistin, sie litt an Magersucht Dr. Nina Sauer – Leiterin der Psychosomatik im Diakovere Hannover Autor*in: Angela Behrens / Nina Andresen Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 12. Oktober 2022
10/19/202214 minutes, 28 seconds
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Ehrenamt

Einsatz im Ehrenamt - unbezahlt, und unbezahlbar wertvoll Ob in der Sportgruppe für Kinder, in der Freiwilligen Feuerwehr, bei den Tafeln oder in der Seniorenbetreuung: Jeder zweite Mensch über 14 in Niedersachsen engagiert sich ehrenamtlich – Respekt! Drei von diesen Freiwilligen stellen wir Euch vor: Die Journalistin Ragna Herzog aus Bremen, Winfried Schuhmann, ehemaliger Kapitän, ebenfalls aus Bremen, sowie Tilman Völckers, ein pensionierter Arzt aus Hannover. Und wir sprechen mit der Leiterin des Freiwilligenzentrums Hannover, Almut Maldfeld, über Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten, Zeitfenster und Beratungsangebote. Gesprächspartner: Ragna Herzog, 47, Journalistin aus Bremen, engagiert sich seit 2021 ehrenamtlich bei der Bremer Seemannsmission Almut Maldfeld, Leiterin des Freiwilligenzentrums Hannover Tilman Völckers, 78, aus Hannover, Arzt im Ruhestand, seit ca. 15 Jahren ehrenamtlicher Ausbildungspate beim Freiwilligenzentrum Hannover Winfried Schumann, 69, aus Bremen, von Beruf Kapitän; seit drei Jahren in Rente und ehrenamtlich tätig bei der Bremer Seemannsmission Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 5. Oktober 2022
10/18/20229 minutes, 22 seconds
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24.08.2022 - Anti-Gewalt-Training für Männer

Mike aus Soltau hat seine Partnerin immer wieder geschlagen, geschubst und verletzt. Aber lange Zeit wollte er die Verantwortung für sein Handeln nicht übernehmen – bis es bei ihm „klick“ gemacht hat. Er rief selbst bei der Polizei an und fragte nach einer Einrichtung, wo er sich Hilfe holen konnte. Der Polizist schlug ihm das Anti-Gewalt-Training für Männer bei der drobs in Lüneburg vor. Bei der diakonischen Fachstelle für Sucht und Suchtprävention bietet Diplom-Sozialpädagoge Albrecht von Bülow seit 2008 Kurse für Männer an, die ein Gewaltproblem mit ihren Partnerinnen haben. Männer ab einem Alter von 25 Jahren absolvieren ein Trainingsprogramm, das ein halbes Jahr dauert. Ungefähr 25 Prozent der Männer kommen mit einer Auflage von Gerichten oder der Staatsanwaltschaft, 75 Prozent kommen freiwillig. Sie lernen in den Kursen, ihre Impulse zu kontrollieren und Situationen zu meiden, die zu Gewalt führen können. Jede vierte Frau in Deutschland erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt durch ihren Partner. Das heißt, Millionen Männern haben ihre Partnerin zumindest einmal geschlagen. Das Anti-Gewalt-Training der drobs in Lüneburg kann diesen Männern helfen. Wir reden mit Mike und mit Albrecht von Bülow von der drobs Lüneburg darüber, wie ganz konkret ein Anti-Gewalt-Training Männern helfen kann. Gesprächspartner: Mike, 43, aus Soltau Albrecht von Bülow, Kursleiter bei der drobs in Lüneburg Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. August 2022
8/29/20228 minutes, 56 seconds
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Leben mit dem Down-Syndrom

Rundes Gesicht, leicht schräg gestellte Augen, starker Nacken und eher klein: So sehen viele Menschen mit Down-Syndrom aus. Etwa 50 000 von ihnen leben bei uns in Deutschland. Doch trotz der körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, die mit der Trisomie 21 einher gehen, kann ihr Leben sehr glücklich sein. Davon erzählen uns Julian Kruse und sein Vater. Sie leben Zeven und dort arbeitet der 27-jährige trotz seiner Behinderung er als vollwertiger Angestellter in einer Bäckerei. Wie das mit den Kollegen klappt, warum er gegen einen pränatalen Gentest auf das Down-Syndrom ist und warum sein Vater, bei aller Liebe für Julian, auch Eltern verstehen kann, die sich gegen ein behindertes Kind entscheiden – all das bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. Im Interview: Julian Kruse, 27, lebt in Zeven, hat das Down-Syndrom Hermann Kruse, Vater von Julian Bäckermeister Rainer Knorr, Arbeitgeber von Julian Katrin Sommerfeld, Beraterin bei der Familienberatungsstelle „Menschenskind“ Diakonie in Hannover. Sie begleitet Eltern, die ein behindertes oder krankes Baby erwarten. Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 10. August 2022
8/29/20229 minutes, 42 seconds
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03.08.2022 Wenn die Liebe Trauer trägt

Zehn Jahre lang sind sie glücklich miteinander, planen gemeinsame Reisen, schmieden Pläne. Doch dann passiert das Schreckliche: Elisa-beth aus Bad Salzdetfurth verliert ihren Mann durch eine Krebserkran-kung. Eine Zukunft ohne ihn kann sie sich schwer vorstellen. Doch das Leben geht weiter, die Kinder brauchen Trost, der Alltag muss gemeis-tert werden. Ihren eigenen Schmerz stellt Elisabeth zurück. Bis sie merkt, dass es so nicht weitergeht. Unterstützung findet sie beim Ver-ein für Suizidprävention in Hildesheim. Wie sie dort durch ein professi-onelle Trauerbegleitung wieder zu sich und ins Leben findet, das er-zählt Elisabeth am 3. August ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche - Hilfe inter-aktiv“. Gesprächspartner: Elisabeth – aus Bad Salzdetfurth, 67 Jahre alt, hat ihren Mann vor drei Jahren an eine Krebserkrankung verloren Christiane Grabow – Beraterin bei dem Verein für Suizidprävention in Hildesheim. Schwerpunkte: Erste Hilfe gegen Depressionen und Traumata sowie Trauerbeglei-tung Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 3. August 2022
8/4/202210 minutes, 59 seconds
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20.07.2022 Wenn Kiffen krank macht - Hilfe für cannabisabhängige Jugendliche

„Wann wird Gras legal?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich zurzeit nicht nur die Bundesregierung. Experten erhoffen sich durch eine legale und regulierte Abgabe auch einen besseren Jugendschutz. Denn Cannabis-Konsum kann besonders für Jugendlichen schwere gesundheitliche Folgen haben. Wie bei Jan, der schon mit 14 Jahren das erste Mal gekifft hat und heute an einer Psychose leidet. Hilfe hat er in der Dietrich Bonhoeffer Klink in Alhorn gefunden. Eine spezial-Klink für Jugendliche mit Suchtproblemen. Am Mittwochabend ab 21.00 Uhr erzählt er uns bei ffn -die Kirche, Hilfe Interaktiv wie die Sucht sein Leben verändert hat und was alles passieren musste, um endlich clean zu werden. Außerdem sprechen wir mit einem Suchtberater darüber, warum Cannabis gerade für Jugendliche so gefährlich ist und was Eltern tun können, wenn sie den Verdacht haben: „mein Kind kifft“. Gesprächspartner: Jan, Patient in der Dietrich Bonhoeffer Klinik in Alhorn Tobias von der Heyde, Fachstelle Sucht und Suchtprävention der Diakonie Osnabrück Autor*in: Matthias Pabst, Nina Andresen Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 20. Juli 2022
8/4/20226 minutes, 30 seconds
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13.07.2022 - Patenschaften für Kinder psychisch belasteter Eltern

Wenn Timo (10) aus dem Raum Hannover und sein Pate Christan Palm (37) auf dem Trampolin herumtoben könnte man glauben, sie kennen sich schon ewig. Dabei sind sie erst vor acht Wochen zusammen gekommen. Da hat sich Christian bei Timos Eltern vorgestellt. Die brauchen Unterstützung im Familienalltag, seit Timos Vater psychisch krank geworden ist und viel Ruhe braucht. Die Mutter versucht Beruf, Haushalt und Kinder fast allein zu managen, kommt aber immer wieder an ihre Belastungsgrenzen. Viel Freizeit mit den Kindern bleibt da nicht. Genau die will das Patenangebot der Pestalozzistiftung in Hannover Kindern aus solchen Familien verschaffen. Dort werden Ehrenamtliche auf Herz und Nieren geprüft, geschult und dann vermittelt. Die Patenkinder können ihre Wünsche äußern. Timo wollte einen sportlichen, witzigen Paten, mit dem er auch mal was unternehmen und auf dem Spielplatz herumtoben kann. All das kann er mit seinem Vater schon länger nicht mehr erleben. Warum es auch für Timos Mutter eine riesen Entlastung ist, wenn ihr Sohn mal ein paar Stunden unterwegs ist und wie Familien und Paten zusammenfinden – zu hören am 13. Juli bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. Im Interview: Timo, 10 Jahre alt aus der Nähe von Hannover und Patenkind Christian Palm, 37, Journalist aus Hannover und ehrenamtlicher Pate von Timo Jessika, Timos Mutter Frederike Raupach, Koordinatorin des Patenprojektes der Pestalozzistiftung in Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 13. Juli 2022
8/4/20228 minutes, 13 seconds
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29.6.22 Cybermobbing, digitale Gewalt im Netz - Hilfe für die Opfer

Ein junger Mann aus Holland nimmt sich mit 20 Jahren das Leben, weil er über Jahre im Internet verspottet, gemobbt und ausgegrenzt wird. Eine Vergewaltigung wird gefilmt, das Mädchen erkennbar im Internet gezeigt und danach als „Schlampe“ beschimpft und digital sexuell belästigt. Auch sie nimmt sich das Leben. Solche Fälle will der Rechtsanwalt Markus Hampel mit seinem juristischen Beratungsangebot auf „hatefree.de“ verhindern. Dort können sich alle Opfer digitaler Gewalt melden, ihre Fälle werden juristisch geprüft, Täter ermittelt und strafrechtlich oder zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen. Nur bei der Zahlung einer Entschädigung bekommt „hatefree“ ein Erfolgshonorar. Alle anderen Dienstleistungen sind kostenfrei, damit Geld keine Rolle spielt, wenn Opfer sich wehren wollen. Wichtig ist, sich überhaupt erstmal jemandem anzuvertrauen, sagt Susanne Neuerburg von der Onlineberatungsplattform „juuuport.de“. „Und das geht für Jugendliche am besten auf Augenhöhe“. 80 Ehrenamtliche junge Menschen haben sich zu „juuuport-scouts“ ausbilden lassen, und geben im Chat oder per Whatsapp Tipps, wie Bilder gelöscht werden, Profile geblockt oder gemeldet werden können. Mehr darüber bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv. GesprächspartnerInnen: Sara Siakala – Geschäftsführerin bei „hatefree.de“ Markus Hampel – Rechtsanwalt bei „hatefree.de“ Alischa, 20, aus Bremerhaven. Ehrenamtlicher Beratungsscout bei „juuuport.de“ Susanne Neuerburg, Leiterin von „juuuport.de“ Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 29. Juni 2022
8/4/20229 minutes
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Spielsucht - wenn Liebe und Leben verzockt werden

Knapp eine halbe Millionen Menschen in Deutschland sind glücksspielsüchtig. Nicole aus Bremen hat das Zocken an den Rand des Ruins getrieben. Es fing alles ganz harmlos an, fast nebenbei. Als Spielhallenaufsicht hat sie ihr Trinkgeld eines Abends in einen Automaten geschmissen und 50 Euro gewonnen. Glücksgefühle und ausgeschüttete Endorphine waren die Folge und der fatale Irrtum: „Dann klappt das wohl immer“. Sie verspielt im Laufe von fünf Jahren mehr als 30.000 Euro. Geld, mit dem sie für sich und ihren Sohn ein schönes Leben mit Urlauben und etwas Luxus hätte haben können. Stattdessen lässt sie das Kind abends allein und zockt bis zum Morgen. Noch heute fällt es ihm schwer, ihr zu vertrauen. Eine Selbsthilfegruppe hat Nicole schließlich geholfen, dem Kick beim Zocken zu widerstehen und sich ein Leben ohne Spielsucht aufzubauen. Heute ist sie, nach eigenen Angaben, vier Jahre spielfrei und berät in einer eigenen Selbsthilfegruppe Betroffene. Nicoles Weg aus der Spielsucht, woran erkennbar ist, ob jemand in unserem Umfeld vielleicht spielsüchtig ist - und welche Hilfsangebote es gibt – wir sprechen darüber bei radio ffn – die Kirche – Hilfe Interaktiv. Gesprächspartnerin: Nicole aus Bremen: Ehemalige Spielhallenangestellte, die spielsüchtig wurde und heute eine Selbsthilfegruppe leitet Autor*in: Markus Grieger Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. Juni 2022
8/4/20228 minutes, 25 seconds
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Komplett blind - mit Hilfe von Technik durch den Alltag

Unfallfrei durch die Stadt laufen, ein bestimmtes Geschäft finden oder sich einfach nur eine Wohnung einrichten - für blinde und sehbehinder-te Menschen sind solche Alltagsaufgaben oft ein Problem. Kinobesu-che, Bücher oder einfach mal Nachrichten lesen, ohne Hilfsmittel schwer möglich. Die Kirche in Bremen bietet Unterstützungsangebote für blinde und sehbehinderte Menschen an und zeigt ihnen, wie sie mediengestützt trotzdem teilhaben können. Wie das genau funktioniert, darüber sprechen wir bei ffn, die Kirche - „Hilfe Interaktiv“. Gesprächspartner: Anja Vollendorf, Pastorin Bremische Evangelische Kirche, Innere Mission und Diakonie Jürgen Karbe, ist seit mehr als 30 Jahren komplett blind und lebt in Bremen Autor*in: Dierk Bullerdieck Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 8. Juni 2022
8/4/20226 minutes, 55 seconds
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01.06.2022 Unerfüllter Kinderwunsch - letzte Hoffnung Adoption

Wenn der Wunsch nach einem eigenen Kind unerfüllt bleibt, denken viele Paare über eine Adoption nach. Aber: was bedeutet das eigentlich und kann man ein fremdes Kind genau so lieben wie ein Eigenes? Diese Fragen haben sich auch Jessica und Tim aus der Nähe von Hannover gestellt und sie haben Antworten gefunden – in der Adoptionsberatung von Christina Hense-Schenk. Frau Hense-Schenk arbeitet unter anderem in der Schwangerschaftskonfliktberatung des Diakonischen Werkes Hildesheim und hat sich mit der Adoptionsberatung selbstständig gemacht. Wie sie Jessica und Tim helfen konnte – unser Thema bei Hilfe interaktiv am Mittwochabend ab 21.00Uhr bei Radio ffn. Gesprächspartner: Adoptiveltern Jessica und Tim aus der Nähe von Hannover Christina Hense-Schenk von Diakonischen Werk Hildesheim und Selbstständige Adoptionsberaterin Autor*in: Hanna Alschner Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 1. Juni 2022
6/2/20225 minutes, 46 seconds
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18.05.2022 Demenz - wenn die Mutter wieder zum Kind wird

Mit ein bisschen Tüdeligkeit hat es angefangen, dann nimmt die Vergesslichkeit bei Andrea Heinrichs Mutter überhand. Noch dazu zieht sich die alte Dame aus ihren sozialen Kontakten zurück. Die Tochter übernimmt immer mehr Aufgaben: Kochen, den Haushalt führen, Fahrten organisieren. Und dabei hat sie selbst auch noch eine eigene Familie und einen Vollzeitjob. Irgendwann bricht sie zusammen, kommt in die Reha und lernt dort etwas Überlebenswichtiges: Aufgaben abgeben und Hilfe organisieren. Ihre Mutter besucht jetzt zweimal die Woche die Tagespflege St. Mauritius in Hardegsen-Lutterhausen im Landkreis Northeim. Sie warten auf einen Pflegeplatz. Wie die Demenzerkrankung ihrer Mutter ihr eigenes Leben verändert hat, und über weitere Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige, erzählt Andrea Heinrich bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Andrea Heinrich - 59 Jahre alt, hat ihre demenzkranke Mutter (85 Jahre alt) lange selbst gepflegt und dann in der Tagespflege St. Mauritius in Lutterhausen untergebracht Elisabeth Nowinski – Pflegedienstleiterin in den Diakonie-Tagespflegen St. Mauritius in Lutterhausen und Mohringen (Landkreis Northeim) Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. Mai 2022
5/18/20228 minutes, 39 seconds
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11.05.2022 Hilfe Interaktiv Loverboys

Für Opfer von Loverboys endet die große Liebe immer in der Prostitution. Die meist minderjährigen Mädchen werden emotional abhängig gemacht, um dann Geld mit ihnen verdienen zu können. Aus Scham und Schuldgefühlen vertrauen sich die Opfer oft lange niemandem an. Dabei gibt es Hilfsangebote wie beim Modellprojekt „Fairlove“ der Diakonie in Hamburg. Dort bekommen sie und ihre Familien Beratung und Unterstützung, auch anonym, und in jedem Fall kostenlos. Welche Mädchen besonders gefährdet sind, von Loverboys ausgenutzt zu werden und wie Angehörige Warnzeichen erkennen können, darüber sprechen wir bei ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv. Gesprächspartnerin: Alina Prophet, diakonisches Präventionsprojekt „Fairlove“ Hamburg Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 11. Mai 2022
5/16/20227 minutes, 58 seconds
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27.04.2022 - Bauern an der Belastungsgrenze

Sie sind überarbeitet, bekommen für all ihre Mühen kaum Anerkennung und müssen sich mit immer mehr Verordnungen und Anträgen herumschlagen. Und dann noch die Angst, es finanziell nicht mehr zu schaffen und den Hof zu verlieren. Das alles sind Gründe, warum sich auch in Niedersachsen Landwirte das Leben nehmen. Offen zuzugeben, dass sie Depressionen haben oder schon im Burn-Out sind, das fällt den meisten Landwirten ganz schwer, sagt Milchbauer Amos Venema aus der Nähe von Leer in Ostfriesland. Da er keine Nacht mehr schlafen konnte hat er sich seinem Hausarzt anvertraut und eine Reha verordnet bekommen. Der Betrieb auf dem Hof ging mit Helfern weiter. Er berichtet, wie er das alles organisiert hat und wie es ihm heute geht. Bei Gerd Schmidt-Möck klingelt fast jeden Tag das Sorgentelefon für Landwirte in Rastede bei Oldenburg. Er ist Pfarrer im Ruhestand und begleitet die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Gespräche entgegennehmen. Auch in Osnabrück und in Barendorf bei Lüneburg gibt’s ebenfalls ein Sorgentelefon. Er sagt, dass es hauptsächlich um familiäre Probleme, Schulden und Konflikte beim Generationswechsel auf dem Hof. Die Berater bieten auch an direkt in die Familien zu gehen und alles persönlich zu Besprechen. Wer das Sorgentelefon anruft, hat schon mal einen Riesenschritt geschafft, nämlich das Schweigen zu brechen und sich Hilfe zu holen, sagt auch Constanze Brinkmann aus Oesede in der Weser-Ems-Region. Sie arbeitet als Landwirtschaftliche Familienberaterin auf den Höfen und konnte schon bei vielen Konfliktlösungen helfen. Gesprächspartner*innen: Amos Venema, Milchbauer aus Jemgum bei Leer in Ostfriesland mit Burnout-Erfahrung Gerd Schmidt-Möck, pensionierter Pfarrer, Berater beim Sorgentelefon für Landwirte in Rastede bei Oldenburg Constanze Brinkmann aus Oesede in der Weser-Ems-Region, arbeitet als Landwirtschaftliche Familienberaterin Autor*in: Angela Behrens / Titus Welling Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 27. April 2022
4/28/202211 minutes, 13 seconds
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20.04.2022 Plötzlicher Kindstod: wenn ein Baby aufhört zu atmen

Wer hilft Eltern, Geschwistern und auch Einsatzkräften mit so einem traumatischen Erlebnis fertig zu werden? Gerade vier Monate ist Hannes alt, als seine Mutter, Andrea, mit ihm spazieren geht. Sie lässt den Kleinen noch ein bisschen an der frischen Luft im Wagen ausschlafen – doch er wacht nie mehr auf. Rettungskräfte bringen ihn noch ins Krankenhaus, doch Hannes ist tot. Die Ursache: Plötzlicher Kindstod. Andrea erzählt in der Sendung, wie sie und ihre Familie. Pastor Matthias Stahlmann ist Koordinator der Notfallseelsorge in Hannover. Er selbst hat solche Momente schon erlebt und schult unter anderem Einsatz- und Rettungskräfte darauf, wie sie professionell und dennoch empathisch in so einem Einsatz handeln können. Gesprächspartner*in: Andrea, Mutter aus Westerstede, die ihren zweiten Sohn durch plötzlichen Kindstod verloren hat Matthias Stahlmann, Pastor und Notfallseelsorger aus Hannover Autor*in: Angela Behrens / Markus Grieger Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 20. April 2022
4/21/202211 minutes, 13 seconds
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06.04.2022 Glücksspielsucht: Mit Sportwetten in den Ruin

Ein Fußballspiel zu gucken, das war für Matthias lange Zeit Stress pur. Während andere gemütlich auf dem Sofa sitzen, hatte er Angst. Angst vor diesem einen Tor, was ihm alles kaputt macht. Denn Matthias hat gewettet. Anfangs noch mit kleinen Beträgen, doch dann wurde es immer mehr. Am Ende ging es um Hunderte und manchmal tausende Euro. Sein Erspartes war irgendwann weg und die Schulden wurden immer größer. Sein Umfeld bekam von der Sucht nichts mit, bis er finanziell komplett ruiniert war. Wie er zusammen mit der Suchthilfe der Diakonie Osnabrück den Weg aus der Glücksspielsucht gefunden hat hören wir bei radio ffn, ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Matthias (38, Name geändert) – Sportwetten-Süchtiger aus Osnabrück Melanie Schubert – Suchttherapeutin der Diakonie Osnabrück Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 6. April 2022
4/20/20227 minutes, 18 seconds
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16.03.2022 Podcast Hilfe

Wenn Krankheiten zusätzlich auf die Psyche drücken. Sam aus Lathen im Emsland ist 22 und inkontinent. Er kann seine Blase nicht kontrollieren. Trotz acht Millionen Betroffener in Deutschland ist das immer noch ein Tabuthema. Sam spricht offen darüber, wie es war, in der Schulzeit deshalb keine Freunde zu haben und ständig von Arzt zu Arzt zu laufen – immer in der Hoffnung, dass es endlich eine Erklärung für seine Krankheit gibt. „Du bist kein normaler Mensch, Du bist Abschaum!“, „Wie kann man als Erwachsener eine Pampers tragen?!“ bis hin zu „Du hast nicht das Recht zu Leben!“ – diese Sprüche musste er über sich ergehen lassen. Heute hat er seine Krankheit akzeptiert und hat sogar einen humorvollen Umgang damit gefunden. Seine Inkontinenz hat jetzt einen Namen: Ingo. Einen positiven Blickwinkel zu finden und sich der Krankheit nicht zu ergeben, ist ganz wichtig - sagt auch Angela Wilhelm vom Evangelischen Beratungszentrum des Diakonischen Werks in Hannover. Sie ermutigt Menschen, sich professionelle Hilfe, zum Beispiel bei der Lebensberatung, zu holen. Gesprächspartner: Sam, 22 aus Lathen im Emsland: Er ist seit der Geburt inkontinent Angela Wilhelm, Abteilungsleiterin beim Evangelischen Beratungszentrum des Diakonischen Werks in Hannover Autor*in: Markus Grieger Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 30. März 2022
3/31/20226 minutes, 41 seconds
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16.03.2022 - Hilfe für Flüchtlinge - Ukraine Krieg

Hilfe für die Menschen in der Ukraine, auf der Flucht oder schon bei uns in Niedersachsen – die wird gerade an vielen Stellen gleichzeitig gebraucht. Dennoch ist es besser, wenn eine bedarfsgerechte Hilfe in den Grenzgebieten und im Kriegsgebiet von Profis organisiert wird, sagt Michael Frischmuth, einer der Leiter der internationalen Einsätze der Diakonie Katastrophenhilfe. Seine Organisation arbeitet vor Ort mit Partnern zusammen. Manche Kinder haben bis zu 35 Stunden an der polnisch-Ukrainischen Grenze gewartet, erzählt Imke Fronia von der Diakonie in Burgdorf bei Hannover. Die Sozialarbeiterin hat dort zusammen mit der Kirchengemeinde einen Treffpunkt für Flüchtlinge aufgebaut. Dort können sie Erfahrungen austauschen, mit ihren Kindern im Garten spielen oder Unterstützung beim Ausfüllen von Antragsformularen bekommen. Weitere Kirchengemeinden werden solche „blaugelben“ Treffpunkte auch organisieren. Ein Denkmal für die Flüchtlingskinder möchte am liebsten Lilli Bischoff aus Barsinghausen bauen. 50 Kinder und Jugendliche aus Kovel in der West-Ukraine hat sie gerade in Gastfamilien untergebracht. Und auch wenn die Sehnsucht nach ihren Eltern groß ist, sind die Kinder tapfer, weinen kaum, gehen zur Schule und versuchen ihre Auszeit vom Krieg ein wenig zu genießen. All diese Hilfsangebote funktionieren nur mit Ehrenamtlichen, die die Ideen mittragen und umsetzen und es werden noch jede Menge helfenden Hände gebraucht. Das Land Niedersachsen hat dafür gesorgt, dass Helfer und Hilfesuchende schnell und unkompliziert zusammenkommen können. Im Netz ist eine Seite geschaltet, buendnis.niedersachsen.de. Dort werden Kontakte zu den Ansprechpartnern vor Ort von Diakonie, Caritas, den Freiwilligenzentren und vielen anderen gelistet. GesprächspartnerInnen: Imke Fronia, Kirchenkreissozialarbeiterin bei der Diakonie in Burgdorf Michael Frischmuth, Koordinator von internationalen Hilfseinsätzen der Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin. Lilli Bischoff, Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Kovel in Barsinghausen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. März 2022
3/17/20229 minutes, 23 seconds
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09.03.2022 Wohnungslos und vollbeschäftigt

Wohnungslos, trotz Vollzeitjob: Immer mehr Menschen erleben genau das, einfach weil der Wohnungsmarkt so angespannt ist. Gabriel aus Lüneburg stand auch plötzlich auf der Straße. Seitdem sucht er nach einer Wohnung, ohne Erfolg.Unterstützt wird er dabei von Sozialarbeiter Andre Pluskwa von der Diakonie Lüneburg. Er weiß, wie wichtig es sein kann, dass jemand bei der quälenden, nicht endenden Wohnungssuche Hilfe bekommt. Wichtig ist auch, sich zu sensibilisieren, dass es so ziemlich jeden treffen kann, betont Sozialarbeiterin Melanie Seedorf von der Präventionsstelle Wohnungslosigkeit der Stadt Lüneburg. Sie gibt Tipps, wie es idealerweise gar nicht erst dazu kommt. „Wohnungslos und Vollzeit beschäftigt“ – das Thema bei „Hilfe Interaktiv“ bei radio ffn. Interviewpartner: André Pluskwa, Lebensraum Diakonie e.V., Herberge plus, Lüneburg Melanie Seedorf, Präventionsstelle Wohnungslosigkeit HANSESTADT LÜNEBURG Gabriel, Betroffener aus Lüneburg Autor*in: Mark Eickhorst Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 9. März 2022
3/10/20226 minutes, 41 seconds
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23.2.2022 FSJ bei der Bremer Seemannsmission

Den Schulabschluss frisch in der Tasche, aber noch keinen Plan, wie es beruflich weitergehen soll? So geht es vielen jungen Menschen. Auch Marleen Runge aus Worpswede wollte sich nach dem Abi erstmal umschauen. Sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Bremer Seemannsmission. Jetzt ist sie schon über ein halbes Jahr dabei und hat schon viel über das harte Leben der Seeleute in Coronazeiten gehört. Viele sind über ein Jahr an Bord, ohne ihre Familien zu sehen. Corona macht es schwer, für die Crews zu wechseln. Wie Marleen ihnen Trost zuspricht und bei Impfaktionen hilft – sie erzählt es am 23. Februar ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Marleen Runge - 19 Jahre alt, macht noch bis August 2022 ein FSJ bei der Bremer Seemannsmission Magnus Deppe – 41 Jahre alt, Hafenpastor und Leiter der Bremer Seemannsmission Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 23. Februar 2022
2/24/202211 minutes, 28 seconds
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16.02.2022 - Hausaufgabenhilfe im Stadtteilladen Bremervörde

Unter den Corona-Einschränkungen leiden besonders die Kinder. Schulen wurden geschlossen und haben zeitweise nur Homeschooling angeboten. Und auch Freunde treffen, miteinander spielen, das ist alles viel komplizierter geworden. Das hat auch der Stadtteilladen in Bremervörde gemerkt. Der wurde 2013 von der evangelischen Auferstehungsgemeinde ins Leben gerufen. Eine ehemaligen Sparkassenfiliale wurde umfunktioniert zu einem Treffpunkt für Kinder aus der Nachbarschaft. Hier wohnen viele zugewanderte Familien aus Syrien, aus Nigeria, oder aus Litauen. Die Eltern haben oft Probleme mit der deutschen Sprache, können ihren Kindern deshalb kaum bei ihren Hausaufgaben helfen. Im Stadtteilladen kümmern sich Haupt- und Ehrenamtliche um die Kinder, zeigen ihnen, wie Subtrahieren geht und erklären grammatische Feinheiten der deutschen Sprache. Aber es geht im Stadtteilladen auch um das soziale Miteinander. Vor allem das hat in den vergangenen zwei Jahren stark gelitten. So sehen es jedenfalls die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie versuchen – so gut es geht – ein bisschen die Defizite auszugleichen. Wir stellen vor, wie die Hausaufgabenhilfe unter Corona-Bedingungen läuft und auch wie die soziale Unterstützung geleistet wird. Zum Beispiel wurde der Stadtteilladen im vergangenen Jahr mehrere Male zu einem Impfzentrum umfunktioniert. Gesprächspartner: Kinder aus dem Stadtteil Almut Schmidt, Sozialarbeiterin im Stadtteilladen Bremervörde Ute Stahl, Ehrenamtliche, ehemalige Lehrerin Volker Rosenfeld, Pastor in der Auferstehungsgemeinde Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. Februar 2022
2/17/20228 minutes, 24 seconds
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02.02.2022 Organspende - Leben mit einem fremden Herz

In Algirds Brust schlägt ein fremdes Herz. Der 63-jährige aus Wolfsburg lebt heute nur, weil ein anderer Mensch gestorben ist und seine Organe gespendet hat. Infos über den Spender hat Algird nicht – für ihn ist nur eines wichtig: Dieser Mensch hat ihm das Leben gerettet. Seit 17 Monaten lebt er mit dem neuen Herzen, es geht ihm soweit gut. Nicht einmal 1.000 schwerstkranke Menschen haben vorletztes Jahr in Deutschland ein Spenderorgan bekommen. Viele überleben die Wartezeit auf eine Transplantation nicht. Die Zahl der geretteten Leben könnte viel höher sein, wenn wir uns hier in Deutschland nicht für die Organspende, sondern bewusst dagegen entscheiden müssten, sagt die Transplantationsbeauftragte im Henriettenstift in Hannover, Dr. Hongting Hensel. In vielen europäischen Ländern ist jeder Verstorbene ein potentieller Organspender – es sei denn er hat sich vorher dagegen ausgesprochen. Die Ärztin weiß auch, dass sich noch immer viele Mythen und Vorurteile rund um das Thema ranken. Wie sieht die Realität aus? Ihr erfahrt es bei ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Algird (63) – hat ein fremdes Herz transplantiert bekommen Dr. Hongting Hensel – Transplantationsbeauftragte Henriettenstift/Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 2. Februar 2022
2/3/20228 minutes, 6 seconds
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Die meisten Frauen freuen sich über einen positiven Schwangerschafts¬test. Aber es gibt auch Situationen, in denen die Nachricht, dass ein Kind unterwegs ist, Verzweiflung auslöst. Für diese Frauen, die meist aus Angst vor ihrem Partner oder ihrer Familie, ihre Schwangerschaft geheim halten müssen, gibt es Unterstützung bei der Schwangerschaftskonfliktberatung. Ein Weg kann dann die sogenannte vertrauliche Geburt sein. Das heißt: Die Frauen können ihr Baby anonym im Krankenhaus oder mit einer Hebamme bekommen und es dann zur Adoption freigeben. Weder die Angehörigen noch die Krankenkasse bekommen etwas mit. Karin Aumann vom Diakonischen Werk Hannover berät diese Frauen, mit ihr sprechen wir bei ffn – die Kirche, Hilfe Interaktiv darüber, wie es überhaupt möglich ist, eine Schwangerschaft sogar vor der eigenen Familie zu verheimlichen und wie die Kinder später trotz anonymer Geburt erfahren können, wer ihre leibliche Mutter ist. Interviewpartnerin: Karin Aumann, Schwangerschaftsberaterin beim Diakonischen Werk Hannover Autor*in: Hanna Alschner Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. Januar 2022
1/27/20226 minutes, 21 seconds
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12.1.2022 Obdachlosen-Ambulanz: Medizinische Hilfe für Menschen ohne Wohnung 12.1.2022 Obdachlosen-Ambulanz: Medizinische Hilfe für Menschen ohne Wohnung

So gut wie jeder Mensch in Deutschland ist krankenversichert – Menschen ohne eigene Wohnung allerdings oft nicht. Wer auf der Straße lebt, hat in der Regel auch keinen Hausarzt. Wo finden diese Menschen medizinische Hilfe? Zum Beispiel im Kontaktladen Mecki am hannoverschen Hauptbahnhof, eine diakonische Einrichtung. Dort in der Anlaufstelle für Wohnungslose ist eine kleine Ambulanz untergebracht, in der täglich eine Krankenschwester Wunden behandelt, Medikamente ausgibt oder auch Corona-Impfungen mit organisiert. Sie macht die Arbeit allerdings nicht allein. Sie bekommt einmal pro Woche Unterstützung von ehrenamtlichen Ärzten. Bei Radio ffn sprechen wir mit der Krankenschwester und einem pensionierten Arzt über diese medizinische Hilfe für Wohnungslose. Außerdem waren wir bei einer Corona-Impfaktion im Kontaktladen Mecki dabei. Die Arbeit der Krankenschwester und der Ärzte wird auch durch Spenden finanziert. Denn Verbandsmaterial und Medikamente können oft nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden, einfach deshalb, weil viele Patienten nicht krankenversichert sind. Die Krankenschwester kauft zum Beispiel Medikamente direkt in Apotheken ein. Gesprächspartner: Gavid Baris, Patient mit einer Zahnentzündung Franziska Walter, Krankenschwester im Kontaktladen Mecki Christoph Sommer, pensionierter Arzt Menschen beim Impfen Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 12. Januar 2022
1/13/20228 minutes, 23 seconds
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5.1.ffn Podcast Hilfe Junge Witwen

„…bis dass der Tod uns scheidet“, das versprechen sich viele Paare am Traualtar und hoffen natürlich, dass sie dann schon miteinander alt und grau geworden sind. Anne Scharping aus Rehburg in der Nähe vom Steinhuder Meer ist gerade erst 35 Jahre alt, als ihr Mann sich vor zwei Jahren das Leben nimmt. Ihre Töchter sind damals drei und fünf. Ohne die Hilfe ihrer Familie, sagt sie, wäre sie an dem Verlust zerbrochen. Unterstützung holt sich die junge Witwe zusammen mit ihren Kindern auch beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen bei Hannover. In der Elterngruppe hat sie wertvolle Zeit, um sich um ihre eigene Trauer zu kümmern, aber auch Kontakte zu anderen zu knüpfen, die dasselbe durchleben. Canan May-Avci aus Wunstorf besucht auch die Gruppe. Die Mutter von zwei Kindern hat ihren Mann vor anderthalb Jahren durch eine Krebserkrankung verloren. Der Familienvater wird zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen – alle sind bei ihm, als er seinen letzten Atemzug macht, auch seine kleinen Töchter. Die sind da drei und acht Jahre alt. Canan wird in der Zeit danach rund um die Uhr von ihrer Familie unterstützt. Doch irgendwann müssen die auch zurück in ihren Alltag und Canan lernt, als alleinerziehende Mutter durchs Leben zu gehen. In der Elterngruppe kann sie zum ersten Mal über ihren Verlust offen sprechen. Dort hat sie auch wichtige Infos über die Trauer von Kindern bekommen. Die besuchen auch im so genannten „Lebenshaus“ ihre eigene Trauergruppe zur gleichen Zeit, in der Canan sich mit den anderen neun jungen Witwen trifft. Wie sie alle dort in schweren Zeiten unterstützt werden, sie erzählen es zusammen mit ihrer Trauerbegleiterin bei – „Hilfe interaktiv“. Interviewpartnerinnen Anne Scharping, aus Rehburg, verlor ihrem Mann durch Suizid, besucht die Elterngruppe im „Lebenshaus“ in Barsinghausen Canan May-Avci, junge Witwe aus Wunstorf, Mutter von zwei Töchtern, besucht auch die Elterngruppe Andrea Meyer, Trauerbegleiterin für Kinder und Erwachsene, im Leitungsteam der Elterngruppe Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2022 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 5. Januar 2022
1/6/20228 minutes, 33 seconds
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22.12.hilfe ffn podcast

Harmonische Weihnachten – ohne Streit und Stress – ein Traum! Die Realität sieht oft anders aus: Paare zoffen sich, Kinder flippen kurz vor der Bescherung aus, die Gans brennt an und dann steht auch noch der Baum schief…hat sich was mit Friede, Freude, Eierkuchen. Stefan Pydde ist Paarberater bei der Diakonie in Hannover und Experte für solche Situationen. Er sagt: Weniger „muss“ und mehr „möchte“ – dann entspannt sich die Lage. Mit Einsamkeit und Trauer haben andere in diesen Tagen zu kämpfen und erzählen darüber in den Gesprächen mit der Telefonseelsorge. Für die ehrenamtliche Mitarbeiterin Batya sind diese Gespräche ein Teil ihrer Vorstellung von einem schönen Weihnachtsfest. Trauernde erleben eine besonders schmerzvolle Zeit, bei der es helfen kann, nicht allein durch die Festtage zu gehen und einfach so sein zu dürfen, wie man sich gerade fühlt. „Tränen gehören da mit zum Fest“, erzählt Claudia Heine, Trauerbegleiterin beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen bei Hannover. Dort werden auch Kinder, Jugendliche und Eltern begleitet, wenn Mama oder Papa verstorben sind - wie der Mann von Anne Scharping, der sich das Leben genommen hat. Sie erzählt, welche neuen Rituale ihr und ihren zwei kleinen Töchtern helfen, gut über die Weihnachtstage zu kommen. Das und mehr gute Tipps an kritischen Festtagen bei ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv, in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas. Gesprächspartner/innen Stefan Pydde, Paarberater bei der Diakonie in Hannover Claudia Heine, Trauerbegleiterin beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen Andrea Meyer, eine der ehrenamtlichen Leiterinnen der Elterngruppe im ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ Anne Scharping aus Rehburg in der Nähe vom Steinhuder Meer, junge Witwe und Mutter von zwei Töchtern, fünf und sieben, die die Elterngruppe besucht Autor*in: Angela Behrens / Markus Grieger Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. Dezember 2021
12/29/20218 minutes, 48 seconds
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15.12.2021 Wenn der Traum vom Kind stirbt - Kontaktkreis Sterneneltern

Wenn der Traum vom Kind stirbt – Kontaktkreis Sterneneltern Sternenkinder – so werden Kinder genannt, die vor, bei oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Sie waren nur kurz oder gar nicht auf der Welt, doch die Liebe der Eltern zu diesem Kind bleibt. Aber es bleibt auch lange Zeit die Trauer über so einen schweren Verlust. Yvonne Guschke-Weinert aus Einbeck hat das 2015 erleben müssen. Ihr Sohn Linus starb im Mutterleib kurz vor der Geburt. Wie sie diesen Alptraum verarbeitet hat, welche Unterstützung sie von ihrer Familie bekommen hat und wie sie heute anderen betroffenen Sterneneltern hilft – das erzählt Yvonne am 15. Dezember ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerin: Yvonne Guschke-Weinert - 45 Jahre alt, verheiratet, fünf Kinder; hat 2015 ihren Sohn Linus in der 39. Schwangerschaftswoche verloren und leitet gemeinsam mit einer anderen Mutter den Kontaktkreis Sterneneltern in Einbeck. Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 15. Dezember 2021
12/15/20218 minutes, 58 seconds
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Jung und Süchtig - Hilfe für minderjährige Alkoholabhängige

Anne aus Hannover ist 14 als sie das erste Mal trinkt. Erst nur aus Spaß, aber dann merkt sie, dass sie sich damit besser fühlt und sie alle Sorgen vergessen kann. Als sie merkt, dass sie immer häufiger zur Flasche greift, versucht sie aufzuhören, aber es klappt nicht. Schließlich trinkt sie sogar in der Schule. Erst als sie sich im Gymnasium an eine Sozial¬pädagogin wendet, bekommt sie Hilfe. Anne macht eine Therapie in der Dietrich-Bonhoeffer-Klink in Alhorn, einer Fachklinik der Diakonie für junge Suchtkranke von 14 bis 25. Wie sie die Zeit in der Klinik erlebt hat und was ihr geholfen hat mit dem Trinken aufzuhören, darüber sprechen wir am Mittwoch den 1.12. ab 21 Uhr bei ffn die Kirche - Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/in: Anne * - hat die Suchtklinik der Diakonie in Alhorn in Anspruch genommen Christian Kinzel– Sozialpädagoge und Annes fester Betreuer in der Dietrich-Bonhoeffer-Suchtklinik in Alhorn * = Name von der Redaktion geändert Autor*in: Janine Lüttmann Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 01. Dezember 2021
12/2/20215 minutes, 46 seconds
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24.11.2021 - Ausbildungschancen für junge Frauen bei SINA in Hannover

Schulabschluss in der Tasche – und dann? Welcher Beruf soll es werden? Der Start in die Ausbildung kann schwierig sein. Denise ist 22 Jahre alt und aus gesundheitlichen Gründen musste sie ihre Ausbildung zur Erzieherin vorzeitig abbrechen. Zuerst hat sie keine Idee gehabt, wie es mit ihr weitergehen soll. Unterstützung bekommt sie durch SINA in Hannover - einer Abteilung des diakonischen Werks, die junge Frauen auf ihrem Weg in den Beruf fördert. In der Jugendwerkstatt lernt Denise den Beruf der Mediengestalterin kennen und sammelt erste praktische Erfahrungen. Der kreative Bereich ist genau das Richtige für sie, das haben auch die Sozialpädagogin Kerstin Hitzemann und ihre Kolleginnen bemerkt. Deshalb bieten sie Denise eine außerbetriebliche Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print an. Nun meistert Denise gerade ihr erstes, von SINA begleitetes, Ausbildungsjahr. Mehr über die Angebote der Jugendwerkstatt und der außerbetrieblichen Ausbildung bei SINA bei ffn. Gesprächspartnerinnen: Denise, 22, Teilnehmerin bei SINA Kerstin Hitzmann, Sozialpädagogin und Betreuerin von Denise Autor*in: Luisa Schwichtenberg / Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. November 2021
11/25/20216 minutes, 6 seconds
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Wunschgroßeltern

Mit Oma Kekse backen oder mit Opa Enten am Teich füttern – das ist für viele Kinder das Größte. Aber nicht jedes Kind hat Großeltern: Weil sie schon gestorben sind, die Familie zerstritten ist oder Oma und Opa einfach zu weit weg wohnen. Darum hat die Diakonie das „Wunsch-Großeltern Projekt“ ins Leben gerufen. Ehrenamtliche Omas und Opas kommen hier mit Familien zusammen und verbringen Zeit mit den Kindern. Eine Unterstützung für die ganze Familie. Was die Wunsch-Großeltern davon haben und wie Familien und Leih-Großeltern überhaupt zusammenfinden, hören wir bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Ehepaar Urbschat aus Hannover, die als Wunschgroßeltern Familien unterstützen Dorothee Räber aus Hannover, Mama von 3 Kindern und froh über die Unterstützung der Wunsch-Großeltern Sozialpädagogin Angelika Becker von der Diakonie Hannover. Sie bringt die Wunsch-Großeltern mit den Familien zusammen. Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 03. November 2021
11/4/20217 minutes, 28 seconds
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20.10.ffn Hilfe Podcast

Sie sind überarbeitet, bekommen für all ihre Mühen kaum Anerkennung und müssen sich mit immer mehr Verordnungen und Anträgen herumschlagen. Und dann noch die Angst, es finanziell nicht mehr zu schaffen und den Hof zu verlieren. Das alles sind Gründe, warum sich auch in Niedersachsen Landwirte das Leben nehmen. Offen zuzugeben, dass sie Depressionen haben oder schon im Burn-Out sind, das fällt den meisten Landwirten ganz schwer, sagt Milchbauer Amos Venema aus der Nähe von Leer in Ostfriesland. Er er keine Nacht mehr schlafen konnte hat er sich seinem Hausarzt anvertraut und eine Reha verordnet bekommen. Der Betrieb auf dem Hof ging mit Helfern weiter. Er berichtet, wie er das alles organisiert hat und wie es ihm heute geht. Bei Gerd Schmidt-Möck klingelt fast jeden Tag das Sorgentelefon für Landwirte in Rastede bei Oldenburg. Er ist Pfarrer im Ruhestand und begleitet die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Gespräche entgegennehmen. Auch in Osnabrück und in Barendorf bei Lüneburg gibt’s ebenfalls ein Sorgentelefon. Er sagt, dass es hauptsächlich um familiäre Probleme, Schulden und Konflikte beim Generationswechsel auf dem Hof. Die Berater bieten auch an direkt in die Familien zu gehen und alles persönlich zu Besprechen. Wer das Sorgentelefon anruft, hat schon mal einen Riesenschritt geschafft, nämlich das Schweigen zu brechen und sich Hilfe zu holen, sagt auch Constanze Brinkmann aus Oesede in der Weser-Ems-Region. Sie arbeitet als Landwirtschaftliche Familienberaterin auf den Höfen und konnte schon bei vielen Konfliktlösungen helfen. Bauern an der Belastungsgrenze – Burnout und Depressionen bei Landwirten unser Thema bei radio ffn. Gesprächspartner*innen: Amos Venema, Milchbauer aus Jemgum bei Leer in Ostfriesland mit Burnout-Erfahrung Gerd Schmidt-Möck, pensionierter Pfarrer, Berater beim Sorgentelefon für Landwirte in Rastede bei Oldenburg Constanze Brinkmann aus Oesede in der Weser-Ems-Region, arbeitet als Landwirtschaftliche Familienberaterin Autor*in: Angela Behrens / Titus Welling Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 20. Oktober 2021
10/21/202111 minutes, 13 seconds
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13.10.2021 - Hilfe interaktiv: Selbst bestimmen, wann am Ende der Stecker gezogen wird - die Patientenverfügung

Gelähmt in einem Krankenbett liegen, nichts mehr vom Leben mitbekommen und nur noch die Decke anstarren – so will Petra Müller aus Holzminden auf gar keinen Fall enden. Sie ist 56 und kerngesund und hat jetzt eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht ausgefüllt. So will sie jetzt schon regeln, wie es mit ihr weitergeht, wenn sie es nicht mehr selbst entscheiden kann. Sie hat sich zusammen mit ihrem Mann guten Rat bei Dr. Kornelia Günther-Endebrock aus Hannover geholt. Die bietet ihre Beratung beim ambulanten Palliativ- und Hospizdienst der Diakonie an. Sie sagt: 95 Prozent der Bevölkerung stirbt im Krankenhaus und das kann ohne Patientenverfügung ein unnötig langes Sterben sein. Petras Söhne finden es gut, dass sie wissen, was ihre Mutter im Ernstfall möchte. Ihrem Mann fällt es schwer über Sterben und Tod zu sprechen, auch weil er ganz anderer Meinung ist. Mehr über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht bei radio ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“ Gesprächspartner/in: Petra Müller, 56, aus Holzminden, Mutter von drei Kindern, hat eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht abgeschlossen Dr. Kornelia Günther-Endebrock, Ärztin und Beraterin beim ambulanten Palliativ- und Hospizdienst der Diakonie in Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 13. Oktober 2021
10/14/20216 minutes, 2 seconds
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29.09.2021 - Hilfe Interaktiv: Ausfüllhilfe - Wer hilft beim Kampf mit der Bürokratie?

Versicherungen abschließen, Anträge auf Arbeitslosengeld ausfüllen oder eine Pflegestufe beantragen - der ganze Papierkram, der dazu nötig ist, kann einem den letzten Nerv kosten. Oft überfordert uns schon das Beamtendeutsch, in dem diese Formulare geschrieben sind. „Habe ich alles richtig angegeben?“ „Welches Dokument wird als Nachweis anerkannt?“ Solche Fragen kennt jeder. Warum das Ausfüllen von Formularen und Anträgen uns oft so schwer fällt und wie in Hannover mit einer mobilen Beratungsstelle geholfen wird, darüber sprechen wir bei „ffn – die Kirche, Hilfe Interaktiv“. Gesprächspartner: Michael Schröder-Busch - Diakon und Sozialberater bei der Diakonie in Hannover Autor*in: Dierk Bullerdieck Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 29. September 2021
9/30/20218 minutes, 12 seconds
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22.09.2021 Hilfe interaktiv - Männer trauern anders

Als Costa seine Frau kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden sind glücklich verheiratet, dann bekommt seine Frau Krebs. Sie stirbt mit gerade mal 52 Jahren. Costa ist monatelang wie betäubt, spricht mit niemandem, verlässt das Haus selten. Als er die erste Panikattacke bekommt ist ihm klar, er wird seine tiefe Trauer ohne Hilfe nicht durchstehen. Ein Flyer bei seinem Hausarzt macht ihn auf den ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen aufmerksam. Dort werden Trauergespräche für Angehörige angeboten. Dort erlebt er, dass andere Männer, die genauso wie er leiden, offen über ihre Gefühle reden können, weinen und sich trösten, dass macht ihm Mut, sich der Trauer zu stellen. Denn Männer trauern tatsächlich anders als Frauen, sagt Jörg Schlatterer, der ehrenamtlich die Gruppe leitet. Frauen klagen meist offen und emotional, weinen, lassen Trost zu, erlauben sich, schwach zu sein. All das fällt vielen Männern schwer. Wie die Gruppe das Leben der trauernden Witwer, Väter, Brüder, Söhne oder Freunde verändert, darüber sprechen wir mit Costa und Jörg Schlatterer in ffn, die Kirche – Hilfe Interaktiv. Interviewpartner: Jörg Schlatterer, ehrenamtlicher Trauerbegleiter im ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen. Costa, 60-jähriger Witwer aus der Nähe von Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. September 2021
9/23/20216 minutes, 28 seconds
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08.09.2021 - Wenn der Partner trinkt

Was tun, wenn der Partner trinkt? Und wo ist eigentlich die Grenze zwischen „ab und zu mal Alkohol trinken“ und Sucht? 6,7 Millionen (zwischen 18 – 64 Jahren) in Deutschland konsumieren Alkohol in „gesundheitlich riskanter Form“. Etwa 1,6 Millionen in dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig. Wie gehen Angehörige wie Monika Fritzke aus Braunschweig damit um? Ihr Vater war Alkoholiker und ihr Mann auch. Ihre bewegende und mutmachende Geschichte und welche Möglichkeiten es gibt, da wieder rauszukommen – wir sprechen drüber u.a. mit Ilka Schindler. Die Sozialpädagogin leitet das evangelische Lukaswerk in Braunschweig. Autorin: Birke Schoepplenberg Moderation: Markus Grieger 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 8. September 2021
9/8/20216 minutes, 58 seconds
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Krankenhausseelsorge - halbseitig Gelähmter ist für Patienten da

„Ich sehe mich selbst als Pfadsucher“ – für Michael Krieg aus dem Northeimer Land ist sein neuer Beruf auch Berufung. Der Diakon, Mitte 50, erlitt 2013 einen schweren Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Der Unfall riss ihn völlig aus dem Leben. Doch dank der Unterstützung eines Seelsorgers schöpfte er wieder Mut und machte selbst eine Ausbildung zum Krankenhausseelsorger. Wie Michael Krieg den Start in sein neues Leben geschafft hat und wie er heute den Patienten in der Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim hilft - erzählt er am 1. September ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Michael Krieg - 54 Jahre alt, seit einem Schlaganfall halbseitig gelähmt, ist seit Anfang 2020 Krankenhausseelsorger in der Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim. Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Markus Grieger 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 1. September 2021
9/1/20218 minutes, 19 seconds
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Eine Eltern-Kind-Kur - aber wie?

Sabrina Gottwald ist alleinerziehend und hat einen anstrengenden Job. Jeder Tag ist durchgeplant, Zeit zum Ausspannen bleibt da nicht. Als die Corona-Zahlen in Nordenham steigen, wird alles noch schwieriger. Bei ihrer Arbeit in einer Kinderkrippe muss Sabrina zeitweise Maske tragen, was den Kontakt zu den Kindern schwieriger macht. Sie sorgt sich um ihren vierjährigen Sohn, der immer wieder Fragen zu Corona stellt. Und sie hat Angst, dass ihre Eltern oder ihre Großmutter erkranken könnten. Der Stress macht sich auch körperlich bemerkbar. Sabrina ist erschöpft, sie leidet unter Migräne und Rückenschmerzen. Eine chronische Darmerkrankung flammt wieder auf. Ihr wird klar: Sie muss besser für sich selbst sorgen und sich auch mal eine Auszeit gönnen. Hilfe findet sie bei der Kurberatung des Diakonischen Werks Wesermarsch. Beraterin Anna Furche unterstützt sie dabei, eine Eltern-Kind-Kur zu beantragen und eine passende Klink zu finden. Was sie sich von der Kur erhofft und wie es für sie weitergehen soll, das erzählt Sabrina Gottwald bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Sabrina Gottwald, 35 Jahre, Erzieherin aus Nordenham (Name geändert) Anna Furche, Kurberaterin, Diakonisches Werk Wesermarsch, Standort Nordenham Autor*in: Ann-Kathrin Marr Moderation: Markus Grieger 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. August 2021
8/19/20215 minutes, 36 seconds
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11.08.2021 Videospielsucht - Wenn das echte Leben keinen Spaß mehr macht

Jan aus Melle war Videospielsüchtig. Der heute 22-Jährige verbringt damals ganze Tage und Nächte vor dem Rechner, alles dreht sich nur noch ums Zocken. Den absoluten Tiefpunkt erreicht er in der 11. Klasse. Seinen Eltern gaukelt er eine heile Welt vor, doch in Wirklichkeit ist er sitzen geblieben. Wie ihn die Suchtberatung Osnabrück in dieser schwierigen Zeit unterstützt hat, erzählt er bei radio ffn - die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Jan – süchtig nach Videospielen (Name geändert) Christian Teeken – Sozialarbeiter bei der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Osnabrück Autor*in: Steven Rabe Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 11. August 2021
8/12/20216 minutes, 47 seconds
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28.07.2021 - Unterstützung für Eltern mit einem behinderten Kind

In der zwölften Schwangerschaftswoche hat Anna Müller aus Hannover erfahren: Irgendwas stimmt mit ihrem Baby nicht. Was genau, das können ihr die Ärzte zunächst nicht sagen. Es folgen viele Krankenhausbesuche, etliche Untersuchungen und ganz viel Ungewissheit. Irgendwann ist klar: Das ungeborene Kind hat einen schweren Herzfehler – ob es die Geburt überleben wird, ist ungewiss. Anna weiß, dass sie das alles allein nicht durchstehen kann und sucht Hilfe. Doch viele Einrichtungen weisen die Schwangere ab. Sie solle wiederkommen, wenn das Kind auf der Welt ist. Doch dann erfährt sie zufällig von der Beratungsstelle „Menschenskind“ der Diakonie in Hannover, die werdende Eltern mit einer solchen Diagnose für das Baby unterstützt und begleitet – und das bis zu drei Jahre nach der Geburt. Gesprächspartner/in: Anna Müller* - Mutter aus Hannover Andrea Zorn – Sozialpädagogin bei „Menschenskind“ Hannover Autor*in: Steven Rabe/Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 28. Juli 2021
7/29/20216 minutes, 41 seconds
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21.07.2021 Medikamentenabhängigkeit - süchtig auf Rezept

Eigentlich sollen sie helfen: Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, legal vom Arzt verschrieben. Allerdings können diese Medikamente auch süchtig machen und dass innerhalb kurzer Zeit. Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland gelten als Medikamentenabhängig und es gibt eine hohe Dunkelziffer. Viele der Betroffenen sind schon älter und gehen zu unterschiedlichen Ärzten, die verschiedene Medikamente verschreiben, ohne dass jemand einen Überblick behält. Warum diese Sucht oft lange unentdeckt bleibt, und wie Angehörige Anzeichen einer Medikamentenabhängigkeit erkennen können, darüber sprechen wir bei „Hilfe Interaktiv“ bei Radio ffn. Gesprächspartner: Andrea Strodtmann - Suchtberaterin bei der Diakonie Hannover Frank Piepenbrink - Experte für Altenpflege bei der Diakonie Hannover Autor*in: Dierk Bullerdieck Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 21. Juli 2021
7/21/20215 minutes, 58 seconds
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07.07.2021 Hilfe interaktiv: Bin da Neustadt Wunstorf - Unterstützung für junge Familien im ersten Lebensjahr

Als Maria Schmidt mit Ende 30 nochmal Mutter wird, weiß sie noch nicht, wie sehr sich ihr Leben verändert wird. Die gelernte Erzieherin hat schon zwei Kinder und steht mitten im Leben. Der kleine Ben kommt mit dem Down-Syndrom auf die Welt. Als Maria gerade ihr Familienleben darauf eingestellt hat, wird ihr zweiter Sohn in der Schule auffällig, verändert sich immer mehr. Kurz darauf bekommen die Schmidts die Diagnose: Autismus. Wie die Familie diese Herausforderung mit Hilfe des Projektes „Bin da!“ der Diakonie in Neustadt am Rübenberge gemeistert hat erzählen sie in: ffn – die Kirche „Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Maria Schmidt – Mutter von drei Kinder, eines mit Down-Syndrom, eines autistisch. Janet Breier – Koordinatorin des Angebots „Bin da!“ bei der Diakonie in Neustadt am Rübenberge Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 7. Juli 2021
7/8/20216 minutes, 12 seconds
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30.6. Hilfe interaktiv - Trauer in Coronazeiten

Mehr als 90.000 Menschen sind in Deutschland an dem Corona-Virus gestorben und hinter jedem Toten stehen Partner, Freunde, die Familie, die um sie trauern und die haben es besonders schwer. So hat es auch Claudia aus Hannover erlebt. Sie dachte, ihre Eltern haben eine schwere Grippe, doch im Krankenhaus wird klar: es ist Corona. Drei Wochen kämpfen die Ärzte um das ältere Paar. Claudias Vater stirbt, ohne dass Claudia sich verabschieden kann. Erst Wochen später kann sie ihre Mutter tröstend in die Arme nehmen. Eine zermürbende Zeit. Wie eine Trauerbegleiterin ihr hilft, den Verlust zu verarbeiten, wir sprechen drüber bei Radio ffn - Hilfe Interaktiv. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 30. Juni 2021
7/1/20218 minutes, 25 seconds
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16.06.2021 - Comeback: Hilfe für Jugendliche

Auf eigenen Füßen stehen – „Comeback“ bietet jungen Menschen Starthilfe Omer Mohammed ist mit 15 Jahren allein aus Somalia nach Deutschland geflüchtet. In Hannover lebt er zunächst in einer Wohngruppe der Jugendhilfe. Dann wechselt er ins evangelische Stephansstift. Die Betreuer dort haben ihm so gut weitergeholfen, dass Omer vor einem Jahr ausziehen und eine Ausbildung anfangen konnte. Doch der Alltag ist kein Ponyhof: Ämter, Anträge, Finanzen regeln, den Haushalt schmeißen - Hilfe findet der heute 22-jährige bei „Comeback“, einer Beratungsstelle im Stephansstift. Sie unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene bei Startschwierigkeiten in die Selbständigkeit. Die Beratung ist kostenlos, unbürokratisch und individuell. Wie Omer den Start in sein neues Leben geschafft hat und wie „Comeback“ ihn auch heute noch unterstützt, zu hören am 16. Juni ab 21 Uhr bei radio ffn. Gesprächspartner/innen: Omer Mohammed – 22 Jahre alt, vor sieben Jahren aus Somalia nach Deutschland geflohen; wird von der Beratungsstelle „Comeback“ unterstützt. Christine Toldi – arbeitet im Stephansstift Hannover und hat 2018 das Projekt „Comeback“ gegründet. Bettina Tegtbauer – ist im Stephansstift Hannover verantwortlich für die stationäre Hilfe für Wohngruppen. Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. Juni 2021
6/16/20216 minutes, 35 seconds
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09.06.21 Väter hinter Gittern - Schwarzes Kreuz Celle

220 Strafgefangene sitzen in der Justizvollzugsanstalt Celle ein. Viele davon sind Familienväter, wie Milan. Als er in U-Haft genommen wird, ist seine Tochter gerade erst drei Jahre alt. Es hat für sie keinen Abschied, keine Erklärung gegeben. Ihr Papa ist einfach weg. Milan macht sich in der Zelle schwere Vorwürfe deswegen, hat große Sehnsucht nach seinem Kind, kann ihr nur Briefe schreiben. Auf dem Gefängnisflur entdeckt er das Plakat der Strafgefangenhilfe des „Schwarzen Kreuzes“ in Celle. Er beantragt ein Gespräch. Zwei Wochen später lernt er den Diakon und Sozialarbeiter Holger Reiss kennen. Der leitet das Projekt Brückenbau und unterstützt den jungen Vater darin, sich wieder ein neues Leben aufzubauen. Er verhandelt mit dem Jugendamt unter welchen Umständen Milan und seine Tochter Kontakt haben können. Milan macht Therapien, bleibt drogenfrei, sammelt durch sein Verhalten Pluspunkte. Die Straffälligenhilfe erreicht für ihn, dass er eine Haftlockerung bekommt und ein paar Stunden den Knast verlassen darf, um das „Kreativcafé“ des „Schwarzen Kreuzes“ zu besuchen. Endlich mal wieder raus, mit Ehrenamtlichen sprechen und vor allem seine Tochter treffen, all das ist wieder möglich. Noch in Haft beginnt Milan eine Lehre im Garten- und Landschaftsbau, mietet eine Wohnung an, wird Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Er hat mit der Unterstützung des Schwarzen Kreuzes sein Leben umgekrempelt und freut sich jetzt darauf, dass seine Tochter zu ihm ziehen darf. Mehr über seine bewegende Geschichte erzählt er in ffn, die Kirche, „Hilfe-interaktiv“. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 9. Juni 2021
6/10/202110 minutes, 35 seconds
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Hilfe Alleinerziehend_Podcast ffn

FFußball spielen, Hausaufgaben betreuen, Brotdose packen, Kind trösten oder ins Bett bringen – das ist alles der Job von Jessica Schmidt in Göttingen. Die 34jährige ist alleinerziehend, und das seit der Geburt ihres Sohnes. Sie muss gleichzeitig Mama und Papa für den Vierjährigen sein. Wie schwer das ist, wie wichtig die Unterstützung der Familie und Freunde ist und was für Alleinerziehende die größten Herausforderungen sind, wir sprechen drüber bei „ffn die Kirche Hilfe Interaktiv“. Im Podcast geht es auch um das Unterstützungsangebot beim „Treffpunkt für Allein- und getrennt erziehende Frauen“ in Göttingen. Dort gibt es Austausch und Netzwerkarbeit in der Gruppe plus Kinderbetreuung und gemeinsames Abendessen, ebenso Einzelberatung und politische Briefing über zum Beispiel die neuesten Gesetzesänderungen für Alleinerziehende. Gesprächsprächspartner: Jessica Schmidt - Alleinerziehende Christina Wehrmann - Diplom-Sozialpädagogin und Leiterin des Treffpunkts für Alleinerziehende Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. Mai 2021
5/27/20217 minutes, 5 seconds
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19.05.2021 Durch den Kindergeldzuschlag in die Schuldenfalle

Sven Köster aus Hildesheim ist alleinerziehender Vater. Mit drei Söhnen im Haus, versucht der kaufmännische Angestellte den Alltag zu meistern. Doch nach der Scheidung von seiner Frau ist das Geld oft knapp. Als er dann bei einem Antrag für den Kindergeldzuschlag den Überblick verliert, ist das Chaos perfekt. Denn plötzlich fordert der Staat mehrere tausend Euro von ihm zurück. Geld, das Sven nicht aufbringen kann. Anstatt sich Hilfe zu suchen, verdrängt er das Problem. Und die Schulden wachsen immer weiter, bis es schließlich mehr als 20.000 Euro sind. Hilfe hat Sven bei der Schuldnerberatung der Diakonie in Ronnenberg bei Hannover gefunden. Wie seine Lage dort geklärt wurde, das erzählt er mit seiner Beraterin ab 21 Uhr bei radio ffn. Gesprächspartner/in: Sven Köster* - alleinerziehender Vater, hat die Schuldenberatung in Anspruch genommen Sabine Taufmann – Schuldnerberaterin bei der Diakonie in Ronnenberg * = Name von der Redaktion geändert Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2021
5/19/20216 minutes, 39 seconds
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05.05.2021 Jugendwerkstatt Roter Faden Ronnenberg

Als Parfümeurin verführerische Düfte kreieren, dass ist der Traum von Asma aus Hannover. Die 21-jährige ist vor 5 Jahren aus dem Irak nach Deutschland gekommen. Dort hat sie einen guten Schulabschluss gemacht, der hier aber nicht anerkannt wird. Auch ihre Deutschkenntnisse sind vor kurzem noch zu schlecht gewesen, um das Fachwissen in einer Ausbildung verstehen zu können. Das Jobcenter vermittelt Asma an die Jugendwerkstatt der Diakonie in Ronnenberg. „Roter Faden“ – so heißt das Angebot für junge Frauen von 17 bis 27. Hier können sie Deutsch lernen, herausfinden, wo ihre Fähigkeiten liegen und sich auch schon im Handwerk, Einzelhandel und Catering ausprobieren. Zum „Roten Faden“ gehört auch das Diakonielädchen Kids – ein Second-Hand-Laden der günstig alles rund ums Kind anbietet. Angeschlossen sind eine Nähwerkstatt und ein Atelier für die Dekorationen. Gerade jungen Müttern will die Diakonie in dieser Jugendwerkstatt bessere Chancen auf einen Job oder eine Ausbildung ermöglichen. Und das fängt schon bei dem Aufbau des Selbstbewusstseins an. „Sich öffnende Blüten“ heißt eine offene Gruppe für junge Mutter, in der sie sich über ihren Alltag und ihre Sorgen austauschen können. In einem anderen Kurs lernen sie, mit ihrem Geld zu wirtschaften, gesund zu kochen und wie die Balance zwischen Beruf und Familie funktionieren kann. Auch in dieser Zeit bleiben die Türen der Jugendwerkstatt und des Diakonielädchens Kids für die 19 Teilnehmerinnen geöffnet, wenn auch anders als vor der Pandemie. Gesprächspartnerinnen: Asma, 21, Teilnehmerin aus dem Irak Esther Büttner, 25, Sozialarbeiterin in der Jugendwerkstatt „Roter Faden“ in Ronnenberg Renata Vogt, Mitarbeiterin im Diakonielädchen Kids in Ronnenberg Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 5. Mai 2021
5/6/20217 minutes, 40 seconds
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28.04.21 Housing First

Keine Wohnung, keine Arbeit – keine Arbeit, keine Wohnung. Ein Teufelskreis, aus dem viele Obdachlose nicht mehr rauskommen, auch wenn sie sich noch so anstrengen. Housing First will diesen Teufelskreis durchbrechen. Der Begriff bedeutet: erst die Wohnung, dann findet sich alles weitere. In Hannover ist jetzt ein Neubau nach der Housing-First-Idee bezogen worden. Einer der ersten Mieter ist Franz-Konrad Bauer. Er hatte in Hannover lange kein eigenes Dach überm Kopf: Er kam in Notunterkünften unter, in der Jugendherberge und im Hotel. Die eigene Wohnung, das ist für ihn die Chance, neu anzufangen. Ohne Hilfe ist das allerdings nicht so einfach. Wie läuft das genau mit dem Mietvertrag, wo gibt’s günstig Möbel und Geschirr? Für alle Fragen stehen beim Housing-First-Projekt in Hannover zwei Sozialarbeiterinnen den Mieterinnen und Mietern zur Seite. Wie alles bei Housing First ist auch die Annahme der Hilfe freiwillig. Niemand soll bevormundet oder gegängelt werden. Eine Wohnung zu haben, wird als Grundrecht gesehen. Der Bau des Mietshauses für Wohnungslose hat gut zwei Millionen Euro gekostet, dazu kommen die Kosten für Entwicklung und den Unterhalt. Das meiste Geld wurde gespendet. Am Mittwochabend ab 21 Uhr sprechen wir in Hilfe Interaktiv bei Radio ffn mit Bewohnern und Sozialpädagogen über diesen revolutionär, neuen Ansatz in der Wohnungslosenhilfe. Von 21 bis 23 Uhr sind dann auch unsere Experten an der Diakonie-Hotline unter 0511/ 360 4 360 erreichbar und helfen bei Fragen zu Hilfsangeboten für Wohnungslose und zum Housing-First-Projekt in Hannover. Gesprächspartner: Franz-Konrad Bauer, er ist einer der 15 Mieter Karen Meyer, Mieterin Eckart Güldenberg, Initiator und Ideen-Geber für das Housing-First-Projekt Ricarda Niedergerke, Spenderin Jennifer Wielgosch, Sozialarbeiterin beim Housing-First-Projekt Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 28. April 2021
4/29/20217 minutes, 24 seconds
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Hoodtraining Bremen

Weg von Drogen und Gewalt, hin zu Respekt und Selbstachtung – das ist das Ziel des „Hoodtrainings“ – ein Projekt für Kinder und Jugendliche, das Daniel Magel aus Bremen Osterholz-Tenever gegründet hat. Menschen aus 90 Nationen leben in dem Hochhausviertel. Jeder Dritte von ihnen ist unter 18, viele sind arbeitslos. Daniel ist selbst vor über 20 Jahren als Spätaussiedler mit seiner Familie dort gelandet - und geblieben. Er kennt die Gefahren von Drogen und Kriminalität. Hoodtraining: Dazu gehört Rappen, Graffiti und vor allem das Sporttraining draußen in den Parks. Inzwischen gehört das Hoodtraining, das mit zum Diakonieverband gehört, zu den festen Angeboten der offenen Jugendarbeit in Bremen. Die Botschaft ist: Wer lernt, andere zu respektieren, wer sich selbst wertschätzt und körperliche und geistige Stärke aufbaut, der hat auch eine Chance im Leben, egal, woher er kommt. Friedtjof macht regelmäßig beim Training mit, war vorher depressiv und hat über das Hoodtraining genau das gefunden, was seiner Seele gut tut: Das Miteinander mit anderen, ohne Leistungsdruck und eine kreative Kultur, die für ihn Lifestyle geworden ist. Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 14. April 2021
4/15/20218 minutes, 44 seconds
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Eltern am Limit

Seit über einem Jahr leben wir alle im Ausnahmezustand. Homeoffice, Homeschooling, Pandemiealltag. Arbeiten, lernen, Freizeit, fast alles findet nur noch zu Hause statt. So geht es auch Nadja Ruge aus Osnabrück. Sie hat 2 schulpflichtige Kinder und betreut die beiden, trotz schmerzendem Bandscheibenvorfall. Wie die Familie bisher durch die Corona-Zeit gekommen ist, erzählt sie uns am Mittwochabend ab 21.00Uhr bei Hilfe interaktiv bei Radio ffn. Außerdem sprechen wir mit Erziehungsexperten der Diakonie über Tipps und Tricks für den zermürbenden Pandemie-Alltag. Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 07. April 2021
4/8/20217 minutes, 19 seconds
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24.03.2021 Schulden bis zum Hals - und dann?

Seit vier Jahren führt Lena aus Cloppenburg ein kleines Lebensmittelgeschäft. Von morgens bis abends steht die Jungunternehmerin im Laden, sonntags macht sie noch die Buchhaltung. Trotzdem reichen die Einnahmen nur knapp, um alle Rechnungen zu begleichen und die Raten für die Kredite zu zahlen. Als der Vermieter der Geschäftsräume ihr unerwartet kündigt, ist das für Lena ein Schock. Schnell steht fest: Sie muss den Laden aufgeben. Doch die Kredite laufen weiter. Immer mehr unbezahlte Rechnungen sammeln sich an. Lena weiß nicht, wie sie da wieder herauskommen soll. Werden sie und ihre kleine Familie jetzt auch noch ihr Haus verlieren? Sie wendet sich an die Schuldnerberatung der Diakonie in Cloppenburg. Dort erhält sie Antworten auf all ihre Fragen. Beraterin Marlies Kleefeld unterstützt die heute 27-jährige auf ihrem Weg in ein schuldenfreies Leben. Die ganze Geschichte am Mittwoch bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr. Gesprächspartnerinnen: Lena, 27, Einzelhandelskauffrau aus Cloppenburg Marlies Kleefeld, Schuldnerberaterin, Diakonisches Werk Cloppenburg Autor*in: Ann-Kathrin Marr Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. März 2021
3/25/20216 minutes, 21 seconds
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Asperger Autismus - Leben mit einer Entwicklungsstörung

Paul hat Asperger Autismus. Schon im Alter von 10 Monaten zeigte er sein Gewaltpotential gegenüber seiner Mutter – wenn er seinen Willen nicht bekam, schlug und spuckte er nach ihr. Trotz seiner überragenden schulischen Leistungen, vor allem in Mathe- und Geographie, eckte er immer wieder an. Erst mit 10 Jahren bekommt er die Diagnose. Aber die Probleme hören damit nicht auf. Der Landkreis, in dem lebt, erkennt die Diagnose nicht an und will die Kosten für die Therapie nicht übernehmen. Er ist kein Einzelfall, meint Kirchenkreissozialarbeiterin Katrin Moser aus Syke, die Paul und seiner Mutter zur Seite steht. Bei ffn – die Kirche – Hilfe interaktiv erzählen Katrin Moser und Pauls Mutter vom Leben mit Asperger-Autismus und ihrem Kampf mit den Kostenträgern. Gesprächspartner/in: Sabine Wulf – Mutter eines 14jährigen Asperger-Autisten (Name von der Redaktion geändert) Katrin Moser – Kirchenkreissozialarbeiterin in Syke Autor*in: Katja Jacob Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 17. März 2021
3/18/20216 minutes, 29 seconds
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Die Kurve: Krankenwohnung für Obdachlose in Hannover Misburg

„Die Kurve“ - eine Krankenwohnung für Obdachlose mit schweren gesundheitlichen Problemen Peter aus Hannover ist gerade mal Anfang 40 und hatte schon zwei Schlaganfälle. Er kann von Glück reden, dass er noch lebt! Denn er ist seit fünf Jahren obdachlos und ging nie regelmäßig zum Arzt. Wenn er alt werden will, muss er dauerhaft von der Straße weg und sich schnellstens am Herzen operieren lassen. Die Diakonie bietet ihm dafür eine gute Chance in einem besonderen Wohnprojekt. In der Wohngemeinschaft „die Kurve“ in Hannover-Misburg hat er ein Zuhause auf Zeit gefunden, um sich zu erholen und gut auf die schwere Operation vorzubereiten. Die Sozialarbeiterin Sybille Petersen ist dabei auch menschlich voll an seiner Seite, macht Mut und versucht alles, damit Peter später wieder ein Dach über dem Kopf hat. Mehr über das Leben in dieser besonderen WG und über die Hilfsangebote, die dort gemacht werden: am Mittwochabend ab 21 Uhr bei radio ffn. Gesprächspartner/in: Peter – herzkranker Bewohner der Krankenwohnung „Die Kurve“ in Hannover-Misburg Sibylle Petersen – Sozialarbeiterin der Krankenwohnung „Die Kurve“ Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 3. März 2021
3/4/20216 minutes, 56 seconds
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24.02.2021 Hilfe interaktiv: Obdachlose in Hotels

Sie verkriechen sich in versteckten Nischen, in geschützten Eingängen von Kaufhäusern und Geschäften, oder schlafen einfach unterm freien Himmel. Und das bei Schnee und Kälte. In Hannover, so wird geschätzt, leben mehrere Hundert Obdachlose auf der Straße. Da müssen wir sie wegkriegen, sagten sich private Spender und finanzieren seit November für 34 Obdachlose die Unterbringung in zwei Hotels. Rosemarie Heinert ist eine von den Glücklichen. Sie stand im Sommer plötzlich auf der Straße. Wenn sie heute davon erzählt, kommen ihr immer noch sofort die Tränen. Sie will zurück in ihr altes Leben. Die Wohnmöglichkeit im Hotel ist ein erster Schritt dahin. Unterstützt wird Rosemarie von einem Straßensozialarbeiter der Diakonie. Die Stadt Hannover wurde im Herbst für ihren Umgang mit den Obdachlosen heftig kritisiert. Sie hatte die Unterbringung von knapp gut 20 Menschen im Naturfreundehaus plötzlich auslaufen lassen. Und das kurz vor dem Winter. Uwe Thomas Carstensen von der Mut-Stiftung war darüber empört. Noch mehr ärgerte ihn, dass Oberbürgermeister Belit Onay gleichzeitig sagte, Hannover sei bereit, Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Da würden Obdachlose gegen Flüchtlinge ausgespielt. Carstensen und andere private Spender spendeten daraufhin 150.000 Euro für die Unterbringung von Obdachlosen in zwei Hotels. Hannovers Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes lobt diese private Initiative, sagt aber auch, dass sich bei der Stadt vieles zum Besseren bewege. Von 21 bis 23 Uhr sind unsere Experten an der Diakonie-Hotline unter 0511/ 360 4 360 und helfen bei Fragen zu Hilfsangeboten für Wohnungslose jetzt im zweiten Corona-Lockdown. Gesprächspartner: Rosemarie Heinert, sie lebt seit Ende November in einem Hotel Manuel Selle, er ist Straßensozialarbeiter beim Diakonischen Werk Ehepaare Carstensen und Niedergerke, sie finanzieren mit ihren Stiftungen die Hotelunterbringung Rainer Müller-Brandes, Stadtsuperintendent in Hannover Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 24. Februar 2021
2/25/20218 minutes, 14 seconds
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Ich kann helfen - Flüchtlinge im Ehrenamt Göttingen

Vom hilfsbedürftigen Flüchtling zum ehrenamtlichen Helfer – diesen Rollentausch hat Azad Abdi aus Göttingen erlebt. Der junge Kurde aus Syrien ist vor dem Krieg geflohen und vor drei Jahren nach Göttingen gekommen. Im Lager macht er sofort beim freiwilligen Deutschkurs mit. Das „Migrationszentrum der Stadt und des Diakonieverbandes Göttingen“ hilft ihm, alle nötigen Anträge zu stellen, denn das Behördendeutsch macht Azad Schwierigkeiten. Doch er wird immer besser und bietet dort später selbst seine Hilfe als Dolmetscher an. Er möchte etwas von der Hilfe, die er bekommen hat, wieder zurückgeben - nicht nur an andere Flüchtlinge, auch an deutsche Göttingerinnen und Göttinger. Im Migrationszentrum erfährt Azad von der Arbeit der „Tafel“, dass dort Lebensmittel kostenlos an sozial benachteiligten Menschen ver¬teilt werden. Da will er auch mitmachen, bewirbt sich als ehrenamtlicher Hel¬fer und arbeitet sich im Handumdrehen in das Team ein. Zu erleben, wie Azad durch sein Ehrenamt an Selbstbewusstsein und auch an Lebensfreude gewonnen hat, das hat Natascha Wellmann-Rizo vom Migrationszentrum beeindruckt. So entstand die Idee, ein Projekt ins Leben zu rufen, das Vereine und Organisationen mit Flüchtlingen zusam¬men¬bringt, die ehrenamtlich arbeiten wollen. „Ich kann helfen – Teilhabe durch Ehrenamt“ – so heißt es. Schon mehr als 110 Flüchtlinge konnten eine Aufgabe finden und das Projekt wächst. Warum die ehrenamtliche Arbeit Vorurteile abbaut und geradezu Balsam auf die traumatisierten Seelen der Flüchtlinge ist, darüber erzählen Azad und Natascha mehr am 10. Februar bei „ffn - die Kirche, Hilfe interaktiv“ von 21.00 – 22.00 Uhr. Interviewpartner/in: Natascha Wellmann-Rizo, Projektleiterin „Ich kann helfen“ im Migrationszentrum der Stadt und des Diakonieverbandes in Göttingen Azad Abdi, kurdischer Flüchtling aus Syrien, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der „Tafel“ in Göttingen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 10. Februar 2021
2/10/20217 minutes, 11 seconds
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Inklusives Wohnen – Alleine leben trotz geistiger Behinderung

Julian Kruse ist 26 Jahre alt und hat das Down-Syndrom. Jetzt wohnt er noch bei seinen Eltern in Zeven, aber so bald wie möglich will er ausziehen. Voraussichtlich im Sommer werden zwei Häuser fertig gestellt, in denen Menschen mit und ohne Handicap wohnen werden. Dieses inklusive Wohnprojekt haben Julians Eltern, gemeinsam mit anderen Eltern behinderter Kinder ins Leben gerufen. Unterstützung bekommen sie von den Rotenburger Werken. Wie Julian und sein Vater sich das neue zu Hause vorstellen und wie die Rotenburger Werke das Vorhaben unterstützen, darüber sprechen wir bei Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Julian Kruse – 26 Jahre alt, hat das Down-Syndrom und wohnt zurzeit noch bei seinen Eltern in Zeven, will aber bald ausziehen. Hermann Kruse – Julians Vater; hat mit weiteren Eltern von behinderten Kindern den Elternverein Libertas e.V. und ein inklusives Wohnprojekt in Zeven gegründet.
2/4/20216 minutes, 55 seconds
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Obdachlos - Endlich weg von der Strasse

Franz Bauer verbringt momentan die meiste Zeit des Tages im Hotel. Mit Urlaub hat das Ganze allerdings nichts zu tun. Der Hannoveraner ist gerade dabei, sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Denn Franz Bauer ist eigentlich obdachlos. Seit über 10 Jahren hat er sich auf der Straße durchgeschlagen. In diesem Winter hat er wenigstens sein Hotelzimmer. Wie ihm die Zentrale Beratungsstelle Hannover dabei geholfen hat und wie sie ihn auch weiterhin auf seinem Weg zurück in ein geregeltes Leben unterstützen, wir sprechen drüber bei Hilfe Interaktiv. Gesprächspartner/in: Franz Bauer – Obdachloser/Nutzer der Zentralen Beratungsstelle Hannover Sören Föbel – Sozialarbeiter bei der Zentralen Beratungsstelle Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Mareike Heß 2021 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 20. Januar 2021
1/20/20216 minutes, 43 seconds
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deinesuchtexperten.de

Corona und Sucht, das sind zwei Themen, die ganz dicht zusammenkommen, wenn die Angst um den Arbeitsplatz da ist, finanzielle Sorgen drücken, die Partnerschaft kriselt oder die Einsamkeit kaum noch zu ertragen ist. Cannabis, Alkohol, oder andere Rauschmittel werden jetzt vermehrt von Menschen jeden Alters konsumiert, um dem Alltag zu entfliehen. Oft bleibt es unentdeckt, weil keine direkten Kontakte zu Freunden, Kollegen oder zur Familie da sind. War die Sucht vorher schon ein Thema, verstärkt sie sich in dieser Zeit leicht und führt zu weiteren Krisen, auch zwischen den Partnern und der Familie. Die bekommen nun durch die längere, gemeinsame Zeit im Alltag mehr davon mit, ob jemand Geld bei Onlineglücksspielen verzockt, exzessiv Pornos guckt oder öfter zur Flasche greift. Auch im Lockdown können sich Angehörige und auch Betroffene vertraulich über ein Online-Beratungsangebot der Diakonie Hilfe holen. Deinesuchtexperten.de – so heißt die Beratungs-Seite und dort beantworten Suchtberater alle Fragen, auch Video-Chats sind möglich. Wie das Angebot genau funktioniert und woran man Spielsucht, Internet- und Sexsucht und auch den Alkoholmissbrauch erkennt, das berichten die Projektleiterin Andrea Strodtmann und zwei Mitglieder ihres Beratungsteams.
1/13/202110 minutes, 1 second
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30.12.2020 Stationaere Jugendhilfe

Fuer manche Kinder und Jugendliche kann es besser sein, nicht bei ihren Eltern gross zu werden. Das kann an Psychischen Erkrankungen der Eltern liegen, weil sie eine Gefahr fuer ihre Kinder oder ueberfordert sind. Wie bei Philipp aus Osnabrueck. Fuer seine alleinerziehende Mutter war die Erziehung ihres Sohnes zu viel. Darum lebt er, seit er 12 Jahre alt ist, in betreuten Wohngruppen der stationaeren Jugendhilfe. So frueh ohne die eigene Mutter leben war hart. Philipp hat sich in den meisten Einrichtungen unwohl und alleine gelassen gefuehlt. Das ist anders, seit er im Haus am Schlehenbusch der Diakonie Osnabrueck wohnt.
12/31/20207 minutes, 50 seconds
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AufKurs-Cafe Hannover

„Komm erstmal rein, iss was, ruh dich aus und dann reden wir, wenn du magst.“ So begrüßt die Sozialarbeiterin Bettina Winter viele Jugendliche, die das „AufKurs-Café“ in Hannover besuchen. Es ist ein Beratungsangebot für junge Menschen unter 25 Jahren, die kein Dach mehr über dem Kopf haben, weil sie entweder von zuhause weggelaufen sind oder von ihren Eltern vor die Tür gesetzt wurden. Andere haben mit Partnern zusammengelebt, dann kam die Trennung und sie haben die gemeinsame Wohnung verlassen. Mit etwas Glück können sie für eine Zeit bei Freunden auf dem Sofa schlafen. Viele sind jedoch obdachlos und leben auf der Straße. Im „AufKurs-Café“ können sie sich erstmal aufwärmen, was Heißes trinken, sie bekommen eine Mahlzeit und ruhen sich von dem ganzen Stress aus. Auch Duschen oder die Wäsche waschen ist dort möglich, auch während des zweiten Lockdowns. Mit der Ruhe kommen die Gedanken und viele brauchen dann erstmal psychologische Beratung, um die Erlebnisse, die zur Wohnungslosigkeit geführt haben, zu verarbeiten. Mit Hilfe von fünf Sozialarbeitern können sie Anträge auf finanzielle Unterstützung auf den Weg bringen, nach einem Ausbildungsplatz suchen und auch bei der Wohnungssuche macht sich das Team stark. Bei Julia hat sich so ihr Leben komplett umgedreht. Ihre Geschichte erzählt sie zusammen mit ihrer Beraterin bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv. Interviewpartnerinnen: Bettina Winter, Sozialarbeiterin im „AufKurs“-Café“ in Hannover Julia, 21, ehemals wohnungslose junge Frau aus Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 9. Dezember 2020
12/10/20207 minutes, 43 seconds
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Hilfe Interaktiv – Männer trauern anders

Als Costa seine Frau kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden sind glücklich verheiratet, dann bekommt seine Frau Krebs. Sie stirbt mit gerade mal 52 Jahren. Costa ist monatelang wie betäubt, spricht mit niemandem, verlässt das Haus selten. Als er die erste Panikattacke bekommt ist ihm klar, er wird seine tiefe Trauer ohne Hilfe nicht durchstehen. Ein Flyer bei seinem Hausarzt macht ihn auf den ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen aufmerksam. Dort werden Trauergespräche für Angehörige angeboten. Dort erlebt er, dass andere Männer, die genauso wie er leiden, offen über ihre Gefühle reden können, weinen und sich trösten, dass macht ihm Mut, sich der Trauer zu stellen. Denn Männer trauern tatsächlich anders als Frauen, sagt Jörg Schlatterer, der ehrenamtlich die Gruppe leitet. Frauen klagen meist offen und emotional, weinen, lassen Trost zu, erlauben sich, schwach zu sein. All das fällt vielen Männern schwer. Wie die Gruppe das Leben der trauernden Witwer, Väter, Brüder, Söhne oder Freunde verändert, darüber sprechen wir mit Costa und Jörg Schlatterer in ffn, die Kirche – Hilfe Interaktiv am 2. Dezember ab 21 Uhr. Interviewpartner: Jörg Schlatterer, ehrenamtlicher Trauerbegleiter im ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen. Costa, 59-jähriger Witwer aus der Nähe von Hannover Autor*in: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 2. Dezember 2020
12/3/20206 minutes, 27 seconds
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18.11.2020 Hilfe interaktiv Ploetzlich obdachlos - Leben auf der Straße

„Ich will wieder weg von der Straße, es ist ein Scheißleben.“ Rosemarie Heinert kommen die Tränen, als sie erzählt, dass sie seit fast drei Monaten auf der Straße in Hannover lebt. Wie kommt die Mitte 50 Jährige durch den Tag, wo findet sie Hilfe? Rosemarie berichtet von ihrem täglichen Kampf, wie es ist, in einer Massenunterkunft zu übernachten und mit anderen Wohnungslosen zusammenzuleben. Und das alles unter Corona-Bedingungen. Und die harte Zeit im Winter kommt erst noch. Die Mitarbeiter des Kontaktladens Mecki am hannoverschen Hauptbahnhof tun, was sie können, um den Wohnungslosen jedenfalls ein bisschen Hilfe zukommen zu lassen. Dort arbeitet auch Krankenschwester Franziska Walter. Sie spricht mit uns über ihre Arbeit unter Corona-Bedingungen. Zwei Männer aus Osteuropa sind im Oktober in unmittelbarer Nähe des Kontaktladens auf offener Straße gestorben. Die Sozialarbeiter kritisieren die Stadt Hannover. Die hat Mitte Oktober die Unterbringung von Wohnungslosen in Einzel- und Zweibettzimmern auslaufen lassen. Von 21 bis 23 Uhr sind unsere Experten an der Diakonie-Hotline unter 0511/ 360 4 360 und helfen bei Fragen zu Hilfsangeboten für Wohnungslose jetzt im zweiten Corona-Lockdown. Gesprächspartner: Rosemarie Heinert, sie lebt seit fast drei Monaten auf der Straße Franziska Walter, Krankenschwester im Kontaktladen Mecki Pascal Allewelt, Sozialarbeiter im Kontaktladen Mecki Autor*in: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. November 2020
11/19/20208 minutes, 27 seconds
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11.11.2020 Hilfs- und Beratungsangebote der Diakonie waehrend des neuen Lockdowns

Hilfe Interaktiv Thema: Hilfs- und Beratungsangebote der Diakonie während des neuen Lockdowns Auch wenn die Einschränkungen diesmal nicht so heftig sind, wie beim ersten Mal – wir müssen uns dran halten, um andere zu schützen. Um Menschen aus den Risikogruppen zu unterstützen, gibt es in Moringen bei Göttingen wieder das Projekt „Aktion Moringen hilft“. Unkomplizierte Nachbarschaftshilfe, sagt Hagen Bittermann, Küster der evangelischen Kirchengemeinde Leine-Weper. Hilfsangebote gibt es auch für alle, die durch den Lockdown wieder finanziell leiden müssen. Das trifft gerade auch Minijobber. Wie eine größere Schieflage vermieden werden kann, erzählt Schuldnerberaterin Ute Räbiger von der Diakonie Leine-Solling. Finanzielle Sorgen sind oft Grund für Stress in Familien und die Bereitschaft zur Gewalt steigt. In der Diakonie Osnabrück trifft sich regelmäßig eine Gruppe von Menschen, die Gewalt gegen Angehörige ausgeübt haben. Hans Ludger, Leiter des Anti-Gewalt-Trainings, sagt, warum die Zusammenkünfte gerade jetzt so wichtig sind. Im Projekt „Aufkurs“ wird in Hannover Jugendlichen geholfen, die weder Job noch eine Wohnung haben. Im Lockdown verteilen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusätzlich Lunchpakete und bieten Duschmöglichkeiten. Außerdem können die Waschmaschinen unter den Hygienevorschriften weiter genutzt werden und nach Absprache finden auch weiter Beratungen statt. InterviewpartnerInnen: Hagen Bittermann, Küster der ev. Kirchengemeinde Leine-Weper Ute Räbiger, Schuldnerberaterin bei der Diakonie Leine-Solling Hans Ludger, Leiter der Anti-Gewalt Trainer bei der Diakonie Osnabrück Bettina Winter, Sozialarbeiterin im Beratungscafé „Aufkurs“ in Hannover Autor*in: Katja Jacob, Angela Behrens, Markus Grieger, Birke Schoepplenberg Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 11. November 2020
11/12/20208 minutes, 30 seconds
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„Was soll ich nur werden?“- Hilfe für arbeitslose Jugendliche

Wie finde ich einen Beruf, der wirklich zu mir passt? Eine Frage, die Sabrina aus Hannover auch heute noch beschäftigt. Die 25-Jährige hat in der Arbeitswelt schon viel erlebt, das meiste davon hat sie frustriert. Nach der Realschule wollte Sabrina Mediengestalterin werden – für sie ein echter Traumjob, doch sie bekam keinen Ausbildungsplatz. Stattdessen versuchte sie sich in unzähligen anderen Jobs und Ausbildungen, zum Schluss war sie ein Jahr lang arbeitslos. Hilfe hat sie dann beim Berufsorientierungs-Projekt MOTOR der Diakonie in Hannover gefunden. Wir sprechen mit ihr über Arbeitslosigkeit, Jobsuche und wie ihr die Teilnahme bei MOTOR geholfen hat, herauszufinden was sie werden will. Gesprächspartner/in: Sabrina – Teilnehmerin von Juniver/MOTOR aus Hannover Christian Kohrn – Sozialarbeiter bei Juniver/MOTOR Autor*in: Steven Rabe Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 28. Oktober 2020
10/29/20208 minutes, 25 seconds
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Das weiße Gift - Medikamentenabhängigkeit

Anne Dörries-Pramann aus Braunschweig leidet seit 30 Jahren an einem entzündlichen Rheuma, ein schwerer Unfall mit Trümmerbrüchen macht ihr das Leben noch schwerer. Um die Schmerzen zu ertragen, greift die gelernte Apothekerin zu einem starken, opiumhaltigen Schmerzmittel. Das Medikament blendet Sorgen und Ängste aus, macht aber abhängig. Immer häufiger muss sie die Dosis erhöhen. So gerät Annes Leben aus den Fugen und sie bekommt ihren Alltag nicht mehr geregelt. Als sie nachts unter extremen Krampfanfällen leidet, wird ihr klar: Sie braucht unbedingt Hilfe. Die findet sie in der Tagesklinik der Lukas-Werk-Gesundheitsdienste in Braunschweig. Wie es ihr dort ergeht und wie sie heute ohne Schmerzmittel auskommt, das erzählt sie gemeinsam mit der Leiterin der Tagesklinik ab 21 Uhr bei Hilfe Interaktiv Gesprächspartnerinnen: Anne Dörries-Pramann – hat Hilfe in der Tagesklinik der Lukas-Werk Gesundheitsdienste in Braunschweig gefunden Angelika Kahl – Leiterin der Rehabilitationstagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen und der Fachambulanz Sucht der Lukas-Werk-Gesundheitsdienste in Braunschweig Autor*in: Renate Baumgart Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum des Albums: 7. Oktober 2020
10/8/20207 minutes, 4 seconds
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„Mama ist jetzt Feuer in meinem Herzen“ – Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Fuchsbau in Barsinghausen

Sie sind ein Herz und eine Seele, die 20-jährige Lena aus Hannover und ihre Mutter. Fast so, wie beste Freundinnen, erzählt die junge Frau und hat dabei Tränen in den Augen, denn ihre Mutter ist vor sieben Monaten an Krebs gestorben, nur zwei Jahre nach der ersten Diagnose. Lena schlüpft in dieser Zeit nach und nach in die Rolle der Mutter, denn die wird immer schwächer und Lena kümmert sich liebevoll um sie. Ob zuhause, im Krankenhaus oder zuletzt im Hospiz – Lena trifft viele Entscheidungen allein, hofft, dass sie alles richtig macht. Nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sie sich wie betäubt, geht zur Uni, findet nur Trost bei ihrem Freund. Doch was ihr fehlt, sind Gespräche mit Menschen, denen es genauso geht wie ihr, mit Menschen, die wissen, wie sie besser mit ihrem Verlust fertig werden kann. Sie sucht nach Anlaufstellen für trauernde Kinder und Jugendliche im Internet und findet den Verein „Fuchsbau“ in Barsinghausen. Der gehört mit zum ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ und begleitet Kinder und Jugendliche von 4 bis 21 Jahren in ihrem Abschiedsprozess. Lena fühlt sich dort sofort verstanden und trifft auf andere Jugendliche, die das gleiche Schicksal teilen. Was sie in den Gruppentreffen im Fuchsbau erlebt und wie ihr dort von den Trauerbegleitern geholfen wird, das erzählt sie am Mittwochabend von 21 bis 22 Uhr bei ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv. Interviewpartner/innen Lena, 20, Studentin aus Hannover, die ihre Mutter vor 7 Monaten verloren hat Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 30. September 2020
10/1/20209 minutes, 49 seconds
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Wenn grenzenlose Liebe auf Grenzen stößt – Hilfe für Eltern mit schwerbehinderten Kindern

Eltern würden ihre Kinder um nichts auf der Welt hergeben, oder? Die Werners aus Verden haben drei Söhne. Einer davon – Mika – ist seit seiner Geburt körperlich und geistig schwer behindert, braucht rund um die Uhr Betreuung. Die Eltern sind nach fünf Jahren intensiver Pflege am Ende ihrer Kräfte, die Ehe steht vor dem aus. Dann soll Mika in eine besondere Schule kommen. Die gibt es in Rotenburg/Wümme und noch dazu die Möglichkeit, Mika dort auch in einer Wohngruppe für Kinder stationär unterzubringen. Die Werners suchen einen Weg, der für die ganze Familie tragbar ist. Wie sich seitdem ihr Leben verändert hat, und warum sie auch anderen Eltern Mut machen wollen, sich wenigstens ab und zu eine Auszeit vom 24 Stunden Pflegeeinsatz zu nehmen, das erzählt Mikas Vater in dieser Sendung. Interviewpartner/innen Jörg Werner, 40 Jahre alt, Vater von drei Söhnen, dabei ein behinderter Sohn (10) Mika Jutta Meier-Schlobohm, Leiterin des Kinder- und Jugendbereichs in den Rotenburger Werken Doris Fricke, Erzieherin in der Wohngruppe von Mika Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. September 2020
9/17/20209 minutes, 28 seconds
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09.09.2020 – Junge Alkoholabhängige

Anne aus Hannover ist 14 als sie das erste Mal Alkohol probiert. Erst nur aus Spaß, aber dann merkt sie, dass sie sich damit besser fühlt und sie alle Sorgen vergessen kann. Als sie immer häufiger zur Flasche greift, versucht sie aufzuhören, aber es gelingt ihr nicht. Schließlich trinkt sie selbst in der Schule. Erst als sie sich im Gymnasium an eine Sozialpädagogin wendet, kommt alles raus. Anne gesteht ihr, dass sie allein nicht mehr vom Alkohol loskommt. Die Frau kümmert sich sofort. Hilfe hat Anne dann in der Dietrich-Bonhoeffer-Klink in Alhorn gefunden. Eine Fachklinik der Diakonie für junge Suchtkranke von 14 bis 25. Wie es ihr dort ergangen ist und ob sie heute ohne Alkohol auskommt, das erzählt sie mit ihrem Betreuer bei Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/in: Anne - hat die Suchtklinik der Diakonie in Alhorn in Anspruch genommen Christian Kinzel – Sozialpädagoge und Annes fester Betreuer in der Dietrich-Bonhoeffer-Suchtklinik in Alhorn Autor*in: Janine Lüttmann Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 9. September 2020
9/10/20208 minutes, 1 second
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Familienerholung

16, 13, 7, 5 und 2…das sind keine Lottozahlen, so alt sind die Kinder von Denise aus Osterode. Die alleinerziehende Mutter arbeitet halbtags bei den Johannitern und reibt sich zwischen Job und Familie ganz schön auf. Erholung tut da gut, ein Urlaub wäre toll, aber den kann sich Denise nur alle paar Jahre mal zusammen sparen. Im letzten Jahr war schon der Urlaub am Meer gebucht, als das Familienauto den Geist aufgegeben hat. Weg waren sie, die Ersparnisse und dabei hatten die Kinder sich so auf die zwei Wochen Auszeit gefreut. Denise weiß sich zu helfen und beantragt bei der Diakonie eine Finanzspritze über die so genannte Familienerholung. Der Urlaub ist gerettet. 1700 Euro, die kompletten Übernachtungskosten, werden ihr rückwirkend aufs Konto überwiesen. Wer so eine Förderung beantragen kann und wieviel da für dieses Jahr noch im Fördertopf ist, das erzählen Sie und ihre Kirchenkreissozialarbeiterin, Susanne Mende, am 26. August ab 21 Uhr bei radio ffn. Interviewpartnerinnen: Denise, Mutter von fünf Kindern, arbeitet halbtags bei den Johannitern Susanne Mende, Kirchenkreissozialarbeiterin aus Osterode, Vermittlerin für die Fördermittel der Familienerholung Autor*in: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 26. August 2020
8/27/20209 minutes, 58 seconds
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Schulstarthilfe

850.000 Kinder und Jugendliche starten in wenigen Tagen wieder voll durch ins neue Schuljahr. Für viele Eltern stellen sich dadurch Fragen wie: Wo gibt’s günstig Füller, Stifte, Turnschuhe – oder sogar eine neue Schultasche? Tagelang stöbert Ayse Öztürk aus Hannover nach Angeboten für Schulmaterialen für ihre 10-jährige Tochter, doch das bisschen Geld, das sie von ihrem Arbeitslosengeld zurücklegen konnte, reicht hinten und vorne nicht. Auch ein Laptop fehlt noch für den Schulstart. Die al-leinerziehende Mutter ist verzweifelt. Dann bekommt sie den Tipp, sich an die Kirchenkreissozialarbeit der Diakonie zu wenden. Dort arbeitet Bernd Möller. Er kann nicht nur 100 Euro zusätzliche Hilfe für die Mut-ter beantragen, auch ein gebrauchter Laptop kann an ihre Tochter Elif übergeben werden. Wer diese Finanzspritze beantragen kann und was es Ayse bedeutet, nicht allein mit diesen Sorgen fertig werden zu müs-sen – das ist zu hören in der Sendung „ffn, die Kirche-Hilfe interaktiv“ Interviewpartner/in Ayse Öztürk, alleinerziehende Mutter eines schulpflichtigen Mädchens, lebt vom ALG II Bernd Möller, Kirchenkreissozialarbeiter bei der Diakonie in Hannover. Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 19. August 2020
8/20/20207 minutes, 48 seconds
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05.08.2020 - Durch den Kindergeldzuschlag in die Schuldenfalle

Sven Köster aus Hildesheim ist alleinerziehender Vater. Mit drei Söhnen im Haus, versucht der kaufmännische Angestellte den Alltag zu meistern. Doch nach der Scheidung von seiner Frau ist das Geld oft knapp. Als er dann bei einem Antrag für den Kindergeldzuschlag den Überblick verliert, ist das Chaos perfekt. Denn plötzlich fordert der Staat mehrere tausend Euro von ihm zurück. Geld, das Sven nicht aufbringen kann. Anstatt sich Hilfe zu suchen, verdrängt er das Problem. Und die Schulden wachsen immer weiter, bis es schließlich mehr als 20.000 Euro sind. Hilfe hat Sven bei der Schuldnerberatung der Diakonie in Ronnenberg bei Hannover gefunden. Wie seine Lage dort geklärt wurde, erzählt er mit seiner Beraterin bei radio ffn. Gesprächspartner/in: Sven Köster* - hat die Schuldenberatung in Anspruch genommen Sabine Taufmann – Schuldnerberaterin in Ronnenberg Autor: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 5. August 2020
8/6/20209 minutes, 39 seconds
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Ausbildungspaten Lueneburg

Keano waechst als Strassenkind in Tansania auf. Das Leben ist hart, doch eine Hilfsorganisation ermoeglicht ihm, die Schule zu besuchen. Er schafft den Abschluss und studiert, bis er Anna aus Deutschland trifft. Er verliebt sich in die junge Frau und geht mit ihr in das fremde, reiche Land. Doch in Deutschland ist alles schwieriger als gedacht. Die Kultur, die Menschen, die Sprache. Er beginnt eine Ausbildung zum Hotelfachmann, aber im Betrieb gibt es immer wieder Probleme. Er ist kurz davor die Ausbildung zu schmeissen, bis er Hilfe beim diakonischen Projekt IDA, Integration durch Ausbildung in Lueneburg findet. Keano bekommt einen ehrenamtlichen Ausbildungspaten an die Seite. Das aendert alles.
7/30/20208 minutes, 10 seconds
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Coronapandemie mit Handicap

Ein Unfall vor ueber 20 Jahren hat das Leben von Christfried Behrens aus Hildesheim komplett veraendert. Er hat bleibende Hirnschaedigungen davongetragen und lebt heute in der der Behinderteneinrichtung der Diakonie Himmelsthuer. Geistig ist er voll da, nur das Gedaechtnis funktioniert nicht immer, er spricht schleppend und hat koerperlich große Einschraenkungen. Doch er packt das Leben an. Er macht Touren auf dem Dreirad, trifft Freunde und malt im Kunstatelier Wilderers, das auch auf dem Gelaende ist. Doch dann ist Corona gekommen. Das Atelier blieb geschlossen. Viele Freunde, die die Schutzmaßnahmen nicht begreifen konnten, mussten in ihren Wohngruppen bleiben, um sich selbst und andere nicht zu gefaehrden.
7/16/20208 minutes, 22 seconds
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08.07.2020 - Mama und Papa müssen ins Heim - Hilfe für Angehörige in Hannover-Anderten

Ein Pflegeheim für die eigenen Eltern finden: Keine leichte Aufgabe. So ging es auch Claudia Nedderhut aus Hannover-Anderten, als ihre Mutter von heute auf morgen eine Hirnblutung bekam. Die Seniorin hatte sich bis dahin um ihren pflegebedürftigen Mann gekümmert, täglich gekocht und den Haushalt geschmissen. Auf einmal musste Tochter Claudia sich um alles allein kümmern. Die 48-Jährige ist voll berufstätig und auch ihre Eltern wollen nicht von ihr gepflegt werden. Die Lösung: Das Alten- und Pflegeheim des Ev.-luth. Diakoniewerks St. Aegidien in Hannover-Anderten. Wie das Leben der Senioren heute aussieht und was bei der Suche nach einem passenden Pflegeheim wichtig ist, hören wir bei „Hilfe Interaktiv“ in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas. Gesprächspartner/in: - Claudia Nedderhut, Tochter pflegebedürftiger Eltern im Altenzentrum St. Aegidien in Hannover-Anderten - Christine Rogosin, stellv. Vorsitzende im Ev.-luth. Diakoniewerk St. Aegidien, leitet den Sozialen Dienst im Altenzentrum Autor*in: Nadine Sender Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 8. Juli 2020
7/8/20208 minutes, 38 seconds
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Hilfe für Eltern im 1. Babyjahr

Nina und ihr Lebensgefährte sind gerade umgezogen, als ihr kleiner Sohn zur Welt kommt. Ihre Familie lebt weit weg und Nina hat in der Nachbarschaft noch keine anderen Mütter kennengelernt. Ihr Mann ist beruflich viel unterwegs und so fühlt sie sich oft allein. Das neue Leben mit dem Baby ist für sie an manchen Tagen sehr anstrengend. Eine Cousine gibt Nina den Tipp, sich doch mal nach einem Projekt umzuhören, das Eltern mit kleinen Babys ab und zu mal unter die Arme greift. Zu Ninas Freude bietet die Diakonie im Kirchenkreis Ronnenberg bei Hannover so etwas an – ganz in ihrer Nähe. „Bin da! - Gemeinsam durchs erste Lebensjahr“ - so der Name des Projekts, das von der Region Hannover unterstützt wird. Die junge Mutter bekommt dort sofort eine ehrenamtliche Babybetreuerin vermittelt und das auch noch kostenfrei. Was sich dadurch für sie verändert hat, das erzählt sie am 24. Juni ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Nina, Mutter von einem 15 Monate alten Sohn Tanja Mohr, ehrenamtliche Babybetreuerin bei „Bin da!“ Kristina Quakulinsky, Koordinatorin für das Projekt „Bin da!“ im Kirchenkreis Ronnenberg Moderation: Angela Behrens
6/25/20209 minutes, 12 seconds
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Auf zwei Rädern in eine neue Zukunft - Flüchtlinge mit Fahrrädern mobil machen

Hussein ist 27 Jahre alt und vor vier Jahren aus dem Irak nach Deutschland geflohen. Sein Ziel: In Sicherheit leben und sich eine neue Zukunft aufbauen. Doch der Traum bekommt schnell Risse. Die ersten Wochen in Deutschland sind hart. Hussein wohnt in mehr als einem Dutzend verschiedener Flüchtlingsunterkünfte. Er erlebt dort immer wieder Frust, Gewalt und Kriminalität. Am endet landet er in Langenhagen bei Hannover, wo er erstmals zur Ruhe kommen kann. Um mobil zu sein, will er sich ein Fahrrad besorgen. Doch am Ende bekommt er in der Fahrradwerkstatt der Diakonie viel mehr als ein Rad. Was Hussein dort passiert ist, das erzählt er am 17. Juni ab 21 Uhr bei radio ffn Gesprächspartner: Hussein – Flüchtling aus dem Irak Johannes Meyer – Diakon und Leiter der Fahrradwerkstatt der evangelischen Flüchtlingshilfe der Diakonie Hannover Autor: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens
6/18/20208 minutes, 40 seconds
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03.06.2020 - Hilfe interaktiv - Obdachlos in der Corona-Krise

Auf der Straße zu leben ist hart, erst recht jetzt in der Corona-Zeit. Denn Menschen ohne Dach überm Kopf können nicht einfach zu Hause bleiben. Viele Tagestreffs für Wohnungslose waren geschlossen und auch dort wo Menschen ohne Obdach normalerweise kostenlos Essen können, wurde nicht mehr geöffnet. Wo können diese Menschen tagsüber hin? Wie können sie medizinische Hilfe bekommen, ohne Gesundheitskarte? Bei Hilfe interaktiv stellen wir Hilfsangebote für die Menschen ohne Wohnung in Hannover vor: den Kontaktladen Mecki am Hauptbahnhof und das Zahnmobil. Außerdem ist seit Mitte April eine Jugendherberge in Hannover für 100 Wohnungslose geöffnet. Hier erleben sie tatsächlich so etwas wie Urlaub von der Straße. Diese Hilfsangebote wären ohne engagierte Helfer und Helferinnen unmöglich. Mit ihnen sprechen wir bei Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Franziska Walter, Krankenschwester im Kontaktladen Mecki Angela McLeod, Zahnarzthelferin im Zahnmobil Ramona Pold von der Caritas, sie betreut das Projekt in der Jugendherberge. Autor: Hans-Gerd Martens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 3. Juni 2020
6/4/20208 minutes, 54 seconds
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27.05.2020 ekn Hilfe interaktiv „Homeschooling“

Mama und Papa sind jetzt Lehrer. Eine große Herausforderung, denn die Bedingungen für das Homeschooling sind teilweise schlecht: Kleine Wohnungen, viele Geschwisterkinder, Eltern, die mit dem Schulstoff nichts anfangen können oder Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Außerdem fehlt es an technischer Ausstattung. Bei Hilfe interaktiv am Mittwochabend ab 21.00 Uhr erzählt uns ein alleinerziehender Vater aus Hannover von seinen Schwierigkeiten beim Lernen mit seinem Sohn und wie ihn die Diakonie in Hannover dabei unterstützt. Auch die Jugendhilfe der Diakonie in Bremen betreut Kinder die Probleme mit dem Homeschooling haben. Dazu gehören auch über 700 stationär untergebrachten Jugendliche. Welche Unterschiede es zum Lernen in der Familie gibt, klären wir mit dem Leiter der Jugendhilfe in Bremen Bernd Schmitt. Außerdem geht es um das Projekt „Ausbildungsbrücke“ der Diakonie in Lüneburg. Hier werden Jugendliche, die kurz vor dem Abschluss stehen und Lehrlinge, die Probleme in der Berufsschule haben, von erfahrenen Pensionären betreut. Der Leiter des Projekts, Heinrich Bär spricht mit uns über das „Patenmodell“ der „Ausbildungsbrücke“, dass auch online und auf Abstand funktioniert. Gesprächspartner: Heinrich Bär, Leiter des diakonischen Projektes „Ausbildungsbrücke“ in Lüneburg Bernd Schmitt, Leiter der Jugendhilfe der Diakonie Bremen Vater und Sohn aus Hannover (anonym) die von der Diakonie unterstützt und von ihren Homeschooling-Erfahrung berichten Autor*in: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 27. Mai 2020
5/28/20208 minutes, 42 seconds
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13.05.2020 - Süchtig in der Corona-Krise

40% der Deutschen trinken in der Corona-Krise mehr Alkohol. Das Feierabendbier wird immer früher geöffnet und der Corona-Frust mit Alkohol heruntergespült. Wir klären bei Hilfe Interaktiv, ab wann Alkoholkonsum gefährlich wird. Angelika Kahl vom evangelischen Lukaswerk in Braunschweig beschreibt, woran wir ein Suchtproblem erkennen und wie wir es am besten ansprechen, wenn der Partner plötzlich deutlich mehr trinkt. Aber auch für Menschen, die schon vor der Corona-Krise ein Suchtproblem hatten, gibt es Hilfe. Ein Alkohol- und Kokainabhängiger erzählt uns über seine Therapie in Braunschweig, die seit dem Kontaktverbot online weitergeht. Seine Therapeutin berichtet außerdem davon, welche Hilfsangebote es für Süchtige gibt und wo und wie Entgiftung und Reha auch in Corona-Zeiten funktionieren. Gesprächspartner: Angelika Kahl – Leiterin Lukaswerk in Braunschweig Frank – alkohol- und kokainsüchtig Ilka Huchel – Therapeutin beim Lukaswerk in Braunschweig Autorin: Birke Schoepplenberg Moderation: Mareike Heß
5/14/20209 minutes, 49 seconds
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06.05.2020 – Hilfe interaktiv Corona Sterben Spezial

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das schwer zu verkraften. Aber in Zeiten von Abstandsregeln und Kontaktverbot stehen Sterbende und ihre Angehörige vor einer noch größeren Herausforderung: Abschiednehmen ohne Umarmungen oder Körperkontakt. Manchmal ist nicht mal ein letzter Besuch möglich. Matthias Wachau, Krankenhausseelsorger im christlichen Kinderhospital in Osnabrück, hilft dabei, den Sterbenden trotzdem einen würdigen Abschied zu ermöglichen. Wie das geht, darüber spricht er bei Hilfe Interaktiv am Mittwochabend. Außerdem erzählt die Trauerbegleiterin Maria Bernarding vom ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen, wie sie trotz der Beschränkungen Sterbenden und ihren Familien zur Seite stehen kann. Und wir hören, welche Unterstützungsangebote es auch in der Corona-Zeit gibt. Unsere Experten helfen bei Fragen zu Sterbebegleitung und Trauerarbeit weiter, schreibt eine Mail an [email protected] GesprächspartnerInnen: Maria Bernarding, Trauerbegleiterin bei ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen („Aufgefangen“ ist Mitglied im Dachverband der Diakonie). Matthias Wachau, Diakon und Krankenhausseelsorger im christlichen Kinderhospital in Osnabrück Rene Gerhard: Bestatter aus Barsinghausen Autor*in: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 6. Mai 2020
5/7/20209 minutes, 38 seconds
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22.04.2020 - Hilfe interaktiv: Corona-Familien-Spezial

Paarberatung, Erziehungsberatung, Lebensberatung und viele Fachgebiete mehr werden zurzeit auch im evangelischen Beratungszentrum in Hannover angeboten – und sind in der Corona-Zeit extrem gefragt. Seit Wochen erleben wir unseren Alltag anders, eingeschränkter, voller Vorsichtsmaßnahmen. Das Gefühl, unser Leben sicher im Griff zu haben, ist verschwunden. Gleichzeitig verbringen Eltern und Kinder unfreiwillig viel Zeit miteinander. Wenn Eltern dann noch von zu Hause aus arbeiten müssen, ist es schwer, dafür die nötige Ruhe zu finden. Da liegen die Nerven schnell blank - Streit inklusive. Paaren, die nun 24/7 beieinander hocken geht es da oft auch nicht anders. Manchmal wird nicht mehr gestritten, sondern geschlagen. Darum stellen wir in unserem Corona-Familie Spezial Hilfen und Beratungsangebote vor, bei denen gut ausgebildete Beraterinnen und Berater telefonisch bereitstehen, um kurz- oder langfristig Lösungen zu finden. Wie die Beratung am Telefon läuft und was sie bringt, das erzählen uns die Beraterinnen in ffn-die Kirche Hilfe interaktiv. Interviewpartnerinnen Merle Dettbarn, Erziehungs- und Lebensberaterin im ev. Beratungszentrum Hannover Gabriele Schmidt, Paarberaterin im ev. Beratungszentrum Hannover Melanie Kieback, Beraterin für Suizidpräventionsstelle für Jugendliche und junge Erwachsene Autorin: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. April 2020
4/23/20209 minutes, 55 seconds
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15.04.2020 Hilfe interaktiv - Corona-Finanz-Special

Durch Corona steht unsere Wirtschaft still: Immer mehr Firmen schicken ihre Angestellten in Kurzarbeit und Selbstständige wissen nicht, wie lange sie noch die Miete für das Geschäft zahlen sollen! Für viele geht es dabei um die Existenz. In unserer Spezialsendung zeigen wir, wie die Diakonie in dieser schweren Zeit unkompliziert hilft. Wir sprechen mit Schuldnerberatern aus ganz Niedersachsen. Und geben Tipps an wen ihr euch wenden könnt, wenn ihr durch die Corona-Krise in finanzielle Nöte geraten seid.
4/16/20209 minutes, 38 seconds
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01.04.2020 - Chaos im Kopf – Wohngruppe für autistische Kinder & Jugendliche in Giesen

Eva ist anders als die anderen Kinder. Das merken die Eltern erst, als die Tochter in den Kindergarten kommt. In Evas Kopf ist Chaos und alles wild und durcheinander, und genauso verhält sie sich auch. Und dann verliert sie auch noch ihre Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken. Da wird den Eltern klar: Hier stimmt was nicht. Sie lassen Eva untersuchen, die Diagnose lautet: „Frühkindlicher Autismus“. Nach langem Suchen kommen die Eltern an eine Wohngruppe für autistische Kinder und Jugendliche in Giesen bei Hildesheim. Wie diese Einrichtung Eva und ihrer Familie hilft, das erzählt der Vater Björn Gehrs in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Autor*in: Renate Baumgart 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 1. April 2020
4/2/20207 minutes, 23 seconds
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Hilfe interaktiv - Corona-Spezial

Corona hat unser Leben komplett verändert: Die Schulen sind zu, Geschäfte und Kneipen auch. Besuche im Krankenhaus und im Altenheim sind verboten. Viele arbeiten jetzt im Home Office… All das passiert, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und die Hochrisikopatienten zu schützen. In der Krise bieten Kirche und Diakonie ihre Hilfe an: Die Diakonie stellt zum Beispiel eine Nachbarschaftshilfe auf die Beine und bei der Telefonseelsorge klingelt rund um die Uhr das Telefon. Wie die Seelsorger helfen und welche Angebote es noch gibt, hört ihr in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner*innen: - Erika Brahms, Fachberatung ev. Kindertageseinrichtungen bei der Diakonie in Niedersachsen - Johannes Meyer, Projektkoordinator der Nachbarschaftshilfe des Diakonischen Werks Hannover - Manfred Meyer, Landesdiakoniepastor der Bremischen Evangelischen Kirche und Vorstand des Diakonischen Werkes Bremen - Pastor Uwe Hobuß, Leiter der Göttinger Telefonseelsorge Redaktion: Renate Baumgart Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 25. März 2020
3/26/20209 minutes, 42 seconds
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Leben ohne Dich – Trauerbegleitung bei „Aufgefangen“ in Barsinghausen

Helgas Mann stirbt plötzlich und ohne jede Vorwarnung. Ein absoluter Schock. Nach 37 gemeinsamen Jahren muss Helga nun ihren Alltag alleine bestehen. Doch auch nach Monaten, ist ihr Leben von Trauer überschattet. Dann erfährt sie vom Lebenshaus des Hospizdienstes „Aufgefangen“ in Barsinghausen, bei dem es auch Angebote zur Trauerbegleitung gibt. Warum Helga der Austausch mit anderen Trauernden und die professionelle Begleitung geholfen haben, das erzählt sie in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Helga aus der Nähe von Hannover, sie besucht die Angebote zur Trauerarbeit bei „Aufgefangen“ Barsinghausen. Ansprechpartnerin Maria Bernarding, sie leitet den ambulanten Hospizdienst und ist ausgebildete Trauerbegleiterin Autor*in: Angela Behrens Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 11. März 2020
3/12/20208 minutes, 49 seconds
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Wenn das Baby behindert ist – „Menschenskind“, ein einmaliges Beratungsangebot der Diakonie Hannover

Es ist der 15. März 2016, als Astrid Larisch ihr zweites Kind auf die Welt bringt. Eigentlich ein freudiges Ereignis. Doch der Laatzenerin und ihrem Mann Florian wird Augenblicke später schlagartig der Boden unter den Füßen weggezogen. Etwas stimmt mit der kleinen Amelie nicht. Die Nachtschwester hat etwas bemerkt. Ein Arzt nennt den ersten Verdacht: Trisomie 21 – das Down-Syndrom. Ein Test bringt wenig später die Gewissheit und plötzlich ist für die Larischs nichts mehr, wie sie es sich mit zwei gesunden Kinder vorgestellt hatten. Die Eltern suchen sich sofort Hilfe und lernen die Beratungsstelle „Menschenskind“ der Diakonie in Hannover kennen. Die betreut vor und nach der Geburt Eltern, deren Baby eine Behinderungsdiagnose hat. „Verlässliche Begleitung“, so heißt eines der Angebote. Was dahinter steckt, erzählen uns Astrid und ihre Beraterin Katrin Sommerfeld bei radio ffn. Gesprächspartner/in: Astrid Larisch - Mutter aus Laatzen Katrin Sommerfeld – Sozialarbeiterin bei „Menschenskind“ Hannover Autor*in: Steven Rabe 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 4. März 2020 Ihr braucht auch Unterstützung oder kennt jemanden, der Hilfe benötigt, dann schreibt an [email protected]
3/5/20209 minutes, 10 seconds
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Soziale Wohnraumhilfe in Uelzen hilft Wohnungslosen aus der Krise

Jahrelang hat er sich um seine kranke Mutter gekümmert. Doch die 24 Stunden Pflege bringt Andreas aus Uelzen körperlich an seine Grenzen. Er sieht ein: Mutter muss in ein Pflegeheim. Der Verkauf des Elternhauses soll das finanzieren – doch da drin lebt Andreas ja noch und will auch eigentlich gar nicht raus. Sehen seine Geschwister anders, klagen gegen ihn und tauschen die Türschlösser aus. Geschockt quartiert sich Andreas zunächst bei Freunden ein. Da er selber seine Pflegemutter betreut hat, verliert er mit einem Schlag auch noch seinen Job. Andreas landet in einem Obdachlosenwohnheim, wird depressiv. Wie er wieder die Kurve in ein besseres Leben genommen hat, das erzählt er in ffn-die Kirche Hilfe interaktiv. Gesprächspartner/in: Andreas, Teilnehmer „Soziale Wohnraumhilfe“ in Uelzen Tanja Mainz, Kirchenkreissozialarbeiterin, Lebensraum Diakonie e.V., Region Uelzen Autor*in: Nadine Sender 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 19. Februar 2020
2/20/20208 minutes, 41 seconds
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Ausbildungshilfe für junge Frauen (SINA)

Fit für den Job – Teilzeitausbildung für junge Frauen mit Kind Anna aus Russland hat in ihrer Heimat Kunstdesign studiert. Als sie mit ihrer Familie nach Hannover gekommen ist, wurde ihr Diplom aber nicht anerkannt. Was tun? Eine neue Ausbildung anfangen mit Familie und Kind? Kein leichtes Unterfangen, vor allem, wenn man auch noch eine fremde Sprache lernen muss. Da hörte Anna von einem Hilfsangebot eines Diakonieprojekts für junge Mütter. Jetzt steht sie kurz vor der Abschlussprüfung zur Mediengestalterin– wie sie das geschafft hat, das erzählt sie in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Ihr braucht auch Unterstützung oder kennt jemanden, der Hilfe benötigt, dann schreibt an [email protected] Gesprächspartnerinnen: - Anna, 30 Jahre, absolviert gerade die TAF-Teilzeitausbildung bei SINA und steht kurz vor der Prüfung - Bettina Herter, Fachleiterin TaF – Teilzeitausbildung für junge Mütter bei SINA, einem Projekt des Diakonischen Werks Hannover Autorin: Renate Baumgart Moderation: Mareike Heß 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 12. Februar 2020
2/13/20209 minutes, 30 seconds
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Mütter am Limit – wenn der Familienalltag krank macht

Mütter am Limit – wenn der Familienalltag krank macht Zwei Kinder, eine Vollzeitstelle und ein Ehemann der Krebs hat. Für Zaudat aus Ostfriesland ist das alles irgendwann zu viel. Sie bekommt nachts Panikattacken, Hautausschläge und immer wieder Magen-Darm Probleme. Eine Mutter-Kind-Kur, das wäre für sie genau das Richtige, doch sie zweifelt, ob sie die bei der Krankenkasse genehmigt bekommt. Sie läßt ihren Hausarzt den Antrag stellen und schon kurz darauf bekommt sie die Zusage. Drei Wochen Auszeit für sie und ihre Kinder im Haus Daheim des Müttergenesungswerkes in Bad Harzburg. Sie packt die Koffer und genießt vom ersten Moment an alles, was ihr dort geboten wird. Massagen, Kneippanwendungen, walken im Wald, therapeutische Gespräche und die Gemeinschaft mit den anderen Müttern. Endlich kann sie sich mal an einen gedeckten Tisch setzen und sich verwöhnen lassen und hat zum ersten Mal seit der Geburt ihres ersten Sohnes wieder Zeit für sich allein, denn die Kinder haben im Kinderland ihr eigenes Programm. Doch nach anderthalb Wochen steht die Kur auf der Kippe, denn ihr Ehemann hält es zuhause ohne Frau und Kinder kaum aus. Wie Zaudat diese Krise gemeistert hat und was ihr die Kur gebracht hat, das erzählt sie in „ffn, die Kirche, Hilfe interaktiv“ bei radio ffn. Gesprächspartnerinnen: Zaudat, zweifache Mutter aus Ostfriesland Julia Helmut, Sozialpädagogin, Leiterin des Kinderlandes im „Haus Daheim“ in Bad Harzburg Antje Krause, Leiterin der Einrichtung Autorin: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 29. Januar 2020
1/29/20209 minutes, 47 seconds
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Wenn Mama fehlt - Familien im Ausnahmezustand

Dorfhelferinnen Niedersachsen Marit Mitzkus hat gerade ihr drittes Kind auf die Welt gebracht. Eigentlich ein freudiger Anlass, doch in diesem Fall hat er jede Menge Stress mit sich gebracht. Die junge Mutter aus Leese bei Nienburg litt an der Hyperemesis – eine extreme Form der Schwangerschaftsübelkeit, die bei ihr sogar im Krankenhaus behandelt werden musste. Ihren Haushalt konnte Marit in der Zeit nicht weiterführen und sie konnte sich auch nicht mehr um ihre zwei kleinen Kinder kümmern. Ihr Mann hat zwar versucht, so viel wie möglich zu übernehmen, konnte aber durch seinen Beruf nicht immer zu Hause bleiben. Hilfe musste her, und zwar ganz schnell. Marit wusste auch, wo sie die finden konnte, nämlich beim Dorfhelferinnenwerk in Hannover. Wie das alles genau ablief, das erzählen Marit und ihre Dorfhelferin in Hilfe interaktiv bei radio ffn. Gesprächspartner/in: Marit Mitzkus – Mutter von drei Kindern aus Leese bei Nienburg Martha Quellhorst – Staatlich geprüfte Dorfhelferin Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2020 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 22. Januar 2020
1/23/20208 minutes, 34 seconds
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Ausbildungschancen für Jugendliche – Juniver Hannover

Schule vorbei und kein Plan, wie es weiter geht? Die Berufswahl sollte mit unseren Fähigkeiten und Talenten zu tun haben, doch wo liegen die? Das wissen ganz viele Jugendliche nicht und so fallen sie nach der Schule in ein Loch. Manche haben keinen Abschluss in der Tasche, andere haben privat noch so viele Baustellen zu bearbeiten, dass ihnen die Kraft für einen Start ins Berufsleben fehlt. Khwaga aus Afghanistan lebt seit zwei Jahren in Hannover und hat am Anfang kein Deutsch gesprochen. Auch das ist problematisch bei der Ausbildungssuche. All diese Jugendlichen brauchen Unterstützung und die finden Sie zum Beispiel bei juniver, der Jugendberufshilfe der Diakonie in Hannover. Dort hat Khwaga Deutsch gelernt und ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht. Nun ist sie auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wie ihre Chancen stehen, erzählt sie bei radio ffn in: „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“.
1/10/20208 minutes, 50 seconds
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Weihnachtsstube Hannover: Hoffnung für einsame und bedürftige Menschen am Heiligabend

Weihnachtsstube Hannover: Hoffnung für einsame und bedürftige Menschen am Heiligabend Uwe ist trockner Alkoholiker. Besonders an Weihnachten merkt der 66-Jährige wie einsam er eigentlich ist. Jahrelang sitzt er an Heiligabend alleine vorm Fernsehen, denn seine Frau will seit Jahren nichts mehr mit ihm zu tun haben. Auch zu seinen beiden Kindern hat er keinen Kontakt mehr. Die Gefahr, dass der mittlerweile 6 Jahre trockene Alkoholiker wieder zur Flasche greift, ist an diesen Tagen besonders groß. Eines Tages hat Uwe von einem Hilfsangebot der Diakonie erfahren. Warum er sich seitdem endlich wieder auf Heiligabend freuen kann und wie es ihm heute geht, erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Uwe M., 66 Jahre, langzeitarbeitslos, Asphalt-Verkäufer, Besucher der Weihnachtsstube des Diakonischen Werkes Hannover Marlen Zobler, ehrenamtliche Helferin bei der Weihnachtsstube des Diakonischen Werkes Hannover Rainer Müller-Brandes, Geschäftsführer und Diakoniepastor des Diakonischen Werkes Hannover Autorin: Nadine Sender Moderation: Mareike Heß 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2019
12/19/20199 minutes, 8 seconds
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Demenzkrank und trotzdem individuell und selbstbestimmt leben

Demenzkrank und trotzdem individuell und selbstbestimmt leben Karin aus Hannover war lange im Schuldienst tätig, hat in einem großen Haus in Lehrte bei Hannover gelebt und gerne Tennis gespielt. Wie lange sie sich daran noch erinnern wird ist nicht klar, denn Karin ist seit drei Jahren dement. Ganz allein in ihrem Haus konnte sie mit der Diagnose nicht mehr leben. Ihre Tochter hat sich lange umgehört und so über die Demenz-Wohngemeinschaften der Johanniter in Hannover erfahren. Das Konzept, selbst Mieterin zu sein, über den eigenen Alltag selbst zu bestimmen und doch ambulant gut versorgt zu sein hat Karin gleich gefallen. Nun lebt sie zusammen mit acht weiteren Demenzkranken mitten in der City von Hannover. Wie Demenzkranke miteinander leben erzählt sie in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Interviewpartnerinnen: Karin, Bewohnerin in der Demenz-WG der Johanniter in Hannover Marina Kalinowski, Pflegekoordinatorin der Johanniter und Betreuerin von Karin Anke Rolfs, Koordinatorin des Ehrenamtlichenprojekts „Wer pflegt, braucht Hilfe“ in Hannover Autorin: Angela Behrens Redaktion: Renate Baumgart/ Markus Grieger 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2019
12/11/201910 minutes, 11 seconds
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Kindern mit geistiger Behinderung in ein selbstbestimmtes Leben helfen

„Ein Kind mit geistiger Behinderung wird nie ein selbstbestimmtes Leben führen können.“ Das ist die Angst vieler betroffener Eltern. Das muss aber nicht so sein. Hilfe für ein Selbständiges Leben gibt es bei der Horst-Koesseling Schule in Osnabrück. Alle Kinder der Schule haben einen besonderen Förderbedarf in der geistigen Entwicklung, manche zusätzlich auch noch körperliche Einschränkungen. Und trotzdem heißt das Ziel für alle: Das eigene Leben so selbstbestimmt wie möglich gestalten. Dazu gehören auch Fragen wie: Welchen Beruf will und kann ich ausüben oder wie und wo werde ich wohnen. Der 24 jährige Jesper Heilmann begleitet die Kinder auf dem oft steinigen Weg in die Selbständigkeit. Wie diese Unterstützung aussieht, das hört ihr am Mittwochabend ab 21Uhr und zeitgleich an der Diakonie-Hotline. Gesprächspartner: Jesper Heilmann – FSJler Michael Grimmelsmann – Schulleiter an der Horst-Koesling-Schule Autor*in: Steven Rabe Moderation: Mareike Heß 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 27. November 2019
11/28/20198 minutes, 15 seconds
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Wenn Papa stirbt – Trauerbegleitung für die ganze Familie

Wenn Papa stirbt – Trauerbegleitung für die ganze Familie Nichts ist mehr so, wie es war. Bettina aus der Nähe von Neustadt verliert ihren 49 Jahre alten Ehemann durch einen Herzinfarkt. Die Tochter ist damals 18 und der kleine Sohn 9 Jahre alt. Die ersten Tage nach dem Tod ihres Mannes erlebt Bettina wie im Film. Sie will für die Kinder stark sein und erlaubt sich erst zu weinen, wenn sie nachts allein im Bett liegt. Auch der kleine Finn kapselt sich nach außen ab. Er lässt nur in den Armen seiner Mama den Tränen freien Lauf. Bettina weiß bald nicht mehr, woher sie die Kraft nehmen soll, ihn zu trösten. Dann bekommt sie einen Tipp und holt sich Hilfe im „Lebenshaus“ Barsinghausen, das von der Diakonie gefördert wird. Dort hat der ambulante Hospizdienst „Aufgefangen“ seinen Sitz, aber auch der „Trauer-Fuchsbau“. Kinder und Jugendliche werden in Ihrer Trauer da begleitet. Und wo die Kinder Hilfe finden, werden auch die Erwachsenen in ihrer Trauer aufgefangen. Wie dort der ganzen Familie geholfen wird, das erzählt Bettina in der Sendung „ffn, die Kirche-Hilfe interaktiv“. Interviewpartnerinnen: - Bettina, junge Witwe mit zwei Kindern aus der Nähe von Neustadt - Erika Maluk, leiterin der Trauergruppen für Kinder, dem „Fuchsbau“ im ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“ in Barsinghausen und auch Trauerbegleiterin von Bettina. Autorin & Moderation: Angela Behrens Redaktion: Renate Baumgart
11/1/20199 minutes, 34 seconds
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Wenn Verzweiflung den Verstand raubt

Nicole hat drei Kinder, Ehemann, einen Hund – alles, was man sich wünschen kann. Doch dann bricht ihr Leben wie ein Kartenhaus zusammen: Erst geht beim Hausbau alles schief, und dann verschwinden ihre beiden Töchter. Nicole ist mit den Nerven am Ende und wird in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen und mit Medikamenten ruhig gestellt. Nach neun Monaten Psychiatrie steht sie vor dem Nichts und wird in der HERBERGEplus der Diakonie untergebracht. Wie sie sich dort wieder ins normale Leben zurück kämpft, erzählt sie in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Diese Sendung ist als Video auch in unserem virtuellen Studio im Netz auf hilfe-interaktiv.de zu sehen. Gesprächspartner/innen Nicole 46, Bewohnerin in der HERBERGEplus in Lüneburg Michael Elsner, Geschäftsführer des Lebensraums Diakonie Alexander Weldizion, Sozialarbeiter in der HERBERGEplus und Nicoles Betreuer Autor*in: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 16. Oktober 2019
10/17/20199 minutes, 18 seconds
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Ambulante Suchttherapie für Wohnungslose

Erst missbraucht dann drogenabhängig – Philip kämpft sich zurück ins Leben Was ein behütendes Zuhause ist, hat Philip bei seinen Eltern nie erfahren. Seine Mutter ist drogensüchtig und sein Vater hat ihn als Kind sexuell missbraucht. Philip wird in ein Kinderheim gesteckt, läuft mehrmals weg und landet letzten Endes wohnungslos und drogensüchtig auf der Straße. Seit zehn Jahren lebt er als Obdachloser in Hannover. Der 27-Jährige ist körperlich am Ende und macht eine ambulante Suchttherapie bei Ulla Neubacher. Sie arbeitet bundesweit als einzige Suchttherapeutin für Wohnungslose in der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Hannover (ZBS). Gemeinsam mit Philip hat sie einen Weg in ein besseres Leben für Philip gesucht. Darüber erzählen sie am Mittwoch, 9. Oktober, in „ffn, die Kirche-Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr bei radio ffn. Diese Sendung ist jetzt auch im Internet in einem virtuellen Studio auf www.hilfe-interaktiv.de zu sehen Gesprächspartner/innen: Philip, 27, suchtmittelabhängig und wohnungslos aus Hannover Ulla Neubacher, Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin in der ZBS Hannover Norbert Herschel, Leiter der ZBS Hannover 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 09. Oktober 2019
10/10/20199 minutes, 36 seconds
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Trampolino Hannover

Sie schmeißt den ganzen Haushalt - und das mit 10 Jahren! Sie kocht, putzt, geht einkaufen und passt auf ihre kleine Schwester auf, dabei ist Diana erst 10 Jahre alt. Sie ist eines von rund drei Millionen Kindern in Deutschland, die unter der psychischen Erkrankung ihrer Eltern leiden. Diana ist mit ihrer Familie aus Russland nach Hannover gekommen. Ihre Mutter spricht kaum Deutsch und kommt in ihrem neuen Lebensumfeld nur ganz schwer klar. Diana muss ihr bei fast allem als Dolmetscherin helfen: Einkäufe, Behördengänge, Arzttermine – nichts kann die psychisch labile Mutter ohne ihre Tochter erledigen. Diana schlüpft immer mehr in die Mutterrolle. Dass das nicht gut für das Mädchen ist, erkennen auch die Lehrer und vermitteln Diana an das Projekt „Trampolino“ von der Diakonie. Dort wird Kindern geholfen, deren Eltern psychisch krank sind. Wie das Dianas Familienleben verändert hat, erzählt sie in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Ihr braucht auch Unterstützung oder kennt jemanden, der Hilfe benötigt, dann schreibt an [email protected]. Und jetzt auch ganz neu zu sehen im virtuellen Studio auf hilfe-interaktiv.de Gesprächspartner/innen: Diana – Trampolino-Teilnehmerin aus Hannover Ira Bach – Gruppenleiterin Trampolino Hannover Autor*in: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 18. September 2019 Gesprächspartner/in: Albina, 10 Jahre, Teilnehmerin der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Beate Franz, Ehrenamtliche bei der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Joachim Lobers, Ehrenamtlicher bei der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Autor*in: Nadine Sender Moderation: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 04. September 2019
9/18/20199 minutes, 29 seconds
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Hausaufgabenhilfe Bemerode unterstützt Grundschüler

Am 17. August sind wieder viele kleine ABC- Schützen eingeschult worden. Darunter auch über ein Viertel mit Migrationshintergrund. Wie ist das eigentlich, wenn die Eltern eine andere Muttersprache haben? Albina aus Hannover-Bemerode kennt das Gefühl gut. Ihre Familie kommt aus Russland. Mutter und Vater der 10-Jährigen haben noch einige Probleme mit der deutschen Sprache. Die Hausaufgaben ihrer kleinen Tochter zu korrigieren oder ihr dabei zu helfen, stellt sie somit vor ein großes Problem. In der noch dazu knappen Zeit nach der Arbeit schaffen es die Eltern einfach nicht. Albina traut sich kaum, sich am Unterricht zu beteiligen und die Hausaufgaben schafft sie auch nicht allein. Bald ist klar: Hilfe muss her! Durch Freunde erfährt die Familie von der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff in Hannover-Bemerode. Ehrenamtliche engagieren sich hier und unterstützen die Kinder in genau solchen Fällen. Wie Albina dort genau geholfen werden konnte und wie es ihr heute geht, das erzählt sie in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Ihr braucht auch Unterstützung oder kennt jemanden, der Hilfe benötigt, dann schreibt an [email protected]. Gesprächspartner/in: Albina, 10 Jahre, Teilnehmerin der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Beate Franz, Ehrenamtliche bei der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Joachim Lobers, Ehrenamtlicher bei der Hausaufgabenhilfe beim Familientreff Bemerode, Diakonisches Werk Hannover Autor*in: Nadine Sender Moderation: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 04. September 2019
9/5/20197 minutes, 43 seconds
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Bin da! Hilfe für Eltern im 1. Babyjahr

Nina und ihr Lebensgefährte sind gerade umgezogen, als ihr kleiner Sohn zur Welt kommt. Ihre Familie lebt weit weg und Nina hat in der Nachbarschaft noch keine anderen Mütter kennengelernt. Ihr Mann ist beruflich viel unterwegs und so fühlt sie sich oft allein. Das neue Leben mit dem Baby ist für sie an manchen Tagen sehr anstrengend. Eine Cousine gibt Nina den Tipp, sich doch mal nach einem Projekt umzuhören, das Eltern mit kleinen Babys ab und zu mal unter die Arme greift. Zu Ninas Freude bietet die Diakonie im Kirchenkreis Ronnenberg bei Hannover so etwas an – ganz in ihrer Nähe. „Bin da! - Gemeinsam durchs erste Lebensjahr“ - so der Name des Projekts, das von der Region Hannover unterstützt wird. Die junge Mutter bekommt dort sofort eine ehrenamtliche Babybetreuerin vermittelt und das auch noch kostenfrei. Was sich dadurch für sie verändert hat, das erzählt sie am 14. August ab 21 Uhr bei „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Nina, Mutter von einem 15 Monate alten Sohn Tanja Mohr, ehrenamtliche Babybetreuerin bei „Bin da!“ Kristina Quakulinsky, Koordinatorin für das Projekt „Bin da!“ im Kirchenkreis Ronnenberg Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen. GmbH
8/15/20199 minutes, 13 seconds
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07.08.2019 Landleben als Suchttherapie

Meppen-Apeldorn, ein idyllisches Dorf im Emsland. Viel Landschaft rundherum, Kühe auf der Weide, Korn auf den Feldern. Und am Ende einer Allee steht das Haus Landrien – ein sozialtherapeutisches Wohnheim für Drogenabhängige. Große Werkstätten und Scheunen, Pferdestallungen, eine Reithalle, ein großer Gemüsegarten, Hunde, Hühner, Hirsche und ein großes Wohnhaus mit 21 Zimmern findet man dort. In einem lebt seit drei Monaten André. Der 32-jährige Konditor ist schon sein halbes Leben lang drogensüchtig. Mit Schmerzmedikamenten fing es mit 16 an. Dann kamen Amphetamine und Opiate dazu. Dennoch hat André seine Lehre zum Konditor gemacht und auch mehrere Jahre in dem Beruf gearbeitet. 2010 hat er die Loveparade in Duisburg besucht und war mittendrin in der Katastrophe, die 21 Menschen das Leben kostete. Er war traumatisiert, hat dadurch noch mehr Drogen eingeworfen und ist zusammengebrochen. Mit Hilfe der Therapeuten im Haus Landrien will er in ein drogenfreies Leben starten. Seine Geschichte erzählt er am 7. August bei ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv auf dem Privatsender radio ffn ab 21 Uhr. Interviewpartner/Innen: André, 32, drogenabhängiger Patient im Haus Landrien in Meppen-Apeldorn Loriessa Deters, Bezugstherapeutin für André im Haus Landrien Dorothea Währisch-Purz, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Emsland/Bentheim. Autorin & Moderatorin: Angela Behrens Redaktion: Renate Baumgart 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
8/8/20199 minutes, 10 seconds
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Ploetzlich Schwanger

Schwanger werden - und das auch trotz Verhuetung, das kann auch passieren, wenn es gerade gar nicht ins Leben der Mutter passt . Viele Frauen fangen dann an zu Gruebeln. Schaffen sie es, auch ohne Partner und ohne Geld ein Kind groß zu ziehen? Was, wenn es schon das vierte Kind ist und die Mutter gerade wieder arbeiten wollte? So ging es Mira. Ihre drei Kinder waren aus dem Groebsten raus, als sie gemerkt hat, dass sie wieder schwanger war. Dabei hatte sie gerade einen neuen Job gefunden und ihr Mann war kurz davor, sich von ihr zu trennen. In ihrer Not hat sie sich an die Schwangerschaftsberatung der Diakonie in Cloppenburg gewandt.
7/25/20196 minutes, 45 seconds
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Seniorenhilfe Ammerland

Koennt Ihr Euch vorstellen, wie Euer Alltag ohne Freunde und ohne Eure Familie aussehen wuerde? Auf jeden Fall ganz schoen oede, und das erleben viele aeltere Menschen wie Gisela Scheja aus Bad Zwischenahn. Vor drei Jahren ist sie vom Dorf in eine seniorengerechte Wohnung in die Stadt gezogen. Mit ihrem Rollstuhl kommt sie jetzt viel besser klar. Aber sie vermisst die Nachbarn und Freunde – und natuerlich ihren Sohn, der in Frankreich lebt. Einen Cafeebesuch in der Stadt oder den Weg zum Arzt traut Gisela Scheja sich nicht mehr zu. Das muss sie auch nicht mehr allein schaffen, denn sie wird einmal die Woche von Ingrid von Lienen begleitet. Die arbeitet ehrenamtlich bei der Seniorenhilfe des Diakonischen Werks Ammerland.
7/18/20197 minutes, 6 seconds
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Menschenskind

Unterstützung für Eltern mit einem behinderten Kind In der zwölften Schwangerschaftswoche hat Anna Müller aus Hannover eine Diagnose bekommen, die ihre Welt auf den Kopf stellt: Irgendwas stimmt mit ihrem Kind nicht. Was genau, das konnten ihr die Ärzte zunächst nicht sagen. Es folgten viele Krankenhausbesuche, viele teure Untersuchungen und ganz viel Ungewissheit. Irgendwann war klar: Das ungeborene Kind hat einen Herzfehler – ob es die Geburt überlebt, sei ungewiss. Als wäre das nicht schlimm genug, weigerten sich viele Einrichtungen Anna zu helfen. Sie solle wiederkommen, wenn das Kind da ist. Doch dann erfährt sie zufällig von einer Beratungsstelle, die werdende Eltern mit einer Behinderungsdiagnose für das Baby unterstützt. Gesprächspartner/in: Anna Müller - Mutter aus Hannover (Name geändert) Andrea Zorn – Sozialpädagogin bei „Menschenskind“ Hannover Autor: Steven Rabe Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
7/4/20199 minutes, 26 seconds
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Früh hat Hendrik gemerkt, dass er anders ist als seine Schulkameraden. Während die anderen sich verabredet und ihr Leben in vollen Zügen genossen haben, war er immer am liebsten ganz für sich allein in seinem Zimmer. Alle Versuche seiner Mutter ihm zu helfen, scheiterten. Zu Hause spitzte sich die Lage bald immer weiter zu und das Leben zog an Hendrik vorbei. Gefühle wie Spaß, Freude, Entspannung oder Lust auf irgendetwas waren ihm fremd und machten ihm sogar Angst. Bald war klar, dass der junge Mann (23) Hilfe braucht. Gefunden hat er sie bei der Wiedereingliederungshilfe der Diakonie in Goslar. Mehr dazu erzählt er am Mittwoch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr. Gesprächspartner/in: – Hendrik Müller, Bewohner ambulant betreute Wohngemeinschaft Wallstraße, Diakonie Goslar – Heike Quehl, Pädagogische Mitarbeiterin im Bereich Wohnen, Diakonie Goslar Autor: Nadine Sender Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
6/27/20197 minutes, 44 seconds
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Trauernde Kinder und Jugendliche im Fuchsbau

Der Geburtstagstisch ist gedeckt, 30 Kerzen leuchten auf dem Kuchen für den Papa, doch der kommt nie wieder nach Hause. Larissa aus Weetzen bei Hannover ist gerade 6 Jahre alt, ihr Bruder 5 und die kleine Schwester 2, als ihr Vater stirbt. Er war Soldat, hat seine Waffe gereinigt, ein Schuss hat sich gelöst, so hört Larissa es von ihrer Mutter. Erst zwei Jahre später erfahren die Kinder, dass es kein Unfall war, sondern dass sich der Vater das Leben genommen hat. Larissa ist geschockt, verdrängt aber Wut und Trauer und versucht ihren Geschwistern und ihrer Mutter zu helfen, wo sie nur kann, um die schlimme Zeit besser zu überstehen. Mit 14 findet sie einen anonymen Zettel in ihrer Schultasche. Darauf steht: Dein Vater hat es schon richtig gemacht. Mit dir als Tochter hätte ich mir auch das Leben genommen. Und plötzlich sind die Bilder wieder in ihrem Kopf und die Trauer bahnt sich ihren Weg. Larissa braucht Hilfe, und findet sie im Trauer-Fuchsbau in Barsinghausen bei Hannover. Ein Teil des ambulanten Hospizdienstes der Diakonie. Interviewpartner/In Larissa, heute16 Jahre alt, Halbwaise nach dem Suizid ihres Vaters Jörn Döhnert, hauptamtlicher Kinder- und Jugendberater im Trauer- Fuchsbau in Barsinghausen und der Betreuer von Larissa Autor: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
6/13/20199 minutes, 30 seconds
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Schuldnerberatung

Schuldnerberatung Arbeitslosigkeit und Krankheit sind die Hauptgründe, warum Menschen in die Schuldenfalle geraten. Allein in Vechta haben sich im letzten Jahr über 500 Menschen an die Schuldnerberatung der Diakonie gewandt. Dazu gehört auch Klaus. Der Familienvater hat über 30 Jahre hart gearbeitet, doch als der Geschäftsführer in seiner Firma wechselt, wird Klaus‘ Leben auf den Kopf gestellt. Der neue Chef will ihn loswerden und bringt Klaus dazu, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Ein schwerer Fehler - denn wegen dieses Vertrags bekommt er erstmal kein Arbeitslosengeld. Um die Familie mit drei Kindern über Wasser zu halten, macht er Schulden. Und die werden plötzlich immer mehr. Wie er mit Hilfe der Schuldnerberatung aus der Schuldenfalle herausgekommen ist, das erzählt er in ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv. Interviewpartner/in: Klaus, 50 Jahre, lebt mit seiner Familie in Goldenstedt und hat 30.000 Euro Schulden. Franziska Mües, Schulden- und Insolvenzberaterin der Diakonie Vechta. Autor: Janine Lüttmann Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
6/6/20198 minutes, 45 seconds
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Sitterdienst für pflegende Angehörige

In der großen Pause brach Marion Heine ploetzlich zusammen. Die Lehrerin aus Ganderkesee hatte einen schweren Schlaganfall, da war sie gerade mal 58. Seitdem ist sie halbseitig gelaehmt. Das Sprechen faellt ihr schwer und sie braucht bei fast allem Hilfe. Juergen Siegmann pflegt seine Lebenspartnerin seit zehn Jahren zu Hause. Er kuemmert sich nachts, wenn sie schreiend aufwacht, er macht den Haushalt, geht mit ihr zur Toilette. Eine kleine Auszeit vom Pflegealltag schenkt ihm Zita Hobbensiefken. Die ehrenamtliche Helferin vom Sitterdienst für pflegende Angehoerige der Diakonie kommt jeden Mittwochnachmittag fuer zwei Stunden. Dann kann Juergen Siegmann in Ruhe in die Stadt fahren, einkaufen und einen Kaffee trinken.
5/23/20197 minutes, 49 seconds
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Hilfe für Jugendliche in beruflich und privater Krise

Familien aus 90 Nationen wohnen im Bremer Osten zusammen. Das fuehrt zu Konflikten – auch in der Schule. Gensch hat es am Anfang auch nicht leicht mit dem Lernen gehabt, doch er kaempft sich von unten nach oben und erlangt als erster in seiner Familie die Fachhochschulreife. Er faengt ein BWL-Studium an, doch viele Kurse finden auf Englisch statt, da kommt er nicht gut mit und schiebt viele Pruefungen vor sich her. Nach fuenf Semestern sieht Gensch ein, dass er die geforderten Leistungen nicht bringen kann und bricht das Studium ab. Sein naechstes Ziel ist eine Ausbildung. Er ist inzwischen 24 Jahre alt und schreibt eine Bewerbung nach der anderen, doch niemand will ihn einstellen. Ein Jahr vergeht und das Selbstbewusstsein von Gensch landet im Keller. Dazu kommt der Druck von der Familie und seine eigenen Zukunftsaengste. Ein Freund gibt ihm den Rat, sich an das Projekt Pick Up - der Diakonie zu wenden. Dort werden Jugendliche gecoacht, um fit fuer die Ausbildung zu werden und sich selbst in einem besseren Licht zu sehen.
5/16/20197 minutes, 20 seconds
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Mutter in Not – Lebensberatung der Diakonie in Hannover

„Hilfe, ich bin schwanger!“ – das dachte Claudia, nachdem sie erfahren hatte, dass sie Nachwuchs unterwegs war. Damals war sie 42 Jahre alt, arbeitslos. Die Freude auf das Baby war von Anfang an groß, aber auch die Sorgen: Wie stehe ich finanziell mit einem Baby da? Wird das Geld für eine größere Wohnung reichen und wer hilft mit der Babyausstattung? Zu ihrer Familie sagte Claudia aus persönlichen Gründen erstmal kein Wort über die Schwangerschaft. Nur eine Hand voll Freunde waren eingeweiht. Claudia war klar, dass sie Hilfe braucht, um ihr neues Leben mit Kind zu ordnen. An wen sie sich gewandt hat, das erzählt sie bei radio ffn. Gesprächspartnerin: Claudia, 45, arbeitslose Sozialpädagogin und Mutter eines heute dreijährigen Jungen Karin Aumann – Pädagogin und Lebensberaterin bei der Diakonie in Hannover Autor: Steven Rabe Redaktion: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2019 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
4/25/20198 minutes, 33 seconds
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Hauptsache gesund! Das wünschen sich alle Eltern, die ein Baby erwarten. Nicole Sikorski und ihr Mann sind da nicht anders. Als ihr Sohn Noah geboren wird, ist die Freude groß. Noah ist ein ganz ruhiges Baby, er schreit fast gar nicht und kuschelt gern. Dass er erst spät anfängt zu sprechen, fällt seinen Eltern zwar auf, aber sie machen sich darüber keine Sorgen. Später im Kindergarten benimmt sich Noah aber auffällig. Er meidet Blickkontakt, spielt fast gar nicht mit den anderen Kindern und beißt. Es beginnt ein Kinderärztemarathon, ohne dass festzustellen ist, was dem Jungen fehlt. In der Schule spitzen sich Noahs Verhaltensauffälligkeiten zu. Er schlägt z.B.in stressigen Momenten den Kopf gegen die Wand. Erst nach drei Monaten in einer Tagesklinik steht die richtige Diagnose fest: Atypischer Autismus. Im Autismus-Zentrum in Celle werden Kinder wie Noah gefördert und die Eltern über das Krankheitsbild aufgeklärt und beraten, denn diese Krankheit hat einen Einfluss auf die ganze Familie. Wie es für Noah und seine Eltern weiter gegangen ist, das erzählt Noahs Mutter in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Nicole Sikorski, Mutter von Noah, der an Atypischen Autismus erkrankt ist Anna Kliems, Autismus-Beraterin und Therapeutin in der Autismus-Ambulanz der Diakonie im „Linerhaus“ in Celle Autorin: Janine Lüttmann Redaktion: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2019 © & (p): Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
4/11/20199 minutes, 18 seconds
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Kinder mit Autismus

Hauptsache gesund! Das wünschen sich alle Eltern, die ein Baby erwarten. Nicole Sikorski und ihr Mann sind da nicht anders. Als ihr Sohn Noah geboren wird, ist die Freude groß. Noah ist ein ganz ruhiges Baby, er schreit fast gar nicht und kuschelt gern. Dass er erst spät anfängt zu sprechen, fällt seinen Eltern zwar auf, aber sie machen sich darüber keine Sorgen. Später im Kindergarten benimmt sich Noah aber auffällig. Er meidet Blickkontakt, spielt fast gar nicht mit den anderen Kindern und beißt. Es beginnt ein Kinderärztemarathon, ohne dass festzustellen ist, was dem Jungen fehlt. In der Schule spitzen sich Noahs Verhaltensauffälligkeiten zu. Er schlägt z.B.in stressigen Momenten den Kopf gegen die Wand. Erst nach drei Monaten in einer Tagesklinik steht die richtige Diagnose fest: Atypischer Autismus. Im Autismus-Zentrum in Celle werden Kinder wie Noah gefördert und die Eltern über das Krankheitsbild aufgeklärt und beraten, denn diese Krankheit hat einen Einfluss auf die ganze Familie. Wie es für Noah und seine Eltern weiter gegangen ist, das erzählt Noahs Mutter in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Nicole Sikorski, Mutter von Noah, der an Atypischen Autismus erkrankt ist Anna Kliems, Autismus-Beraterin und Therapeutin in der Autismus-Ambulanz der Diakonie im „Linerhaus“ in Celle Autorin: Janine Lüttmann Redaktion: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2019 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
4/4/20198 minutes, 26 seconds
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Tagesaufenthalt fuer Wohnungslose in Oldenburg

Eine Wohnung, ein Job – ein ganz geregeltes Leben, das war auch für Martin Stubenrauch aus Oldenburg normal. Bis sein Vermieter ihm nach einigen Konflikten fristlos kündigt und das Wohnungsschloss austauscht. Der 39-Jährige steht plötzlich auf der Straße, kommt nicht mal mehr an seine persönlichen Sachen und weiß nicht wohin. Gute Freunde, bei denen er für ein paar Tage unterkommen kann, hat Martin Stubenrauch nicht. Es ist November und kalt. Martin übernachtet fast eine Woche draußen. Trotzdem schleppt er sich jeden Morgen zur Arbeit. Hilfe findet er im Tagesaufenthalt für Wohnungslose des Diakonischen Werks. Martin Stubenrauch bekommt dort erst einmal Wechselkleidung, eine heiße Dusche und einen warmen Schlafsack für die Nächte draußen. Wie es ihm heute geht und was er noch vorhat, das erzählt Martin in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv. Gesprächspartner: Martin Stubenrauch, 39, aus Oldenburg, derzeit wohnungslos Reinhild Hagedorn, Dipl. Pädagogin im Tagesaufenthalt für Menschen in Wohnungsnot der Diakonie, Oldenburg Autorin: Ann-Kathrin Marr Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
3/21/20198 minutes, 24 seconds
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LuToM Trauerangebot fuer Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Wie gehe ich damit um, den wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren zu haben? Eine Herausforderung, der sich Bianca Storm und Sohn Paul aus Stöckheim jeden Tag aufs Neue stellen müssen. Denn die beiden mussten Abschied nehmen - von ihrem Ehemann und Vater Dirk. Nach fast zwei Jahren Krankheit verlor er im Oktober 2013 den Kampf gegen einen Hirntumor – mit nur 34 Jahren. Dabei hatte er ihn in seinem Leben schon einmal besiegt. Nach dem Tod war für die beiden nichts mehr, wie zuvor. Mutter Bianca konnte im Alltag nur noch funktionieren, und Sohn Paul war mit 4 Jahren noch zu jung, um alles zu verstehen. Eine Einrichtung in Northeim hat den beiden in dieser schwierigen Zeit geholfen. Welche das ist – das hört ihr am Mittwochabend ab 21 Uhr bei radio ffn – und zeitgleich an der Diakonie-Hotline. Gesprächspartner/in: Bianca Storm - Mutter Sohn Paul – LuToM-Teilnehmer Susanna Lenkewitz – Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin Autor: Steven Rabe Redaktion: Angela Behrens Moderation: Angela Behrens 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
3/14/20198 minutes, 20 seconds
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Ausbildungschancen für junge Mütter: SINA

Mit 20 wird Gabi völlig unerwartet schwanger. Zu der Zeit macht sie gerade eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachassistentin. Als sich der erste Schock gelegt hat, entscheidet sie sich für das Kind. Die Beziehung zum Kindsvater geht in die Brüche. Gabi zieht mit ihrem Sohn zurück zu ihrer Mutter und entscheidet sich, ihre Lehre beim Zahnarzt abzubrechen. Eine Ausbildung will sie immer noch machen, hat aber Angst davor, den Spagat zwischen Baby und Beruf nicht zu schaffen. Als der Kleine einen Krippenplatz bekommt, fasst Gabi neuen Mut und geht zum Arbeitsamt. Dort wird ihr das Ausbildungsprojekt SINA der Diakonie in Hannover empfohlen. Warum gerade sie als junge Mutter dort die optimale Unterstützung für den Wiedereinstieg in eine Ausbildung bekommt, das erzählt Gabi am Mittwochabend in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr. Gesprächspartnerinnen: Gabi, 23, junge Mutter aus Hannover und Teilnehmerin bei SINA Ilka Kern, Sozialpädagogin bei SINA und Gabis Beraterin und Begleiterin Autorin: Angela Behrens Redaktion: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2019
2/28/20198 minutes, 7 seconds
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Familien in Not - FiN Hildesheim

Daniela und ihr Ehemann leben im Raum Hildesheim und haben drei Kinder zwischen 11 und 15 Jahren. Die besuchen das Gymnasium und interessieren sich für Sport, Musik, Tanzen und vieles mehr. Die Familie lebt vom Mindestlohn, den der Vater nach Hause bringt. Jeder Schulstart ist schon eine finanzielle Herausforderung für sie. Die 70 Euro Zuschuss für die Schulmaterialien, die sie pro Kind vom Staat bekommen, haben letzten Sommer nicht annähernd die tatsächlichen Kosten gedeckt. Viele Wünsche der Kinder bleiben unerfüllt – auch der, mal zu verreisen. Als die Kirchengemeinde eine Kinder- und Jugendfreizeit auf Spiekeroog anbietet, möchte Daniela ihre Kinder mitfahren lassen, doch die Teilnahmegebühr ist einfach zu hoch für sie. Daniela bekommt den Tipp, sich an „FiN“ zu wenden. „FiN“ steht für „Familien in Not“, eine Stiftung in Hildesheim, die von der Diakonie geleitet wird. Wie Danielas Kinder doch noch die Koffer packen konnten und wem „FiN“ außerdem helfen kann, das und mehr hört Ihr in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: Daniela, Mutter von drei Kindern, arbeitslos Gisela Sowa, Sozialarbeiterin bei der Diakonie in Hildesheim und Koordinatorin der Stiftung „fin“ Autorin: Angela Behrens Redaktion: Renate Baumgart Moderation: Angela Behrens
2/21/20198 minutes, 40 seconds
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Wenn Wohnungslosigkeit droht

Lars Rudolf aus Stade liegt abends im Bett, als er spürt, dass er einen Schlaganfall bekommt. Aus eigener Kraft kann er noch einen Rettungswagen rufen, dann ist sein halber Körper gelähmt. Er ist gerade erst 47 Jahre alt, arbeitet als Koch und lebt nach dem frühen Tod seiner Frau allein. Lars hat Glück im Unglück. Sein Körpergefühl kommt zurück, nur die linke Hand bleibt gelähmt. Doch durch die schwere Krankheit gerät er finanziell in Schwierigkeiten. Er kommt nicht über die Runden und baut hohe Mietschulden auf. Sein Vermieter hat Verständnis für seine Situation, muss ihm aber dennoch den Mietvertrag kündigen. Er empfiehlt Lars, sich an eine Beratungsstelle der Diakonie in Stade zu wenden, die für wohnungslose Menschen da ist, aber auch für solche, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Was die Sozialpädagogen von „Wohnen und Leben“ für ihn tun können, erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Lars Rudolf, 48, Schlaganfallpatient und Frührentner aus Stade Matthias Lauer, Sozialpädagoge bei „Wohnen und Leben“, Beratungsstelle der Diakonie rund um Wohnungslosigkeit in Stade Autorin: Angela Behrens Moderation: Nadine Sender
2/8/20198 minutes, 34 seconds
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Altersarmut Bassum

Anneliese Samson hat ihr Leben lang gearbeitet, auf dem Hof geholfen, drei Kinder großgezogen, die Tafel unterstützt. Jetzt mit 84 bekommt sie so wenig Rente, dass es kaum zum Leben reicht. Mit Hilfe ihres nierenkranken Sohnes, den sie zu sich genommen hat, kommt sie finanziell so gerade über die Runden. Und sie ist kein Einzelfall. Vor allem Frauen sind von Altersarmut betroffen. „Eine Schande!“ sagt Katrin Moser von der Diakonie in Syke. Die Kirchenkreissozialarbeiterin empört sich nicht nur, sie packt auch mit an. Moser erledigt den Papierkram für ihre Klienten, setzt sich mit den Behörden auseinander und organisiert Unterstützung in Form von Spenden und Beihilfen. Altersarmut hat viele Gesichter – eins stellen wir vor bei ffn – die Kirche – Hilfe interaktiv, in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas. Und wir zeigen, was man dagegen tun kann. Gesprächspartner: Anneliese Samson, 84 Katrin Moser, Diakonie in Syke Autorin: Katja Jacob Moderation: Angela Behrens 2019 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
1/31/20198 minutes, 41 seconds
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„Wie auf einer rosa Wolke schweben“ – so beschreibt Sascha aus Meppen das Gefühl, das sie hatte, als sie sich Heroin zu spritzte. Die heute 34-Jährige war viele Jahre von dieser Droge abhängig. Angefangen hatte alles, als sie gerade mal 19 Jahre alt war und Freunde ihr das erste Mal etwas anboten. Was als Gelegenheitskonsum begann, endete in der Sucht. Zu Spitzenzeiten gab sie rund 1 500 Euro im Monat für den Stoff aus. Um die Sucht zu finanzieren, verkaufte sie sogar ihre Einrichtungsgegenstände. Irgendwann ging es ihr aber so schlecht, dass sie das Problem auch vor ihrer Familie nicht mehr verheimlichen konnte. Das war der Tiefpunkt, doch damit begann auch ein langer Weg aus der Sucht. Wie der aussah, erzählt Sascha bei „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Sascha – ehemalige Heroinabhängige aus Meppen (Name geändert) Alexandra Kemper – Diplomsozialarbeiterin bei der Diakonie Emsland Autor: Steven Rabe Moderation: Nadine Sender 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
1/17/20199 minutes, 6 seconds
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Oekumenische Essensausgabe hilft Obdachlosen in Hannover

Ökumenische Essensausgabe hilft Obdachlosen in Hannover Wer hilft eigentlich den Obdachlosen und Bedürftigen, die sonst niemanden haben? Bei uns in Niedersachsen gibt es 34 Tagesaufenthalte, in denen sie sich zumindest für ein paar Stunden aufwärmen und einen Kaffee trinken können. Dort wurden schon im Jahr 2016 rund 416.000 Kontakte dokumentiert. Einer der regelmäßigen Besucher war auch Carsten Grote aus Hannover. Nach der Trennung von seiner Freundin hatte der 44-Jährige mit psychischen Problemen zu kämpfen und verlor dadurch sogar seine Arbeit. Das war der Beginn einer Abwärtsspirale – Carsten konnte seine neue Wohnung nicht mehr halten und landete auf der Straße. Eines Tages lernte er bei einem Besuch der Ökumenischen Essensausgabe in Hannover Rebecca Flügel kennen. Wie die Ehrenamtliche ihm helfen konnte, erzählt er am Mittwoch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr. Von 21 bis 23 Uhr könnt Ihr unsere Experten an der Diakonie-Hotline unter der 0511/ 360 4 360 erreichen. Gesprächspartner/in: – Carsten Grote, ehemals Obdachloser, Ehrenamtlicher bei der Obdachlosenhilfe e.V. in Hannover – Rebecca Flügel, Ehrenamtliche bei der Ökumenischen Essensausgabe, Diakonisches Werk Hannover, Mitbegründerin der Obdachlosenhilfe e.V. Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
1/10/20197 minutes, 29 seconds
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Wellcome - hilfe fuer junge Familien

Ulrike Wisler aus Oldenburg hat gerade Zwillinge bekommen und ist ganz schoen eingespannt. Ihre aeltere Tochter ist zweieinhalb und der Papa viel unterwegs. Weil er auswaerts arbeitet, ist er manchmal auch ueber Nacht weg. Ulrike muss den Alltag mit drei kleinen Kindern dann ganz allein organisieren, fuettern und wickeln, spielen, troesten und dann noch einkaufen. Schnell kommt die junge Mutter an ihre Grenzen. Bevor die Situation aus den Fugen geraet, bekommt sie zum Glueck endlich Unterstuetzung. Wellcome, so heißt ein bundesweites Projekt, das in Oldenburg von der Evangelischen Familienbildungsstaette koordiniert wird. Es vermittelt jungen Familien ehrenamtliche Helfer.
12/20/20188 minutes, 1 second
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Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige

Werner Buchna aus Hannover weiß, wie es ist, bei diesen Temperaturen auf der Straße zu leben, Drogen zu nehmen und keine Perspektive im Leben zu haben. Es ist noch gar nicht lange her, als das alles auf ihn zutraf. Nach einem persönlichen Wendepunkt hatte Werner durch den Verkauf des Straßenmagazins Asphalt endlich wieder Struktur in seinem Leben. Der persönliche Kontakt mit anderen Menschen tat ihm gut. Als er dann eines Tages an seinem Verkaufsstand auf einen bekannten Musiker aus Hannover traf, kam er auf die Idee, ein besonders Projekt zu unterstützen. Das bringt seit mittlerweile sieben Jahren in Hannover zur Weihnachtszeit viele Augen zum Leuchten. Wie das sein Leben bereichert, erzählt er am Mittwoch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“ von 21 bis 22 Uhr. Von 21 bis 23 Uhr könnt ihr unsere Experten an der Diakonie-Hotline unter der 0511/ 360 4 360 erreichen. Gesprächspartner: - Werner Buchna, ehemals obdachlos, Verkäufer des Diakonie-Straßenmagazins Asphalt und im Orga-Team bei „Die!!! Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige“ - Christof Stein-Schneider, Musiker (u.a. „Fury in the Slaughterhouse“, „Wohnraumhelden“) und Schirmherr „Die!!! Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige“ Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2018: © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
12/6/20189 minutes, 20 seconds
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Hans-Jürgen Grüne hat schon immer mehr getrunken als andere. Seinen ersten Vollrausch erlebt er im Teenie-Alter. Als er bei einem Tischtennis-Turnier mit seinem Verein als einziger total betrunken ist, merkt er, dass er ein Problem hat, und will etwas ändern. 1990 macht er seine erste Therapie, darauf folgen weitere - und einige Rückschläge. Irgendwann geht gar nichts mehr und Hans-Jürgen Grüne wird erneut in eine Klinik eingewiesen. Mittlerweile ist er seit 2016 trockener Alkoholiker. Was ihm neben den Therapien dabei hilft, die Finger vom Alkohol zu lassen, das erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: - Hans-Jürgen Grüne aus Celle, Alkoholiker, seit 2016 trocken - Reiner Hoffmann, Leiter der Suchtselbsthilfegruppe BKE in Celle, in enger Kooperation mit der Diakonie in Celle Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
11/29/20189 minutes, 12 seconds
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Liebe und Lust mit Handicap

Ihr Körper ist behindert, ihre Gefühle sind es nicht. Martina Hundeshagen aus Wildeshausen hat Spastiken in den Armen. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Matthias zusammen, auch er wohnt wie Martina im Wohnheim für Menschen mit Behinderungen der Diakonie Himmelsthür. Als es zwischen den beiden kriselt, leidet Martina sehr unter dem Liebeskummer, auch Matthias geht es schlecht damit. Hilfe finden beide bei dem Psychologen Hauke Andresen. Er leitet unter anderem die Beratungsstelle „Erste Hilfe für Verliebte“ und hat das Paar beraten. Wie er Martina helfen konnte, das erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Martina Hundeshagen, Bewohnerin im Wohnheim für Menschen mit Behinderungen der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen Hauke Andresen, Psychologe und Leiter der Beratungsstellen „Sexuelle Gewalt“ und „Erste Hilfe für Verliebte“ im Wohnheim der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen Autor: Angela Behrens Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
11/15/20189 minutes, 37 seconds
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Menschenskind Hannover

Unterstützung für Eltern mit besonderen Kindern Integration – dieses Thema begegnet uns in den Medien fast täglich. Aber was das wirklich bedeutet und wie wichtig es ist, das weiß man wahrscheinlich erst, wenn man selbst betroffen ist. So wie Meli H. aus der Region Hannover. Ihre Tochter Helli ist 2,5 Jahre alt und ein besonderes Kind. Bei ihrer Geburt wurde ein genetischer Defekt festgestellt, der dazu führt, dass die Kleine motorisch und kognitiv nicht so entwickelt ist wie andere Kinder in ihrem Alter. Helli braucht Medikamente, weil sie immer wieder epileptische Anfälle hat, und andere Hilfsmittel, zum Beispiel eine spezielle Karre. Das alles kostet viel Geld. Der Terminkalender von Mama Meli ist immer voll – Arztbesuche und Therapien stehen regelmäßig an und sie muss sich mit Pflege- und Krankenkasse auseinandersetzen. Die alleinerziehende Mutter stößt bald an ihre Grenzen. Unterstützung bekommt sie dann von der Elternberatungsstelle „Menschenskind“. Wie die ihr und ihrer kleinen Tochter das Leben erleichtert, erzählt Meli in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/innen: Meli H., 26 Jahre, alleinerziehende Mutter einer Tochter mit Behinderung Andrea Zorn, Systemische Familienberaterin bei „Menschenskind“ in Hannover, gefördert von der Diakonie in Niedersachsen Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2018 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
11/8/20189 minutes, 34 seconds
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Unterstützung für junge Eltern - Projekt „Zeit für Kinder“ der Diakonie in Winsen

Füttern, Wickeln, Spielen, nebenbei den Haushalt schmeißen – als Elternteil hat man alle Hände voll zu tun. Die eigenen Bedürfnisse bleiben da schnell mal auf der Strecke. So ging es auch Bianca aus Winsen. Die 41-Jährige ist Mutter von zwei Kindern; das Dritte ist schon im Anmarsch. Zusammen mit ihrem Mann Felix ist sie für jede Auszeit im Alltag dankbar. Doch diese zu finden, ist gar nicht so einfach. Etwas Entlastung bringen die Großeltern, doch die wohnen weit weg. Da mal Zeit für sich zu finden, wird schnell zur organisatorischen Meisterleistung. Aber es gibt ein Projekt der Diakonie, das genau in solchen Situationen Unterstützung bietet. Was das ist, das erzählt Bianca in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Bianca – Mutter von zwei Kindern Barbara Müller* - Ehrenamtliche Helferin (* Name geändert) Christine Arndt – Koordinatorin des Projekts „Zeit für Kinder“, Diakonisches Werk der Ev.-luth. Kirchenkreise Hittfeld und Winsen Autor: Steven Rabe Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
10/25/20188 minutes, 27 seconds
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Suchthilfe Wilhelmshaven

Wenn der Alkohol das Leben bestimmt. Es fing klassisch an: Schon morgens nach dem Aufstehen genehmigt Wolfgang van Acken sich das erste Bier. Bei der Arbeit hat er immer öfter eine Fahne und ist unkonzentriert. Zu Hause erledigt er nur noch das Nötigste. Bald kreisen seine Gedanken nur noch um den Alkohol. Der Job, seine Familie – all das scheint ihm nicht mehr so wichtig. Wenn seine Frau fordert, dass er aufhört, weicht er aus. Er versteckt die Flaschen, trinkt immer öfter heimlich. Schließlich stellt sein Chef ihn vor die Wahl: Wolfgang soll sich Hilfe holen, sonst kann er seine Sachen packen... Was ihm schließlich aus dieser verzwickten Situation geholfen hat, das erzählt Wolfgang in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Wolfgang van Acken, 63 Jahre, trockener Alkoholiker Bernd Alpers, Pädagoge und Sozialtherapeut, Fachstelle Sucht des des Diakonischen Werks Friesland-Wilhelmshaven Autorin: Ann-Kathrin Marr Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
10/24/20187 minutes, 30 seconds
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Werkheim hilft Wohnungslosem

Werkheim hilft Wohnungslosem Manchmal kann es im Leben ganz schnell gehen, dass man auf die schiefe Bahn gerät. Zum Beispiel, wenn der Partner sich unerwartet trennt, die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können oder psychische Probleme direkt in die Drogensucht führen. So war es bei Domenic Uldis Mancebo Mato. Bereits mit zwei Jahren hat er seine Mutter verloren, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Zunächst lebt er auf Teneriffa bei seiner Familie. Die bösen Erinnerungen bleiben aber und der junge Mann betäubt sie immer öfter mit Cannabis. Dann holt sein Opa aus Hannover ihn mit 21 Jahren zu sich, um ihm zu helfen. Schon bald ist allerdings klar, dass Domenic fachmännische Unterstützung braucht, die sein Großvater nicht allein leisten kann. Wie eine Einrichtung in Hannover den beiden aus der Krise geholfen hat, das hört Ihr in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Domenic Uldis Mancebo Mato, Bewohner Werkheim e.V., Hannover Astrid Rehmert, Abteilungsleiterin Sozialer Dienst im Werkheim e.V. im Verbund der Diakonie Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
10/11/20188 minutes, 54 seconds
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Juniver - Jugendberufshilfe der Diakonie Hannover

Waheed Haji ist mit 15 Jahren ohne seine Familie von Syrien nach Deutschland geflohen. Den Krieg, die Angst zum Militärdienst eingezogen zu werden und nicht zuletzt die schlechten Zukunftsperspektiven – das alles hat er hinter sich gelassen. Nachdem er in Hannover nochmal drei Jahre die Schulbank gedrückt hat, will er sich nun mit einer Ausbildung ein gutes Leben in Deutschland aufbauen. Dabei hilft ihm juniver. So heißt die Jugendberufshilfe der Diakonie Hannover. Dort gibt es unter anderem eine spezielle Betreuung von jungen Flüchtlingen. Sie lernen Deutsch, bekommen Hilfe bei Behördengängen oder bei der Wohnungssuche. Ihnen wird angeboten, in den vielseitigen Berufsbereichen bei juniver direkt erste Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen, oder sich um ein Praktikum in externen Betrieben zu bewerben. Waheed hat gerade ein Praktikum bei einem Dachdecker bekommen. Ob ihm die Arbeit in luftiger Höhe gefällt und warum die Mitarbeiter von juniver manchmal auch wie Mama und Papa für die Jugendlichen sind. Das ist zu hören in „ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: Waheed Haji, 18, Flüchtling aus Syrien Elisabeth Sandrock, Integrationscoaching bei juniver Autorin: Angela Behrens Moderation: Nadine Sender 2018: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
10/11/20189 minutes, 12 seconds
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Vielfach Mutter

Sigrid Martens ist nichts Menschliches fremd. Die 68 Jaehrige hat sieben eigene und drei Pflegekinder grossgezogen und das weitgehend alleine. In ihrer Familie gab es schwere Krankheiten, toedliche Unfaelle, Alkoholprobleme und Arbeitslosigkeit. Um ihre Familie ueber Wasser zu halten, hat die gelernte Kinderkrankenschwester und Altenpflegerin nachts noch in einer Reinigungskolonne gearbeitet – eine Verschuldung konnte sie trotzdem nicht verhindern. Die Diakonie vermittelte Ihr eine Kur und lotste sie durch das Privatinsolvenzverfahren. Dabei immer an ihrer Seite, Katrin Moser, erst als Schuldnerberaterin, heute als Kirchenkreissozialarbeiterin der Diakonie in Syke.
9/6/20187 minutes, 34 seconds
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Straßenmagazin Asphalt hilft Fruehrentner

Immer mehr Rentner in Niedersachsen müssen sich etwas dazuverdienen, um nicht der Altersarmut zum Opfer zu fallen. 2014 waren nach der Statistik rund 35 200 Menschen im Rentenalter erwerbstätig. Darunter fallen auch die so genannten Frührentner, so wie Mario Cordes aus Hannover. 2005 hatte der damals gerade mal Mitte Dreißigjährige einen schlimmen Arbeitsunfall. Seinen Beruf als Maurer konnte er vergessen. Eine Umschulung wurde ihm aber aufgrund der Rente nicht bewilligt und seine Bemühungen, einen neuen Job zu finden, verliefen erfolglos. Die meisten Arbeitgeber stellten lieber junge, gesunde Bewerber ein. Mario litt immer mehr unter der verzwickten Situation, bis ihm irgendwann ein Bekannter vom Straßenmagazin Asphalt erzählte. Wie ausgerechnet das dem Frührentner helfen konnte, das erzählt er in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“
8/16/201810 minutes, 12 seconds
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Dorfhelferin in Badbergen-Bramsche

Unterstützung für Familie und Haushalt in Notfällen Hannah Koch aus Bersenbrück im Osnabrücker Land ist 40 Jahre alt, als ein Schicksalsschlag ihr Leben total verändert. Die Ehefrau und Mutter zweier Kinder bricht morgens unter der Dusche plötzlich zusammen und erleidet einen Schlaganfall. Sie fällt ins Koma und muss fast ein halbes Jahr im Krankenhaus verbringen. An Normalität ist erstmal nicht zu denken. Der Familienvater muss von heute auf morgen alleine die beiden Kinder versorgen und den Haushalt bewältigen. Schnell kommt er an seine Grenzen. Daher sucht sich die Familie Unterstützung und bekommt endlich Entlastung. Welche das war, erzählen Hannah und Jan Koch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/innen: Hannah Koch* – Schlaganfallpatientin (Namen geändert) Jan Koch* – Ehemann (Namen geändert) Gertrud Taphorn - Dorfhelferin in Badbergen-Bramsche, 
Evangelisches Dorfhelferinnenwerk der Diakonie Niedersachsen Autor: Steven Rabe Moderation: Nadine Sender 2018 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
8/2/20188 minutes, 32 seconds
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Ausfüllhilfe in Bad Gandersheim

Ausfüllhilfe in Bad Gandersheim Komplizierte und unverständliche Formulare, zum Beispiel von Eurer Versicherung - jeder von uns war schon einmal in so einer Situation, in der man den ganzen Papierkram am liebsten in den Ofen gesteckt hätte. Dieses Gefühl kennt auch der 44-jährige Mustafa Boz aus Bad Gandersheim. Er kommt ursprünglich aus der Türkei, lebt aber bereits seit 28 Jahren in Deutschland. Doch wenn er Unterlagen von Behörden ausfüllen muss, versteht er meistens nur Bahnhof. Lange Zeit hat er alleine versucht, Anträge richtig auszufüllen, doch häufig wurden ihm die Unterlagen wieder zurückgeschickt, weil er einfach zu viele Fehler gemacht hat. Irgendwann bekam er jedoch vom Bad Gandersheimer Bürgerbüro einen entscheidenden Tipp, der ihn aus dem Papier-Dschungel befreit hat. Welche Lösung er gefunden hat, erzählt Mustafa am Mittwoch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: - Mustafa Boz, 44 Jahre alt, aus Bad Gandersheim - Andree Schröder, Mitarbeiter beim Projekt „Ausfüllhilfe“ der Diakonie in Bad Gandersheim Autorin: Annika Platt Moderation: Nadine Sender © & (p) 2018 Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
7/26/20187 minutes, 46 seconds
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Wohnraumzertifikat der Diakonie

Mieterführerschein Burgdorf Könnt Ihr auf den ersten Blick erkennen, ob jemand ein seriöser Mieter ist oder nicht? Viele Vermieter stehen vor Fragen dieser Art, wenn sie ihre Immobilie anbieten. Besonders schwer haben es da geflüchtete Menschen, die aus einem völlig fremden Land kommen und sich mit den Regeln und Sitten bei uns gar nicht auskennen. Auf beiden Seiten kann es dann zu „Angst vor dem Unbekannten“ kommen. So ging es auch dem 28-jährigen Hassan, als er vor über zwei Jahren aus dem Sudan flüchten musste. Nachdem er endlich sein nur acht Quadratmeter großes Zimmer in einer Notunterkunft nach Monaten verlassen konnte, stand er gleich vor dem nächsten Problem: niemand wollte ihm eine Wohnung geben. Welches Projekt des Diakonieverbandes Hannover-Land ihn aus der Misere geholt hat und auch den Vermietern ein besseres Gefühl geben konnte, erzählt er Euch in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner: - Hassan Muhammed, 28 Jahre, aus dem Sudan - Imke Fronia, Leiterin Migrationsfachdienst Burgdorf, Diakonieverband Hannover-Land Autorin: Nadine Sender Moderation: Nadine Sender 2018 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
7/5/20188 minutes, 58 seconds
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Schuldnerberatung in Brake

Schuldnerberatung in Brake Für Maria Schmidt aus Brake ist es der Start ins Erwachsenenleben: Sie ist 18, macht eine Ausbildung und zieht von zu Hause aus. Klar, dass sie da auch einen eigenen Handyvertrag braucht. Doch kurz darauf bricht sie die Ausbildung ab, kann die Rechnungen nicht mehr bezahlen und macht weitere Schulden. Immer mehr Mahnungen flattern ins Haus. Maria Schmidt weiß nicht mehr, wie sie da alleine herauskommen soll. Hilfe hat sie dann bei der Schuldnerberatung der Diakonie bekommen – und das sogar kostenlos. Wie es ihr heute geht, das erzählt sie in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. 
GesprächspartnerInnen:
Maria Schmidt, 24 Jahre, lebt in Brake/Unterweser Dieter Poppe, Diakonisches Werk Wesermarsch, Schuldnerberater Autorin: Ann-Kathrin Marr Moderatorin: Nadine Sender 2018 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
6/21/20188 minutes, 26 seconds
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Partnerbesuchsdienst in Hannover

Partnerbesuchsdienst in Hannover 
 Einsamkeit im Alter – das trifft auf immer mehr Menschen bei uns in Niedersachsen zu. Einer von ihnen ist der 86-jährige Horst Greiser. Seit seine Frau vor rund eineinhalb Jahren verstorben ist, lebt er alleine in seiner Wohnung in Hannover. Obwohl seine Tochter in der Nähe lebt und ihn regelmäßig besucht, ist Horst Greiser die meiste Zeit des Tages allein. Das führte bei ihm sogar zu Depressionen. Seine Hausärztin hat ihm daraufhin ein ganz besonderes Rezept verschrieben: den Partnerbesuchsdienst des Diakonischen Werks in Hannover. Hier hat er Unterstützung bekommen. Wie ihm damit aus der Einsamkeit geholfen werden konnte, das erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartnerinnen: - Horst Greiser, 86 Jahre, Teilnehmer Partnerbesuchsdienst des Diakonischen Werks in Hannover - Jürgen Deubeler, 79 Jahre, Besucher Partnerbesuchsdienst des Diakonischen Werks in Hannover - Karin Bläsing, Koordinatorin Partnerbesuchsdienst des Diakonischen Werks in Hannover Autor: Lea Biskup Moderation: Nadine Sender 2018 © & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
6/14/20188 minutes, 44 seconds
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30.05.2018 Jugendwerkstatt Dannenberg

Motivationsmaßnahme für junge Menschen ohne Arbeit Sebastian ist 21 Jahre alt und kommt aus Pussade im Kreis Lüchow-Dannenberg. 2014 macht er seinen Hauptschulabschluss und sucht danach eine Ausbildung. Am liebsten etwas, wo er an Autos herumschrauben kann – denn er ist handwerklich begabt. Doch statt einer Zusage sammelt er nur Absagen. Aus seiner Hoffnung wird schnell Frust. Sebastian hält sich mit Mini-Jobs über Wasser, aber wirklich glücklich ist er nicht. Schließlich kommt das Jobcenter auf ihn zu und macht ihm ein Angebot. In der Jugendwerkstatt Dannenberg soll er neuen Anlauf nehmen und wichtige Fähigkeiten für die Berufswelt erlernen. Was sich seitdem bei Sebastian verändert hat, das erzählt er in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“. Gesprächspartner/in: Sebastian – Teilnehmer der Jugendwerkstatt Dannenberg Martin Papke – Fachanleiter in der Jugendwerkstatt Dannenberg Marcel Christ – Leitung der Jugendwerkstatt Dannenberg Autor: Steven Rabe Moderation: Nadine Sender 2018 (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH
5/31/20187 minutes, 30 seconds
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Hausnotruf Winsen

Die 83-jährige Gisela wohnt in einem kleinen abgeschiedenen Dorf in der Nähe von Celle. Sie liebt das Leben auf dem Land und freut sich über jeden Tag, den sie in den eigenen vier Wänden verbringen kann. Es gibt nur ein Problem: Gisela ist zu Hause bereits mehrmals schwer gestürzt, im Garten, in der Küche und im Schlafzimmer. Als ältere Dame kann sie sich in solchen Momenten nicht mehr alleine aufrichten. Es ist sogar schon vorgekommen, dass sie stundenlang um Hilfe rufen musste, bis jemand ihre schlimme Lage bemerkt hat. Zwar wohnt ihre Tochter Susanne im Haus nebenan, doch da sie berufstätig ist, kann sie nicht rund um die Uhr auf ihre Mutter achten. Die Familie macht sich große Sorgen und beschließt, für Gisela ein „Hausnotrufgerät“ zu installieren. Was sich dahinter verbirgt, das erzählt Gisela gemeinsam mit ihrer Tochter in „ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv“.
5/24/20187 minutes, 27 seconds
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Pflegedienst bei Demenz

Wenn Eltern auf einmal wieder Kinder werden. In Niedersachsen sind ueber 150.000 Menschen an Demenz erkrankt. Die Krankheit fuehrt zu Beeintraechtigungen der geistigen Leistungsfaehigkeit. Gedaechtnis, Sprache, Orientierung und Urteilsvermoegen sind einschraenkt und das so schwerwiegend, dass die Betroffenen nicht mehr ohne Hilfe auskommen. So wie bei Dagmar Pohle und ihrer 90 jaehrigen Mutter. Bei der kam die Krankheit schleppend aber heftig. Doch fuer die Tochter war klar, dass die Mutter zu Hause bleiben soll und nicht in ein Heim kommt. Doch bald stand sie vor einer echten Mammutaufgabe. Arbeiten, den eigenen Haushalt wuppen und dazu die Pflege der eigenen Mutter. Bald kam die 60 Jaehrige an ihre Grenzen und brauchte dringend Unterstuetzung. Zum Glueck hat sie die nun auch gefunden, bei der Diakoniestation in Goslar. Da wird ein Pflegedienst fuer genau solche Faelle wie die von Dagmar Pohle und ihrer Mutter angeboten.
5/16/20187 minutes, 12 seconds
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Hilfe für junge Mütter

Die achtzehnjährige Cheyenne ist kaum ein Jahr mit ihrem Freund zusammen, da erfährt sie vom Frauenarzt, dass sie im vierten Monat schwanger ist. Ein Abbruch ist nicht mehr möglich. Wegen der Eifersucht ihres Freundes bricht Cheyenne die Schule ab. Immer wieder wird er ihr gegenüber gewalttätig und wirft sie schließlich hochschwanger aus der Wohnung. Unterstützung bekommt sie weder von der eigenen Familie noch von der des Kindsvaters. Als die Wehen fünf Wochen zu früh einsetzen, schafft sie es nur mit knapper Not zu Fuß ins Krankenhaus. Nach einer dramatischen Geburt steht sie mit ihrem kleinen Sohn vor dem Nichts. Die Diakonie in Lüneburg bietet den beiden im Projekt MaDonna mehr als ein Dach über dem Kopf. Wie ihr dort geholfen wird, das erzählt sie in „ffn, die Kirche – Hilfe interaktiv“.
5/3/20188 minutes, 43 seconds
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Burnout im Pflegedienst

Obwohl es so viele betrifft, sind psychische Erkrankungen immer noch ein heikles Thema, gerade auch auf der Arbeit. Für einen Bandscheibenvorfall hat jeder Verständnis, aber für ein Burnout? Viele kranke Arbeitnehmer versuchen dann weiter zu funktionieren. Und damit geraten sie noch tiefer in die seelische Abwaertsspirale. Vor einem offenen Gespraech mit dem Chef haben viele Angst. Was, wenn er denkt, man kann nicht mehr mithalten? Aber es kann auch umgekehrt sein. Charlotte hat einen ambulanten Pflegedienst geleitet. Die Arbeit in der Fuehrungsposition macht ihr Spaß. Doch wenn Kollegen sich krank melden und sie keinen Ersatz findet, faehrt sie selbst los und versorgt die Patienten. Dann stapelt sich die Arbeit auf dem Schreibtisch. Doch was soll sie tun? Irgendwann sind ihre Kraefte am Ende. Sie steht staendig unter Strom, auch nachts bekommt sie kein Auge zu, wird immer kraftloser. Eine Kollegin drueckt ihr einen Beratungsgutschein der Diakonie in die Hand. Nach nur wenigen Terminen ist ihr klar, was sich in ihrem Leben aendern muss. Ihre Geschichte erzaehlt sie zusammen mit ihrer Beraterin in dieser Sendung.
4/19/20187 minutes, 25 seconds
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Traumaberatung in Hannover Ronnenberg

Sie kommen ohne Vorwarnung und total heftig, Panikattacken. Manchmal stecken Stress oder eine akute gefaehrliche Situation dahinter, manchmal auch ganz fruehe traumatische Erlebnisse. So einen Zustand hoechster Angst hat Lotta Bergum aus der Region Hannover vor einigen Jahren erlebt. Beim Autofahren mitten auf der Schnellstrasse erlitt sie einen Panikanfall. Sie hatte ihren Koerper nicht mehr unter Kontrolle und tippte zuerst auf einen Herzinfarkt. Nach diesem schrecklichen Erlebnis hat sie sich nicht wieder ans Steuer getraut und geht auch heute noch kaum aus dem Haus. Ein Drogenproblem kam dazu, was die ganze Situation verschlimmerte. Durch einen gluecklichen Zufall hat Lotta erste Hilfe gefunden, bei der Familien und Lebensberatung der Diakonie in Ronnenberg bei Hannover. Die bietet eine Trauma-Stabilisierungsgruppe an.
4/12/20188 minutes, 14 seconds
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Starthilfe für junge Frauen ins Berufsleben

Vanessa ist 24 und hat keine Ahnung, was sie mal werden will. Waehrend fast alle anderen das Ende der Schulzeit feiern, sucht sie noch immer nach dem Job, der sie gluecklich macht. Nach der Realschule ueberlegt sie, was sie machen soll. Und entscheidet sich erstmal fuer eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Doch Vanessa merkt schnell, dieser Beruf ist nichts fuer mich. Sie bricht ab und startet nochmal von vorne. Diesmal als Malerin und Lackiererin. Doch auch hier wird sie nicht gluecklich. Die junge Frau aus Barsinghausen faellt in ein tiefes Loch. Bis sie schließlich durch das Jobcenter vom Diakonielaedchen Kids in Ronnenberg erfaehrt.
3/29/20187 minutes, 13 seconds
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Video Home Training

Aus heiterem Himmel erfaehrt die 15jaehrige Susanne aus Gifhorn, dass sie im sechsten Monat schwanger ist. Das ist ein grosser Schock und es kostet sie viel Kraft und Nerven, sich an die neue Situation zu gewoehnen. Drei Monate spaeter wird sie Mutter eines kleinen Jungen und hat in der ersten Zeit nach der Geburt zum Glueck Unterstuetzung von ihrer Familie. Doch irgendwann kippt die Stimmung, Susanne hat immer haeufiger Streit mit ihrer Mutter. Hinzu kommt die unguenstige Wohnsituation der Familie, es leben zu viele Menschen auf zu engem Raum. Susanne beschließt auszuziehen, doch sie hat keine Ahnung, wo sie mit ihrem Kind unterkommen soll. Vom Vater des Kindes hat sie sich getrennt und kann von seiner Seite keine Hilfe erwarten. Schliesslich sucht sie Rat beim Jugendamt, das ihr empfiehlt, in eine Mutter Kind Einrichtung zu ziehen.
3/21/20187 minutes, 52 seconds
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Asphalt hilft Obdachlosen

Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war ja fuer die meisten von uns ein Grund zum Feiern. Die DDR war Geschichte. Aber es gab auch Schattenseiten. Tom Velten kam aus Sachsen Anhalt rueber nach Niedersachsen. Hier gab es fuer ihn keine Arbeit, das unbekannte, wiedervereinte Deutschland war ihm voellig fremd. Auch Freunde und Familie hatte er im Westen nicht. Er musste unfreiwillig von einem deutschen Sozialamt zum anderen trampen, um sich ueberhaupt was zu essen kaufen zu koennen. Das alles fuehrte dazu, dass Tom obdachlos und sogar depressiv wurde. Aufgerappelt hat er sich damals, als er anfing, durch den Verkauf des Straßenmagazins Asphalt wieder Struktur in sein Leben zu bringen.
3/8/20187 minutes, 46 seconds
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Jobs fuer psychisch Beeintraechtigte

Kaum eine Behinderung laesst sich fuer Außenstehende so schwer fassen wie die psychische. Deshalb wurde auch das sogenannte Asperger-Syndrom bei Stefan von Horn lange nicht erkannt. In der Schule galt er als kontaktgestoerter Sonderling, der dem Unterricht nicht folgen konnte oder wollte. Seinen Eltern unterstellten die Lehrer mangelnde Erziehung. Entsprechend schwer hatte er es spaeter, einen Job zu finden, obwohl er einen Realschulabschluss und eine Ausbildung zum Buerokaufmann absolviert hatte. Dabei ist der 26jaehrige Bremer ist nicht nur sprachlich begabt. Mit Hilfe einer Therapie ist er inzwischen auch sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig. Den richtigen Weg in die Arbeitswelt fand er bei der Inneren Mission, die das Projekt MitArbeit gestartet hat. Es vermittelt Jobs an Menschen mit psychischen Beeintraechtigungen.
3/1/20187 minutes, 28 seconds
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Zeit fuer Kinder Hilfe von ehrenamtlicher Oma

Ein Baby kann das Leben schon ganz schoen auf den Kopf stellen. Wenn dann keine Freunde oder Angehoerige in der Naehe sind, die den jungen Eltern mal unter die Arme greifen, dann kommt man schnell an seine Grenzen. Diese Erfahrung hat auch Familie Schuette aus Hannover gemacht. Als das Baby da war, waren auf einmal die einfachsten Erledigungen problematisch. Ein Arztbesuch, der Hausputz, der Friseurtermin oder einfach mal kurz ausspannen. Besonders fuer die Mutter wurde der Alltag immer stressiger und schliesslich kaum noch zu managen. Sie wandte sich an die Evangelische Familienbildungsstaette in Hannover.
2/15/20187 minutes, 3 seconds
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Online-Wett_Sucht Gifhorn

Eigentlich kann man im Internet auf alles wetten. Von Fußball, Basketball und Golf bis hin zu Hunderennen, politischen Entscheidungen und zur Oscarverleihung. Ein Klick und schwubs, ist das Geld von der Kreditkarte gebucht. Fuer viele Spielsuechtige in Deutschland ist das zu einem Problem geworden. Sie zocken, bis die Kreditkarte glueht, und nehmen sich dann die zweite vor. So erging es auch Paul Lange aus Gifhorn. Mehr als eine halbe Million Euro hat er bei Gluecksspielen verloren. Zum Schluss saß er stundenlang am Rechner, verfolgte Sportuebertragungen und rauchte mehrere Packungen Zigaretten. Doch irgendwann merkte er: So geht es nicht weiter. Er wandte sich an die Diakonie in Gifhorn.
2/8/20186 minutes, 24 seconds
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hilfe interaktiv - mpu Lueneburg

Ralf Schmidt aus Lueneburg war betrunken mit dem Fahrrad unterwegs, wurde von der Polizei angehalten und musste pusten, dann zur Blutprobe. Festgestellt wurden 1,87 Promille. Die Folge: eine Einladung zur mpu, also zur medizinisch-psychologischen Untersuchung. Ohne eine gute Vorbereitung ist die im Normalfall nicht zu schaffen. Ralf Schmidt rasselte gleich zweimal durch. Er nahm dann an der Fuehrerscheingruppe der Fachstelle für Sucht und Suchtpraevention (drobs) in Lueneburg teil. Mit Erfolg: Beim dritten mpu-Anlauf klappte es. Der drobs ist Ralf heute noch fuer ihre Hilfe dankbar, denn neben der Fahrerlaubnis hat er auch ein neues Leben ohne Alkohol zurueck gewonnen.
1/25/20187 minutes, 43 seconds
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Hilfe fuer Eltern mit schwerbehinderten Kindern in den Rotenburger Werken

Eltern wuerden ihre Kinder um nichts auf der Welt hergeben, oder? Die Werners aus Verden haben drei Soehne. Einer davon - Mika - ist seit seiner Geburt schwer behindert und braucht rund um die Uhr Betreuung. Die Eltern sind nach Jahren intensiver Pflege am Ende ihrer Kraefte, die Ehe steht vor dem Aus. Dann soll Mika in eine besondere Schule kommen. Die gibt es in Rotenburg-Wuemme und noch dazu die Moeglichkeit, den damals fast 6-Jaehrigen dort in einer Wohngruppe für Kinder stationaer unterzubringen. Die Werners suchen eine gute Loesung, die der ganzen Familie hilft, und sie haben sie gefunden.
1/18/20188 minutes, 18 seconds
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Ambulante psychiatrische Pflege

Die 52-jaehrige Ilona Gruenhagen aus Wolfenbuettel leidet seit 30 Jahren unter heftigen Angstattacken. Sie kommen unverhofft wie aus dem Nichts und loesen Todesaengste bei ihr aus. Obwohl Ilona bei unzaehligen Aerzten Hilfe gesucht hat, hat sich ihre Situation bisher nicht verbessert, im Gegenteil: Einkaufen gehen, Auto fahren oder irgendwo einen Kaffee trinken, wird für sie immer mehr zur Qual. An manchen Tagen schafft sie es noch nicht einmal, zum Briefkasten zu gehen, aus Angst vor einer erneuten Panikattacke. Irgendwann ist Ilona am Ende ihre Kraft und muss sich in ein Krankenhaus begeben. Dort findet sie einen Flyer des Diakonisch Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienstes Braunschweig und waehlt die angegebene Nummer. Was dann geschieht, haette sie wohl selbst kaum fuer moeglich gehalten…
1/4/20186 minutes, 51 seconds
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Schwangerschaftskonfliktberatung Braunschweig

Anna ist 38 und gerade neu nach Braunschweig gezogen, als sie spürt, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Ihre Launen wechseln wie das Wetter und übel ist ihr auch öfter mal. An eine Schwangerschaft hat Anna nicht gedacht, denn ohne medizinische Hilfe soll das bei ihr nicht möglich sein. Und doch ist sie es, und das durch eine lockere Affaire. Anna ist hin- und hergerissen, ob sie das Baby bekommen soll. Sie würde es wahrscheinlich ganz allein bekommen müssen und hat Angst, das nicht zu packen. Soll sie einen Abbruch machen lassen, oder gibt es einen Weg für sie, das Kind zu behalten? Wie die Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie in Braunschweig ihr geholfen hat, die richtige Entscheidung für sich zu finden, das erzählt sie in dieser Sendung.
12/14/20177 minutes, 56 seconds
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Weihnachten fuer alle mit Hilfe der Kirchenkreissozialarbeit

Melanie Schmidt wohnt in Hannover und kommt gebürtig aus Moldawien. Die 33-Jährige ist Mutter von drei Kindern. In ihrer Heimat hat sie ein Studium im Bereich Finanzen abgeschlossen. 2013 kamen Melanie und ihr Mann nach Deutschland. Seitdem bauen sie sich hier ein neues Leben auf. Doch die letzten Jahre waren nicht einfach. Weil ihr Studium nicht voll anerkannt wird, müssen beide eine Umschulung machen – das Geld ist knapp. Als letztes Jahr auch noch die Waschmaschine kaputt geht, droht ein trauriges Weihnachten. Hilfe hat Familie Schmidt von der Kirchenkreissozialarbeit der Diakonie in Hannover bekommen. Die startet jedes Jahr die Aktion „Charity-Bäume“ und das rettete auch das Weihnachtsfest von Melanie und ihrer Familie.
12/7/20177 minutes
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Juniver - Jugendberufshilfe der Diakonie Hannover

11/23/20178 minutes, 3 seconds
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Tiergestuetzte Therapie und Paedagogik

11/16/20177 minutes, 2 seconds
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Maenner in Lebenskrisen Lebensberatung Lueneburg

Martin ist 55 Jahre alt, beruflich sehr erfolgreich, wirkt immer wie ein Fels in der Brandung. Doch das ändert sich als er einen Workshop mitmacht, bei dem er sich hauptsächlich mit sich selbst auseinandersetzen muss. Plötzlich wird ihm klar: "Dieser coole Erfolgstyp bin ich gar nicht, das alles ist eine Rolle, die ich spiele, weil andere und auch ich selbst das so von mir erwarten". Er kann und will so nicht weiter machen. Er überdenkt sein ganzes Leben und stößt auf Konflikte, die lange unter den Teppich gekehrt wurden, gerade auch in Bezug auf seine Mutter. Martin wurde als uneheliches Kind von einer Minderjährigen geboren, der es schwer fiel, ihm die Liebe und Fürsorge zu geben, die jedes Kind braucht. Wie er nach all der Zeit einen Weg gefunden hat, sich und andere besser zu verstehen, er erzählt es in dieser Sendung.
11/2/20177 minutes, 29 seconds
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Sozialberatung in Varel

Elisabeth Münter ist 55 als sie ihren Job verliert. Mit Hilfe der Agentur für Arbeit macht sie sich mit einem Reisebüro selbständig. Das Geschäft läuft gut an, doch nach ein paar Jahren kommt der Einbruch, die Kunden bleiben weg. Das bringt Elisabeth in finanzielle Schwierigkeiten. Die Mahnungen häufen sich, ihr Schuldenberg wächst. Sie gibt das Geschäft auf, geht in Frührente, versucht jahrelang die Geschäftsschulden dennoch abzustottern. Sie spart dafür an allem, selbst am Essen. Am Ende ist sie so geschwächt, das sie unter der Belastung zusammenbricht. Wo sie schließlich Hilfe findet und wie es ihr heute geht, das erzählt sie in ffn-die Kirche- Hilfe interaktiv
10/26/20176 minutes, 55 seconds
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Mama Cafe Wunstorf

Elisabeth Behse ist gelernte Heilerziehungspflegerin und wohnt in Wunstorf. 2013 wird sie zum ersten Mal Mama und bringt die kleine Mathilda auf die Welt. Gute drei Jahre spaeter waechst die Familie weiter und der kleine Arthur stoesst hinzu. Gemeinsam mit ihrem Mann geniesst sie das Familienglueck und zieht in Elternzeit die beiden Kinder gross. Auch wenn der Alltag soweit flutscht, hat sie Fragen, die wohl an jeder Mutter nagen: „Mache ich das richtig?“ oder „Ist der Brei, den ich habe, gut fuer mein Kind?“ In einem Gottesdienst erfaehrt sie schliesslich von einem Angebot in Ihrer Naehe – dem Mama-Cafe in Wunstorf. Sie schaut das erste Mal vorbei und ist sofort begeistert.
10/12/20177 minutes, 23 seconds
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Angehoerige von Spielsuechtigen

Jeden Tag sitzt er im Casino und zockt am Roulette-Tisch – manchmal bis tief in die Nacht. Seiner Freundin Mareike tischt er Lügen auf. Mal erzählt er, dass er für die Uni büffeln muss, ein anderes Mal, dass er Nachtschicht hatte. Immer öfter muss Mareike Geld für ihn auslegen, wenn sie einkaufen gehen, oder mal was unternehmen. Angeblich funktioniert seine Karte nicht, oder er hat gerade kein Geld dabei. Sie forscht nach und findet heraus, dass ihr Lebensgefährte spielsüchtig ist, dass er auch schon Betrugsdelikte begangen hat. Sogar seine Familie hat mit ihm gebrochen, weil er sich viel Geld geliehen hat, ohne es je zurück zu zahlen. Lügen über lügen, die Mareike auf eine harte Probe stellen. Verläßt sie ihren Freund, oder findet sie einen Weg wie ihm und damit auch ihr und der ganzen Familie geholfen werden kann. Sie erzählt es in ffn-die Kirche Hilfe interaktiv.
10/5/20176 minutes, 23 seconds
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Krankenwohnung fuer Obdachlose - die Kurve

Tom kommt gebürtig aus Burgdorf und ist 52 Jahre alt. Den Großteil seines Lebens verbrachte er auf der Straße. In seinen jungen Jahren hielt er sich nach der Schule mit Aushilfsjobs über Wasser, lebte aber weiterhin bei seinen Eltern. Mit Anfang Dreißig schmiss ihn der eigene Vater schließlich raus. Seitdem bereiste Tom die Republik - hat fast alle Ecken des Landes gesehen. In den vergangenen Jahren wurde das Leben auf der Straße aber immer härter für ihn und Tom immer schwächer. Er verlor viel Gewicht,bis er eines Tages zusammen klappte. Im Krankenhaus kam dann die Diagnose: Tom hat Diabetes. Weitermachen wie bisher kann Tom nicht. Die Ärzte vermitteln ihn deshalb weiter und besorgen ihm ein Dach über dem Kopf. Wie genau das aussieht, das erzählt er in dieser Sendung.
9/21/20176 minutes, 19 seconds
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Straßensozialarbeit in Goettingen

Bei Volker aus Göttingen lief es nicht gut in seinem Job als Gärtner. Also griff er immer öfter zur Flasche. Das machte die Sache mit dem Job natürlich auch nicht besser – und irgendwann war Volker auf Hartz IV. Dann verlor er fast noch seine Wohnung. Es ging steil bergab – aber Volker ist da wieder rausgekommen. Er ging zu Straßensozialarbeit und fand hier neuen Halt in seinem Leben. Seit zwölf Jahren nutzt er die Einrichtung inzwischen. Man bekommt dort günstig Kaffee oder etwas zum Essen. Es gibt auch einen Arzt, einen Rechtsanwalt und eine Wohnraumvermittlung. Um Volker und die Straßensozialarbeit geht es in dierser Sendung.
9/14/20176 minutes, 22 seconds
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Familien staerken in Neustadt am Ruebenberge

Eine glückliche Familie mit gesunden Kindern und ohne Geldsorgen - von all dem träumen viele Paare. Aber bei nicht wenigen zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase: Die Liebe zerbricht, Arbeitslosigkeit droht oder die Kinder kommen krank zur Welt. Um alle Familien zu unterstützen, die etwas Wind unter den Flügeln gebrauchen können, wurde das Projekt "Familien stärken" von der Diakonie gegründet. Je nachdem was die Familie braucht, um ihre Situation zu verbessern, gehören Paarberatung, Schuldnerberatung, Erziehungsberatung und auch Kinderbetreuung dazu, um die gestressten Eltern mal zu entlasten. Julia Fetzing lebt mit ihrer Familie in Neustadt. Als sie ihren ersten Sohn bekam, wurde der Kleine tot geboren, dann wiederbelebt. Er hat überlebt - mit schweren körperlichen Behinderungen; aber geistig ist er voll da. Julia und ihr Partner waren total überfordert mit der neuen Familiensituation. Es fehlte ein Einkommen, denn das kranke Baby brauchte 24 Stunden die Aufmerksamkeit von Julia. Als ihr behinderter Sohn gerade ein Jahr alt war, wurde Julia wieder schwanger - und war völlig verzweifelt, die Familie drohte auseinander zu brechen. Wie ihr durch das Projekt geholfen wurde, sie erzählt es in ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
8/31/20177 minutes, 44 seconds
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Eltern-Kind-Kur Ostfriesland

Mareike Jansen ist verheiratet, hat zwei Kinder – und ist in Elternzeit. – Während ihr Mann das Geld verdient, kümmert sie sie sich hauptsächlich allein um den Haushalt und ihre kleinen Töchter. Sie will eine gute Mutter sein, möglichst alles richtig machen und das alles möglichst allein auf die Reihe bekommen. Andere um Hilfe zu bitten, kommt für Mareike nicht in Frage. Immer öfter fühlt sie sich erschöpft und überfordert. Bei ihrer Frauenärztin erzählt sie, wie schlecht es ihr eigentlich geht und bricht in Tränen aus. Die rät ihr zu einer Eltern-Kind-Kur. – Kann so eine Auszeit ein Weg aus der familiären Tretmühle sein? Wie es ihr heute geht, Mareike Jansen erzählt es in dieser Sendung.
8/24/20176 minutes, 54 seconds
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Internet-Pornosucht

Jens Müller aus Hannover hat als 20-Jähriger mit dem Thema Pornografie wenig zu tun. Es sind die Achtziger – mehr als erotische Heftchen und die Videothek ab 18 kennt man damals nicht. Jens heiratet , wird Vater und hat als Ingenieur auch einen guten Job. Doch als das Internet Jahre später Einzug hält, verändert sich für ihn etwas. Auf der Arbeit fangen die Kollegen an, erotische Dateien herumzuschicken. Ein Schlüsselerlebnis. Denn Jens zeigt Interesse und fängt an, selber online zu recherchieren. Fasziniert von dem riesigen Angebot an Pornografie entwickelt er eine Sucht. Aus den Heftchen von damals werden stundenlange Onlinesitzungen. Seine Frau findet das irgendwann heraus und plötzlich ist seine Ehe in Gefahr. Wo Jens schließlich Hilfe gefunden hat, dazu mehr in dieser Sendung.
8/10/20177 minutes, 23 seconds
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Hilfe Interaktiv Haus Kloster Loccum

Rolf und Baerbel sind die beiden Oberhaeupter der Familie Blanke aus Bremen. Schon der ganz normale Alltag kann fuer die beiden ganz schoen anstrengend sein, denn sie haben vier Kinder: Mattis, Michel, Inga und Selma. Die beiden Jungs leiden an Autismus und am Down-Syndrom und brauchen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Umso wichtiger ist es den Blankes deshalb, dass sie im Urlaub richtig entspannen koennen. Aber das ist gar nicht so einfach. Schließlich brauchen sie nicht nur viel Platz, auch die Kosten spielen bei der sechs-koepfigen Familie eine große Rolle. Nach einigem Ausprobieren haben sie aber einen Ort gefunden, bei den Familien wie die Blankes Unterstuetzung bekommen.
8/3/20177 minutes, 47 seconds
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Hilfe Interaktiv - Trauercafé LuToM

Luca Kirsten aus Northeim ist ein aufgewecktes junges Maedchen mit einer Vorliebe für Fußball und den Zirkus. Der Zwoelfjaehrigen faellt es leicht, auf Erwachsene und andere Kinder zuzugehen. In ihrem noch jungen Leben musste Luca aber schon frueh erfahren, wie schmerzhaft der Verlust eines geliebten Menschen sein kann. Sie ist erst fuenf Jahre alt, als bei ihrem Vater Uwe Darmkrebs diagnostiziert wird. Die Aerzte entdecken es leider viel zu spaet, die Chancen stehen nicht gut. Nur zwei Jahre spaeter verliert Uwe den Kampf gegen die Krankheit, da ist Luca sieben. Eine Einrichtung in Northeim, die sie auf diesem schweren Weg unterstuetzt hat, heißt „LuToM“ – Liebe und Traenen ohne Mauern.
7/20/20178 minutes, 7 seconds
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IDA Integratoin durch Ausbildung in Lueneburg

Ohmid ist mit 18 als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen. Auf der Flucht wurde er von seinen Eltern und seinen Geschwistern getrennt. Es dauerte Jahre, bis er wieder Kontakt zu Ihnen hatte. Hier in Niedersachsen ist er über das Lager Friedland nach Lüneburg gekommen und in einer betreuten Jugendwohngruppe untergebracht worden. Dort hat er schnell und gut Deutsch gelernt, ist schon bald zur Berufsschule gegangen, um seinen Realschulabschluss zu machen. Hat auch geklappt, und das obwohl er in Afghanistan kaum eine Schule besucht hat. Omid hat dort schon mit 8 Jahren in einer Schneiderei gearbeitet. In Lüneburg hat er dann über ein Praktikum eine Lehrstelle zum Zerspanungsmechaniker bekommen. Handwerklich ist er total fit – doch in der Berufsschule hängt er hinterher. Die Fachsprache macht ihm zu schaffen. Wer ihm da weiter hilft, das erzählt er in dieser Sendung.
7/13/20177 minutes, 44 seconds
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Angehörige von Demenzpatienten brauchen Hilfe

Fritz Schiermann wohnt mit seiner Frau Ute in Hannover, als er bemerkt, dass sich Ute irgendwie verändert. Sie vergisst Dinge und geht gedankenverloren durchs Leben. Als die Symptome immer stärker werden, reisen die beiden von Arzt zu Arzt. Bis schließlich feststeht: Ute Schiermann hat Alzheimer. In den nächsten Jahren verkauft Fritz seine Firma und kümmert sich liebevoll um seine Frau. Aber die Krankheit kennt kein Erbarmen und Ute Schiermann stirbt 2010 mit 74 Jahren in einem Heim. Fritz Schiermann setzt sich nach dem Tod seiner Frau für Angehörige von Alzheimerpatienten ein und hat seitdem dutzenden Männern in der gleichen Situation geholfen.
7/6/20177 minutes, 19 seconds
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Eltern-Kind-Haus Osnabrueck

Lisa aus Osnabrück ist erst 15 Jahre alt, als für sie schon der Schritt in die Selbstständigkeit beginnt. Weil sie sich nicht mit ihren Eltern versteht, zieht sie freiwillig von zu Hause in ein Heim. Auch danach wird sie vom Schicksal ganz schön auf die Probe gestellt. Sie lernt die große Liebe kennen und wird schwanger - mit 17. Eine Ausbildung zur Altenpflegerin wollte sie da gerade anfangen, aber plötzlich ist alles anders. Nicht nur ihre Zukunftspläne werden durcheinandergewürfelt, auch ihr Heimplatz ist in Gefahr, denn die Einrichtung ist nicht für junge Familien ausgelegt. Bleiben kann sie dort auf keinen Fall. Hochschwanger hofft sie auf Hilfe im Eltern-Kind-Haus in Osnabrück. Wie es dann für die junge Mutter weiterging, das erzählt die heute 18-Jährige in dieser Sendung selbst.
6/22/20176 minutes, 51 seconds
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Cafe Stoevchen in Lueneburg

Wenn wir ein Gipsbein haben, sieht man von außen, was mit uns los ist, und im besten Fall bieten uns andere ihre Hilfe an. Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben das im Alltag eher selten. Uta Wilhelm leidet unter starken Stimmungsschwankungen und Depressionen. Sie ist Borderline-Patientin und hat mehrere Klinikaufenthalte hinter sich. Sie meidet meist den Kontakt mit anderen Menschen, aus Angst, als verrückt abgestempelt und ausgegrenzt zu werden. Doch ihr Leben ändert sich, als sie mitten in der historischen Innenstadt von Lüneburg das Café Stövchen entdeckt. Dort treffen sich Menschen mit und ohne Psychatrieerfahrungen. Sie trinken zusammen Kaffee, kochen zusammen und wenn es einem mal schlecht geht, ist Marlene Stierl gleich zur Stelle.
6/8/20178 minutes, 8 seconds
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Migrationsberatung fuer Osteuropaeer

In ihrer Heimat Bulgarien hatte Desislava Dimova ein Ingenieurs-Diplom und zusammen mit Ihrem Ehemann drei Bauunternehmen gefuehrt. Dann kam die große Wirtschaftskrise und das Paar verlor alles. In Bremen wollen sie den Neustart wagen. Ihr Diplom wird Desislava Dimova auch bei uns anerkannt, aber ohne Deutschkenntnisse hat sie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, noch dazu haben die beiden inzwischen eine kleine Tochter. Wie ihnen geht es vielen Zuwanderern aus Osteuropa. Fuer sie hat die Innere Mission das Projekt BINNEN – Beratung für neu zugewanderte EU-Buerger eingerichtet.
6/1/20177 minutes, 1 second
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Angehoerige von Suchtkranken

„Eigentlich hat er schon immer getrunken, aber eben nur Bier“, sagt Christine Ludewig über ihren Ex-Mann. Lange hat sie sich eingeredet, dass das harmloser ist, als wenn er harte Sachen trinken würde. Betrunken war er dann irgendwann trotzdem jeden Abend, wollte nichts mehr unternehmen, auch nicht mehr mit Ihr sprechen. Sie fühle sich einsam, musste alles allein entscheiden. Zwei Kinder haben die Ludewigs. Christine hatte Angst davor, dass auch sie süchtig werden könnten, wenn sie sich nicht von ihrem Vater trennt. Auch davor, dass er handgreiflich werden könnte, hatte sie Angst. Als ihr alles zu viel wurde, bekam Christine massive Migräneanfälle, weinte still vor sich hin, auch an der Bushaltestelle, so fertig war sie. Ein Schmerztherapeut hat ihr geraden, sich Hilfe in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchtkranken zu holen. Das hat Christine dann auch gemacht, bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie.
5/18/20177 minutes, 44 seconds
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Ambulanter Hospizdienst Hannover

Dagmar Lage-Schulte und ihre Mutter haben viele Jahre zusammen gelebt, bis ein Unfall die ältere Dame so schwächt, dass sie sich gar nicht mehr richtig hochrappeln kann. Ihre Mutter ist Dagmars einzige Verwandte – was wenn sie nun stirbt? Davor hat Dagmar Angst und gleichzeitig möchte sie sich auf diesen Moment vorbereiten. Sie meldet sich beim Ambulanten Palliativ- und HospizDienst der Diakoniestationen Hannovers und findet in Sabine Kitzing eine gute, erfahrene Hospizhelferin. Die drei Damen verbringen noch fast anderthalb Jahre miteinander, gehen spazieren, reden über alles, lernen sich gut kennen. Vor wenigen Wochen ist Dagmars Mutter gestorben, ganz friedlich, im Schlaf. Sie hat sich ein Begräbnis in aller Stille gewünscht, das hat sie auch bekommen. Doch zuvor hat auch die Tochter zusammen mit ihrer Hospizhelferin ein rührendes Abschiedsritual durchgeführt, dass auch ihrer Mutter gefallen hätte, davon erzählt sie in dieser Sendung.
5/11/20177 minutes, 44 seconds
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Dorfhelferinnen

Anne-Marie Meyer lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und den Schwiegereltern auf einem großen Bauernhof im Landkreis Nienburg. Hier muss jeder mit anpacken. Fällt jemand aus, wird es schnell eng. Doch genau so kam es im September 2016. Die Familie war auf einer Fahrradtour, als das Unglück passiert. In einer Kurve verliert Anne-Marie das Gleichgewicht und verknackst sich den Fuß. Sofort merkt sie, dass sie nicht mehr richtig auftreten kann. Wenige Tage später dann die Diagnose: Mittelfußbruch. Und das kurz vor der Kartoffelernte, die für den Familienbetrieb so wichtig ist. Wer der heute 33-Jährigen in dieser schwierigen Situation ausgeholfen hat, das erzählt sie in dieser Sendung.
4/27/20177 minutes, 14 seconds
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Madonna in Luenburg

Die achtzehnjaehrige Cheyenne ist kaum ein Jahr mit ihrem Freund zusammen, da erfährt sie vom Frauenarzt, dass sie im vierten Monat schwanger ist. Ein Abbruch ist nicht mehr moeglich. Wegen der Eifersucht ihres Freundes bricht Cheyenne die Schule ab. Immer wieder wird er ihr gegenueber gewalttaetig und wirft sie schließlich hochschwanger aus der Wohnung. Unterstuetzung bekommt sie weder von der eigenen Familie noch von der des Kindsvaters. Als die Wehen fuenf Wochen zu frueh einsetzen, schafft sie es nur mit knapper Not zu Fuß ins Krankenhaus. Nach einer dramatischen Geburt steht sie mit ihrem kleinen Sohn vor dem Nichts. Die Diakonie in Lueneburg bietet den beiden im Projekt MaDonna mehr als ein Dach ueber dem Kopf.
4/20/20177 minutes, 42 seconds
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My future - Migrationslotsen in Goettingen

Baraah Abdulnabi und ihre Familie haben richtig Glück gehabt. Sie sind aus dem Kriegsland Syrien zu uns ins sichere Niedersachsen gekommen. Und sie hatten auch noch jemanden, die Ihnen am Anfang durch den manchmal komplizierten Alltag geholfen hat: eine Erziehungslotsin vom Projekt MyFuture. Inzwischen ist Baraah richtig gut angekommen bei uns, ihre vier Kinder gehen aufs Gymnasium und sie will selbst Lotsin werden, um anderen Flüchtlingsfamilien zu helfen. Baraahs Geschichte hört ihr in dieser Sendung.
4/6/20176 minutes, 45 seconds
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Lebensberatung für gestresste Mutter in Hannover

Mia aus Hannover ist 2011 zum ersten Mal Mutter geworden. Ein Jahr lang nahm sich die junge Frau eine Auszeit, um dann zurück in ihren kaufmännischen Beruf zu gehen. Der Spagat zwischen Job und Familie macht ihr zu schaffen. Nach einiger Zeit lebt sie nur noch in Aufgabenlisten. Sie ist nicht mehr im Hier-Und-Jetzt, sondern denkt schon drei Momente weiter. Ihr Leben beginnt sie immer mehr zu stressen. Bis sie merkt: Ich schaffe es nicht mal mehr, meiner Tochter die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. Ihr Umfeld bekommt von Mias innerlicher Zerrissenheit nichts mit – sie will sich nichts anmerken lassen. Wie sie es geschafft hat, die Notbremse zu ziehen, dazu mehr in dieser Sendung
3/30/20176 minutes, 37 seconds
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Motivation für die Ausbildung - Jugendwerkstatt Dannenberg

Anna Maria Stanke ist eine lebensfrohe junge Frau. Was man ihr nicht ansieht: In ihrer Jugend ist sie sehr häufig gemobbt worden. Ihre dunkle Hautfarbe hat sie immer wieder zum Ziel von rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Sprüchen gemacht. Als sie dann auch noch eine Messerstecherei hautnah miterlebt, kommt sie an ihre Grenze. Sie will den Neuanfang an einem anderen Ort und bricht ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin ab. In der Zeit danach hält sie sich mit Praktika und Aushilfsjobs über Wasser. Der Start ins neue Leben gerät aber ins Stottern – bis sie Ende 2016 über das Arbeitsamt an die Jugendwerkstatt Dannenberg gerät. Wie ihr dort geholfen wurde, und welche Ziele die 23-Jährige jetzt hat, dazu mehr in dieser Sendung.
3/9/20176 minutes, 37 seconds
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Alkoholsucht in Norden

Die Schwägerin erhängt sich und sie kümmert sich um deren kleine Tochter. Später bekommt ihr eigenes Kind Krebs. Das sind nur zwei von vielen Schicksalsschlägen, die Änne-Marie Wellers erlebt hat. Ertragen hat sie das alles nur mit Alkohol. Wein und Sekt zum Abschalten und Entspannen braucht sie über Jahrzehnte. Verliert sich fast selbst in der Sucht. Doch dann entscheidet sie sich für das Leben, geht ins Krankenhaus, macht eine Gruppentherapie bei der Diakonie in Norden bei Aurich. Sie weiß: Alkoholismus ist nicht heilbar. Doch sie kommt inzwischen ohne Sprit klar. Darauf ist sie ein bisschen stolz. Wie sie es geschafft hat, mit dem Trinken aufzuhören, erzählt sie uns in dieser Sendung.
2/23/20177 minutes, 23 seconds
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Herberge zur Heimat

Mit 14 Jahren hat Patrik Dauert angefangen Alkohol zu trinken. Heute, mit knapp 40, ist er obdachlos. Der Alkohol ist fuer ihn zum Problem geworden und hat ihn 2011 auf die Straße gebracht. Nach einer Trennung und dem Ende seiner Ausbildung findet er in Lueneburg keine Wohnung. Es beginnt eine Reise durch die Straßen und Obdachlosen-Einrichtungen der Republik. Von Wuerzburg über Fulda bis hin nach Berlin ist Patrick viel herumgekommen. Eine dauerhafte Bleibe findet er nie. Bis er an die Herberge zur Heimat in Hildesheim geraet.
2/16/20176 minutes, 29 seconds
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Wellcome in Gifhorn

Sophie Wandelt ist Zeitsoldatin, als sie plötzlich schwanger wurde. Für die 24-Jährige änderte sich auf einen Schlag alles. Das Überraschungskind legte ihre Zukunftspläne plötzlich auf Eis. Denn eigentlich wollte sie sich gerade im Ausland stationieren lassen. Stattdessen zieht sie zurück nach Gifhorn zu ihren Eltern. Der Vater bricht jeglichen Kontakt ab. Für Sophie wird schnell klar, dass sie ihr Kind nur schwer alleine großziehen kann. Auch die Eltern können ihr nicht genügend helfen. Noch während der Schwangerschaft wendet sie sich deshalb an das Projekt „Wellcome“ in Gifhorn. Wellcome unterstützt Eltern im ersten Jahr des Kindes nach der Geburt. Wie sie Sophie genau unter die Arme gegriffen haben und wie dankbar sie für diese Hilfe war, dazu mehr in dieser Sendung.
1/26/20177 minutes, 5 seconds
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Kontaktladen fuer Drogenabhaengige in Goettingen neu

Mit 16 raucht Bärbel nach der Beerdigung ihrer Großmutter den ersten Joint - will den Trauerschmerz betäuben. Mit 19 Jahren, nach vier weiteren Verlusten, schiebt ihr ein Cousin das erste Heroinpäckchen zu - zum Kopf-frei-Pusten. Hat gewirkt. Bärbel bricht die Ausbildung ab und landet im Drogensumpf. Aber so wollte sie nie leben. Sie schämt sich für ihre Sucht. Immer wieder versucht sie mit verschiedensten Therapien davon loszukommen, doch erst als sie schwanger ist, schafft sie es, ohne Drogen zu leben. Fünf Jahre lebt sie mit ihrem Sohn zusammen, dann wird sie depressiv, gibt ihn vorsorglich in die Hände des Jugendamtes und rutscht wieder ab. Heute ist Bärbel 36 und startet gerade wieder einen Versuch im Substitutionsprogramm mit Medikamenten statt Drogen. In welcher Anlaufstelle in Göttingen sie immer wieder aufgefangen wird, egal, ob sie Drogen nimmt, oder clean ist, sie erzählt es in dieser Sendung.
1/12/20177 minutes, 14 seconds
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Mutter Kind Kuren 2017

Melanie Weber kommt aus Gifhorn und ist Mutter von zwei Töchtern. Nachdem das zweite Kind da ist, möchte sie zurück in den Beruf. Doch dann stößt sie auf ein Problem, das viele kennen: Wie bringe ich Beruf und Familie unter einen Hut? Auf der Arbeit soll sie an einem wichtigen Projekt arbeiten – zu Hause fordern die Kinder ihre ganze Aufmerksamkeit. Schnell stößt sie an ihre Belastungsgrenze. Als sie dann merkt, dass sie auch nachts ihre Kräfte nicht mehr auftanken kann, zieht sie die Reißleine. Sie wendet sich an das Diakonische Werk Gifhorn. Dort verschreiben ihr die Mitarbeiterin eine dreiwöchige Auszeit. Was die bewirkt hat, dazu mehr in dieser Sendung.
1/12/20177 minutes, 20 seconds
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Kontaktladen für Drogenabhängige in Göttingen

Mit 16 raucht Bärbel nach der Beerdigung ihrer Großmutter den ersten Joint - will den Trauerschmerz betäuben. Mit 19 Jahren, nach vier weiteren Verlusten, schiebt ihr ein Cousin das erste Heroinpäckchen zu - zum Kopf-frei-Pusten. Hat gewirkt. Bärbel bricht die Ausbildung ab und landet im Drogensumpf. Aber so wollte sie nie leben. Sie schämt sich für ihre Sucht. Immer wieder versucht sie mit verschiedensten Therapien davon loszukommen, doch erst als sie schwanger ist, schafft sie es, ohne Drogen zu leben. Fünf Jahre lebt sie mit ihrem Sohn zusammen, dann wird sie depressiv, gibt ihn vorsorglich in die Hände des Jugendamtes und rutscht wieder ab. Heute ist Bärbel 36 und startet gerade wieder einen Versuch im Substitutionsprogramm mit Medikamenten statt Drogen. In welcher Anlaufstelle in Göttingen sie immer wieder aufgefangen wird, egal, ob sie Drogen nimmt, oder clean ist, sie erzählt es in dieser Sendung.
1/5/20177 minutes, 14 seconds
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Weihnachtsstuben für alle

Uwe Michalzik aus Hannover lebte in den Achtzigern zusammen mit seiner Frau, als sich der Alkohol langsam in sein Leben schlich. Er dachte, er hätte noch alles gut unter Kontrolle, da war er schon Alkoholiker. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, es kam die Scheidung. Danach lebte Uwe immer mal wieder fest in einer Wohnung oder auf der Straße. Uwe hat sein Leben umgekrempelt und trinkt keinen Alkohol mehr. Er hat eine Wohnung und arbeitet auch wieder. Doch ein Ritual von der Straße ist jedoch geblieben: An Heiligabend besucht er eine der vielen Weihnachtsstuben, die nicht nur Wohnungslosen einen schönen Feiertag bereiten. Wieso er diese besondere Atmosphäre in der Stube einfach nicht mehr missen möchte, das erzählt er in dieser Sendung.
12/23/20166 minutes, 35 seconds
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Trauer in der Weihnachtszeit, wer hilft?

Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit würden viele Menschen, die um jemanden trauern, sich am liebsten verkriechen. All die Lichter und Kerzen, fröhliche Paare und Familien auf dem Weihnachtsmarkt, all das tut ihnen weh, weil sie es so nicht mehr erleben können. Da fehlt jemand, für immer. Petra Schulze war mit ihrem Mann Walter acht Jahre verheiratet – doch dann riss ein Schicksalsschlag die beiden auseinander. Während eines Routineeingriffs diagnostizierten die Ärzte bei ihm Krebs. Als sich Metastasen im ganzen Körper bildeten, konnten sie nichts mehr für ihn tun. Walter starb im Alter von nur 57 Jahren. Anfangs versuchte Petra, den Tod zu verdrängen, doch nach einem halben Jahr ging sie fast kaum noch aus dem Haus. Der Verlust traf sie einfach zu schwer. Wer ihr in wenigen Gesprächen helfen konnte wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sie erzählt es in dieser Sendung.
12/16/20166 minutes, 41 seconds
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Trauerbegleitung in der Weihnachtszeit

Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit würden viele Menschen, die um jemanden trauern, sich am liebsten verkriechen. All die Lichter und Kerzen, fröhliche Paare und Familien auf dem Weihnachtsmarkt, all das tut ihnen weh, weil sie es so nicht mehr erleben können. Da fehlt jemand, für immer. Petra Schulze war mit ihrem Mann Walter acht Jahre verheiratet – doch dann riss ein Schicksalsschlag die beiden auseinander. Während eines Routineeingriffs diagnostizierten die Ärzte bei ihm Krebs. Als sich Metastasen im ganzen Körper bildeten, konnten sie nichts mehr für ihn tun. Walter starb im Alter von nur 57 Jahren. Anfangs versuchte Petra, den Tod zu verdrängen, doch nach einem halben Jahr ging sie fast kaum noch aus dem Haus. Der Verlust traf sie einfach zu schwer. Wer ihr in wenigen Gesprächen helfen konnte wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sie erzählt es in dieser Sendung.
12/15/20167 minutes, 34 seconds
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Wohngruppe für autistische Kinder und Jugendliche Giesen

Eltern lieben ihre Kinder, so soll es zumindest sein, egal, ob sie perfekt und gesund auf die Welt gekommen sind, oder nicht. Gerade wenn Kinder einen schweren Start ins Leben hatten, sei es durch eine Frühgeburt oder Krankheit, sind die Eltern ganz besonders aufmerksam. Nadine Isenberg, hat mit 22 ihren Sohn Jules-Merlin bekommen. Der wurde mit einem Herzfehler geboren, doch nach zwei OPs war alles wieder soweit in Ordnung, dass er sich hätte ganz normal entwickelt können - hat er aber nicht. Sprechen, laufen, Spiele begreifen – irgendwie brauchte er für alles länger und hing seiner Mutter permanent am Hosenbein. Nadine hat gespürt, dass da noch etwas mit ihrem Sohn anders ist. Er wollte nur bei Erwachsenen sein, Kinder interessierten ihn nicht. Er vergaß zu essen, sie musste ihn daran erinnern und füttern. Und ständig wollte er beschäftigt werden. Wenn er Langeweile hatte, zerschnitt er Hosen, verletzte sich selbst oder bekam Wutanfälle. Später wurde klar: Jules Merlin ist ein Autist. Nadine hat inzwischen drei Kinder – Der Alltag mit ihrem autistischen Sohn wurde zur Zerreißprobe. Sie wollte ihn bei sich haben, ihn beschützen und mit ihm zusammen sein, aber er forderte immer mehr Beschäftigung von ihr. Wenn sie dafür gerade keine Zeit hatte, rastete er jedes Mal aus. Wie sie für sich und ihren Sohn eine Lösung gefunden hat - das erzählt sie uns in dieser Sendung.
12/1/20167 minutes, 34 seconds
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Jugendwerkstatt Roter Faden Ronnenberg

Ezra ist 19 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Hannover. Als gebürtige Irakerin hat sie nicht nur eine lange Reise hinter sich, sondern musste sich seit 2011 auch in eine komplett neue Welt eingewöhnen. Zwar fällt ihr die neue Sprache am Anfang noch schwer. Aber schon bald geht es im Leben vorwärts. Sie macht ihren Hauptschulabschluss und sucht danach nach einen Ausbildungsplatz. Doch dann stößt sie auf ein Problem, was viele Jugendliche kennen – sie bekommt keine Zusage. Ezra scheint in einer Sackgasse gelandet zu sein. Ein Gespräch im Job-Center ändert das. Sie bekommt eine neue Chance in der Jugendwerkstatt Roter Faden in Ronnenberg , die auf junge Frauen zugeschnitten ist. Was Ezra das gebracht hat, dazu mehr in dieser Sendung.
11/24/20166 minutes, 57 seconds
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ambulanter Palliativdienst Hannover

Stefanie Fiedler hat ihren Mann Harald damals auf dem Weg zur Arbeit kennen gelernt. Er war Busfahrer, sie gelernte Pharmazeutin. Als sie ihn in den späten Sechzigern das erste Mal traf, ahnte sie noch nicht, dass die beiden 47 Jahre lang verheiratet sein werden. Und das wollten die beiden auch noch lange bleiben, doch dann schlich sich 2012 eine unheilbare Nervenkrankheit in ihr Leben. Harald erkrankte an ALS. Mit der Zeit ging es ihm immer schlechter, bis er am 11. September 2016 schließlich starb. Besonders die letzten Monate waren für Stefanie Fiedler schwer: die immer weiter fortschreitenden Lähmungserscheinungen, die Angst vor dem Sterben, all das hätten sie allein nicht durchgestanden. Doch Stefanie und ihr Mann hatten Unterstützung von der Diakonie. Geschulte Menschen, die ihnen den Weg durch die Krankheit und auch den Abschied voneinander erleichtert haben. Wer das war, das erzählt sie in dieser Sendung.
11/10/20167 minutes, 19 seconds
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Mediensucht

Wenn es um Sucht und Abhängigkeit geht, denken wir an Alkohol, Medikamente oder Heroin. Aber: viele Menschen sind auch nach Medien abhängig. Sie gucken stundenlang Serien, zocken den ganzen Tag Computerspiele – oft bis zur Bewusstlosigkeit – oder konsumieren tausende Pornos. Ihre Medien intensivst zu nutzen, geht Ihnen über alles. Tobi Schmelter aus Seelze hat genau das durchgemacht. Acht Jahre lang hat er pausenlos Medien konsumiert, teilweise hat er nicht einmal mehr geschlafen. Wie das sein Leben verändert hat und wie ihm die christliche Suchtarbeit „Neues Land“ in Hannover hilft, wieder zu einer gesunden Mediennutzung zurück zu finden, darüber sprechen wir mit ihm in dieser Sendung.
11/3/20166 minutes, 41 seconds
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Wenn die Arbeit krank macht: Burn Out im Pflegedienst

Obwohl es so viele betrifft, sind psychische Erkrankungen immer noch ein heikles Thema - gerade auch auf der Arbeit. Für einen Bandscheibenvorfall hat jeder Verständnis, aber für ein Burnout? Viele kranke Arbeitnehmer versuchen dann weiter zu funktionieren. Und damit geraten sie noch tiefer in die seelische Abwärtsspirale. Vor einem offenen Gespräch mit dem Chef haben viele Angst. Was, wenn er denkt, man kann nicht mehr mithalten? Aber es kann auch umgekehrt sein. Charlotte hat einen ambulanten Pflegedienst geleitet. Die Arbeit in der Führungsposition macht ihr Spaß. Doch wenn Kollegen sich krank melden und sie keinen Ersatz findet, fährt sie selbst los und versorgt die Patienten. Dann stapelt sich die Arbeit auf dem Schreibtisch. Doch was soll sie tun? Irgendwann sind ihre Kräfte am Ende. Sie steht ständig unter Strom auch nachts bekommt sei kein Auge zu, wird immer kraftloser. Eine Kollegin drückt ihr einen Beratungsgutschein der Diakonie in die Hand. Nach nur wenigen Terminen ist ihr klar, was sich in ihrem Leben ändern muss. Ihre Geschichte erzählt sie zusammen mit ihrer Beraterin in dieser Sendung.
10/20/20167 minutes, 28 seconds
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Ambulanter Pflegedienst in Hannover

Vor 25 Jahren ist Elli mit ihrem Mann vom Land in die Stadt gezogen. Ihren Friseurladen hatten sie dicht gemacht – wollten noch schöne Jahre miteinander genießen. Die Wohnung in Hannover liegt im Erdgeschoss, das fand Elli gut, denn ihr Mann hatte nur ein Bein und sie würden ja mit den Jahren auch nicht jünger werden. Dann starb ihr Mann und Elli lebt nun sein 14 Jahren allein. Vor zwei Jahren ist sie schwer gestürzt, hat mehrere Brüche erlitten. Wochenlang lag sie mit Krankenhaus, dann kam noch die Reha und eine Kurzzeitpflege – doch eins war Elli die ganze Zeit klar: Sie will wieder nach hause. Ihre Kinder leben beide weiter weg, können sich nicht immer um Elli kümmern. Wer sie im Alltag unterstützt, damit sie möglichst entspannt noch bis zum Ende in ihren vertrauten vier Wänden leben kann, dass erzählt sie in dieser Sendung.
10/13/20167 minutes, 44 seconds
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Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen GIB Hannover

Sie ist eine hübsche, zarte, junge Frau mit dunklen Haaren und leuchtenden Augen. Auf den ersten Blick merkt man gar nicht, dass Sabrina kaum noch etwas sehen kann. Sie sitzt im Rollstuhl, kann ihre Arme und Beine nur noch schwach bewegen. Auch das Sprechen fällt ihr schwer. „Es ist, als wäre man in einem fremden Körper gefangen“, sagt sie. Und es fällt einem nicht schwer, das nachzuvollziehen. Noch vor vier Jahren war Sabrina gesund, stand kurz vor ihrer Abschlussprüfung zur Bürokommunikationskauffrau, lebte mit ihrem Freund zusammen. Dann kam der schwere Asthmaanfall. Sie wurde reanimiert. Ihr Hirn hat schwere Schäden erlitten. Geistig ist sie wieder voll da – aber körperlich nicht mehr die selbe. Ihr Freund trennt sich von ihr. In die gemeinsame Wohnung kann sie nicht mehr zurück. Aber zu ihren Eltern möchte sie auch nicht ziehen. Sie entschließt sich, für`s Erste in einer WG für Erwachsene mit körperlichen und geistigen Behinderungen zu wohnen, in Hannover, in einer Einrichtung der GIB. Wie sie dort in der ersten Zeit mit sich und dem neuen Leben zurecht gekommen ist, wer ihr jeden Tag Rückenstärkung gibt und wovon sie für die Zukunft träumt, das erzählt sie uns in dieser Sendung.
9/29/20167 minutes, 55 seconds
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Medikamentensucht in Göttingen

Schnupfen, Husten, Durchfall, Schlaflosigkeit oder Nervosität – für alles gibt es Medikamente und die helfen ja auch – meistens - wie bei Lore Müller aus Göttingen. Sie arbeitet als Lehrerin, ist verheiratet, fühlt sich aber oft allein. Ihr Mann nimmt sich aus beruflichen Gründen kaum Zeit für sie, das macht sie traurig, manchmal auch wütend. Irgendwann kann sie gar nicht mehr schlafen, so sehr drehen sich die Gedanken im Kopf. Eine Freundin drückt ihr eine Valium in die Hand. Das Beruhigungsmittel wirkt – leider viel zu gut. Lore besorgt es sich zunächst unter der Hand, dann lässt sie es sich von verschiedenen Ärzten verschreiben und nimmt es regelmäßig - auch um dem Stress in der Schule besser entgegen zu treten. Als sie schwanger werden möchte, setzt sie das Valium ab – und bekommt heftige Panikattacken. Ihr ist klar, sie ist inzwischen abhängig. Wer Lore geholfen hat, von dem Beruhigungsmittel weg zu kommen, sie erzählt es bei ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
9/22/20167 minutes, 50 seconds
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Kirchenkreissozialarbeit in Wolfsburg

Jeder , der schon einen Menschen für immer verloren hat, der ihm wichtig war, weiß, wie schwer so ein Verlust uns treffen kann. Und die Trauer verarbeiten wir alle anders. „Das wird schon wieder, das braucht nur noch etwas Zeit“, hat sich auch Susann gedacht, als sie nach dem Tod ihres Vaters gar nicht mehr aus dem seelischen Loch kommt - jahrelang. Nicht mal die Nähe ihrer Kinder kann sie gut ertragen. Nach außen funktioniert die zweifache Mutter weiter. Sie fühlt sich ständig überfordert, ist erschöpft und findet nachts doch keinen Schlaf. Ein Arzt verschreibt ihr Beruhigungsmittel, die helfen auch nicht wirklich. Eine Freundin überredet sie, mit zu einem Kinderfest der Kirchenkreissozialarbeit zu gehen. Dort lernt Susann die Sozialarbeiterin Danica Kahla-Lenk kennen. Mit ihr kann sie über ihr Gefühlschaos sprechen. Wie es dann mit Susann weiter gegangen ist, dass erzählten die beiden in dieser Sendung.
9/8/20166 minutes, 55 seconds
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Hilfe für Kinder mit Sprachstörungen in der KITA Spunk

Wisst Ihr noch was ein Spunk ist? Das ist das etwas, was Pippi Langstrumpf erfunden hat, was das genau ist, hat sie nie raus gefunden. In Celle gibt es aber wirklich einen Spunk. Das ist eine Kindertagesstätte für Kinder mit Körperbehinderungen und Sprachschwierigkeiten. Am 1.9. feiern die Spunks 30jähriges Jubiläum. In dieser Zeit haben die Heilpädagogen und Erzieher schon vielen Kinder geholfen, über die Sprachbrücke zu gehen. So wie Leon. Der wollte, wenn überhaupt, nur in seiner eigenen Sprache sprechen. „Plump“ hieß beim ihm der Regen und „Plump-i“ dann ein Regentropfen. Mit vier kam er zu den Spunks und wurde dort drei Jahre intensiv gefördert. Nun konnte er auf eine Regelschule eingeschult werden. Wie der Weg bis dahin für ihn und seine Familie verlief, und wieso es für Kinder wie Leon ein großer Vorteil ist in einen „besonderen“ Kindergarten zu gehen, das erzählen seine Mutter, seine Erzieherin und die Leiterin des Spunk in dieser Sendung.
9/1/20168 minutes, 6 seconds
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Freizeit für Kinder mit Behinderungen

Tanja war 28, als sie ihren Sohn Tristan bekommen hat. Schon nach einem viertel Jahr merkt sie, dass irgendetwas anders ist. Ihr Sohn ist lieber alleine in seinem Laufstall, meidet Blickkontakt und Berührungen. Nach vielen Arztbesuchen und fünf langen Jahren steht fest, Tristan leidet an frühkindlichem Autismus. Mit seiner Diagnose ändert sich auch das Leben der Familie, denn Tristan braucht feste Rituale, reagiert auf Veränderungen in der Wohnung mit Panikattacken und meidet soziale Kontakte mit Fremden. Mit einer besonderen Betreuung hat Tristan große Fortschritte gemacht. Heute ist er 17 und steht sogar vor dem Schulabschluss. Dieser Weg war aber nicht einfach und hat viel Kraft und Disziplin von Tanja gefordert. Wer ihr dabei geholfen hat, auch mal Zeit zum Durchschnaufen zu finden, dazu mehr in ffn –die Kirche-Hilfe interaktiv.
8/18/20166 minutes, 40 seconds
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Trampolino - Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern

Susanne ist eine Mutter aus Hannover, die sich liebevoll um ihren Sohn kümmert. Während Jonas in die Schule geht, arbeitet sie halbtags in einem Supermarkt an der Kasse. Der Alltag läuft gut, doch dann gibt es Stress auf der Arbeit und auch mit Jonas Vater kommt es immer öfter zu Streitigkeiten. Das alles zehrt an ihren Kräften. Sie fühlt sich nur noch schlapp, überfordert, traurig und selbst ihre Freunde sagen ihr, dass sie sich total verändert hat. Es geht Susanne mit der Zeit seelisch immer schlechter. Sie hat inzwischen Depressionen bekommen. Der Alltag als immer noch berufstätige Mutter fällt ihr schwer und sie merkt, dass sie Hilfe braucht und auch ihr Sohn. Der muss auch mit der Erkrankung der Mutter erstmal klar kommen und begreifen, was das eigentlich ist, so eine Depression. Ein neues Projekt in Hannover unterstützt die beiden seit einem Jahr. Wie das genau funktioniert, dazu erzählen sie mehr in der Sendung ffn - die Kirche - Hilfe interaktiv.
8/11/20166 minutes, 49 seconds
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Cannabissucht

Max ist 15, als er zum ersten Mal bei Freunden an einem Joint zieht. Er fühlt sich leicht, entspannt, erlebt alles intensiv, das gefällt ihm. Von da an raucht er immer öfter Cannabis, bald täglich. Erst als seine Schulnoten in den Keller fallen, sprechen seine Eltern ihn an. Da ist Max schon ein Jahr am Kiffen. Er erzählt ihnen, was los ist. Die Eltern sind wie vor den Kopf gestoßen, weil sie von dem Drogenkonsum ihres Sohnes nichts geahnt haben. Sie selbst haben keine Erfahrung damit, haben Veränderungen bei Max zwar gesehen, aber nicht den Zusammenhang erkannt. Er schläft tagsüber, nachts ist er wach. Er nimmt schnell ab, ist ständig gereizt, ist oft unterwegs, um der Kontrolle durch seine Eltern aus dem Weg zu gehen. Sie wollen ihrem Sohn helfen, wieder von dem Zeug los zu kommen und gehen mit ihm gemeinsam zu einer Jugend- und Drogenberatungsstelle der Diakonie in Stadthagen. Wie es Max es geschafft hat, von dem Zeug wieder runter zu kommen. Sie erzählen es zusammen in dieser Sendung.
7/28/20167 minutes, 10 seconds
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Ambulante Tagespflege für Demenzpatient

Manchmal will Friedhelm Plötz aus Rhade nur noch weg. Dann setzt er seine Mütze auf und zieht die Jacke an. Wenn Die Haustür verschlossen ist, setzt er sich einfach auf eine Bank im Flur , bis seine Frau Anneliese kommt und ihn wieder auszieht. Wäre die Tür auf, würde Friedhelm weglaufen, ohne zu wissen warum oder wohin. Seitdem er dement ist, kümmert sich seine Frau rund um die Uhr um ihn. Sie verlasst kaum den Hof, schläft keine Nacht mehr durch. Dabei bräuchte sie dringend mal eine kleine Auszeit. Eine Nachbarin erzähl ihr von dem Angebot der Tagespflegeeinrichtung im Haus der Diakonie in Gnarrenburg. Da könnte Friedhelm für ein oder zwei Tage in der Woche hin. Was dieser entlastende Schritt für Anneliese und ihren Mann bedeutet, das erzählt sie zusammen mit der Pflegeleiterin der Einrichtung in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv von 21 bis 22 Uhr. Von 21 bis 23 Uhr wird an dem Abend eine Diakonie-Hotline geschaltet sein, die Hörer anrufen können, um nach ähnlichen Angeboten in ihrer Nähe zu fragen. Die Moderation und Redaktion hat Angela Behrens vom evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen.
7/21/20167 minutes, 23 seconds
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Legal-Highs

Legale Drogen, da fällt uns in Deutschland Alkohol und Tabak ein. Es gibt ungewollt aber noch so einiges mehr, denn in Deutschland sind nur bekannte Drogen bzw. Substanzen verboten. Drogenküchen forschen deshalb tagtäglich an neuen Formeln für neue psychoaktive Substanzen, bekannt als „Legal-Highs“. Diese werden dann ganz einfach über das Internet als Kräutermischungen, Duftsprays oder Badesalze verkauft, natürlich nicht für den Verzehr geeignet. Und somit legal. Doch die Konsumenten rauchen und schlucken das Zeug. Deren synthetische Stoffe wirken in ihrer Zusammensetzung wie Kokain oder LSD. Felix Dreiser ist das zum Verhängnis geworden. Erst konsumiert er Cannabis, da das allerdings illegal und schwer zu beschaffen ist, wechselt er zu Legal-Highs. Zwei-Drei Klicks im Internet und schon bekommt er die Drogenmischungen per Post nach Hause.
7/7/20167 minutes, 22 seconds
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kriminelle, drogenabhängige Flüchtlinge

Wenn wir an Marokko denken, denken wir an günstigen Urlaub, schön am Strand. In die armen Regionen kommen wir eher selten. Slum-Städte wie Sidi Moummen. Dort ist Ayoub aufgewachsen zwischen 10tausenden Baracken. Sein Vater ist Drogen abhängig, für Essen ist kaum Geld da, er misshandelt seinen Sohn. Mit elf haut Ayoub ab, lebt als Straßenkind nimmt selbst Drogen um alles zu ertragen und flieht nach einiger Zeit nach Europa. Dort lebt er mal in Frankreich, mal in Italien oder auch in Spanien. Vor knapp zwei Jahren landet er in Bremen. Dort wird er als jugendlicher Flüchtling in ein Hotel gesteckt. Ab und zu kommt ein Betreuer vorbei, pro Tag bekommt er sechs Euro. Was er mit dem Geld anfängt, interessiert niemanden. Weil die sechs Euro nicht reichen, um seine Drogensucht und Essen zu finanzieren, beginnt Ayoub zu stehlen, bekommt Probleme mit der Polizei und sitzt sogar einige Monate im Knast. Hilfe bekommt er irgendwann von der Diakonie in Bremen. Wie sich seine Situation entwickelt hat und warum er vielleicht schon bald wieder zurück nach Marokko muss, das hört ihr in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv .
6/30/20166 minutes, 56 seconds
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Hausaufgabenhilfe in Bremervörde

Der neun Jahre alte Nikola aus Bremervörde hat Schwierigkeiten mit dem Hören. In der Schule fällt es ihm deshalb nicht ganz leicht, dem Unterricht zu folgen. Seine Mutter Martina Pankowitsch ist froh, dass Nikola nach der Schule direkt in den Stadtteilladen der evangelischen Auferstehungsgemeinde gehen und dort seine Hausaufgaben machen kann - zusammen mit anderen Kindern. Der Stadtteilladen wird betreut vom Diplompädagogen Sascha Hermann. Er und ehrenamtliche Mitarbeiter helfen Nikola und den anderen Kindern beim Rechnen, Schreiben und Lesen. Hinterher können die Kinder spielen, basteln oder Filme kucken. Um 17.00 Uhr gehen die Kinder nach Hause, hinter ihnen liegt dann fast ein kompletter Arbeitstag. Wir fragen Martina Pankowitsch, was sie von der Hausaufgabenhilfe für ihren Sohn hält und reden über das Projekt mit Sascha Hermann und mit dem Gemeindepastor Volker Rosenfeld.
6/16/20166 minutes, 23 seconds
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Schulden durch Krankheit

Steven ist 19, lebt bei seinen Eltern, macht eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Dann bekommt er plötzlich auf der Arbeit Bauchschmerzen, bricht zusammen. Im Krankenhaus erfährt er die erschreckende Diagnose: Darmkrebs. Steven kämpft um sein Leben, muss seine Lehre abbrechen. Plötzlich fehlen ihm die 400 Euro Lehrlingsgehalt. Die braucht er aber, um mehrere Ratenkredite zu bedienen, die er erst vor kurzem abgeschlossen hat. Handy, Laptop und vieles andere hat er sich auf pump angeschafft. Wie geht es jetzt für ihn weiter, wenn er nicht mehr zahlen kann? Hilfe hat er bei einer Schuldnerberatungsstelle der Diakonie gefunden. Wie es für ihn gesundheitlich und finanziell ab da weiter ging, er erzählt es in ffn-die Kirche- Hilfe interaktiv.
6/9/20167 minutes, 16 seconds
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Gemeinsam gewinnen

Manchmal läuft es im Leben einfach nicht rund. Und bei manchen Problemen braucht man einfach mal jemanden, der 1-2 Stunden in der Woche zuhört oder mal mit anfasst. Zum Beispiel, wenn Mütter mal durch schnaufen möchten oder man Probleme mit einem Umzug hat. Ariane Mayer aus Hannoversch Münden hatte Probleme in ihrem Job. Nach einiger Zeit in einem „EinEuroJob“ wird sie zunehmend unzufrieden und möchte ihren Beruf wechseln. Doch dafür braucht sie eine Zusatzqualifikation, für die sie viel lernen muss. Sehr anstrengend und ohne Hilfe schafft sie es nicht, den komplizierten Lernstoff zu bewältigen. Deshalb sucht sie sich Unterstützung bei dem Diakonie-Projekt „Gemeinsam gewinnen“ in Hannoversch Münden. Ob sie nach einigen Wochen sie Prüfung für den neuen Job bestanden hat, das erzählt sie in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
5/26/20166 minutes, 2 seconds
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HIlfe für schwerbehinderte Kinder in den Rotenburger Werken

Eltern würden ihre Kinder um nichts auf der Welt hergeben, oder? Die Werners aus Verden haben drei Söhne. Einer davon – Mika - ist seit seiner Geburt schwer behindert, braucht rund um die Uhr Betreuung. Die Eltern sind nach fünf Jahren intensiver Pflege am Ende ihrer Kräfte, die Ehe steht vor dem aus. Dann soll Mika in eine besondere Schule kommen. Die gibt es in Rotenburg/ Wümme und noch dazu die Möglichkeit, den fast 6-Jährigen dort in einer Wohngruppe für schwerbehinderte Kinder stationär unterzubringen. Die Werners suchen eine gute Lösung, die der ganzen Familie hilft und haben sie gefunden. Wie sich seitdem ihr Leben verändert hat, und warum sie auch anderen Eltern Mut machen wollen, sich wenigstens ab und zu eine Auszeit vom 24 Stunden Pflegeeinsatz zu nehmen, das erzählt Mikas Vater in dieser Sendung.
5/19/20167 minutes, 55 seconds
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4.5. Eltern kochen gemeinsam für ihre Kinder im Gemeindezentrum

Nach der Schule, mit der Familie an einem Tisch sitzen, sich beim gemeinsamen Essen was zu erzählen, davon können viele Kinder in Niedersachsen nur träumen. Viele Eltern kochen erst nach der Arbeit abends was Warmes oder sind so schlecht drauf, das sie gar keinen Bock haben, was zu kochen. Das muss mal ein bisschen Schwung in die Eltern und in die Küche, hat sich die evangelische Auferstehungsgemeinde in Bremervörde gedacht. Da riecht es jetzt mittags lecker nach Essen. Von Montag bis Mittwoch sitzen dann um Punkt 14.00 Uhr gut 15 Kinder und Erwachsene in großer Runde am Tisch und essen. „Eltern kochen für Kinder“ - So heißt das Projekt und nach dem Essen können die Kids sich bei den Hausaufgaben helfen lassen, das Lernen funktioniert mit vollem Magen besser, als mit leerem. Eine der Mütter, die mittags für ihre Kinder kochen, ist Kristin Martens. Sie erzählt, warum sie beim Projekt mit macht und was sich für sie dadurch verändert hat.
5/12/20167 minutes, 3 seconds
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Eltern kochen in Bremervörde

5/6/20167 minutes, 28 seconds
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MPU-Vorbereitung in Lüneburg

Ralf Schmidt aus Lüneburg war betrunken mit dem Fahrrad unterwegs, wurde von der Polizei angehalten und musste pusten, dann zur Blutprobe. Festgestellt wurden 1,87 Promille. Die Folge: eine Einladung zur mpu, also zur medizinisch-psychologischen Untersuchung. Ohne eine gute Vorbereitung, ist die im Normalfall nicht zu schaffen. Ralf Schmidt rasselte gleich zweimal durch. Er nahm dann an der Führerscheingruppe der drobs in Lüneburg teil, geleitet von der Sozialarbeiterin Anne Sikorski. Mit Erfolg: Beim dritten mpu-Anlauf klappte es. Der drobs in Lüneburg ist er heute noch für ihre Hilfe dankbar, denn neben der Fahrerlaubnis hat er auch ein neues Leben ohne Alkohol zurück gewonnen. Wie die Hilfe bei der drobs genau lief, das erzählen Ralf Schmidt und Anne Sikorski in ffn, die Kirche - Hilfe interaktiv.
4/28/20167 minutes, 22 seconds
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Online-Wettsucht Gifhorn

Eigentlich kann man im Internet auf alles wetten. Von Fußball, Basketball und Golf bis hin zu Hunderennen, Politikentscheidungen und die Oskarverleihung. Ein Klick und schwubs ist das Geld von der Kreditkarte gebucht. Für viele Spielsüchtige in Deutschland ist das zu einem Problem geworden. Sie zocken bis die Kreditkarte glüht und nehmen sich dann die zweite vor. So erging es auch Paul Lange aus Gifhorn, mehr als eine halbe Millionen Euro hat er an Glücksspiele verloren. Zum Schluss, saß er stundenlang am Rechner, hat Sportübertragungen verfolgt und mehrere Packungen Zigaretten geraucht. Doch irgendwann hat er gemerkt, so geht es nicht weiter und sich Hilfe bei der Diakonie in Gifhorn gesucht. Wie ihm dort geholfen wurde und wie sich sein Leben nach 40 Jahren Spielsucht verändert hat, das erzählt er in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
2/11/20166 minutes, 9 seconds
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Gefängnisseelsorge in der Jugendhaftanstalt Göttingen

Am Ende einer Reihe von Straftaten war es ein Diebstahl, der Harald in den Jugendknast brachte. Über ein Jahr saß er in U-Haft, wurde zu drei Jahren hinter Gittern verurteilt. In den ersten 12 Monaten konnte er seine Familie gerade zweimal sehen. Auch zu seiner Freundin hatte er kaum Kontakt. Er wußte nicht, wie es ihr ging, oder seinen Eltern, das hat ihn fertig gemacht. Seit vier Wochen ist er nun im halboffenen Vollzug in Göttingen untergebracht. Er kann seine Zelle wann er will verlassen und öfter telefonieren. Doch er hat auch Angst davor, wie sein Leben nach der Entlassung weiter laufen wird. Eine eigene Wohnung, eine Ausbildung auf dem Bau, eine nette Freundin und Zeit mit der Familie, das wünscht er sich, weiß aber nicht, ober er diesen Neustart auch schafft. Seine Sorgen bespricht Harald mit dem Gefängnisseelsorger Thomas Harms. Harald weiß, dass alles, was er ihm erzählt, unter die Schweigepflicht fällt. Mit „Kirche“ hatte er vorher wenig am Hut, sagt Harald, doch im Knast besucht er regelmäßig den Gottesdienst. Was ihm die seelsorgerlichen Gespräche und die Andacht geben, das erzählt er gemeinsam mit Pastor Harms in dieser Sendung.
2/4/20167 minutes, 21 seconds
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Nachhilfe für Flüchtlinge

Der Sikhismus ist eine bei uns recht unbekannte Religion. Auffällig an den Gläubigen ist, dass sich die Männer nie die Haare schneiden und sie stattdessen in einem Turban tragen. Ungefähr 100.000 Sikhs haben mal In Afghanistan gelebt. Durch Verfolgung sind inzwischen fast alle aus dem Land geflohen. Einer von ihnen ist Bittoo Singh. Mit 17 Jahren hat ihn ein Schlepper nach Deutschland gebracht. Zur Zeit lebt er in Hannoversch Münden und ist ein positives Beispiel für gelungene Integration. Er hat in den letzten drei Jahen seinen Hauptschulabschluss nachgemacht, spricht sehr gut Deutsch und steckt mitten in einer Ausbildung. Hilfe hatte er unter anderem von Frank Daetermann bekommen. Der ehrenamtliche Helfer bei der Diakonie hat ihm unter anderem Nachhilfe gegeben, um in der Berufsschule besser klar zu kommen. Wie sich Bittoo bis heute entwickelt hat und warum die erste Zeit in Deutschland hart für ihn war, das erzählt er in dieser Sendung.
1/21/20166 minutes, 36 seconds
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Die Kurve - Krankenwohnung für Wohnungslose

Der Sikhismus ist eine bei uns recht unbekannte Religion. Auffällig an den Gläubigen ist, dass sich die Männer nie die Haare schneiden und sie stattdessen in einem Turban tragen. Ungefähr 100.000 Sikhs haben mal In Afghanistan gelebt. Wegen Verfolgung sind inzwischen fast alle aus dem Land geflohen. Einer von ihnen ist Bittoo Singh. Mit 17 Jahren hat ihn ein Schlepper nach Deutschland gebracht. Zur Zeit lebt er in Hannoversch Münden und ist ein positives Beispiel für gelungene Integration. Er hat in den letzten drei Jahen seinen Hauptschulabschluss nachgemacht, spricht sehr gut Deutsch und steckt mitten in einer Ausbildung. Hilfe hatte er unter anderem von Frank Daetermann bekommen. Der ehrenamtliche Helfer bei der Diakonie hat ihm unter anderem Nachhilfe gegeben, um in der Berufsschule besser klar zu kommen. Wie sich Bittoo bis heute entwickelt hat und warum die erste Zeit in Deutschland hart für ihn war, das hört ihr n der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
1/14/20167 minutes, 7 seconds
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Schwangerschaftskonfliktberatung

Sie sind schwanger! Als Beriwan Nasufi aus Langenhagen diese Nachricht hörte, war sie erstmal baff. Damit hatten sie und ihr Mann nicht gerechnet. Sie freuen sich trotzdem, haben aber Angst, dass sie sich all das, was ein Baby braucht, nicht leisten können, denn Beriwan ist gerade arbeitslos geworden. Heute aber hat sie ein Lächeln auf den Lippen, denn eine Beraterin der Diakonie hat ihr viele Sorgen genommen. Wie genau, das erzählt sie uns in ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv von 21.00 bis 22 Uhr zusammen mit Anne-Marei Stamme, Beraterin bei der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle der Diakonie in Langenhagen.
12/31/20157 minutes, 8 seconds
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Spielsucht in Gifhorn

„Beim ersten Mal habe ich gewonnen, das hat mich angefixt“ - diese Erfahrung haben viele Glücksspiel-Abhängige gemacht. Doch nach dem ersten Gewinn fängt die Gier an, man steckt das Geld wieder in den Automaten und setzt es beim Poker und – verliert, manchmal ein Vermögen. Um die Verluste auszugleichen, investieren sie noch mehr Geld ins Glücksspiel. Die Rechnung geht leider nicht auf. Auch Matthias Schmelter aus Wolfsburg hat das erfahren. An einem Wochenende hat er 800 Euro verspielt, aus Angst es seiner Frau zu beichten täuscht er ein Verbrechen vor. Er verletzt sich selbst und behauptet, ausgeraubt worden zu sein. Doch weder die Polizei noch seine Freundin glauben ihn.
12/24/20156 minutes, 22 seconds
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Spielesucht Gifhorn

„Beim ersten Mal habe ich gewonnen, das hat mich angefixt“ - diese Erfahrung haben viele Glücksspiel-Abhängige gemacht. Doch nach dem ersten Gewinn fängt die Gier an, man steckt das Geld wieder in den Automaten und setzt es beim Poker und – verliert, manchmal ein Vermögen. Um die Verluste auszugleichen, investieren sie noch mehr Geld ins Glücksspiel. Die Rechnung geht leider nicht auf. Auch Matthias Schmelter aus Wolfsburg hat das erfahren. An einem Wochenende hat er 800 Euro verspielt, aus Angst es seiner Frau zu beichten täuscht er ein Verbrechen vor. Er verletzt sich selbst und behauptet, ausgeraubt worden zu sein. Doch weder die Polizei noch seine Freundin glauben ihn.
12/24/20156 minutes, 22 seconds
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Straßensozialarbeit in Göttingen

Dreimal hat sich Torsten Malzon aus Göttingen verliebt, dreimal scheiterten die Beziehungen, immer war er es, der die Wohnung verlassen hat. Zwei kleine Kinder hat der 40-jährige, die er auch liebt. Aber je schlechter es ihm seelisch und finanziell ging, um so mehr hat er getrunken. Er hat die Kleinen kaum noch besucht. Erst recht nicht mehr, als er seine Wohnung verlor und auf der Straße lebte. Nie hätte er von sich selbst gedacht, dass ihm das mal passieren würde. Während er meistens betrunken auf einer Bank vor sich hin döste oder im Schlafsack lag, gingen viele Menschen vorbei. Die meisten sahen ihn abschätzig an, andere guckten erst gar nicht hin. Doch eines Tages setzte sich ein Mann zu ihm. Er hörte sich Torstens Geschichte an und rief bei der Straßensozialarbeit der Diakonie an, um Hilfe für ihn zu holen. Was dieser eine Anruf im Leben des Wohnungslosen bewegt hat, das erzählt er bei ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
12/10/20157 minutes, 18 seconds
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Weihnachtsstuben

Eigentlich wollte Marlen Zobler mit ihrer Freundin bloß Weihnachtsgeschenke einkaufen. Als die beiden dann aber in der Stadt unterwegs waren, fielen Marlen die ganzen Wohnungslosen, die auf der Straße leben auf. Die haben es so viel schlechter als ich, dachte sie und wollte helfen. Sie hat mit ihrer Freundin darüber gesprochen. Die gab ihr den Tipp, sich doch mal an die Diakonie zu wenden. Seitdem hat sich das Weihnachtsfest für Marlen komplett verändert. Sie arbeitet nun jedes Jahr ehrenamtlich in einer Weihnachtsstube und feiert mit fremden Menschen Heiligabend, die sonst alleine wären. Denn nicht jeder hat noch Familie, mit der er gemeinsam schöne Stunden verbringen kann. Manchmal fehlt sogar das Dach über dem Kopf. Wie sie das Weihnachtsfest mit diesen Menschen erlebt, und warum niemand am Fest der Familie allein sein muss, der es nicht möchte, dazu mehr in dieser Sendung.
12/3/20157 minutes, 11 seconds
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Schuldnerberatung in Stadthagen

Jetzt schon ans Schenken denken! - So tönt es in der Werbung. So manchen Niedersachsen versetzt diese Aussicht in Angst und Panik. Weil sie einfach kein Geld für Geschenke haben, aber auch nicht mit leeren Händen da stehen wollen. Viele kaufen dann auf Raten und laufen damit geradewegs in die Schuldenfalle. Bei Serife aus Stadthagen lief es noch anders. Nach der Trennung musste sie für sich und ihre Tochter eine Wohnung finden und einrichten. Der Unterhalt von ihrem Ex-Partner reichte für den Neustart nicht aus, also nutzte sie ihren Überziehungskredit. Den hatte ihre Bank ihr ungefragt bei der Kontoeröffnung eingeräumt. Damals hatte sich noch einen gut bezahlten Job. Schnell war der Disporahmen von 3000 Euro ausgeschöpft. Andere finanzielle Sorgen kamen hinzu und am Ende stand die junge Frau mit 6000 Euro Schulden da. Die Kontopfändung stand bevor und sie konnte nachts schon vor Kummer nicht mehr schlafen. Serife holte sich guten Rat und Rückenstärkung bei der Schuldnerberatung der Diakonie in Stadthagen. Wie es dann für sie weiter ging, das erzählt sie am Mittwochabend gemeinsam mit ihrem Berater Michael Thürnau in der Sendung ffn-die Kirche Hilfe interaktiv
11/19/20157 minutes, 34 seconds
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Ausbildungschancen für Jugendliche mit Behinderung im Annastift Hannover

Junge Menschen mit Behinderung haben es bei der Ausbildungssuche besonders schwer. Viele Unternehmen haben bis heute kein Interesse an Azubis mit Handycap. Dieses Probleme hatte auch Marie Stein aus Hildesheim. Sie hat psychische Probleme. Drei Jahre lang schrieb sie eine Bewerbung nach der anderen und bekam trotzdem nur Absagen. Zum Schluss war sie einfach nur noch deprimiert. Mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit lernt sie heute Kauffrau für Büromanagement im Annastift in Hannover. Dort gibt es Ausbildungsplätze speziell für Menschen mit Behinderung. Wie es ihr dort ergangen ist, das erzählt sie zusammen mit ihrer Ausbildungsbegleiterin.
11/12/20156 minutes, 29 seconds
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Nachbarschaftsladen

Heutzutage ist es mit der Nachbarschaft nicht mehr weit her. Zwar leben viele Menschen um uns herum, allerdings kennen wir sie kaum. Und Kontakte pflegen wir zu ihnen eher selten. Dabei kann eine funktionierende Nachbarschaft viele Vorteile haben: Egal ob es die Hilfe im Alltag ist oder einfach der Nachbar, der für die eigenen Probleme ein offenes Ohr hat. Doch es gibt Angebote, die sich genau das auf die Fahne geschrieben haben: Menschen wie Nachbarn wieder zusammenzubringen und damit ein Stück weit der Vereinsamung entgegen wirken. Ariane aus Springe hat ein Nachbarschaftsladen wieder die Möglichkeit gegeben, am pulsierenden Leben draußen teilhaben zu können. Für sie war das besonders schwer, denn sie ist sehr krank.
10/29/20156 minutes, 54 seconds
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Gefangenenseelsorge Wilhelmshaven

Wenn Menschen aus dem Gefängnis entlassen werden, stehen sie vor einem Haufen Probleme. Wo bekomme ich eine Wohnung her? Wie bekomme ich Geld vom Amt? Was soll ich überhaupt mit meiner freien Zeit anfangen? Wie bekomme ich einen Job? Das sind nur einige Fragen, die sich auch Julia Lehmann aus Vechta gestellt hat. Sie hat seit Jahren ein Drogenproblem und wurde mehrmals beim Drogenschmuggel erwischt. Hilfe hat sie sich bei der Gefangenenseelsorge der Diakonie in Wilhelmshaven geholt. Dort hat sie Wolfgang Steen kennengelernt, der ihre Pläne und Fragen erst einmal nach Prioritäten sortiert hat.
10/22/20156 minutes, 47 seconds
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Jugendwerkstatt Dannenberg

Claudia Peters hat eine sehr schwere Kindheit erlebt, sie lebte im Heim, hat nur unregelmäßigen Kontakt zu ihrer Mutter. Doch die junge Frau will ins Leben durchstarten, macht eine Ausbildung zur Pflegeassistentin und damit auch ihren Realschulabschluss, zieht in eine eigene Wohnung. Doch es geht ihr seelisch nicht gut. Sie hat Angst auf fremde Menschen zuzugehen und traut sich selbst nichts zu. Nach einer Reha empfiehlt ihr das Arbeitsamt für eine bestimmte Zeit in der Jugendwerkstatt in Dannenberg zu arbeiten. Eine Einrichtung der Diakonie. Die betreiben unter anderem im Bahnhof ein Bistro und Begegnungszentrum. Dort bekommt Claudia die Rückenstärkung, die sie braucht. Was sie dort genau macht und wer ihr zur Seite steht, das erzählt sie zusammen mit ihren Betreuern.
10/8/20157 minutes, 33 seconds
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Habib - Flucht und Neuanfang

Ein Dorf in Afghanistan. Zwei Brüder packen ihre wenigen Sachen zusammen. Sie sind 9 und 14 Jahre alt. Ihre Eltern sind ums Leben gekommen. Sie selbst fühlen sich in ihrem Dorf nicht mehr sicher. Ein langer Fluchtweg liegt vor Ihnen. Sechs Jahre ist Habib über Pakistan, die Türkei und Griechenland nach Deutschland unterwegs – wäre im LKW fast erstickt und schwebte auf dem Schlauchboot in Lebensgefahr. Mit 15 endet sein langer Weg in Hannover, als er, völlig entkräftet, bei der Bahnpolizei Hilfe sucht. Er lebt in einer betreuten WG, macht eine Traumatherapie, geht zur Schule und macht heute eine Kochlehre. Auf seinem Weg wurde und wird er auch heute noch von dem Jugendmigrationsdienst der Diakonie unterstützt. Wie diese Hilfe aussieht, das erzählt er zusammen mit seinem Ansprechpartner, Frank Hülsemann.
10/1/20157 minutes, 51 seconds
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Neue Arbeit Brockensammlung Göttingen

Wer keinen Job hat, sucht sich andere Aufgaben, oder fällt leider auch schnell mal ins seelische Loch. Da ist der Griff zu Drogen und Alkohol nicht weit, und aus der Sucht wieder heraus zu kommen, um wieder arbeiten zu können, das fällt schwer. Boris Juraschek, hat den Absprung geschafft und arbeitet nach einer schwierigen Lebensphase jetzt als Tischler und betreut selbst Langzeitarbeitslose. Geholfen hat ihm dabei die „Neue Arbeit Brockensammlung“ in Göttingen. Dort werden Langzeitarbeitslose fit gemacht für den Arbeitsmarkt. Boris und die Leiterin Maria Schmidt erklären , worauf es ankommt, wenn Menschen wieder einen Job finden wollen.
9/17/20156 minutes, 12 seconds
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Fuchsbau - Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Sterben und Tod gehören zum Leben dazu und dennoch klammern wir das gerne aus, solange wir es können. Irene Pfeiffer kann das mit 44 nicht mehr. Sie erkrankt zum zweiten Mal an Krebs, vier Jahre später stirbt sie. Ihre Tochter Leah ist gerade erst 17 als sie ihre Mutter verliert, erlebt ihr Leiden voll mit. Die Familie wird zuhause von einer Sterbebegleiterin des ambulanten Hospizdienstes betreut. Für Kinder und Jugendliche, die, wie Leah, den Tod eines geliebte Menschen verarbeiten müssen, bietet der Verein auch den „Fuchsbau“ an. Dort können die Jungen und Mädchen alle Fragen über das Sterben und den Tod stellen, können ihren Gefühlen freien Lauf lassen, sich im Snoozle - Raum entspannen, Abschiedsbriefe schreiben, oder etwas Basteln und gemeinsame Ausflüge mit anderen erleben, die das gleiche Schicksal teilen. Wie sehr diese Zeit im Fuchsbau Leah unterstützt hat, und wer die Trauergruppen für Kinder und Jugendliche betreut, das erzählt sie zusammen mit der Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck.
9/10/20157 minutes, 15 seconds
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Wellcome in Neustadt

Lena Oevermann macht gerade ihr Referendariat, will Lehrerin werden und hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn – Tristan. Im Jahr 2010 ist sie dann wieder schwanger – es werden Zwillinge. Sie denkt an die schwierige Anfangszeit mit Tristan und merkt: „Das können wir diesmal alleine nicht schaffen.“ Doch was kann sie tun? Die Eltern und Schwiegereltern leben weit weg und auch Freunde hat sie im ihr damals fremden Neustadt am Rübenberge noch nicht gefunden. Sie erinnert sich schließlich an ein Projekt der Diakonie, das ihr schon während der Schwangerschaft mit ihrem Sohn Hilfe angeboten hat. Über „Wellcome“ bekommt sie nach der Geburt von Damian und Mathilda eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die ihr im ersten Lebensjahr der Babies hilft. Die Zeit ist nicht leicht, aber die junge Familie schafft es auch mit drei Kindern, endlich mal wieder abschalten zu können. Wie dieser Weg für Lena war und welche Tipps es für solche Fälle gibt, dazu mehr in dieser Sendung.
8/27/20156 minutes, 48 seconds
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Paarberatung in Leer

Ab und zu mal Stress und Streit in einer Beziehung oder der Ehe ist ganz normal. Wenn man sich aber immer wieder über wegen der selben Dinge aneinander gerät und die Konflikte nicht geklärt werden, dann Staut sich ein Fass an Liebesfrust auf, das dann auch mal überlaufen kann. So war es auch bei Susan und Patrick Blume aus Ostfriesland. Die beiden waren 8 Jahre verheiratet und landeten irgendwann an dem Punkt, an dem Patrick Blume einfach nur noch die Trennung wollte. Ein Moment, in dem Susan einen Entschluss fasste: Wir brauchen Hilfe! Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie zur ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen der Diakonie in Leer gegangen. Dort haben sie die Paarberaterin Dr. Ute Schulewski kennen gelernt. Sie hilft den beiden dabei endlich wieder mit einander zu reden, denn eins wollen beide Ehepartner eigentlich nicht: die Scheidung. Wie sich die Partnerschaft danach entwickelt hat, das hört ihr in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
8/20/20156 minutes, 47 seconds
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Trauerreisen

Endlich Sommerferien, endlich mal die Sachen packen, den Reiseführer schnappen und auf Entdeckungstour gehen. Die Ferienzeit soll ja die schönste Zeit im Jahr sein. Für viele Menschen ist sie kaum zu ertragen – Menschen die in Trauer sind, die auch gern verreisen würden, aber eben nicht allein. In der evangelischen Familienbildungsstätte in Göttingen werden Trauerreisen angeboten, nach Malta, ins Allgäu, oder einfach nur mal einen Tag was anderes sehen und erleben. Zwei Witwen und ein Witwer erzählen von ihren Erfahrungen auf so einer Reise, und warum es ihnen so gut getan hat, mit Menschen unterwegs zu sein, die genauso fühlen, wie sie. So eine Trauerreise kann ein Anstubser zurück ins Leben sein, dafür gibt es spezielle Rituale, begleitete Gespräche, viel Lachen und Weinen und nicht selten entstehen tiefe Freundschaften.
8/6/20157 minutes, 53 seconds
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„Asphalt“ gibt eine neue Chance

Ingelore aus Hannover fuhr auf einer alkoholischen Achterbahn. Jahrelang ging`s ohne, dann war wieder extremes Trinken angesagt. Eines Tages sah sie Würmer aus ihrer toten Katze herauskriechen: Delirium. Sie hat im letzten Moment selbst die Kurve gekriegt und sich eine sinnvolle Beschäftigung gesucht - auf der Straße. Ingelore wurde Verkäuferin bei „Asphalt“. Das soziale Straßenverkaufsmagazin gibt Menschen eine Chance, den Alltag neu zu strukturieren und eigenes Geld zu verdienen. Die Zeitung wird in vielen Städten Niedersachsens verkauft.
7/30/20158 minutes, 15 seconds
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Alleinerziehende Teeniemütter

17 Jahre alt, plötzlich schwanger und keine Ahnung wer der Vater sein könnte. Das war die Situation von Sabine Wintzenburg aus Osnabrück. Damals empfehlen ihr fast alle: Lass das Kind abtreiben! Als sie aber beim Frauenarzt das Herz ihres Kindes schlagen hört, trifft sie eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird: 'Das ist mein Kind und ich möchte, dass mein Kind lebt!' Doch wie zieht man ein Kind groß? Was muss man bei einem Baby alles beachten? Wie funktioniert der Papierkram? Und was, wenn man sein Kind nicht leiden kann? Diese und noch viele weiter Fragen schüchtern Sabine ein. Hilfe sucht sie sich im Eltern-Kind-Haus der Diakonie in Osnabrück. Dort wohnen alleinerziehende Eltern und werden in ihrem Alltag unterstützt. Sabine und ihre Betreuerin erzählen, wie sie sich und ihr Baby dort entwickelt haben.
7/16/20156 minutes, 16 seconds
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Coming Out Beratung in Hannover

Oft stellt sich nach einem Coming Out das ganze Leben auf den Kopf. Egal ob schwul, lesbisch oder bi – die Erkenntnis, anders als die meisten anderen um einen herum zu sein, ist schwierig, sowohl für einen selbst, als auch für die Familie, Freunde oder Arbeitskollegen. So erging es auch Oliver aus Hannover. Lange hat er gebraucht, bis er sich tatsächlich als schwul outete. Doch auch nach seinem Coming Out war längst nicht alles geklärt. Besonders sein Vater kam damit nicht zurecht. Und weil Oliver Angstzustände hatte, lebte er seine Homosexualität nicht wirklich aus. Er brauchte Hilfe und fand sie in einer Beratungsstelle in Hannover. Seine ganze Geschichte und wie er für sich eine Lösung fand, das erzählt Oliver in der Sendung ffn- die Kirche-Hilfe interaktiv.
7/9/20157 minutes, 43 seconds
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Hilfe für Esssüchtige in Burgdorf

Wenn es im Leben nicht rund läuft, gibt’s eine Tafel Schokolade. Oder auch mal 2. Oder 8. Das war das Motto von Marian Schmelter aus Burgdorf. Bereits seit seiner Kindheit ist Schokolade für ihn die Lösung aller Probleme. Doch plötzlich kamen damit neue Probleme, denn Marian wurde dick. In Höchstzeiten wog er mehr als 160 Kilo. Bewegung fiel ihm immer schwerer, Freizeitaktivitäten hatte er kaum noch. Alleine von dieser „Esssucht“ wegzukommen war aussichtslos, das hatte er bereits mehrfach versucht. Deshalb holt sich Marian Hilfe bei der Diakonie Suchtberatung in Burgdorf. Dort trifft er auf Beatrix Friedrich Werner, die gemeinsam mit ihm in mehreren Sitzungen den Grund für sein falsches Essverhalten sucht. Gemeinsam entscheiden sie, Marian muss 6 Wochen in eine Reha. Ob er es geschafft hat, sein Gewicht zu reduzieren, das hört ihr in der Sendung.
6/25/20157 minutes, 1 second
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Wenn aus Spaß Sucht wird - Hilfe für Alkoholiker in Göttingen

Thomas hat eigentlich alles erreicht – Abi, Studium, er ist ein erfolgreicher Bauingenieur. Im Sportverein und bei seinen Freunden ist er beliebt, und bei Parties immer ganz vorne mit dabei. Da kann er auch ganz schön was an Alkohol vertragen. Abends, nach einem stressigen Tag, gönnt er sich ein oder zwei Drinks zum Entspannen. Er glaubt, alles noch selbst im Griff zu haben. Erst als er morgens schon einen Drink braucht, um den Kater vom Vortag herunter zu spülen, wird ihm klar: Er ist Alkoholiker. Mehrmals versucht er allein aus der Sucht heraus zu kommen, doch er scheitert. Erst durch eine ambulante Therapie bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Göttingen, hat er die Kurve zum trockenen Alkoholiker geschafft. In den Einzelgesprächen und der Selbsthilfegruppe hat er begriffen, was ihm all die Jahre gefehlt hat, zum Glücklich sein – ohne Alkohol. Er erzählt in dieser Sendung seine Geschichte.
6/18/20157 minutes, 28 seconds
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Schuldnerberatung Hannover

Wer schon einmal seinen Job verloren hat und nicht direkt eine Anschlussstelle gefunden hat weiß, Geld kann ganz schön schnell knapp werden. So war es auch bei Sarah Brink. Nachdem ihr Arbeitgeber pleite gegangen ist, kamen psychische Probleme, Stress in der Familie und leider kein neuer Job. Allein ihre Miete hat den Großteil ihrer staatlichen Unterstützung aufgefressen. Für Lebensmittel, Kleidung und Hobbys blieben nicht einmal mehr 200 Euro. Die Lösung: Der Dispokredit. Und genau diese Lösung wird zum Problem. Denn irgendwann steht sie mit 8.000 Euro Schulden da. Abzahlen? Für eine Person ohne Arbeit ein unerreichbares Ziel. Deshalb holt sich Sarah Brink Hilfe bei der Diakonie Schuldnerberatung in Hannover. Dort trifft sie auf Bernd Preibisch, der gemeinsam mit ihr in mehreren Sitzungen nach Lösungen sucht.
6/4/20156 minutes, 35 seconds
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Mutter-Kind-Kuren

Der Job, die Kinder, der Haushalt und auch noch Oma und Opa, die betüttelt werden wollen. Das ist echt viel, manchmal zuviel, auch für die stärkste Frau. So war es auch bei Monika Schneider. Die junge Witwe war fix und fertig. Gemerkt hat sie das aber erst, als es schon fast zu spät war. Das Leben rauschte plötzlich nur noch an ihr vorbei. Sie fühlte sich wie gelähmt, handlungsunfähig, komplett entkräftet. Von einer guten Freundin bekam sie den Tipp, sich mal bei der Kuren-Beratung der Diakonie über eine Mutter-Kind-Kur zu informieren. Drei Wochen mal nicht kochen müssen, Massagen und Entspannungskurse zu bekommen, auch mal Auszeiten von den Kindern zu erleben...allein die Vorstellung ließ Monika wieder Luft holen. Wie das mit der Kur dann geklappt hat und wie es ihr danach ging - sie erzählt es in der Sendung ffn-die Kirche Hilfe interaktiv.
5/28/20157 minutes, 24 seconds
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Hilfe für Alkoholiker in Wolfsburg

Das Gläschen Wein hier, die Flasche Bier da – Alkohol ist häufig ein fester Bestandteil, wenn wir mit Menschen zusammentreffen. In Maßen ist das alles okay. Doch wenn der Alkohol zunehmend mehr und mehr Platz im Leben einnimmt und es irgendwann um eine Kiste Bier am Tag geht, spricht der Fachmann von Alkoholabhängigkeit. Frank Büssow hat es erlebt. Ihm hätte seine Alkoholsucht fast das Leben gekostet. Er landete mit massiven körperlichen Entzugserscheinungen auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Doch er fand Hilfe bei der Diakonie in Wolfsburg. Was dort mit ihm gemacht wurde und wie es ihm heute geht, das erzählt Frank Büssow in der Sendung ffn- die Kirche-Hilfe interaktiv.
5/15/20157 minutes, 29 seconds
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Berufswiedereingliederung nach Unfall

Angefangen hat alles mit einem wortwörtlichen Griff in die Tonne: Doreen bringt nur eben noch den Müll runter, doch die schwarze Tonne vor dem Mehrfamilienhaus ist ziemlich voll. Sie ist sauer, drückt entsprechend heftig nach und zerschneidet sich dabei an einer kaputten Glasvase das Handgelenk. Sämtliche Sehnen und Nerven sind durch. Zwei Sekunden, die ihr gesamtes Leben verändern. Noch im Krankenhaus erfährt sie, ihr Traumjob Zahnarzthelferin ist Geschichte. Das wird nicht mehr gehen, selbst wenn alles so optimal wie möglich verheilt. Psychologische Begleitung, Rehaklinik, ein Jahr ambulante Therapie - als sie nach mühevoller Krankengymnastik die Hand wieder bewegen kann, beginnt sie schließlich eine Umschulung zu Kauffrau im Gesundheitswesen und startet beruflich ein zweites Leben.
5/7/20157 minutes, 42 seconds
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Hilfe für psychisch kranke Jugendliche

Der 18-jährige Tim hat das Gefühl, in seinem Leben nichts auf die Reihe zu kriegen. Den Hauptschulabschluss hat er nicht geschafft und seine beruflichen Perspektiven tendieren gegen Null. Dabei wünscht sich Tim nichts sehnlicher, als endlich Anerkennung zu bekommen, besonders von seinen Eltern. Aber niemand scheint ihn zu verstehen. Er zieht sich immer mehr zurück, wird tieftraurig und depressiv. Irgendwann schreibt er einen Abschiedsbrief und geht auf den Dachboden seines Elternhauses, um sich das Leben zu nehmen. In letzter Sekunde findet ihn seine Mutter. Tim kommt in eine Nerven-Klinik nach Hildesheim. Die Diagnose: Tim hat eine Psychose, die es ihm nahezu unmöglich macht, Schule und Ausbildung zu schaffen. Ihm wird eine professionelle Förderung empfohlen, um irgendwann einen Beruf zu erlernen. Doch ist das wirklich die Lösung für seine Probleme?
4/23/20156 minutes, 48 seconds
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Hausaufgabenhilfe "Rückenwind" in Wunstorf

Eigentlich war Marian May aus Wunstorf immer ein guter Schüler. Doch in der 8. Klasse bekommt er in Mathe eine 5. Und auf einmal ist sogar die Versetzung gefährdet. Für Marian ein Schlag ins Gesicht. Normale Nachhilfe kann er sich nicht leisten, aber ohne Hilfe die 5 weg bekommen? Aussichtslos. Deshalb sucht er sich Hilfe bei der Hausaufgabenhilfe „Rückenwind“ in Wunstorf. Dort trifft Marian auf Peter Kuschel, der ihm im Einzelunterricht das erklärt, wofür in der Schule keine Zeit mehr ist. Neben den Hausaufgaben übt er dort an anderen Matheaufgaben und lernt, typische Fallen in Klausuren zu erkennen. Inzwischen hat Marian in Mathe sogar ein 2+. Wie er es geschafft hat seine Noten so drastisch zu verbessern, er erzählt es in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
4/16/20156 minutes, 37 seconds
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1.4. Anti Aggressionstraining

Machst du Stress? - Dann gibt es aufs Maul! Das war Jahre lang das Motto von Justus Lange aus Osnabrück. Schon in der Kindheit erlebt Justus Gewalt in der eigenen Familie, in der Grundschule dann, gerät er regelmäßig in Prügeleien. Als junger Erwachsener ist seine Straftaten-Liste lang: Gewalttaten, Diebstahl, Zerstörung fremden Eigentums, Drogendelikte. Immer wieder nimmt sich Justus vor sich zu bessern, doch sobald er mit jemanden in Streit gerät, wird er wieder gewalttätig. Irgendwann erhebt er seine Hand sogar gegen seine eigene Freundin und muss zum Täter-Opfer-Ausgleich. Da merkt er, wenn er jetzt nichts ändert, verliert er alles. Freundin, Familie und die Freiheit. Deshalb geht Justus zum Fachzentrum gegen Gewalt (Faust) der Diakonie in Osnabrück. Dort lernt er Konflikttrainer Lars Geissler kennen und absolviert ein Antigewalttraining. Er erzählt, wie sich sein Leben dank der Diakonie verändert hat
4/2/20155 minutes, 35 seconds
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25.3. Tagestreff Wolfsburg

Der 47-jährige Jörg Barkow aus Wolfsburg ist alleinerziehender Vater eines kleinen Jungen. Doch mit der Erziehung des Kindes ist er völlig überfordert. Jörg ist seit vielen Jahren arbeitslos, hat schwere gesundheitliche Probleme und depressive Phasen. Er lebt in den Tag hinein und fängt an, seinen Sohn zu vernachlässigen. Seine Familie schreitet zwar ein und kümmert sich um den Jungen, doch auch Jörg benötigt dringend Hilfe. Da er niemanden hat, mit dem er über seine Sorgen sprechen kann, wendet sich Jörg schließlich an einen Therapeuten. Von ihm bekommt er den Tipp, Kontakt zum Wolfsburger Tagestreff „Carpe Diem“ zu suchen. Hier bekommen Menschen in schwierigen Lebenslagen konkrete Unterstützung im Alltag. Doch Jörg zögert: Ist so ein Tagestreff wirklich das Richtige für ihn?
3/26/20157 minutes, 23 seconds
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11.3.Probleme mit den Stiefeltern

Bis Jasna Blume 14 Jahre alt wird, darf sie so gut wie alles. Besuch von Freundinnen, Chaos im Kinderzimmer, laut Musik hören. Alles kein Problem. Doch dann zieht Jasna zusammen mit ihrer Mutter bei ihrem Stiefvater ein. Von heute auf morgen ändert sich alles. Freundinnen dürfen nicht mehr zu Besuch kommen, sie muss viel im Haushalt helfen und ihr Zimmer soll stets ordentlich sein. Eine schwierige Situation für Jasna, die mitten in der Pubertät steckt. Regelmäßig gibt es Streit mit ihrem Stiefvater. Ihre Mutter mischt sich nicht ein. Als die Situation eskaliert und ihr Stiefvater sie nachts bei strömenden Regen nicht mehr ins Haus lässt, holt sich Jasna Hilfe bei der Diakonie. Dort trifft sie auf Stephan Kuckuck vom Projekt „kurze Wege“ in Wunstorf. Er hört Jasna lange zu und hat einige Ideen, wie sich ihr Leben ändern kann. Wie Jasna mit ihrem Problem umgegangen ist, das erzählt sie am Mittwochabend in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
3/12/20157 minutes, 25 seconds
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Ausbildungsprojekt Sina

Für viele Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen ist der Startschuss für die Bewerbungsfristen gefallen, denn jetzt sind die Lehrstellen ausgeschrieben. Der Start in den Beruf ist zum Greifen nah. Aber nicht für alle. Sarah hat ihr Fachabitur gerade in der Tasche, als sie seelisch zusammen bricht. Schon seit langem gibt es massive Probleme in der Familie. Jeden Tag durch die Schule einen Grund zu haben, auf zu stehen, das hat ihr Struktur gegeben. Als die Schule vorbei ist, findet die junge Frau im Leben keinen Halt mehr. Für längere Zeit muss sie in die Klinik. Als es ihr besser geht, will sie in Hannover einen Neuanfang wagen. Sie hat Lust, im Bereich der Medien zu arbeiten und bekommt vom Berater der Arge den Tipp, sich bei „Sina“ zu bewerben. Das Berufsorientierungsprojekt der Diakonie gibt ihr die Chance im Radiobüro an einer Sendung mit zu arbeiten. Auch bei der Wohnungssuche helfen die Sozialarbeiter/innen von Sina. Wie es ihr heute geht, das erzählt Sarah in der Sendung ffn- die Kirche-Hilfe interaktiv.
3/5/20156 minutes, 53 seconds
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Jobpaten in Hildesheim

Markus Wippermann aus Bad Salzdetfurth hat eine zweijährige Auszeit vom Berufsleben genommen. Als der gelernte Pädagoge wieder einsteigen will, glaubt er noch, dass er im Handumdrehen einen neuen Job finden wird. Er schickt eine Bewerbung nach der anderen raus, doch die potentiellen Arbeitgeber haben kein Interesse an ihm. Sein Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit hatte einen Flyer im Büro – vom Job-Patenmodell der Diakonie in Hildesheim. Markus Patin ist eine professionelle Personal-Beraterin, die ihre ehremamtlich betreut. Ob mit Erfolg, das erzählen die beiden in der Sendung ffn- die Kirche- Hilfe interaktiv.
2/19/20156 minutes, 42 seconds
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Wohnungslosenhilfe in Celle

Alkoholiker war er schon mit 16, sagt Hans Werner Pürlick über sich selbst. Die Kochlehre hat er dennoch durchgezogen, danach hat er aber immer wieder den Job verloren. Als er heiratet, fängt er an, in einer Chemiefabrik zu arbeiten. Der Job frustriert ihn und er trinkt heftiger, als je zuvor. Als die Ehe zerbricht, sieht Hans Werner es nicht ein, nur noch für den Unterhalt seiner Familie zu arbeiten. Er schmeißt alles hin, verliert den Job und seine Wohnung und landet auf der Straße. 12 Jahre zieht er obdachlos durch Niedersachsen. Eine seiner Stationen, Celle. Da bekommt er Ärger mit dem Sozialamt, denn die wollen ihm nicht den vollen Tagessatz auszahlen. Er beschwert sich bei einem Sozialarbeiter der Wohnungslosenhilfe der Diakonie - und das hat sein ganzes Leben verändert – warum, das erzählt er zusammen mit seinem Berater Ulrich Rennpferdt in der Sendung ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv.
2/12/20157 minutes, 45 seconds
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Hilfe für Schulschwänzer

Jana aus dem sozialen Brennpunkt Bremen-Tenever hat schon in der fünften Klasse mit dem Schulschwänzen begonnen. Zum Schluss waren es acht Monate, die sie in der Schule gefehlt hat. Dafür gab es aber handfeste Gründe: Sie hatte zu Hause massive Probleme in der Familie und musste zudem einen nahen Todesfall verarbeiten. All das hat es ihr unmöglich gemacht, sich auf die Schule zu konzentrieren geschweige denn überhaupt hinzugehen. Gott sei Dank hat sie dann an einem außerschulischen Lernort Hilfe bekommen – im Fahrradpark. Dort hatte sie die Chance, wieder einen geregelten Tagesablauf einzuüben und darüber hinaus konnte sie dort ihren erweiterten Hauptschulabschluss machen. Wie sie ganz genau mit Hilfe des Fahrradparks die Kurve gekriegt hat, das erzählt sie in der Sendung gemeinsam mit der Sozialpädagogin Sabine Garvey.
1/29/20157 minutes, 44 seconds
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Jugendgruppe "Aufwind" in Neudorf-Platendorf

Franzis größter Wunsch ist es, sich in einer liebevollen Familie geborgen zu fühlen. Doch seit frühester Kindheit wird ihr das verwehrt: Ihre Mutter gab sie zeitweise in verschiedene Pflegefamilien, weil sie selbst nicht in der Lage war, sich um Franzi zu kümmern. Aber das, was Franzi an Zuwendung braucht, findet sie auch in den Pflegefamilien nicht. Das Mädchen fühlt sich abgestoßen, ungeliebt und irgendwie überflüssig. Am liebsten würde Franzi weglaufen, doch wohin? Aus Verzweiflung fängt sie an, sich selbst zu verletzen. Über Umwege erfährt schließlich das Jugendamt von der ganzen Geschichte und beendet ihren Aufenthalt in der Pflegefamilie. Franzi kommt in eine Jugendwohngruppe nach Neudorf-Platendorf. Doch ist das wirklich eine Verbesserung?
1/22/20156 minutes, 55 seconds
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Frauen zwischen Schule und Beruf

Die mittlere Reife hat sie bestanden! Eigentlich eine gute Vorraussetzung um eine Lehrstelle zu finden. Svenja Dralle aus Hannover will eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen, doch niemand bietet ihr eine Lehrstelle an. Mehr als 600 Bewerbungen schreibt die heute 20jährige und bekommt eine Absage nach der anderen. Nach und nach wird sie immer frustrierter. Bei der Agentur für Arbeit bekommt sie dann den entscheidenden Tipp und geht zur Jugendwerkstatt „Roter Faden“ der Diakonie in Empelde. Eine Einrichtung speziell für junge Frauen. Dort darf sie endlich richtig arbeiten. Im Diakonie-Lädchen eignet sie sich neben kaufmännischen Fähigkeiten auch eine Menge Sozialkompetenz an. Heute hat Svenja endlich eine für sie perfekte Ausbildung gefunden und hat sogar schon anderen Hilfesuchenden beim „Roten Faden“ einen Job vermittelt.
1/8/20157 minutes, 8 seconds
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Burnout

Arbeit ist das allerwichtigste. Und vor allem: es muss immer weiter gehen. Das ist das Motto von Sarah Böhm aus Uelzen. Mehr als 80 Stunden arbeitet sie in manchen Wochen, dazu meistert sie noch ihren Haushalt. Ein wirkliches Privatleben hat sie nicht mehr. Ihre Tage sind voll durch strukturiert und voll gestopft mit Arbeit. Doch irgendwann spielt ihr Körper nicht mehr mit. Sie bricht weinend auf der Arbeit zusammen. Nichts geht mehr. Ärzte sagen sie hat Burn Out und verschreiben ihr Medikamente, doch die helfen nicht. Wirkliche Hilfe bekommt sie nur bei der Diakonie in Uelzen. Dort trifft sie auf die Lebensberaterin Heike Kwaschnowitz. In vielen Gesprächen werden die Ursachen für den Burn Out gesucht. Inzwischen geht es Sarah Böhm besser. Sie hat nie aufgehört zu arbeiten, aber sie hat gelernt besser auf sich auf zupassen und sich auch mal etwas Gutes zu tun.
12/18/20146 minutes, 52 seconds
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Weihnachtsgeschenke von der Diakonie

Es trifft Andrea wie ein Schlag: Sie findet heraus, dass ihr Ehemann sie seit über zwei Jahren mit einer anderen Frau betrügt. Nie hat sie davon etwas geahnt. Ihre Ehe ist ein Scherbenhaufen. Sie will mit den beiden Kindern ausziehen, in eine neue Wohnung. Aber die ist teuer: Mietkaution, neue Einrichtung – das alles geht ins Geld. Andrea ist fast pleite, denn ihr Noch-Ehemann unterstützt sie nicht und sie selbst hat keinen Job. Zu allem Überfluss steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Andrea befürchtet, dass das Fest der Liebe diesmal sehr traurig verlaufen wird. In ihrer Not wendet sie sich an die Kindergärtnerin ihres Sohnes. Von ihr bekommt sie den Tipp, es doch mal bei einer Sozialberatung zu versuchen. Das macht Andrea auch, aber konnte ihr dort wirklich geholfen werden?
12/11/20147 minutes, 4 seconds
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Handwerkszeug für Eltern

Meike Töllner aus Göttingen ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und geht auch noch arbeiten. Ihre Zwillinge sind sieben Jahre alt, ihr ältester Sohn ist zehn. Immer wieder stoßen Meike und ihr Mann bei der Erziehung an ihre Grenzen, obwohl sie ihre Kinder natürlich sehr lieb haben. Aber ab und zu platzt Meike der Kragen: mal ist der Älteste eifersüchtig auf die Zwillinge, oder alle streiten sich ums Fernsehprogramm oder um Spielzeug. Da brüllt sie auch schon mal los und rastet aus und das will sie doch gar nicht. Durch Zufall rutscht sie in der evangelischen Familienbildungsstätte in Göttingen in einen Kurs der „Handwerkszeug für Eltern“ heißt. Da lernt sie viel über Kommunikation zwischen Eltern und Kindern, lernt auch die guten Momente am Tag wahrzunehmen und genau so wichtig zu bewerten, wie die schlechteren.
11/27/20147 minutes, 33 seconds
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Familienfreizeit "plus"

Die 32-jährige Sindy Titze aus Wolfsburg kann sich an ihren letzten Urlaub kaum noch erinnern, denn der ist einfach viel zu lange her. Dabei hätte Sindy eine Auszeit dringend nötig. Sie ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und im Alltag ziemlich gefordert: Kochen, Putzen, Wäsche waschen, Hausaufgaben, Arzttermine, immer gibt’s was zu tun. Finanziell sieht’s auch nicht rosig aus, denn Sindy lebt mit ihren Kindern von Hartz 4. Keine guten Voraussetzungen für einen Urlaub. Doch eines Tages bekommt sie einen Tipp: Die Kirchenkreissozialarbeit Wolfsburg organisiert eine Freizeit für bedürftige Familien. Für kleines Geld kann Sindy daran teilnehmen. Doch findet sie hier wirklich die Ruhe, die sie sich schon so lange erhofft?
11/20/20147 minutes, 23 seconds
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verlässliche Begleitung für Eltern behinderter Babies

Anne Buchholz ist schwanger und sagt: "Jedes Kind, behindert oder nicht, ist ein Wunschkind". Sie lehnt jede Pränataldiagnostik ab. Ihr Sohn Tom ist zweieinhalb Jahre alt und gesund. Warum sollte das bei den Zwillingen, die sie erwartet anders sein? Es kommt anders als erwartet. Ein Kind wird mit dem Downsyndrom geboren. Wie die junge Familie damit jetzt klar kommt, sie erzählt es zusammen mit Katrin Sommerfeld, so heißt die Sozialpädagogin im Annastift Hannover, die eine „Verlässliche Begleitung“ für diese Eltern über drei Jahre anbietet.
11/6/20148 minutes, 18 seconds
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verlässliche Begleitung für Eltern die ein behindertes Kinder erwarten oder bekommen haben

Anne Buchholz ist schwanger und sagt: Jedes Kind, behindert oder nicht, ist ein Wunschkind. Sie lehnt jede Pränataldiagnostik ab. Ihr Sohn Tom ist zweieinhalb Jahre alt und gesund. Warum sollte das bei den Zwillingen, die sie erwartet, anders sein? Es kommt anders als erwartet. Ein Kind wird mit dem Downsyndrom geboren. Wie die junge Familie damit jetzt klar kommt, sie erzählt in dieser Sendung zusammen mit Katrin Sommerfeld. So heißt die Sozialpädagogin im Annastift Hannover, die eine „Verlässliche Begleitung“ für diese Eltern über drei Jahre anbietet.
10/30/20147 minutes, 3 seconds
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Glücksspielsucht

Gleich beim ersten Mal in der Spielhalle hätte Jürgen Haller fast den Jackpot geknackt. Er gewinnt den nächst kleineren Preis: 500 DM. Ein großes Glück und gleichzeitig ein viel größeres Unglück. Jürgen Haller beginnt regelmäßig zu spielen und wird nach und nach immer abhängiger. Täglich sitzt er mehr als 6 Stunden vor dem Automaten. Das Geld rinnt ihm nur so durch die Finger. Nach einer Privatinsolvenz geht er zur Schuldenberatung der Diakonie Gifhorn, die ihn direkt zur Suchtberatung schickt. Dort trifft er auf den Suchttherapeut Sven Hülsen. Nach vielen Gesprächen beschließen die Beiden, dass Jürgen Haller nur durch eine stationären Therapie gesund werden kann. Inzwischen ist er mehr als ein Jahr spielfrei und hilft sogar anderen Glücksspielabhängigen in einer Selbsthilfegruppe. Wie der ehemalige Süchtige spielfrei geworden ist, was er in seinem Leben verpasst hat und wie die Diakonie sein Leben verbessert hat, er erzählt es in der Sendung.
10/16/20147 minutes, 14 seconds
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8.10.Großelterndienst in Hannover

Das sie mal Großeltern werden, dass grenzt für Bärbel und Klaus Wirries aus Hannover wirklich an ein Wunder, denn die beiden haben keine eigenen Kinder. Sie haben aber schon immer gern was mit den Kindern aus der Familie unternommen und so meldete sich das lebenslustige Rentnerpaar beim Großelterndienst der Diakonie in Hannover. Er vermittelt ehrenamtliche Omas und Opas an Alleinerziehende und Familien, die etwas Unterstützung bei der Kinderbetreuung gut gebrauchen können. Und so kam die kleine Lia und ihre Mutter Jana Winkler in das Leben der Wirries. Warum diese besonderen Großeltern nicht nur für das Mädchen ein echter Segen sind, das erzählt Jana.
10/9/20148 minutes
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Aufgefangen - ambulanter Hospizdienst in Barsinghausen

Nur zwei Jahre nach der Krebsdiagnose liegt der Ehemann von Petra Calzada im Sterben. Er hat Schmerzen, wünscht sich noch im Krankenhaus, dass er die letzten Tage bei seiner Familie zuhause verbringen kann. Petra will ihm diesen Wunsch erfüllen, hat aber gleichzeitig große Angst davor. Ob sie mit der Pflege klar kommt? Wie viel Zeit bleibt ihnen noch? Wie wird es wohl sein, wenn er stirbt – ein schnelles Ende, oder ein langes Sterben? Und was kommt danach für sie allein? Ihr Hausarzt empfiehlt ihr, sich an den ambulanten Hospizdienst in Barsinghausen zu wenden. „Aufgefangen“ so heißt er und genau so haben sich Petra Calzada und ihre Familie auch von dem Moment an gefühlt, als Bärbel Oppermann ins Haus kam. Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin hat sich um alle und alles mit gekümmert, hatte immer ein offenes Ohr, war dabei, als der Tod kam. Und ihre Begleitung hört für Petra mit der Beerdigung ihre Mannes noch lange nicht auf.
9/25/20148 minutes, 16 seconds
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Allgemeine Sozialberatung

Für die 37-jährige Sarah aus Wolfsburg erscheint das Leben perfekt: Sie ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder, ein schönes großes Haus und keine Geldsorgen. Doch dann findet sie zufällig heraus, dass ihr Ehemann sie betrügt. Für Sarah bricht eine Welt zusammen. Sie will sich trennen und mit den Kindern ausziehen. Doch das ist nicht so einfach. Sarah hat keinen Job und ist emotional völlig am Ende. Ihr fehlt die Kraft, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aufgelöst redet sie mit der Kindergärtnerin ihres Sohnes. Von ihr bekommt sie den Tipp, sich an die Beratungsstelle Kirchenkreis Sozialarbeit Wolfsburg zu wenden.
9/18/20147 minutes, 19 seconds
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Personal Coaching für Langzeitarbeitslose

Der 47-jährige Michael aus Braunschweig ist seit zwölf Jahren arbeitslos. Er schreibt eine Bewerbung nach der anderen, aber nichts klappt. Erschwert wird die Jobsuche dadurch, dass Michael eine 50-prozentige Behinderung hat, die besonders in Stresssituationen zum Vorschein kommt. Das schreckt viele Arbeitgeber ab, kaum einer will ihm eine Chance geben. Michael versucht es also zunächst mit Nebenjobs und arbeitet eine Zeit lang als Zeitschriftenverteiler. Der Verdienst ist jedoch so gering, dass er davon nicht leben kann. Michael versucht, sich nicht hängen zu lassen und geht regelmäßig zu einer Arbeitslosen-Selbsthilfegruppe in die Braunschweiger Friedenskirche. Eines Tages kommt es dort zu einer Begegnung mit einem Personal Coach, die sein Leben völlig ändert.
9/4/20145 minutes, 50 seconds
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Balu und Du

Maylin ist 6 Jahre alt und ein absolutes Energiebündel. Sie könnte ihre Mutter auch locker rund um die Uhr mit Spielen und Toben beschäftigen, aber die hat ja auch mal anderes zu tun. Was Maylin gut tun würde, wäre eine erwachsene Freundin, mit der sie sich regelmäßig treffen kann, meinten ihre Erzieher in der Vorschule. So hätte Mama mal Zeit für sich und Maylin würde ganz neue Sachen erleben. Aber woher nimmt man so eine Freundin, die sich kostenlos Zeit nimmt? In vielen Städten in Niedersachsen gibt es den Verein „Balu und Du“. Und so wie Balu der Bär mit Mogli, dem Waisenjungen, befreundet ist – so organisiert der Verein Freundschaften zwischen jungen Erwachsenen und Kindern im Grundschulalter. Maylins Balu heißt Peggy Müller, ist 25 Jahre alt und Polizistin. Einmal in der Woche treffen sich die beiden für drei bis vier Stunden. Sie gehen zum Spielplatz, ernten Gemüse auf Peggys Balkon oder gehen auch mal ein Eis essen.
8/28/20148 minutes, 2 seconds
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Trauerbegleitung in Göttingen

18 Jahre war Miriam Blumenthal-Barby glücklich verheiratet. Dann kam der Krebs und sie verlor ihren Mann. Witwe mit gerade mal 48. Sie hat sich darauf vorbereitet, doch als es soweit war, fiel sie in ein tiefes Loch. Sie konnte nicht essen, nicht schlafen, weinte viel zu Hause und auch auf der Arbeit. Eine Kollegin wusste genau, wie es ihr geht, denn sie hatte dasselbe ein Jahr zuvor erlebt. Sie machte ihr Mut, mit ihr zusammen eine Trauergruppe in der evangelischen Familienbildungsstätte in Göttingen zu besuchen.
8/14/20147 minutes, 14 seconds
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Schwangerschaftskonfliktberatung

Die 36-jährige Nicola Torres ist mit dem fünften Kind schwanger. Der Zeitpunkt erscheint ungünstig, denn Nicola ist mit ihrem Mann und vier kleinen Kindern gerade erst von Amerika nach Deutschland gezogen. Das Geld ist extrem knapp und der Neustart in Braunschweig fällt allen sehr schwer. Hinzu kommt, dass der Keller der neuen Wohnung überflutet wird, Nicolas Mann einen Bandscheibenvorfall erleidet und der Container mit dem Hab und Gut der Familie nicht ankommt. Wie soll es nun weitergehen? Nicola entscheidet sich dafür, eine Beratungsstelle für Schwangere in Not aufzusuchen.
8/7/20146 minutes, 57 seconds
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Integrationskurs in der St. Johannesgemeinde in Hannover Davenstedt

Am Anfang verstand Jana Mormuleva noch nicht mal Bahnhof. Sie war mit 50 Jahren aus Taschkent in Usbekistan nach Niedersachsen gekommen. Mehr oder weniger gegen ihren Willen. Es war der große Wunsch ihrer Familie, in Deutschland neu an zu fangen. Ihre Söhne fassten in Hannover schnell Fuß, doch Jana fühlte sich einsam. Über ihre Kirchengemeinde in Hannover Davenstedt erfuhr sie von der Integrationsgruppe Lebota. Dort hat sie mehr als nur Deutsch gelernt.
7/24/20147 minutes, 54 seconds
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Erziehungslotsen in Göttingen

Anna Madsakyan lebt in Göttingen, zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern. Sie mussten aus ihrer Heimat Armenien fliehen. Vor einem knappen Jahr kamen sie nach Niedersachsen. Mit nichts in der Hand, als einem Haufen Probleme. Sie haben keine Wohnung gefunden, lebten in einem Keller. Die Kinder haben sich in der Schule und im Kindergarten nicht wohl gefühlt. Anna konnte ihnen nicht helfen - zu schlecht waren ihre deutschen Sprachkenntnisse. Hilfe fand sie im Migrationszentrum in Göttingen. Dort wird, in Kooperation mit der evangelischen Familienbildungsstätte, eine besondere Unterstützung für Familien angeboten. Genau die Hilfe, die sie brauchen, um auf einen gute Weg zu kommen.
7/17/20147 minutes, 12 seconds
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Sina Ausbildungshilfe für junge Mütter

Jessica wurde mit 16 schwanger, da hatte sie gerade den Hauptschulabschluss in der Tasche und ging auf die Berufsschule. Zwei Jahre Auszeit nahm sich sich, um als alleinerziehende junge Mutter erstmal mit ihrem neuen Leben klar zu kommen, doch dann wollte sie eine Ausbildung machen. Einen Betrieb zu finden, der sich auf eine Auszubildende mit Kind einlässt, schien unmöglich. Unzählige Bewerbungen später gab sie auf und jobbte als Kellnerin, bis ihre Nachbarin ihr von „Sina“ erzählte. Einem Projekt der Diakonie, das unter anderem für junge Mütter eine Ausbildung in Teilzeit anbietet. Was das heißt und wie die jungen Mütter von „Sina“ unterstützt werden, das erzählt Jessica in der Sendung .
7/3/20147 minutes, 11 seconds
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Offener Vollzug

Sie sind Gefangene und doch mit einem Fuß schon in der Freiheit: Häftlinge im Offenen Vollzug. Tagsüber gehen sie ihrer Arbeit nach und werden erst abends eingeschlossen. Und trotzdem sind die sogenannten Freigänger von einem Leben in Freiheit weit entfernt. Andre aus Osnabrück lebt seit zwei Jahren im Offenen Vollzug. Er wurde wegen Drogenhandel und -schmuggel zu vier Jahren Haft und 50 000 Euro Geldstrafe verurteilt. Damit Häftlinge, egal was sie verbrochen haben, als Menschen nicht untergehen, gehen Mitarbeiter der Christlichen Straffälligenhilfe Schwarzes Kreuz regelmäßig in den Knast. Uwe Engelmann zum Beispiel
6/26/20147 minutes, 28 seconds
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40 Jahre Drogensucht

Werner ist seit über vier Jahrzehnten alkohol-, medikamenten- und drogenabhängig. Den ersten Kontakt mit Rauschmitteln hatte er schon vor dem 15. Lebensjahr. Doch er scheint damit keine Probleme zu haben: er lebt in den Tag hinein, hat immer gute Laune und keine finanziellen Schwierigkeiten – Nachschub ist immer vorhanden. Werner merkt überhaupt nicht, wie kaputt er schon ist. Doch das sagt ihm irgendwann seine Ärztin, es droht ein Leberversagen. Als er zeitgleich seinen Führerschein verliert, durch einen Unfall im Vollrausch, dämmert es ihm so langsam: Vielleicht sollte sich etwas ändern. Aber über einen Entzug denkt er noch nicht ernsthaft nach, er verdrängt diese Idee. Eines Tages jedoch kommt es zu einer Begegnung, die alles verändert. Wen Werner kennengelernt hat und wie er dadurch einen Weg aus der Sucht fand, erzählt er in dieser Sendung.
6/12/20147 minutes, 40 seconds
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Jugendwohnhilfe